Frost & Sullivan: Strategien für europäische 5G-Netzbetreiber

Partnerschaften mit Unternehmen in vertikalen Märkten und Schwellenländern entscheidend für größere Akzeptanz der Technologie, so die Berater von Frost & Sullivan.

Für die steigende Nutzung des IoT, auch auf Straßen, wird die 5G-Technologie unerlässlich sein.

Der derzeitige Mobilfunkstandard 4G reicht nicht mehr aus, um das breite Angebot an bandbreitenintensiven Diensten wie Multimedia, Video Conferencing und Online-Shopping abzudecken. Die Betreiber von Mobilfunknetzen arbeiten daher am Ausbau des 5G-Netzes. Diese Zukunftstechnologie wird selbst zu Stoßzeiten eine unterbrechungsfreie Verbindung garantieren und zudem die für die mobile Breitband-Datenübertragung und das Internet of Things (IoT) notwendige Geschwindigkeit zur Verfügung stellen. Tatsächlich hat die 5G-Technologie das Potential, ein wirklich konvergentes Netzwerk zu schaffen, da sie eine Anzahl bestehender technologischer Lösungen einschließt und mit vorhergehenden Generationen von Technologien kompatibel ist.

„Da die Zahl der vernetzten Geräte im nächsten Jahrzehnt weiterhin exponentiell ansteigen wird, wird die Einführung von 5G-Technologien derzeit noch stärker gefordert, insbesondere in dicht besiedelten städtischen Gebieten,” wird Fiona Vanier, Digital Transformation Senior Industry Analystin bei Frost & Sullivan in einer Pressemitteilung zitiert. „Durch das Aufkommen des IoT könnte die 5G-Technologie zum idealen Instrument werden, um fahrerlose Fahrzeugeintelligente Städte und das industrielle Internet of Things (IIoT) voranzutreiben.”

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Kathrein, Orange und Nokia planen 5G-Antennensystem

Kathrein, ein Spezialist für Kommunikationstechnik, der französische Telekommunikationskonzern Orange und der Netzwerkspezialist Nokia, wollen „die Weichen für den Einsatz von 5G-Technologie in der Praxis stellen,“ heißt es in einer Pressemitteilung. Damit das gelingt, wurde in Paris ein neuartiges Antennsystem vorgestellt, das 5G-fähige MIMO-Technologien mit den Standards für bestehende Mobiltechnologien wie zum Beispiel LTE (4G) kombiniert.

Aufgrund eines massiven Platzmangels, war es bislang kaum möglich bestehende Antennenstandorte 5G- fähig zu machen. Anders bei der nun vorgestellten Lösung, die es ermöglicht, Antennenstandorte ohne zusätzlichen Platzbedarf und bei einem optimalen Kosten-Nutzen-Verhältnis so aufzurüsten, dass mobile Dienste der nächsten Generation sicher bereitgestellt werden können.

Bis Mitte 2019 sollen bis zu 30 Prozent aller Antennenstandorte in Frankreich mit der 5G-Lösung bestückt sein.
Bis Mitte 2019 sollen bis zu 30 Prozent aller Antennenstandorte in Frankreich mit der 5G-Lösung bestückt sein.

Bis Mitte 2019 will Orange diese 5G-Lösung an bis zu 30 Prozent aller Antennenstandorte in Frankreich einsetzten. Zudem sind weitere internationale Rollouts geplant, etwa in Rumänien, der Slowakei und Polen. Ab dem Jahr 2020 soll 5G als Standart eingeführt werden und somit die Übertragungsgeschwindigkeit und die Datenmengen im Mobilfunksektor vervielfachen. „Kathrein, Orange und Nokia planen 5G-Antennensystem“ weiterlesen

