Autos und das Internet der Dinge sicherer machen – neue Lösungen von IBM

Zu den Hacker-Events Black Hat und DEF CON in Las Vegas stellt IBM Security neue Sicherheitstests vor. Diese werden ab sofort im Bereich Automobilsicherheit und Internet of Things (IoT) angeboten und von einem Forschungsteam der IBM X-Force Red bereitgestellt. Das Team prüft Backend-Prozesse, Apps und physische Hardware, die zur Steuerung des Zugangs und der Verwaltung von intelligenten Systemen dienen. Über das cloudbasierte Red Portal können in Zukunft Schwachstellen entdeckt und Testberichte erstellt werden. Außerdem werden Sicherheitsvorfälle auf Wunsch automatisch priorisiert und gesteuert.

„Im vergangenen Jahr haben wir gesehen, dass Sicherheitstests zu einer Schlüsselkomponente in den Sicherheitsprogrammen der Kunden geworden sind“, sagt Charles Henderson, Global Head von IBM X-Force Red. „Die Investitionen in Sicherheitslösungen, um Probleme in Produkten und Dienstleistungen frühzeitig zu erkennen, ist eine weit lohnenswertere und günstigere Alternative als von Cyberkriminellen ausgenutzte Schwachstellen nachträglich zu beheben. Dank unserer Investitionen in Experten, Tools und Fachwissen konnten wir im ersten Jahr von IBM X-Force Red die Angebote von Sicherheitstests mehr als verdreifachen. Dadurch haben wir den Angriff zur besten Verteidigung unserer Kunden gemacht.“

Red Portal: Basis für Sicherheitstests bei IBM
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HERE startet Echtzeit-Verkehrsdienst der nächsten Generation

HERE hat die Markteinführung der neuesten Generation seines HERE Real-Time Traffic-Dienstes für Echtzeitverkehrsinformationen angekündigt. Dabei handelt es sich nach den Angaben in der entsprechenden Pressemitteilung um den ersten globalen Verkehrsdienst auf dem Markt, der Echtzeit-Sensordaten von Fahrzeugen der Marken Audi, BMW und Mercedes-Benz und GPS-basierte Verkehrsflussdaten integriert. Durch die deutlich höhere Genauigkeit, die diese Kombination ermögliche, profitierten Nutzer von präziseren Informationen über die aktuellen Verkehrsbedingungen.

Die neue Version von HERE Real-Time Traffic deckt mehr als 60 Länder ab und ist ab sofort branchenübergreifend für alle derzeitigen und künftigen Kunden des Verkehrsdienstes von HERE Technologies verfügbar. Der Dienst bietet jetzt deutlich verbesserte Verkehrsflussdaten, insbesondere für Hauptverkehrsadern. Für mehr als 30 Länder beinhaltet er auch Informationen zu Störfällen mit zusätzlichen Funktionen wie Warnungen vor Stauenden („Traffic Safety Warning“). Mittels Sensordaten von harten Bremsmanövern, die HERE jetzt neu verarbeitet, sind diese Warnungen noch relevanter und können zeitnah an Fahrzeuge gesendet werden.

„Dies ist weltweit der erste Verkehrsdienst, der reichhaltige Fahrzeugsensordaten von miteinander im Wettbewerb stehenden Automarken verbindet. Er repräsentiert einen großen Schritt von HERE auf dem Weg, das Autofahren für Menschen überall sicherer und effizienter zu machen“, sagte Ralf Herrtwich, Senior Vice President Automotive bei HERE Technologies. „Während der Dienst es Fahrern bereits heute ermöglicht, fundierte Entscheidungen hinter dem Steuer zu treffen, bringt er uns auch der Realisierung unserer Vision von einer digitalen Repräsentation des Straßennetzes in Echtzeit näher. Diese ist sowohl für Fahrzeugassistenzsysteme als auch für das autonome Fahren notwendig.“ „HERE startet Echtzeit-Verkehrsdienst der nächsten Generation“ weiterlesen

Spionage, Sabotage, Datendiebstahl: Deutscher Wirtschaft entsteht jährlich ein Schaden von 55 Milliarden Euro

Mehr als die Hälfte der Unternehmen in Deutschland (53 Prozent) sind in den vergangenen beiden Jahren Opfer von Wirtschaftsspionage, Sabotage oder Datendiebstahl geworden. Dadurch ist ein Schaden von rund 55 Milliarden Euro pro Jahr entstanden. Das ist das Ergebnis einer Studie des Digitalverbands Bitkom, für die 1.069 Geschäftsführer und Sicherheitsverantwortliche quer durch alle Branchen repräsentativ befragt wurden. Verglichen mit der ersten Studie vor zwei Jahren ist der Anteil der Betroffenen nur leicht von 51 auf 53 Prozent gestiegen, der Schaden ist zugleich um rund 8 Prozent von 51 auf 55 Milliarden Euro gewachsen.

„Unternehmen müssen viel mehr für ihre digitale Sicherheit tun. Die Studie zeigt, dass die Gefahr für Unternehmen aller Branchen und jeder Größe real ist. Jeder kann Opfer von Spionage, Sabotage oder Datendiebstahl werden“, sagte Bitkom-Präsident Achim Berg bei der Vorstellung der Studie heute in Berlin. „Die Studie unterstreicht, dass wir in Zeiten von Digitalisierung und Industrie 4.0 unser besonderes Augenmerk auf die Abwehr von Spionageangriffen auf die deutsche Wirtschaft richten müssen. Im Sinne eines ganzheitlichen und nachhaltigen Wirtschaftsschutzes gehören dazu nicht allein IT-bezogene Maßnahmen, sondern risikominimierende Pläne in den Bereichen Organisation, Personal und Sensibilisierung. Wichtig ist aber auch die intensive Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Behörden sowie den Behörden untereinander – wie in der „Initiative Wirtschaftsschutz“, betonte Dr. Hans-Georg Maaßen, Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV).

