IoT fordert in den nächsten zwei Jahren die IT-Abteilungen stark

Ein Gastbeitrag von : Harald Zeitlhofer, Head of IoT Strategy bei Dynatrace, @HZeitlhofer

Ob bei virtuellen Hotelschlüsseln, die über das Smartphone Türen aufsperren, beim Ein- und Ausräumen von Lagern und Beladen der Lieferwägen oder bei Hausbeleuchtung und TV: sowohl im Privatumfeld als auch in der Geschäftswelt setzt sich das Internet der Dinge immer mehr durch. Die dabei anfallenden Datenmengen erreichen bereits jetzt eine neue Dimension und steigen weiter exponentiell an. Wer aber soll diese Datenberge noch auswerten? Spätestens mit IoT kann der IT-Betrieb nicht mehr manuell überwacht werden. Die Pionierzeiten des Internets der Dinge sind bald vorbei, und auf dem Weg zur Standardlösung sind IoT-Anwender und Betreiber jetzt gefordert, dringend ihre Verfügbarkeitskontrolle und das IT-Monitoring zu automatisieren.

Steigerung der Komplexität

Cloud Technologie und IoT setzen sich fast gleichzeitig in Deutschland durch. Das bedeutet explodierende Datenmengen durch die umfassende Vernetzung von Geräten, sowie hohe Veränderungsgeschwindigkeit heutiger hyperdynamischer cloudbasierter Anwendungen.

McKinsey geht für IoT von einem weltweiten wirtschaftlichen Mehrwert von bis zu 11 Billionen Euro im Jahr 2025 aus. 90 Prozent des gesamten Mehrwerts kommt demnach den Anwendern – also Verbrauchern oder Unternehmen, die IoT-Anwendungen nutzen – zu Gute, beispielsweise durch günstigere Preise oder Zeitersparnis. Gleichzeitig wird das Internet der Dinge die Grenzen zwischen Technologiefirmen und traditionellen Unternehmen aufweichen und neue, datenbasierte Geschäftsmodelle, wie Essenslieferungen in Privathaushalte oder Altersheime, intelligente Verkehrsleitsysteme oder einfachere Hotelbuchungen inklusive integrierter Reisekostenabrechnungen, ermöglichen. Die Möglichkeiten sind schier endlos.

Bleiben wir einmal beim Beispiel digitalisierter Hotelschlüssel als Ergebnis einer Online-Buchung für die Nacht im Geschäftshotel. Monitoring betrifft hier – wie auch sonst – nicht die Auswertung der Sensordaten. Dafür ist das Backend-System zuständig, in manchen Fällen auch Edge-Processing vor Ort. Aber was passiert, wenn die Kommunikation nicht funktioniert? Oder es ein Problem im Backend-System gibt, etwa weil ein fehlerhaftes Update eingespielt wurde? Der Gast steht nachts vor der Tür, nichts wird es mit einer Dusche, dem Spätfilm und der verdienten Nachtruhe. Niemand würde ein solches Hotel noch einmal buchen oder weiterempfehlen. „IoT fordert in den nächsten zwei Jahren die IT-Abteilungen stark“ weiterlesen

Internet of Things World in London: How can IoT be safer and more successful?

IDC predicts that the worldwide installed base of Internet of Things (IoT) endpoints will grow from 14.9 billion at the end of 2016 to more than 82 billion in 2025. At this rate, the Internet of Things may soon be as indispensable as the Internet itself. Despite the forward momentum, a new study conducted by Cisco shows that 60 percent of IoT initiatives stall at the Proof of Concept (PoC) stage and only 26 percent of companies have had an IoT initiative that they considered a complete success. Even worse: a third of all completed projects were not considered a success. “It’s not for lack of trying,” said Rowan Trollope, Senior Vice President and General Manager, IoT and Applications, Cisco. “But there are plenty of things we can do to get more projects out of pilot and to complete success, and that’s what we’re here in London to do.”

Cisco released the findings at IoT World Forum (IoTWF), an event where Cisco convenes the industry’s best, brightest and most passionate leaders with the goal of accelerating IoT. We surveyed 1,845 IT and business decision-makers in the United States, UK, and India across a range of industries — manufacturing, local government, retail/hospitality/sports, energy (utilities/oil & gas/mining), transportation, and health care. All respondents worked for organizations that are implementing and/or have completed IoT initiatives. All were involved in the overall strategy or direction of at least one of their organization’s IoT initiatives. The goal was to gain insight into both the successes as well as the challenges that are impacting progress.

Key Findings:

1. – The “human factor” matters. IoT may sound like it is all about technology, but human factors like culture, organization, and leadership  are critical. In fact, three of the four top factors behind successful IoT projects had to do with people and relationships:

– Collaboration between IT and the business side was the #1 factor, cited by 54 percent.
– A technology-focused culture, stemming from top-down leadership and executive sponsorship, was called key by 49 percent.
– IoT expertise, whether internal or through external partnership, was selected by 48 percent.