Forschungsplattform für 5G im industriellen Umfeld startet im Hamburger Hafen

Ab sofort wird im Hamburger Hafen 5G, der Kommunikationsstandard der nächsten Generation, getestet. Die Projektpartner Hamburg Port Authority (HPA), Deutsche Telekom und Nokia haben nach einem halben Jahr Vorbereitung ein Testfeld in Betrieb genommen, das sich über rund 8000 Hektar Hafengebiet erstreckt. Als technische Grundlage wurde schon eine Sendeanlage in über 150 Meter Höhe auf dem Hamburger Fernsehturm installiert. Speziell geht es im Hamburger Hafen darum, 5G-Anwendungen im industriellen Umfeld zu testen. Industrielle Anwendungen erfordern ein besonders verlässliches und sicheres Telekommunikationsnetz. Gleichzeitig muss es eine große Anzahl unterschiedlicher Dienste (Anwendungen) unterstützen.

An der Logistikdrehscheibe und dem Touristenmagnet Hamburger Hafen, sind die Anwendungen vielfältig und die Anforderungen an ein 5G-Netz deshalb besonders hoch. So sollen zum Beispiel Ampelanlagen auf dem Hafengebiet über Mobilfunk gesteuert und Umweltmessdaten in Echtzeit erhoben und verarbeitet werden. Virtual Reality-Anwendungen sollen zudem helfen, kritische Infrastruktur wie Schleusen und Baustellen besser zu überwachen und damit sicherer zu machen.

Hauptziel des Forschungsprojektes "5G MoNArch": Erfahrungen mit 5G "Network Slicing" in realer Umgebung sammeln
Hauptziel des Forschungsprojektes „5G MoNArch“: Erfahrungen mit 5G „Network Slicing“ in realer Umgebung sammeln

Nun wird von den Projektpartner überprüft, ob diese Anwendungen, die jeweils sehr unterschiedliche Anforderungen an den Datentransport stellen, in einem einzigen Mobilfunknetz zuverlässig funktionieren. „Forschungsplattform für 5G im industriellen Umfeld startet im Hamburger Hafen“ weiterlesen

5G-Studie: Bedeutung der neuen Technologie für Unternehmen steigt

Der kommenden Mobilfunktechnologie 5G wird eine immer deutlichere Bedeutung für die eigenen Aktivitäten der Unternehmen zugeschrieben: Das ist die Quintessenz aus der neuesten 5G-Studie von Ericsson, für die rund 100 Entscheider in größeren Unternehmen befragt wurden.

Die Studie fragte besonders nach den Erwartungen und Investionsabsichten in den kommenden fünf Jahren zur Verbesserung des Kundenangebots, der Effizienz und zum Einsatz in der Fertigung. Unternehmen aus zehn Branchen wurden für die 5G-Studie befragt: Automotive, Einzelhandel, Energie und Versorger, Finanzdienstleistungen, Gesundheit, Landwirtschaft, Medien und Unterhaltung, öffentliche Sicherheit, öffentliche Transportdienste sowie produzierendes Gewerbe.

Die Mobilfunktechnologie 5G gewinnt immer mehr an Bedeutung für Unternehmen.Noch 2016 waren 59 Prozent der Auffassung, dass 5G für sie in den nächsten fünf Jahren keine Rolle spielen werde. Heute sind es 11 Prozent.
Die Mobilfunktechnologie 5G gewinnt immer mehr an Bedeutung für Unternehmen.Noch 2016 waren 59 Prozent der Auffassung, dass 5G für sie in den nächsten fünf Jahren keine Rolle spielen werde. Heute sind es 11 Prozent.