In jedem sechsten Unternehmen (17 Prozent) wurden in den vergangenen zwei Jahren demnach sensible digitale Daten gestohlen. Vor allem Kommunikationsdaten wie E-Mails (41 Prozent) oder Finanzdaten (36 Prozent) fielen dabei häufig in die Hände der Angreifer. In 17 Prozent der Fälle von Datendiebstahl wurden Kundendaten entwendet, in 11 Prozent Patente oder Informationen aus Forschung und Entwicklung, in 10 Prozent Mitarbeiterdaten.

Die Angreifer haben es aber nicht immer ausschließlich oder direkt auf digitale Daten abgesehen. Häufigstes Delikt ist der Diebstahl von IT- oder Telekommunikationsgeräten wie Notebooks oder Smartphones. Davon waren 30 Prozent der Unternehmen in den vergangenen zwei Jahren betroffen, wobei in der Regel unklar ist, ob die Täter es auf die Geräte an sich oder auf die darauf gespeicherten Daten abgesehen haben. Rund jedes fünfte Unternehmen berichtet von Social Engineering (Analoges Social Engineering 20 Prozent, Digitales Social Engineering 18 Prozent). Dabei werden Mitarbeiter manipuliert, um an sensible Informationen zu kommen, mit denen dann in einem weiteren Schritt zum Beispiel Schadsoftware auf die Firmenrechner gebracht werden kann. Jedes achte Unternehmen (12 Prozent) ist Opfer von digitaler Sabotage geworden, durch die zum Beispiel die Produktion gestört wurde. 8 Prozent berichten vom Ausspähen der digitalen Kommunikation wie E-Mails, 7 Prozent vom Abhören von Telefonaten oder Besprechungen. Klassische analoge Angriffe kommen demgegenüber eher selten vor. So wurden 17 Prozent der Unternehmen Opfer eines klassischen Diebstahls von Dokumenten wie Papieren, Mustern oder Bauteilen, in lediglich 4 Prozent der Unternehmen wurden Produktionssysteme oder Betriebsaufläufe auf analogem Weg sabotiert und lahmgelegt. „Spionage, Sabotage, Datendiebstahl: Deutscher Wirtschaft entsteht jährlich ein Schaden von 55 Milliarden Euro“ weiterlesen

Online-Shopping: Preis und Auswahl schlagen persönlichen Kontakt

Der Obsthändler, der einem die Lieblingsäpfel zurücklegt, und die Boutique, die anruft, wenn das Kleid in der richtigen Größe angekommen ist: Etwa jedem Dritten (32 Prozent), der in den vergangenen 12 Monaten etwas im Internet gekauft hat, ist der persönliche Kontakt zum Händler so wichtig, dass er bevorzugt im stationären Handel einkauft. Zwei von drei Käufern (65 Prozent) zieht der persönliche Kontakt dagegen nicht ins Ladengeschäft.

Im Gegenteil: Beim Online-Shopping schätzt die Mehrheit (54 Prozent) die Anonymität. Das zeigt eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 1.166 Internetnutzern ab 14 Jahren, darunter 1.114 Online-Shopper. „Viele Verbraucher schätzen beispielsweise die unkomplizierte und unbürokratische Beratung zu individuellen Fragen via Messenger“, sagt Bitkom-Expertin Julia Miosga. „Im Netz erfolgt die Beratung diskret, was etwa für Kunden von Online-Apotheken von Vorteil sein kann.“ Allerdings sagen auch 60 Prozent der Online-Käufer, dass man sich mit dem Kauf im Internet zum gläsernen Kunden macht. Diese Meinung wird speziell von den 65-Jährigen und Älteren mit 67 Prozent vertreten.

86 Prozent empfinden die Preise im Internet als günstiger als im stationären Handel. 85 Prozent bevorzugen den Kauf im Internet außerdem, weil dort ihrer Meinung nach die Auswahl größer ist. Etwa jeder Dritte (32 Prozent) sagt, dass Online-Shops einen besseren Service haben als der stationäre Handel. „Die Vernetzung verändert auch nachhaltig die Erwartungshaltung der Kunden, denn ihnen steht heute eine nie da gewesene Preistransparenz und Informationsvielfalt zur Verfügung“, so Miosga. Dazu komme die Erwartung der Shopper, dass auch die Warenverfügbarkeit und Lieferung flexibel, kurzfristig und preisgünstig ist. „Die Chance des Handels liegt nun darin, diesen neuen Ansprüchen und Wünschen mit innovativen Angeboten und Lösungen zu begegnen. Hierbei spielen ganz besonders neue Technologien wie Robotics, Virtual Reality und andere digitale Services eine immer größere Rolle und sollten in die modernen Handelsprozesse mit einbezogen werden.“ „Online-Shopping: Preis und Auswahl schlagen persönlichen Kontakt“ weiterlesen

Digitale Vorstände in Dax und MDax

In mehr als der Hälfte (43) der 80 DAX- und MDAX-Unternehmen existiert mindestens ein Vorstandsmitglied, das formell und öffentlich ersichtlich für IT und/oder Digitalisierung verantwortlich ist. Darunter befinden sich auch neun Vorstandsvorsitzende (CEO), acht Finanzchefs (CFO), sechs Chief Operating Officers (COO) und zwei Chief Technology Officers (CTO). Einen Chief Information Officer (CIO) oder Chief Digital Officer (CDO) mit dieser Betitelung und diesem ausschließlichen Aufgabengebiet findet sich dagegen in keinem einzigen Vorstand. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Untersuchung* der Personal- und Organisationsberatung Korn Ferry.