In addition, organizations with the most successful IoT initiatives leveraged ecosystem partnerships most widely. They used partners at every phase, from strategic planning to data analytics after rollout.

Despite the strong agreement on the importance of collaboration among IT and business decision-makers, some interesting differences emerged: „Internet of Things World in London: How can IoT be safer and more successful?“ weiterlesen

Europas Industrie auf dem Sprung ins Internet der Dinge

Laut einer Studie des Marktforschungs- und Beratungsunternehmens PAC planen 72 Prozent der Industrieunternehmen in Europa, ihre Ausgaben für das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) in den kommenden drei Jahren zu erhöhen, mit dem Ziel, die Betriebsabläufe effizienter zu gestalten sowie neue, vernetzte Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle zu schaffen.

Europas Hersteller setzen auf das Internet der Dinge, um den Betrieb effizienter zu machen und neue, vernetzte Produkte und Dienstleistungen zu konzipieren. Dadurch möchten sie in den zersplitterten europäischen Märkten wettbewerbsfähig bleiben, konjunkturellem Gegenwind trotzen und den Anstieg ihrer Betriebskosten stoppen.

Das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen PAC hat in der detaillierten Studie „Die digitale Transformation der Industrie durch das Internet der Dinge“ untersucht, wie große und mittlere Industriefirmen in Europa IoT-Projekte in allen Unternehmensbereichen vorantreiben, welche Abteilungen und welche Herausforderungen diese Projekte anstoßen und was die wichtigsten strategischen Vorgehensweisen sind.

Die Studie basiert auf Gesprächen mit über 250 Business- und IT-Führungskräften in großen Unternehmen der diskreten und weiterverarbeitenden Fertigungsindustrie in Westeuropa. Die Tatsache, dass 72 Prozent der Befragten bereit sind, ihre Investitionen in IoT zu erhöhen, illustriert ganz deutlich den Willen der Industrie zur digitalen Transformation.

60 Prozent der Hersteller geben an, ihre IoT-Projekte bereits gestartet zu haben und sich momentan in einer frühen, mittleren oder fortgeschrittenen Phase der Umsetzung zu befinden (s. Abb. 1). Rund 70 Prozent sehen in der Reduzierung der Betriebskosten den Hauptschwerpunkt ihrer IoT-Strategie, während für über 50 Prozent die Entwicklung von Produkten, Dienstleistungen und neuen Geschäftsmodellen im Vordergrund steht. Hier wird deutlich, dass die Industrieunternehmen nach neuen Wegen suchen, ihre jahrzehntealten Legacy-Systeme und Prozesse zu verbessern und sich gleichzeitig in der Wertschöpfungskette nach oben zu bewegen.

Deutschland hinkt in der Entwicklung etwas hinterher „Europas Industrie auf dem Sprung ins Internet der Dinge“ weiterlesen

Microsoft IoT & AI Insider Lab kommt nach München

Microsoft errichtet nach Redmond, USA und Shenzhen, China ein weiteres IoT & AI Insider Lab in München. Das Münchner Labor bietet Unternehmenskunden aus Europa, dem Mittleren Osten und Asien (EMEA) ein produktives Umfeld, um IoT- und KI-Projekte effizient voranzutreiben: „Kundenprojekte aus den Labs in Shenzhen und Redmond zeigen, dass Kunden mit nur drei Wochen im Lab die Resultate erzielen, für die sie allein vier bis sechs Monate gebraucht hätten“, so Cyra Richardson, General Manager IoT Business Development, Microsoft Corp und für die Labs verantwortlich. Die Labs bieten Kunden aller Branchen und Größen kostenlosen Zugang zu Microsofts Cloud-Plattform Azure sowie den IoT- und KI-Diensten, zu Industriehardware und zu umfassendem Expertenwissen der Microsoft-Entwickler, Ingenieure und Datenspezialisten. Interessierte Unternehmenskunden können sich ab sofort für die Nutzung des IoT & AI Insider Labs bewerben.

Software, Hardware und Know-how von der Ideenfindung bis zur Marktreife

„Mit unserem IoT & AI Insider Lab verfolgen wir einen ganzheitlichen Ansatz, um IoT- und KI-Projekte von der Ideenfindung über die Prototypenentwicklung bis hin zur Markteinführung zu fördern. Wir begleiten die digitale Transformation unserer Kunden, indem wir sie nicht nur dabei unterstützen, ihre Produkte, Services und Geschäftsmodelle zu vernetzen, sondern auch mit Intelligenz anzureichern“, sagt Sabine Bendiek, Vorsitzende der Geschäftsführung bei Microsoft Deutschland.