Starker Sinneswandel in Unternehmen

Laut der aktuellen 5G-Studie betrachten immer mehr Unternehmen die neue Mobilfunktechnologie  als wichtige Technologie für die Zukunft.
Noch 2016 waren 59 Prozent der Auffassung, dass 5G für sie in den nächsten fünf Jahren keine Rolle spielen werde. Diese Zahl hat sich deutlich verringert – auf jetzt nur noch elf Prozent. „5G-Studie: Bedeutung der neuen Technologie für Unternehmen steigt“ weiterlesen

EU-Digitalgipfel in Tallinn: Nokia und Bosch erforschen Datenrennbahn für Fabrik der Zukunft

Maschinenkommunikation in Echtzeit: Bosch und Nokia haben auf dem europäischen Digital Summit in Tallinn, Estland, einen Demonstrator vorgestellt, der den kommenden Mobilfunkstandard 5G mit Industrie 4.0-Lösungen verbindet. 5G verzehnfacht die aktuell höchstmögliche Übertragungsrate im Mobilfunknetz auf mehr als zehn Gigabit pro Sekunde. Darüber hinaus verbessert der Standard vor allem aber auch Echtzeitverhalten und Übertragungsrobustheit.

Beides sind wichtige Voraussetzungen, um mehrere hundert Milliarden intelligenter Aktoren und Sensoren in Fabriken und Anlagen drahtlos zu vernetzen und riesige Datenmengen aus der Fertigung in Echtzeit zu verarbeiten. Zugleich ist der superschnelle Datentransfer wichtige Voraussetzung für die grenzüberschreitende Kooperation von Unternehmen in Europa und weltweit. „Industrie 4.0 macht nicht an Ländergrenzen halt“, wird Stefan Aßmann, bei Bosch verantwortlich für den Bereich Connected Industry, in einer Pressemitteilung zu der Vorstellung zitiert.

Der von Bosch und Nokia entwickelte 5G-Demonstrator zeigt nach den Angaben der Unternehmen einen superschnellen Maschinendaten-Transfer der Zukunft. „In Zusammenarbeit mit Nokia loten wir bereits heute die Potenziale der Leistungsfähigkeit von 5G für die Fabrik der Zukunft aus“, wird auch Rolf Najork, Vorstandsvorsitzender der Bosch Rexroth AG, zitiert. Die Bosch-Tochtergesellschaft für Antriebs- und Steuerungstechnik hat den Demonstrator gemeinsam mit der zentralen Bosch-Konzernforschung und Nokia entwickelt.

“5G wird ein Haupttreiber für die vernetzte Industrie werden. Der Standard ist das erste kabellose Datenübertragungsverfahren, das wie der kabelgebundene Ansatz für alle industriellen Anwendungen zum Einsatz kommen kann. Er ermöglicht damit extreme Flexibilität in der Produktion, senkt Kosten und schafft mehr Sicherheit am Arbeitsplatz. Gemeinsam mit unserem Partner Bosch erforschen wir die neuen Möglichkeiten, die 5G für die vierte industrielle Revolution bieten kann”, sagt Hannu Nikurautio, Leiter 5G Technology & Market Scouting bei Nokia. „EU-Digitalgipfel in Tallinn: Nokia und Bosch erforschen Datenrennbahn für Fabrik der Zukunft“ weiterlesen

Telekommunikationsbranche braucht künstliche Intelligenz für 5G

Rund jeder zweite Telekommunikationsdienstleister (48 Prozent) in Deutschland nutzt bereits künstliche Intelligenz (KI) oder Robotic Process Automation (RPA). Für jeden zweiten Entscheider steht beim KI-Einsatz die Automatisierung im Fokus, um die Entwicklung von 5G-Netzen zu ermöglichen. Für jeden dritten ist die intelligente Steuerung der Netzkapazitäten bei Auslastungsspitzen ein wichtiges Einsatzfeld, beispielsweise an Silvester und bei sportlichen Großereignissen. KI als neues Geschäftsfeld wird derzeit von 13 Prozent der Unternehmen der Branche in Betracht gezogen. Das sind Ergebnisse der Potenzialanalyse „Künstliche Intelligenz“ von Sopra Steria Consulting.