In 43 der 80 Unternehmen existiert mindestens ein Vorstandsmitglied mit der öffentlich ersichtlichen Verantwortung für IT und/oder Digitalisierung
Bei DAX-Unternehmen ist das heute in 75 Prozent der Fall
Digital-Verständnis wird Voraussetzung für Berufung in den Vorstand

Aktuell sind im DAX 20 (75 Prozent) und im MDAX 23 (46 Prozent) Konzerne vertreten, in denen Vorstandsmitglieder IT und/oder Digitalisierung verantworten und wo dies auf den Internet-Präsenzen öffentlich ausgewiesen ist. In zwei DAX-Unternehmen – der Deutschen Post und Linde – wird das IT-Ressort von den Vorstandsvorsitzenden direkt verantwortet. Im MDAX unterstehen bei Hugo Boss, Krones, LEG Immobilien, RTL Group (beide CO-CEOs), Südzucker und Talanx die Digital- und IT-Ressorts direkt dem Vorstandschef.

„Es ist deutlich zu erkennen, dass IT und Digitalisierung in einem Großteil der Vorstände Einzug gefunden hat, wenn auch nicht in den Funktionen des CIO und CDO“ sagt Alexander Wink, Senior Client Partner und Leiter der EMEA-Digitaleinheit von Korn Ferry. „Das ist auch nicht unbedingt notwendig. Entscheidend ist, dass die digitale Agenda im Vorstand verankert ist und die Berichtswege kurz sind. Für einen CDO kommt es deutlich mehr darauf an, welche operativen Entscheidungsbefugnisse er hat, als dass er ein Vorstandsmandat erhält. Auf der anderen Seite könnten Unternehmen so ein deutliches Zeichen setzen. Dazu hat sich bisher keins der größten gelisteten Unternehmen in Deutschland entschieden.“

Fehlende Transparenz ob der richtigen Ansprechpartner


Für die Untersuchung wurden die Vorstellungen der Vorstände auf den jeweiligen öffentlichen Unternehmens- und Investor-Relations-Internetseiten analysiert. Wo sich keine Ressortverantwortung feststellen ließ, wurde dies als nicht vorhanden gewertet. „Mutmaßlich werden auch in weiteren Vorständen jeweilige Mitglieder für die IT- und Digitalisierungsfragen verantwortlich sein. Sie lassen sich allerdings nur für Firmen-Insider feststellen“, sagt Alexander Wink. „In der Politik wurde gerade die erste Einrichtung eines Digitalministeriums in einem Bundesland beschlossen und auf der Bundesebene wird dies intensiv diskutiert, um einen spezifischen und öffentlich erkenntlichen Ansprechpartner für das Thema zu schaffen. Da darf man schon fragen, warum doch noch eine beträchtliche Anzahl an Unternehmen, insbesondere im MDAX, öffentlich verstecken, wer der relevante Ansprechpartner ist. Das erleichtert gerade in einer Zeit der vernetzten Ökonomie die Ansprache auf Spitzenebene eindeutig nicht.“

Zeit für Experimente: Unterschiedliche organisatorische Modelle

Bei der Allianz und Munich Re verantworten zwei Vorstandsmitglieder gleich eigene Digitalisierungsgesellschaften der jeweiligen Konzerne. „Eigene Gesellschaften zu Gründen und die jeweiligen Konzernvorstände zum Beispiel als Aufsichts- und Verwaltungsräte einzusetzen, ist eine Möglichkeit, außerhalb der klassischen hierarchischen Strukturen der Konzerne das Thema Digitalisierung weiter zu entwickeln“, sagt Alexander Wink. „Grundsätzlich kommt es aber sehr auf die bisherigen Strukturen, die Organisationsform und die Unternehmenskultur an. Es gibt keine allgemein gültigen Blaupausen, wie die Konzerne mit dem Thema umgehen können. Sondern nur individuelle Lösungen. Dazu gehört in der jetzigen Phase auch viel Mut zum Experimentieren. Ich beobachte ein sichtbares Zunehmen mutiger Entscheidungen, gerade im DAX. Viele CEOs wissen: Wenn sie das Thema jetzt nicht adressieren, drohen große Wettbewerbsnachteile.“

Digital-Verständnis wird Voraussetzung für Berufung in den Vorstand

„Weder Vorstandschefs noch –mitglieder müssen heute IT-Spezialisten sein oder Code schreiben können“, sagt Alexander Wink. „Eins ist aber auch klar: Wer heute nicht grundsätzliches technisches Verständnis mitbringt, der wird es nicht nur immer schwerer haben, seinen Karriereweg zu gestalten. Der stößt früher oder später er an die gläserne Decke: Wir empfehlen Unternehmen dezidiert zu prüfen, ob Kandidaten Technik und Digitales verstehen mitbringen und zugleich im Denken und Handeln agil sind. Denn Digitalisierung betrifft alle Bereiche des Unternehmens.“

Diese Untersuchung basiert auf einer Auswertung der Vorstellung der einzelnen Vorstandsmitglieder auf den Websites aller DAX- und MDAX-Unternehmen im Mai 2017. Wenn Verantwortlichkeiten der jeweiligen Vorstandsmitglieder auf diesen Websites nicht angegeben worden sind, sind diese hier als nicht vorhanden gewertet.