Software und Hardware stehen im Lab kostenfrei zur Verfügung: Das Software-Angebot reicht von der Public-Cloud-Plattform Microsoft Azure bis hin zu IoT- und KI-Technologien wie die Azure IoT Suite (Vernetzung, Monitoring und Steuerung von Geräten), das Embedded-Betriebssystem Windows 10 IoT Core, die Cognitive Services (z. B. Sprach-, Text-, Bild-, Emotionserkennung) und die Cortana Intelligence Suite (Dienste für Big-Data-Anwendungen sowie maschinelles Lernen). Der Maschinenraum des Labs bietet u. a. Geräte zum Fräsen, automatisierten Pick-and-Place, zum 3D-Drucken sowie zur Mikroproduktion (Nano-Drucker). „Microsoft IoT & AI Insider Lab kommt nach München“ weiterlesen

Huawei und Software AG liefern IoT-Komplettlösungen

Huawei, ein weltweit führender Anbieter von Informationstechnologie und Telekommunikationslösungen (ITK), hat eine neue Partnerschaft mit der Software AG bekannt gegeben (Frankfurt TecDAX: SOW). Damit wollen die beiden Unternehmen der wachsenden Nachfrage nach einer Komplettlösung für das Internet der Dinge (IoT) gerecht werden. Gemeinsam stellen Huawei und die Software AG die Hard- und Software für eine cloudbasierte IoT-Plattform sowie Streaming-Analytics-Funktionen am Rand des IoT zur Verfügung. Operative und strategische Entscheidungen und Maßnahmen lassen sich damit schneller und flexibler denn je treffen und umsetzen.

Die Auswirkungen des IoT machen sich für jedes einzelne Unternehmen und die Weltwirtschaft insgesamt zunehmend bemerkbar. Immer mehr Industrie-Unternehmen wird bewusst, dass Handlungsbedarf besteht: Die Geschäftsmöglichkeiten sind so vielversprechend, die Wettbewerbsrisiken so unberechenbar und die neuen Kundenerwartungen so hoch, dass man nicht untätig bleiben kann.

In einer sich rasch ändernden Welt müssen Unternehmen ihre Geschäftsstrategien vollständig unter Kontrolle haben und jederzeit und in jedem Bereich flexibel auf die Anforderungen der Digitalisierung ausrichten können. Damit Unternehmen diese Herausforderung meistern können, bündeln Huawei und die Software AG ihre IoT-Kernkompetenzen.

Mit dem Hard- und Software-Angebot von Huawei für Cloud- und Edge-Computing, der offenen IoT-Plattform und Netzwerkinfrastruktur von Huawei gepaart mit Streaming Analytics, Hybrid Integration und Predictive Analytics der Software AG können Unternehmen eine vollständige IoT-Cloud-Infrastruktur planen und am Rand des IoT implementieren.
„Das Internet der Dinge wird die Gesellschaft und die Weltwirtschaft massiv beeinflussen – durch intelligente Industrien, intelligente Städte, intelligente Energienetze und vernetzte Fahrzeuge. Es wird die Spielregeln für Unternehmen komplett verändern“, so Eric Duffaut, Chief Customer Officer der Software AG. „Durch die Kombination der leistungsstarken und umfassenden Cloud- und IoT-Plattformen von Huawei mit den softwarebasierten Business-Intelligence- und Integrationsfunktionen der Digital Business Platform der Software AG können Unternehmen das IoT nutzen und globale, innovative digitale Produkte oder Services entwickeln.“ „Huawei und Software AG liefern IoT-Komplettlösungen“ weiterlesen

Avast enthüllt IoT-Risiken auf dem MWC in Barcelona

Avast, nach eigenen Angaben der weltweit führende Hersteller von digitalen Sicherheitsprodukten für Unternehmen und Endanwender, enthüllt heute die Ergebnisse seines neuesten Experiments zur Sicherheit des Internet der Dinge (IoT). Dabei hat Avast Schwachstellen von öffentlichen und privaten Webcams in Spanien und speziell in Barcelona überprüft. Avast hat herausgefunden, dass es mehr als 22.000 Webcams und Babyphones in der Stadt gibt, die anfällig für Attacken sind. Das bedeutet, dass Cyberkriminelle Videos live ins Internet stellen könnten. In Barcelona gibt es rund 493.000 IoT-Geräte und in Spanien insgesamt 5,3 Millionen Geräte, die mit dem Internet verbunden und anfällig für Attacken sind – wie intelligente Wasserkocher, Kaffeemaschinen, Garagentüren, Kühlschränke, Thermostate und andere über IP verbundene Geräte.