Mehr Profitabilität und mehr Spielraum für wichtige Investitionen ist der Hauptmehrwert, den sich Telekommunikationsanbieter von automatisierten und in Zukunft auch selbstlernenden Systemen versprechen. 43 Prozent der Entscheider der Branche wollen durch KI-Anwendungen die Beherrschbarkeit der Daten sicherstellen und Arbeitskosten reduzieren. 30 Prozent der Unternehmen wollen Abläufe beschleunigen, 26 Prozent Routinetätigkeiten stärker automatisieren.

Maschinen in den Rechenzentren der Netzanbieter überwachen teilweise rund eine Milliarde Messewerte pro Stunde. Deren aggregierte Informationen wiederum durch Menschen zu analysieren, ist selbst mit aktuellen Systemen kaum noch sinnvoll möglich. Zudem steigt das Risiko, Fehlfunktionen nicht rechtzeitig zu erkennen oder vorhersagen zu können, sagt Christoph Henkels, Telekommunikationsexperte von Sopra Steria Consulting. Künstliche Intelligenz in Form sogenannter Cobots soll den Mitarbeitern künftig Arbeit abnehmen. Unternehmen wollen so die Performance der Netze steigern und die Gefahr von Störungen minimieren.

Größere KI-Anwendungen brauchen 5G-Netze und umgekehrt „Telekommunikationsbranche braucht künstliche Intelligenz für 5G“ weiterlesen

Aufbau der 5G-Netze erfordert neue Strategien

Die Einführung von 5G, der nächsten Mobilfunkgeneration, erfordert von den Netzbetreibern in Europa einen Kraftakt. Da 5G mehrheitlich höhere Frequenzen als LTE nutzt, verringert sich die Reichweite der Sendestationen auf ein Drittel oder weniger. Die Managementberatung Oliver Wyman geht daher davon aus, dass in Europa 200.000 zusätzliche Sendestationen benötigt werden. Für deren Aufbau sind Investitionen in Höhe von rund 15 Milliarden Euro erforderlich; hinzu kommen jährliche Kosten für Betrieb und Wartung in einem ähnlichen Ausmaß.

10- bis 100-fach höhere Datenraten. Sieben Jahre nach dem Start von LTE verspricht die fünfte Mobilfunkgeneration (5G) einen erneuten Quantensprung. Zuvor müssen die Mobilfunkbetreiber in erheblichem Maß investieren – und das in einem schwierigen Umfeld. Denn anders als noch bei der Einführung von 4G/LTE ist die Zeit stetig steigender Umsätze lange vorbei. Um die Renditeerwartungen der Kapitalmärkte zu erfüllen, sind Sparprogramme und Investitionskürzungen an der Tagesordnung. „Viele Betreiber werden die Investitionen in den Aufbau von 5G im Rahmen ihrer bestehenden Geschäftslogik nur schwierig bewältigen können“, erklärt Martin Reitenspieß, Partner und Leiter der Communications, Media & Technology Practice von Oliver Wyman für die DACH-Region. Nach Überzeugung von Oliver Wyman sind radikal neue Ansätze erforderlich. Dieter Trimmel, Telekommunikationsexperte bei Oliver Wyman, sagt: „Anders als vorherige Mobilfunkgenerationen ist 5G nicht nur eine technologische Weiterentwicklung. Das neue, ultraschnelle Netz erfordert eine Transformation der zugrundeliegenden Geschäftsmodelle. Auf diesen tiefgreifenden Wandel haben sich die Betreiber bislang zu wenig eingestellt.“ Um auch zukünftig erfolgreich zu sein, müssen Netzbetreiber ihre Geschäftsmodelle entlang von drei Dimensionen weiterentwickeln: „Aufbau der 5G-Netze erfordert neue Strategien“ weiterlesen

5G Federated Network Slicing für globale Reichweite vorgestellt

Deutsche Telekom (DT), Ericsson und SK Telecom haben gemeinsam das erste interkontinentale 5G-Versuchsnetz der Welt entwickelt und vorgestellt. Die so genannten Network Slices (virtuelle Netze) der Deutschen Telekom und von SK Telecom sind jetzt jeweils im Präsenzgebiet beider Netzbetreiber verfügbar. Deutschland und Korea sind somit miteinander vernetzt. Die Machbarkeit haben beide Unternehmen gerade nachgewiesen. Dabei erstellten sie Network Slices für Augmented Reality (AR) und Wartungsdienste, die sie jeweils im Netz des anderen Unternehmens ausführten.