Microsoft investiert zwei Millionen US-Dollar in nachhaltige Projekte der künstlichen Intelligenz

Der Softwarekonzern Microsoft bietet schon heute eine Reihe von Produkten für die Entwicklung von Lösungen mit künstlicher Intelligenz (KI) an, unter anderem Azure Machine Learning oder Microsoft Cognitive Services. Das Unternehmen beteiligt sich zudem aktiv an der Diskussion um die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Folgen des KI-Einsatzes. Microsofts Ziel ist es nach eigenen Angabnen, künstliche Intelligenz für alle Menschen und Organisationen zugänglich und nutzbar zu machen.

Die Ankündigungen im Überblick:

• Mit Microsoft Research AI richtet das Unternehmen in Seattle, Washington ein neues Forschungszentrum mit einem Inkubator für Firmengründungen ein. Das Zentrum wird die rechnerbasierten Grundlagen von KI erforschen und praxisfertige Lösungen entwickeln. Das Forscherteam arbeitet eng mit Microsoft Research und den Produktabteilungen von Microsoft zusammen.
• Mit dem neuen AI Design Guide unterstreicht Microsoft seine Mission, KI für jedermann zugänglich zu gestalten. Der Guide definiert KI-Design-Prinzipien sowie ethische Grundlagen und richtet sich an Entwickler und Designer von KI-Anwendungen.
• Die Initiative AI for Earth zielt darauf, die großen Herausforderungen der Menschheit mit Hilfe von künstlicher Intelligenz zu lösen. Microsoft wird im Rahmen der Initiative allein im kommenden Jahr mehr als zwei Millionen US-Dollar (rund 1,75 Millionen Euro) in Bildung und Ausbildung sowie die Förderung von speziellen Projekten investieren. Zudem wird das „AI for Earth“-Programm Nichtregierungsorganisationen (Non-Governmental Organization; NGO) Zugang zu KI-Tools sowie technischen Support anbieten.
• Seeing AI ist eine kostenlose iOS-App, die blinden und sehbehinderten Menschen die Welt um sie herum erklärt, indem Fotos gemacht und per Audio beschrieben werden – Personen, Gegenstände, Beschriftungen, Hindernisse. Seeing AI ist vorerst nur über den App Store von Apple in den USA verfügbar.
• Es gibt neue Cognitive Services zur Entwicklung von KI-Anwendungen:
◦ Bing Entity Search API hilft innerhalb von Anwendungen und bezogen auf den Kontext beim Aufspüren relevanter Informationen im Internet.
◦ Das Software Development Kit (SDK) Project Prague ermöglicht das Implementieren von Gestenerkennung und -steuerung in eigene Anwendungen.
• Mit dem nun verfügbaren PowerPoint-Add-in Presentation Translator können Vortragende Untertitel einblenden, die einzelnen Teilnehmern auf ihren Geräten über die Microsoft Translator-App in Echtzeit und in ihrer Lieblingssprache angezeigt werden. Der Presentation Translator kann über http://translate.it auch im Browser genutzt werden.

Künstliche Intelligenz beflügelt Unternehmenserträge

Unternehmensgewinne werden dank Künstlicher Intelligenz kräftig anziehen: Zusätzliche Steigerungen um durchschnittlich 38 Prozent bis 2035 sind laut einer neuen Studie des Beratungsunternehmens Accenture bei erfolgreichem Einsatz möglich. Weiterhin prognostiziert die Studie für die insgesamt 16 untersuchten Branchen in zwölf Industrieländern, darunter Deutschland, im selben Zeitraum einen potenziellen Wachstumsschub in Höhe von 12,5 Billionen Euro durch KI gemessen an der Bruttowertschöpfung.


Die IT- und Kommunikationsbranche, die produzierende Industrie und der Finanzdienstleistungssektor könnten im Vergleich aller untersuchten Branchen am stärksten von Künstlicher Intelligenz profitieren. Laut Studie hat ihre Bruttowertschöpfung bis 2035 ein Wachstumspotenzial von 4,8 Prozent respektive 4,4 Prozent und 4,3 Prozent pro Jahr. Somit könnten allein diese drei Wirtschaftsbereiche im genannten Zeitraum eine zusätzliche Bruttowertschöpfung von insgesamt 5,38 Billionen Euro erzielen. Selbst in beschäftigungsintensiven Branchen wie dem Bildungswesen oder dem sozialen Dienstleistungsbereich, in denen der Produktivitätszuwachs traditionell gering ist, ließen sich bis 2035 durch den Einsatz von KI-Technologien ergänzend 98 Milliarden Euro beziehungsweise 194 Milliarden Euro erwirtschaften.  
 
„Künstliche Intelligenz wird die Spielregeln des Wettbewerbs neu definieren. Diese noch neue Variable in der Produktion kann sich äußerst positiv auf die Ertragslage von Unternehmen auswirken”, so Matthias Ziegler, Leiter Emerging Technology & Innovation bei Accenture Deutschland, Österreich, Schweiz. „Um diese riesige Wachstumschance zu nutzen, sollten Unternehmen jetzt handeln und Strategien für Künstliche Intelligenz entwickeln, bei denen die Befähigung des Menschen im Mittelpunkt steht.“  „Künstliche Intelligenz beflügelt Unternehmenserträge“ weiterlesen

„Insurtechs“: Versicherer verlieren Angst vor Fintechs

Unter Versicherern scheint die Angst vor der FinTech-Revolution abzunehmen. So gehen 56 Prozent der Gesellschaften mittlerweile davon aus, keinesfalls mehr als 20 Prozent ihrer Einnahmen an Finanz-Startups zu verlieren. Das zeigt eine Umfrage der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC unter fast 200 Versicherungsunternehmen in 40 Ländern weltweit, darunter Deutschland. Zum Vergleich: Vor einem Jahr glaubten nur 48 Prozent, dass die Marktanteilsverluste so moderat ausfallen werden. Zugleich rechnet gerade mal jeder zehnte Versicherer mit Einbußen von 40 Prozent und mehr innerhalb der nächsten fünf Jahre.