Da Webcams und andere Geräte meist schlecht geschützt werden, gibt es große Bedenken, die die Sicherheit und Privatsphäre der Nutzer und die gesetzliche Lage betreffen. Hacker könnten sich über öffentliche und private Räume leicht Zugang zu den Geräten der Besucher des Mobile World Congress verschaffen. So wäre es ihnen möglich, Videos live ins Internet zu übertragen oder Geräte in Bots zu verwandeln. Durch die Anfälligkeit von Hunderten oder gar Tausenden von Geräten, können Cyberkriminelle ein Botnet erschaffen und damit Server und Websites vom Netz nehmen. Ist ein Gerät infiziert, kann es auch andere Geräte infizieren, sie einem Botnet hinzufügen oder Kontrolle über sie gewinnen, um deren Besitzer zu schaden. Davon sind beispielsweise auch smarte Küchen- und andere Haushaltsgeräte betroffen, die Cyberkriminelle dann fernsteuern und beispielsweise Wasser in einem Wasserkocher erhitzen können.

Zusätzlich sammeln und speichern die Hersteller von IoT-Geräten die persönlichen Daten ihrer Nutzer, inklusive Informationen zu Verhalten, Kontakt- und Kreditkartendaten. Wenn Cyberkriminelle solche Daten abfangen, stellt das ein weiteres Risiko dar. Dabei ist dieses Problem keineswegs auf Barcelona, Spanien oder gar auf Webcams beschränkt. Aktuell ist es jedoch eine besondere Herausforderung für die Stadt, da Barcelona in dieser Woche Gastgeber des Mobile World Congress 2017 ist und somit tausende Führungskräfte aus der Technologie-Branche in der Stadt zu Gast sind. „Avast enthüllt IoT-Risiken auf dem MWC in Barcelona“ weiterlesen

Sigfox und Telefónica schließen globales Abkommen, um IoT Dienstleistungen weltweit anzubieten

Sigfox, der weltweit führende Funknetzwerkanbieter für das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT), und Telefónica, eines der weltweit größten Telekommunikationsunternehmen und IoT Branchenführer, schließen eine weltweite strategische Partnerschaft. Telefónica integriert dabei die Sigfox Low-Power-Konnektivität in die IoT Connected Plattform des Telekommunikationsbetreibers.

Die Partnerschaft hat das Ziel, IoT-Innovationen auf dem Markt voranzutreiben. Kunden profitieren von der Kombination der Mobilfunk-Angebote von Telefónica mit der Connectivity-Lösung von Sigfox: Sie können bei der Entwicklung neuer IoT-Lösungen das Beste aus beiden Welten nutzen. Abhängig von ihren Anforderungen lässt sich die passende Art der Konnektivität auswählen oder beide kombinieren, neue Anwendungsszenarien und Services entwickeln, die sonst nicht möglich gewesen wären.

Von Anfang an wurde das Sigfox Netzwerk für den Markt des „Massen-IoT“ konzipiert. Dieser wird durch einfache Anwendungsszenarien mit einem geringen Datenaustausch definiert. Darüber hinaus ermöglicht Sigfox dank seiner Energieeffizienz einen jahre- bzw. jahrzehntelangen Betrieb ohne Batteriewechsel der verbundenen Geräte. Mit seinem einzigartigen Netzwerk-Ansatz kombiniert Sigfox Einfachheit, einen vorhersagbaren niedrigen Energieverbrauch, niedrige Kosten und eine nahtlose Konnektivität. IoT-Geräte, die sowohl über Sigfox als auch über Mobilfunk-basierte Technologien verfügen, profitieren von einer höheren Sicherheit und Zuverlässigkeit (Backup und Fehlerbehebung) sowie von Anti-Jamming. „Sigfox und Telefónica schließen globales Abkommen, um IoT Dienstleistungen weltweit anzubieten“ weiterlesen

Bosch und IBM starten Kooperation für IoT und Industrie 4.0

IBM und Bosch haben heute ihre Zusammenarbeit im Bereich des Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) und der Industrie 4.0 angekündigt. Ziel der Partnerschaft ist es, Kunden Software-basierte Services der Bosch IoT Suite über die auf offenen Standards basierenden Plattformen IBM Bluemix und IBM Watson IoT Platform zur Verfügung zu stellen. Damit können Millionen von vernetzten IoT-Geräten effizient aktualisiert werden.

Bis zum Jahr 2020 werden geschätzt 20,8 Milliarden vernetzte Geräte im Einsatz sein (Quelle: Gartner). Kunden erwarten, dass diese Geräte jederzeit über neueste Funktionen und aktuellste Leistungssteigerungen verfügen. Bosch führt nun den „Bosch IoT Rollouts“-Service für professionelles Gerätemanagement und Cloud-basierte Software-Updates auf Bluemix und der IBM Watson IoT Platform ein. Kunden beider Unternehmen haben damit über die IBM Cloud Zugriff auf „Bosch IoT Rollouts“ und profitieren gleichzeitig von Skalierbarkeit, Flexibilität, Datenschutz und Sicherheit. Diese sind wichtige Merkmale, die für Updates vernetzter Geräte sowie für die weitere erfolgreiche Entwicklung von IoT und Industrie 4.0 von entscheidender Bedeutung sind.