Mit anderen Worten: Nur eine Minderheit der Versicherungsunternehmen fürchtet, dass die als „Insurtechs“ bekannten Start-ups einen disruptiven Wandel auslösen.

„Die Ergebnisse sind bemerkenswert – vor allem, wenn man sie im Quervergleich zur Bankenbranche betrachtet. Obwohl die Versicherungsindustrie erst später mit dem FinTech-Trend konfrontiert wurde, könnte sie früher als die Banken eine Antwort auf die Herausforderung finden. Viele Versicherer sehen in der digitalen Revolution nicht mehr zwingend eine Gefahr für ihr Geschäftsmodell, sondern im Gegenteil eine Chance – speziell bei Themen wie Big Data oder künstliche Intelligenz“, sagt Alexander Hofmann, Insurance Leader bei PwC Deutschland.

Big Data könnte helfen, Risiken viel individueller zu kalkulieren

Tatsächlich ist der Anteil von Versicherern, die sich bereits konkret mit neuen technologischen Entwicklungen beschäftigen, auffallend hoch. So meinten 84 Prozent der befragten Unternehmen, dass sie in den nächsten Monaten in neuartige datenanalytische Verfahren investieren wollen. Diese im Fachjargon „Data Analytics“ genannten Methoden könnten dazu beitragen, Versicherungsrisiken deutlich genauer und individueller zu kalkulieren. In eine ähnliche Richtung zielen Ansätze im Bereich künstliche Intelligenz („Artificial Intelligence“). Auch in dieses Feld willjeder dritte Versicherer bereits in den kommenden Monaten einen Teil seines Investitionsbudgets stecken. „„Insurtechs“: Versicherer verlieren Angst vor Fintechs“ weiterlesen

Start-up-Gründer wünschen sich eine digitale Verwaltung

Start-up-Gründer in Deutschland haben für die kommende Legislaturperiode klare Wünsche an die Politik: Vor allem Bürokratieabbau (72 Prozent) und die Digitalisierung von Verwaltungsvorgängen (63 Prozent) stehen ganz oben auf der Wunschliste. Auch eine Ausweitung von Förderprogrammen hält jeder zweite Gründer für notwendig, sowohl für die Wachstumsphase (56 Prozent) als auch für die Gründungsphase (53 Prozent).

Weiterhin wird ein schnellerer und flächendeckender Breitbandausbau gefordert (47 Prozent), die Förderung von Kooperationen zwischen Start-ups und etablierten Unternehmen (46 Prozent) sowie die Erleichterung der Beschäftigung von ausländischen IT-Spezialisten (43 Prozent). Vier von zehn Gründern (41 Prozent) wünschen sich zudem finanzielle Anreize für Wagniskapitalgeber, drei von zehn (34 Prozent) eine weniger ausgeprägte Regulierung in einzelnen Branchen wie beispielsweise der Finanzwirtschaft und dem Gesundheitswesen. Das ergab eine Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter mehr als 250 Start-up-Gründern. „In fast jedem Ministerium gibt es Start-up-Initiativen und auch in so gut wie jeder Partei gibt es inzwischen einzelne Start-up-Experten“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. „Es fehlt aber ein Verständnis für Start-ups in der Breite von Politik und Gesellschaft.“

8 von 10 Gründern meinen, dass der Politik das Verständnis für Start-ups fehlt

Entsprechend zurückhaltend fällt die Bewertung der Start-up-Politik in Deutschland durch die Gründer aus. So wird die Start-up-Politik der Bundesregierung in der laufenden Legislaturperiode gerade einmal mit der Schulnote Vier – also „ausreichend“ (3,8) – benotet. Und die Gründer trauen sich dieses Urteil durchaus zu: Mehr als 4 von 10 (44 Prozent) geben an, die politischen Entscheidungen der Regierung, die Start-ups betreffen, regelmäßig zu verfolgen. Fast ebenso viele (43 Prozent) tun dies zumindest unregelmäßig. Nur gut jeder Zehnte (11 Prozent) interessiert sich dafür gar nicht. Dabei sind 9 von 10 Befragten (90 Prozent) der Meinung, dass die Politik die Bedingungen für Start-ups in Deutschland verbessern kann. Aber 8 von 10 (84 Prozent) beklagen, dass der Politik das Verständnis für die Probleme von Start-ups fehle. „Die Start-up-Szene in Deutschland hat sich in den vergangenen Jahren etabliert. Dazu hat auch die Politik der Bundesregierung beigetragen, gerade im Bereich der Frühphasenfinanzierung hat sich in der Zeit eine Menge bewegt“, sagt Berg. „In anderen Bereichen ist die Politik aber hinter den Erwartungen zurückgeblieben, so gibt es etwa weiterhin kein Venture-Capital-Gesetz und die meisten Verwaltungsvorgänge sind immer noch analog und damit zeitaufwändig.“ „Start-up-Gründer wünschen sich eine digitale Verwaltung“ weiterlesen

Volkswagen lässt Fahrzeuge von 2019 an miteinander kommunizieren

Die Vernetzung von Fahrzeugen untereinander sowie von Fahrzeugen und Verkehrsinfrastruktur ist ein weiterer wichtiger Schritt zum vernetzten Fahren. Das Ziel ist es Verkehrsunfälle zu reduzieren oder ihre Folgen zu vermindern. Volkswagen rüstet deshalb ab 2019 eine erste Modellreihe serienmäßig mit einer Kommunikationstechnik mit dem Namen pWLAN aus. Diese soll dabei helfen, ausgewählte verkehrsrelevante Informationen herstellerübergreifend auszutauschen. Wie es in einer Pressemitteilung zu dem Thema heißt, werden dabei Informationen sowohl zwischen Fahrzeugen (sogenannte „Car-to-Car“-Kommunikation), als auch zwischen Fahrzeugen und Verkehrsinfrastruktur (das heißt dann „Car-to-X“) ausgetauscht. Somit könne beispielsweise das Wissen über den Verkehr, über Unfälle und andere verkehrsrelevante Situationen schneller als bisher dem lokalen Umfeld im Bereich von rund 500 Metern zur Verfügung gestellt werden.

Die von Volkswagen eingesetzte Technologie
basiert den Angaben zufolge auf dem IEEE 802.11p (pWLAN)-Standard, den die Automobilindustrie für die direkte Kommunikation von Fahrzeugen untereinander und mit der Verkehrsinfrastruktur standardisiert und in internationalen Märkten herstellerübergreifend getestet hat.

Mithilfe der speziell für diese Anforderungen entwickelten Technologie, können verkehrsrelevante Informationen, Warnungen bis hin zu Sensordaten innerhalb weniger Millisekunden mit dem direkten Umfeld ausgetauscht werden. Somit könne der Erfassungsbereich des Fahrzeugs um mehrere hundert Meter erweitert und quasi der Blick um die Ecke ermöglicht werden, heißt es in der Mitteilung. „Volkswagen lässt Fahrzeuge von 2019 an miteinander kommunizieren“ weiterlesen

Jeder vierte Deutsche möchte digitale Sprachassistenten nutzen

„Computer, erhöhe die Temperatur im Schlafzimmer auf 20 Grad“ – dank intelligenter Lautsprecher wie Amazon Echo und Google Home lassen sich Haushaltsgeräte wie Lampe, Musikanlage, Fernseher oder Heizung per Sprachbefehl steuern, wenn sie mit dem WLAN verbunden sind. Ein Viertel der Bundesbürger ab 14 Jahren (26 Prozent) würde Sprachassistenten zu diesem Zweck nutzen. Das hat eine Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom ergeben. „In der Bevölkerung wird die Technik auch dank Sprachassistenten in Smartphones immer bekannter“, wird Timm Lutter, Bitkom-Fachmann für Consumer Electronics & Digital Media in der zugehörigen Pressemitteilung zitiert.

„Für immer mehr Menschen wird deutlich, wie digitale Sprachassistenten den Alltag erleichtern können.“ So würden rund 14 Prozent der Befragten per Stimme Verkehrsnachrichten abrufen, 13 Prozent möchten sich E-Mails oder Kurznachrichten vorlesen lassen. 11 Prozent der Befragten würden digitale Sprachassistenten einsetzten, um allgemeine Informationen von Suchmaschinen abzurufen. Ebenso viele (11 Prozent) möchten Sportergebnisse per Stimme erfahren. Jeder elfte Bundesbürger (9 Prozent) würde Waren im Internet bestellen und ebenso viele (9 Prozent) würden die intelligenten Lautsprecher nutzen, um Musik abzuspielen.

Ähnlich wie der Sprachassistent im Smartphone nehmen die Geräte die Anweisungen über eingebaute Mikrofone auf, wenn zuvor das entsprechende Aktivierungswort genannt wurde. Der Assistent antwortet per Computerstimme auf die Fragen und Befehle. Rund sieben von zehn Bundesbürgern ab 14 Jahren (69 Prozent) haben laut Befragung bereits von den digitalen Sprachassistenten gehört. Vier von zehn Befragten ab 14 Jahren (39 Prozent) können sich vorstellen, die Sprachassistenten zu nutzen. „Die Anwendungsmöglichkeiten von digitalen Sprachassistenten werden täglich mehr“, sagt Lutter. „Zukünftig werden wir Teile unserer Technik freihändig per Sprachbefehl steuern.“ „Jeder vierte Deutsche möchte digitale Sprachassistenten nutzen“ weiterlesen

Volkswagen baut Kompetenzen für Deep Learning aus

Der Autohersteller Volkswagen setzt bei digitalen Zukunftsthemen verstärkt auf künstliche Intelligenz (KI). Wie es in einer Mitteilung des Konzerns heißt, kooperiert die Volkswagen IT künftig deshalb mit dem amerikanischen Technologieunternehmen Nvidia, einem Hersteller von Chips für Grafikkarten, um ihre Kompetenzen im Bereich Deep Learning auszubauen. Im Volkswagen Data Lab sollen Spezialisten unter Einsatz von Deep Learning fortgeschrittene KI-Systeme entwickeln.

Im Data Lab, dem Kompetenzzentrum des Volkswagen Konzerns für künstliche Intelligenz und Datenanalyse, erproben IT-Spezialisten konkret Möglichkeiten, Deep Learning in Unternehmensprozessen und Mobilitätsservices einzusetzen. Sie entwickeln zum Beispiel neue Verfahren, mit denen Verkehrsflüsse in Städten optimiert werden können. Fortgeschrittene KI-Systeme gehören auch zu den Voraussetzungen beispielsweise für intelligente Mensch-Roboter-Kooperation.