Entwicklung von IoT-Lösungen wird einfacher und schneller

„Das Internet der Dinge verändert sich selbst und alles um uns herum – im Berufs- und Privatleben. Es werden nur diejenigen Unternehmen erfolgreich sein, die fähig sind, in Ökosystemen zusammenzuarbeiten“, so Dr. Rainer Kallenbach, CEO von Bosch Software Innovations. „Nur neue Ökosysteme schaffen die strategische Grundlage für offene Plattformen und Interoperabilität. Gemeinsam mit IBM werden wir die Entwicklung neuer IoT-Lösungen für unsere Kunden einfacher und schneller machen.“ „Bosch und IBM starten Kooperation für IoT und Industrie 4.0“ weiterlesen

KasperskyOS: Sicheres Betriebssystem für Embedded-Systeme

KasperskyOS ist ein Betriebssystem, das für Embedded-Systeme mit strikten Cybersicherheitsanforderungen entwickelt wurde. KasperskyOS reduziert die Wahrscheinlichkeit nicht dokumentierter Funktionalität und vermindert so das Risiko von Cyberattacken. 15 Jahre lang arbeiteten die besten Entwickler von Kaspersky Lab an KasperskyOS, das nun für OEMs, ODMs, Systemintegratoren und Softwareentwickler weltweit zur Verfügung steht. Die Hauptanwendungen des Betriebssystems sind auf die Telekommunikations- und Automobilbranche sowie kritische Infrastrukturen zugeschnitten.

KasperskyOS stellt eine durch die Entwicklung bestimmte sichere Umgebung zur Verfügung und wurde speziell für den stetig wachsenden Markt von Embedded-Systemen und Geräten des Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) gestaltet. In der heutigen digitalisierten Welt kommen immer mehr IoT-Geräte bei Heimanwendern und in kritischen Infrastrukturen zum Einsatz, dementsprechend wachsen auch die Cybergefahren und der Bedarf an starken Sicherheitsansätzen.

KasperskyOS basiert auf einem von Kaspersky Lab entwickelten Microkernel und verwendet etablierte Prinzipien sicherheitsgetriebener Entwicklungen wie Kernel-Separation, Referenzmonitor, unterschiedliche unabhängige Sicherheitsebenen sowie die Architektur Flux Advanced Security Kernel (FLASK). Das Betriebssystem wurde für spezifische Branchen entwickelt und löst daher nicht nur bestimmte Sicherheitsherausforderungen, sondern richtet sich auch an die Anforderungen in Organisationen und Unternehmen zur sicheren Applikationsentwicklung für Embedded-Systeme. „KasperskyOS: Sicheres Betriebssystem für Embedded-Systeme“ weiterlesen

T-Systems und Eaton vernetzen industrielle Anwendungen

T-Systems und Eaton kooperieren branchenübergreifend beim Internet der Dinge (IoT) und bieten Maschinen- und Anlagenbauern sichere IoT-Lösungen zur Vernetzung ihrer Systeme in der Cloud. Dabei ermöglichen die Automatisierungskomponenten des Energiemanagement-Unternehmens Eaton die einfache Anbindung an die Multi-IoT-Plattform der Telekom-Tochter auf Basis des OPC UA-Standards. Über diesen Lösungsansatz können Maschinenbauer künftig komplette Anlagen direkt von der Cloud aus überwachen, vorausschauend warten sowie Verschleiß, Betriebskosten und Produktivität der Maschinen im Fertigungsprozess durch intelligente Datenauswertung optimieren. Ein wesentlicher Vorteil besteht hier in den Möglichkeiten, die mit der Analyse von umfassenden Maschinendaten über den gesamten Lebenszyklus einer oder auch mehrerer Maschinen unabhängig vom Standort verbunden sind.

Aktuelle Daten aus der laufenden Produktion

Beide Unternehmen wollen gemeinsam mit Pilotkunden IoT-Services auf Basis von aktuellen Daten aus der laufenden Produktion entwickeln. Je nach Szenario sollen sich individuelle Parameter vom Kunden bestimmen und nutzen lassen. Anwender sind dann etwa in der Lage, nicht nur zu sehen, wann Verschleißteile auszutauschen sind, sondern auch zu analysieren, welche Abhängigkeiten zwischen Produktionsergebnissen oder einzelnen Verbrauchswerten und Komponenten wie Filtern und Rohstoffen bzw. Prozessdaten wie Temperaturen und Drücken in laufenden Fertigungsprozessen bestehen. „T-Systems und Eaton vernetzen industrielle Anwendungen“ weiterlesen

IoTcamp: Das Internet of Things (IoT) wird greifbar

Das „IoTcamp“ (www.iotbarcamp.de), das erste Barcamp in Deutschland zum Themenkomplex „Internet of Things“, fand am 4. Oktober in Düsseldorf statt und war für Organisator Cassini Consulting (www.cassini.de) und 130 Besucher ein voller Erfolg. Zu verdanken war dies auch den Teilnehmern selbst. Beim Barcamp-Format bestimmen sie nämlich selbst die Detailthemen, die sie dann in workshopartigen Sessions vertiefen. Eine übergreifende Erkenntnis des IoTcamps brachte ein Teilnehmer in seinem Video-Statement auf YouTube auf den Punkt: „Alle sprechen von einer großen Welt, die wir noch nicht so kennen – die Welt ist eigentlich schon da…“

Taipeh – die Smart City wird Wirklichkeit

Zu Beginn des IoTcamps begrüßte Sascha Pallenberg, der renommierte Tech-Blogger von mobilegeeks.de, die Teilnehmer mit einer Video-Keynote (www.youtube.com/watch?v=CdtKdTo-YOg) aus Taipeh. Wie weit die Entwicklung der taiwanesischen Hauptstadt in Richtung einer umfassend vernetzten Smart City gediehen ist, machte Pallenberg am Beispiel der Infrastruktur in den U-Bahnhöfen klar. Anhand des EasyCard-Ticketing-Systems erklärte er das nahtlose Zusammenspiel von öffentlichem Nahverkehr, Taxis und Leihfahrrad-Stationen. Der Wahl-Taipehaner zeigte, wie sich schon heute Pendler in der Großstadt Lebensmittel per Smartphone zum Kühlfach am Zielbahnhof liefern lassen. Neben Mobile Payment, auf dem all diese Angebote letztlich beruhen, nennt er zwei weitere Technologien, die als zukünftige Standards das Internet of Things prägen werden: den LTE-Nachfolger 5G sowie Bluetooth 5.0 für die Nahbereichskommunikation. Aus Sicht des Bloggers seien vor allem Standards, Infrastruktur und Sicherheit maßgeblich, damit aus dem Internet of Things kein „Internet of Total Confusion“ werde.
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IBM investiert in das Internet of Things

IBM hat heute eine Investition von 200 Millionen Dollar in das neue Watson Internet of Things (IoT)-Headquarter in München bekanntgegeben. Hier werden zukünftig neue IoT-Fähigkeiten im Umfeld von Blockchain und Sicherheit entwickelt sowie mit einer Reihe von Kunden Ansätze und Lösungen erarbeitet, wie mithilfe von Watson IoT-Technologien bessere Erkenntnisse aus Milliarden von Sensordaten gewonnen werden können, die etwa in Autos, Kugellagern oder Maschinen erzeugt werden.

Als Teil ihres weltweiten Investments von drei Milliarden US-Dollar, mit dem kognitive Watson-Technologien Eingang in das Internet der Dinge finden sollen, investiert IBM nun 200 Millionen in ihre Münchner IBM Watson IoT- Zentrale. Diese Investition, bis dato eine der größten von IBM in Europa, ist eine Antwort auf die steigende Nachfrage von Kunden, die nach neuen Möglichkeiten suchen, ihre Abläufe mithilfe einer Kombination aus IoT-Technologien und künstlicher Intelligenz neu zu gestalten. Derzeit arbeiten bereits 6.000 internationale Kunden mit kognitiven Watson IoT-Lösungen und Dienstleistungen, acht Monate zuvor waren es 4.000.

Im Münchner Watson IoT Hauptsitz werden erstmals kognitive IoT-Kollaborationsmöglichkeiten angeboten, eine vollkommen neue Art eines „hands-on-the-job“ Industrielabors, in dem Kunden mit Forschern, Ingenieuren und Designern von IBM zusammenarbeiten können, um Innovationen in unterschiedlichen Branchen wie Automobil, Elektronik, Fertigung, Gesundheit oder Versicherungen voranzutreiben. Gemeinsam werden sie sich mit den größten Herausforderungen in ihren jeweiligen Sektoren beschäftigen und neue Konzepte sowie IoT-basierte Lösungen für neue Geschäftsmodelle testen und entwickeln. „IBM investiert in das Internet of Things“ weiterlesen

SAP to invest 2 Billion Euro into IoT

SAP today announced investment plans of €2 billion over five years to help business and government entities benefit from the proliferation of sensors, smart devices and Big Data that is transforming business with the Internet of Things (IoT). SAP plans to accelerate innovation in its IoT solution portfolio, increase sales and marketing, scale service, support and co-innovation, and grow its ecosystem of partners and startups in the IoT market, which is estimated to reach €250 billion by 2020.

“With billions of connected devices, we now have the potential to reshape society, the economy and the environment,” said Bill McDermott, CEO of SAP. “SAP HANA is the data platform we knew would unlock the Internet of Things. Today SAP is making another bold investment to help our customers seize the benefits of live business. Only SAP empowers businesses to innovate from the core to the edges to the networks.”