Martin Hofmann, der CIO des Volkswagen Konzerns, wird in der zugehörigen Mitteilung so zitiert: „Künstliche Intelligenz ist der Schlüssel für die digitale Zukunft des Volkswagen Konzerns. Wir wollen leistungsfähige KI-Systeme selbst aufbauen und sinnvoll einsetzen. Deshalb bauen wir unser Expertenwissen auf diesem Gebiet aus.“

Und Jensen Huang, der CEO von Nvidia, sagt: „Künstliche Intelligenz ist die treibende technologische Kraft unserer Zeit. Mit künstlicher Intelligenz lassen sich Abläufe in Rechenzentren grundlegend ändern und das Enterprise Computing neu definieren.“ Volkswagen könne seine Daten mit der Hilfe der Nvidia-Produkte effizient analysieren und seine Geschäftsprozesse transformieren kann. „Volkswagen baut Kompetenzen für Deep Learning aus“ weiterlesen

Deutsche sind fast viereinhalb Stunden täglich online – Smartphone das Tor ins Internet

Junge Erwachsene verbringen fast die Hälfte des Tages online: 21- bis 30-Jährige surfen durchschnittlich knapp sieben Stunden pro Tag im Netz. Bei den Bis-20-Jährigen sind es immerhin noch 5,1 Stunden. Mit 61 Jahren oder älter beträgt die Onlinezeit dagegen nur noch 2,3 Stunden täglich.

Das Smartphone ist dabei das am weitesten verbreitete internetfähige Gerät: 78 Prozent der Deutschen nutzen eines und sind damit durchschnittlich etwa 1,6 Stunden pro Tag online. Lieblingsbeschäftigung: Chatten. 84 Prozent nutzen ihr Smartphone für Onlinekommunikationsdienste wie WhatsApp oder andere Messenger. 63 Prozent hören über ihr Smartphone online Musik, und 61 Prozent organisieren ihre Mobilität über Carsharing-Dienste oder die Bahn via iPhone & Co.

Allerdings zeigt sich Deutschland in puncto Smartphone-Nutzung gespalten: Während von unter 40-Jährigen etwa 90 Prozent über ein Smartphone verfügen, liegt der Anteil bei den über 60-Jährigen nur bei gut 50 Prozent. Und: Die unter 30-Jährigen surfen täglich drei Stunden mit dem Smartphone im Netz – die über 60-Jährigen nur 40 Minuten.

Im Durchschnitt sind die Deutschen 1,6 Stunden am Tag mit dem Smartphone online, auf den Laptop entfallen 1,1 Stunden, auf den klassischen Desktop-Computer 1,0 Stunden. Insgesamt verbringen die Befragten durchschnittlich rund 4,4 Stunden pro Tag online. In den deutschen Haushalten befinden sich im Schnitt 4,3 internetfähige Endgeräte. Jeder dritte Deutsche besitzt sogar mehr – zwischen fünf und zehn.
Wenn die Bundesbürger online sind, chatten sie am liebsten: 81 Prozent nutzen entsprechende Dienste. 70 Prozent holen sich online ihre Nachrichten und Informationen und 65 Prozent kaufen im Netz ein.
Das sind Ergebnisse einer aktuellen Studie der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY. Basis der Studie ist eine Umfrage unter 1.400 erwachsenen Bundesbürgern. Die Befragung wurde im Februar und März 2017 durchgeführt.

Joachim Spill, Partner bei EY und Leiter des Bereiches Technologie, Medien und Telekommunikation: „Das Smartphone ist das Tor der Deutschen ins Internet. Es wird mit Abstand am häufigsten genutzt und gehört heute zum Alltagsbegleiter fast aller Internetnutzer. Da es immer und überall griffbereit ist, dürfte seine Bedeutung eher noch zunehmen. Bankgeschäfte, Smart-Home-Steuerung oder auch das Einkaufen von Lebensmitteln – für viele Bedürfnisse werden erst noch Angebote geschaffen und langsam von den Kunden akzeptiert. Hier werden sich noch weitere Apps durchsetzen, die das Smartphone noch mehr zum Schweizer Taschenmesser unter den Internetgeräten machen: immer dabei und für jede Situation ausgerüstet.“

Apps spielen größere Rolle als der Browser

Apps entwickeln sich immer mehr zum wichtigsten Werkzeug: Die meisten Tätigkeiten auf dem Smartphone und dem Tablet laufen heutzutage über Apps und nicht mehr über den Browser. So nutzen 96 Prozent derjenigen, die Spiele auf Smartphones spielen, Apps, 83 Prozent bevorzugen für ihre Kommunikation Apps und 82 Prozent lesen Bücher lieber über Apps als über den Browser. Lediglich Reisebuchungen werden zum Großteil noch über den Browser vorgenommen (71 Prozent). Auch bei der Versorgung mit Nachrichten und Informationen hat der Browser mit 52 Prozent noch leicht die Oberhand.

Gutverdiener verbringen die meiste Zeit online „Deutsche sind fast viereinhalb Stunden täglich online – Smartphone das Tor ins Internet“ weiterlesen

Umdenken: Deutsche Wirtschaft wappnet sich gegen Hackerangriffe

Unternehmen in Deutschland professionalisieren ihre Abwehr von Cyberattacken. Sechs von zehn Firmen haben eine fundierte IT-Sicherheitsstrategie, bei Großunternehmen sind es acht von zehn, die übrigen arbeiten an der Umsetzung. Ein Umdenken aus Sicht der IT-Entscheider ist vor allem in den Chefetagen zu erkennen. 38 Prozent sehen 2017 eine Verharmlosung der Gefahr von Cyberangriffen durch Vorstände und Geschäftsführer. 2015 bemängelte noch jeder zweite IT-Verantwortliche, dass die Risiken unterschätzt werden. Das sind Ergebnisse der Studie „Potenzialanalyse Digital Security“ von Sopra Steria Consulting. Für die Studie wurden im April 2017 insgesamt 205 IT-Entscheider aus Unternehmen ab 500 Mitarbeitern befragt.