SAP IoT: From Information to Insights, Action and Live Business

While business and public sector entities have unprecedented access to more information and real-time feeds, they still have difficulty tying it all together across operating locations, business units and functional teams. SAP IoT aims to make sense of Big Data from the multitude of things through IoT solutions that apply machine learning and integrate with the core business applications of SAP S/4HANA. SAP IoT includes solutions connecting people, partners, things and the physical environment, enabling organizations to extend and enrich business processes with real-time, live intelligence so that they can see where opportunities exist, achieve new operational efficiencies, and reimagine business models, products and services to deliver more immediate customer and stakeholder value. SAP IoT seeks to enable connected business and connected society, addressing urban and rural areas and spanning agribusiness, infrastructure and energy, health, defense, manufacturing, consumer and transportation industries. „SAP to invest 2 Billion Euro into IoT“ weiterlesen

IoT: Telekom sorgt für Cybersicherheit im Internet der Dinge

Weltweit sind aktuell 6,4 Milliarden Geräte miteinander vernetzt, im Jahr 2020 gehen Schätzungen sogar von 25 Milliarden aus. Ob Kühlschrank oder Industrieroboter – die meisten Dinge wurden nie dafür ausgerichtet, im weltweiten Netz erreichbar zu sein. Daher sind sie oft nicht ausreichend vor Cyberangriffen geschützt. Die Deutsche Telekom macht das Internet of Things, kurz IoT, jetzt sicherer: Mit Zertifikaten aus dem Trust Center von T-Systems zieht sie eine neue Schutzschicht in die vernetzte Gerätewelt. Die Zertifikate erneuern sich voll automatisch. Kunden können damit selbst festlegen, wie genau eine digitale Identität ausgestaltet wird und wie stark die notwendigen Authentisierungsverfahren sein sollen. Damit gestalten sie das Angebot passgenau auf ihre Bedürfnisse aus.

Eigene Identität für jedes „Thing“

Die Zertifizierungsstelle von T-Systems, Englisch Certificate Authority (CA ), gibt jedem vernetzten Ding eine eigene, klar überprüfbare Identität. Damit wird sichergestellt, dass nur berechtigte Personen genau die Geräte ansteuern können, die angesteuert werden sollen und dass jeder Kommunikationspartner auch wirklich der ist, für den er sich ausgibt. Wenn beispielsweise ein Auto selbständig bei der Zentrale nach einer Aktualisierung der Steuergeräte anfragt, muss der Hersteller sicher sein, dass das Auto zu ihm gehört und er vor allen Dingen auch die richtige Antwort für dieses Modell liefert. Das Auto hat somit einen eigenen Ausweis, eine Identität. „IoT: Telekom sorgt für Cybersicherheit im Internet der Dinge“ weiterlesen

Capgemini unterstützt Siemens bei der Implementierung einer IoT- Plattform

Das Beratungs- und IT-Dienstleistungsunternehmen Capgemini arbeitet gemeinsam mit der Siemens-Division Building Technologies an der Implementierung einer Cloud-basierten Serviceplattform mit dem Schwerpunkt Asset Management- und Analytik-Technologie.

Die integrierte, Cloud-basierte Energie- und Nachhaltigkeits-Plattform Navigator von Siemens Building Technologies stellt leistungsfähige Analyse- und Berichtsfunktionalitäten zur Verfügung, mit denen sich das verborgene Potenzial von Gebäudedaten erschließen lässt. Durch die so geschaffene Transparenz werden Entscheidungsprozesse zur operativen Effizienz von Gebäuden unterstützt und die Kosten für Kunden gesenkt. Nutzer der Navigator-Plattform sparen derzeit jährlich 10,5 Millionen Tonnen an CO2. Dieser Erfolg wurde bereits durch elf internationale Auszeichnungen im Bereich Energieeffizienz ausgezeichnet. Zusammen mit Capgemini wird Siemens die Navigator-Plattform nun weiterentwickeln und so Eigentümern von Gewerbeimmobilien helfen, Geschäftsergebnisse zu verbessern, ihre Energieeffizienzziele zu erreichen und den Werterhalt des Gebäudebestands zu optimieren.

Capgemini Consulting, die globale Strategie- und Transformationsberatung der Capgemini-Gruppe, und die Siemens-Division Building Technologies haben zusammen die übergreifende Service- und Implementierungsstrategie für diese umfassende Internet-of-Things (IoT)-Management-Plattform entwickelt, mit der sich die intelligenten Gebäude sowie der allgemeine Immobilienbestand der großen wie auch globalen Kunden von Siemens Building Technologies verbinden lassen. Basierend auf dem bereits am Markt bewährtem Set an Überwachungs- und Analysefunktionen der Navigator-Plattform arbeiten nun Capgemini-Experten aus den Bereichen IoT, Datenanalyse und Cloud gemeinsam mit Teams von Siemens Building Technologies daran, dieses komplexe digitale Transformationsprojekt phasenweise zu erweitern und voranzutreiben. „Capgemini unterstützt Siemens bei der Implementierung einer IoT- Plattform“ weiterlesen

Aktuelle Anforderungen erfüllen: Bieten IoT-Daten Innovationspotenzial?