Die digitale Sorglosigkeit ist damit in deutschen Unternehmen auf dem Rückzug. Das Thema bleibt allerdings eine zentrale Aufgabe in den Unternehmen. Jeder vierte IT-Entscheider wünscht sich weniger Risikobereitschaft bei ihrer Geschäftsleitung. Ebenso viele fordern dort ein stärkeres Bewusstsein, dass nicht nur große öffentliche Organisationen und bestimmte Branchen wie Banken, sondern praktisch jedes Unternehmen das Ziel von Cyberkriminellen werden kann.

„IT-Sicherheitsvorfälle durch den Diebstahl digitaler Identitäten teilweise in millionenfacher Anzahl zeigen, dass Cyberangriffe auf Unternehmen komplexer und professioneller werden“, kommentiert Urs M. Krämer, CEO von Sopra Steria Consulting. „Informationssicherheit ist Pflichtdisziplin einer digitalen Wirtschaft. Ein sorgloser Umgang mit Cyberrisiken, wie er gerade in den Führungsetagen lange Zeit herrschte und immer noch zu finden ist, kann sich kein Unternehmen mehr erlauben.“

Den größten Nachholbedarf bei der Formulierung tragfähiger IT-Sicherheitskonzepte haben die mittelständischen Unternehmen in Deutschland: Rund jeder zweite IT-Entscheider aus einem Unternehmen mit einer Größe zwischen 1.000 und 5.000 Mitarbeitern meldet, an einer ausgefeilten IT-Sicherheitsstrategie noch zu arbeiten. Großunternehmen mit mehr als 5.000 Mitarbeitern sowie kleine Betriebe sind hier bereits weiter. Die Masse setzt auf die aktuelle Bedrohungslage angepasste Konzepte bereits um.

„WannaCry war ein Weckruf, der das in der Studie erkennbare Umdenken noch einmal verstärken wird“, sagt Studienleiter Dr. Gerald Spiegel, IT-Sicherheitsexperte bei Sopra Steria Consulting. „Das Internet der Dinge verschärft die Situation durch die Vielzahl vernetzter Geräte zusätzlich. Ein rein technischer Ansatz greift zu kurz. Es braucht einen Mix aus ineinandergreifenden Vorkehrungen, bestehend aus einer vom Vorstand getriebenen Strategie, automatisierten Verfahren für Prävention und Kontrolle und intelligenten Security-Lösungen, die Sicherheitslecks selbständig aufspüren, sowie einer kontinuierlichen Sensibilisierung aller Mitarbeiter.“ „Umdenken: Deutsche Wirtschaft wappnet sich gegen Hackerangriffe“ weiterlesen

Nach Trump: Start-ups zieht es nicht mehr in die USA

Ein Start-up in den USA zu gründen – das ist aktuell nur für eine kleine Minderheit der deutschen Gründer ein Traum. Gerade einmal 15 Prozent würde es in die Vereinigten Staaten ziehen, wenn sie den Standort ihres Start-ups noch einmal wählen könnten. Vor einem Jahr lag der Anteil mit 32 Prozent noch mehr als doppelt so hoch. Gleichzeitig hat die Attraktivität des Start-up-Standorts Deutschland kräftig zugelegt: Mehr als zwei Drittel (68 Prozent) der Gründer würden erneut hierzulande gründen wollen, vor einem Jahr waren es nur 44 Prozent.

Andere Länder spielen als Wunsch-Standort für das eigene Start-up keine Rolle, nach Großbritannien zieht es gerade einmal 2 Prozent, ebenso viele nach Israel. Das ist das Ergebnis einer Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter mehr als 250 Start-up-Gründern. „In den Ergebnissen spiegelt sich mit Sicherheit der Trump-Effekt wider. Die USA haben für Start-ups massiv an Anziehungskraft verloren, gleichwohl sind dort die Bedingungen was Finanzierungsmöglichkeiten, Netzwerke und den Absatzmarkt angeht weiterhin sehr gut“, sagt Bitkom-Geschäftsleiter Niklas Veltkamp. „Gleichzeitig zeigt das Ergebnis auch, dass in Deutschland eine Menge passiert ist. Nach einigen Jahren, in denen auf politischer Ebene vor allem viele Stellungnahmen und Agenden formuliert wurden, sehen wir, dass inzwischen auch gehandelt wird – zur Zufriedenheit der Gründer in Deutschland.“ „Nach Trump: Start-ups zieht es nicht mehr in die USA“ weiterlesen

Germany, France and Italy join forces to promote digitising manufacturing

The key digitising manufacturing initiatives of Germany, France and Italy have agreed on a trilateral cooperation to support and strengthen the digitisation processes of their manufacturing sectors as well as to promote European efforts in this field. German Plattform Industrie 4.0, French Alliance Industrie du Futur and Italian initiative Piano Industria 4.0 have developed a shared action plan with several action items and deliverables.

Torino, 20th June 2017. Plattform Industrie 4.0, Alliance Industrie du Futur and Piano Industria 4.0 initiated cooperation talks at a high-level conference on „Digitising Manufacturing in the G20“ in March 2017 in Berlin. Since then the initiatives have developed a shared action plan. On June 20th, the plan has been adopted by the steering committee of the cooperation at its initial meeting in Torino, Italy. Industry, scientific and political experts from the three countries will now work on three core subjects of shared interests: standardisation, engagement of SMEs and testbeds as well as policy support at the European level. First results of the new trilateral cooperation are expected to be presented by the first half of next year.

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