Ein Gastbeitrag von Christoph Sporleder, Executive Advisor, SAS

Digitalisierung, Effizienzsteigerung, neue Geschäftsmodelle: Das sind aktuell die drei großen Problemstellungen in Unternehmen. Mit der Digitalisierung ihrer Infrastrukturen, Prozesslandschaften und Lieferketten möchten sie vor allem die Wertschöpfung in ihren Prozessen steigern.

Die Anforderungen sind branchenübergreifend. Denn praktisch alle Unternehmen sind von den aktuellen Herausforderungen betroffen. Versicherungen beschäftigen sich heute unter anderem mit Telematik, Connected Home im Bereich Warnsysteme oder Connected Health zur Entwicklung individueller Tarife. Automobilunternehmen binden zahlreiche Sensoren ein. Energieversorger nutzen Smart Grids. Und Fertigungsunternehmen können im Zuge von Industrie 4.0 individuelle Produkte auf Kundenanfrage herstellen. Auf Basis der Daten aus dem Internet der Dinge sind zahlreiche neue Fragestellungen zu beantworten und Lösungen zu entwickeln, die auch sehr komplex sein können.

Um diese Anforderungen zu erfüllen, können Unternehmen Anwendungsfelder identifizieren, validieren und industrialisieren. Denn im Rahmen der Digitalisierung sowie für neue Geschäftsmodelle wird nicht nur ein Use Case entstehen, sondern ein kontinuierlicher Strom davon. Es ist jedoch nicht effizient, für jeden Nutzungsfall individuell eigene Prozesse oder gar eigene Infrastrukturen aufzusetzen. Unternehmen benötigen deshalb eine Strategie, um analytische Lösungen schneller zu entwickeln, zu abstrahieren und zu industrialisieren. Hierzu können sie Konzepte wie das IoT Analytics Lab nutzen, in dem IoT-Daten aufbereitet, mit Geschäftsdaten verbunden und analysiert werden. Das steuert dem ‚Mangel an Experimentierlust’ in den Unternehmen entgegen, der oft durch Ängste der Verantwortlichen getrieben ist.

Denn mit Hilfe einer prädiktiven Analytik können Unternehmen schnell neue technologische Ansätze validieren. Sehr unsichere Nutzerprognosen auf Basis des Bauchgefühls bestimmter Entscheider gehören so der Vergangenheit an. Man kann nach den Analysen Entscheidungen auf Faktenbasis und ohne Zeitverluste fällen.

Aufgrund der hohen Schnelligkeit der Entwicklung ergibt sich jedoch häufig zunächst auch hier eine Fehlerquote. Doch dies ist kein Problem, solange die Fehler schnell erkannt und daraus die richtigen Lektionen gelernt werden. Die Nachjustierung und Analyse auf Basis weiterer Daten ist hier erforderlich. Das ist der Ansatz vieler erfolgreicher Start-ups und digitaler Unternehmen, die teilweise etablierten Konzerne in ihren angestammten Branchen Konkurrenz machen.

Innovationen fördern

Doch eine rein an den Anforderungen orientierte Lösungsentwicklung ist nur der halbe Weg. Ergänzt werden muss dieser Ansatz durch Innovationen der Mitarbeiter. Daher sollten Unternehmen Anreize bieten, um viele neue Ideen zu generieren. Dies lässt sich aber nicht von oben verordnen. Stattdessen ist die Unternehmenskultur entsprechend anzupassen, um Fehler zu tolerieren, sich nicht ausschließlich am Erfolg zu orientieren und den Mitarbeitern möglichst viele Freiheiten zu ermöglichen. Die Unternehmen sollten gezielt die Kreativität fördern und Ideen nach ihrem möglichen Mehrwert für das Business oder die Prozesse einstufen und bewerten.


Diese Überprüfung des Potentials und der technischen Umsetzbarkeit der Ideen lässt sich auf Basis von Big Data-Analysen industrialisieren. Nach erfolgreicher Validierung und Erprobung ist ein analytisches Modell zu schaffen, um die Idee erfolgreich umzusetzen und industriell zu nutzen.

Dabei muss die interne Organisation an die neue digitale Welt angepasst werden. Bislang ist die Entwicklung und Umsetzung der Lösungsmodelle strikt getrennt. Dies führt jedoch häufig dazu, dass die Data Scientists praktisch alles machen können, was sie möchten, um Modelle zu generieren. Dabei berücksichtigen sie häufig nicht deren Umsetzbarkeit. Entwicklung und Betrieb müssen aber Hand in Hand arbeiten, um effiziente Lösungsansätze zu finden. Dazu ist ein engerer Rahmen für die Infrastruktur und die Prozesse abzustecken, die den Handshake zwischen Entwicklung und Betrieb optimieren. Zudem sind die konkreten Vor- und Nachteile der neuen Modelle zu validieren.