Der erfolgreiche Testlauf fand im Labor der Deutschen Telekom in Bonn sowie parallel im 5G-Testbett von SK Telecom in Yeoungjong-do (BMW-Fahrzentrum) in Südkorea statt. Auf dem Mobile World Congress (MWC) 2016 in Shanghai hatten die Deutsche Telekom, Ericsson und SK Telecom bereits ihre Absicht bekannt gegeben, im Rahmen einer globalen Partnerschaft die bahnbrechende 5G-Technologie für ein solches Netz zu entwickeln.

„Unsere Kunden erwarten globale Konnektivität mit einheitlichem Service-Erlebnis“, so Bruno Jacobfeuerborn, CTO Deutsche Telekom. „Im 5G-Zeitalter gilt Network Slicing als entscheidender Katalysator für die Unterstützung mehrfacher Services. Unser bahnbrechender Erfolg heute zeigt, dass wir das Konzept ausbauen können, um unseren Kunden optimierten Service von globaler Reichweite zu bieten.“

Ulf Ewaldsson, Senior Vice President, Chief Strategy and Technology Officer bei Ericsson, fügt hinzu:„5G ist das Netz für alle Branchen. Im 5G-Kontext verhalten sich Network Slices wie „virtuelle On-Demand-Netze“. Mit diesem weltweit ersten interkontinentalen 5G-Versuchsnetz zeigen wir, dass die Bereitstellung von Network Slices für globale Kunden, die sich im Ausland aufhalten, wirklich machbar ist.“ „5G Federated Network Slicing für globale Reichweite vorgestellt“ weiterlesen

Dobrindt: 5G ist Schlüsseltechnologie für automatisiertes und vernetztes Fahren

Ein weiteres Projekt auf dem von Bundesverkehrsminister Dobrindt eingerichteten „Digitalen Testfeld Autobahn“ startet: Im Rahmen des Projekts „5G-ConnectedMobility” wird auf einem rund 30 Kilometer langen Streckenabschnitt der A 9 zwischen den Anschlussstellen Nürnberg-Feucht und Greding ein 5G-Testnetzwerk installiert, um konkrete Anwendungen des automatisierten und vernetzten Fahrens zu erproben, etwa neue Methoden zur Übermittlung von Verkehrsinformationen und für eine herstellerübergreifende Verkehrssteuerung.

Der Mobilfunkstandard 5G ermöglicht die direkte Datenkommunikation zwischen Fahrzeugen und Infrastruktur in Echtzeit. Im Rahmen des Projekts können Echtzeitanwendungen auch unter extremen Netzwerklasten und bei hohen Reisegeschwindigkeiten unter realen Versuchsbedingungen getestet werden.

Dobrindt; „Mit dem nächsten Mobilfunkstandard 5G geben wir den Startschuss für das digitale Echtzeitalter. 5G ist eine Schlüsseltechnologie für das automatisierte und vernetzte Fahren: Sie ermöglicht die direkte Datenkommunikation zwischen Fahrzeugen und Infrastruktur. „5G-ConnectedMobility“ wird die Technologie auf dem Digitalen Testfeld Autobahn weiter vorantreiben. Neben der hochpräzisen Radarsensorik, die wir auf dem Testfeld installieren, ist das 5G-Projekt damit ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur ersten volldigitalisierten und vollvernetzten Straße.“

Die Standorte für die Mobilfunk-Infrastruktur (u. a. Funkmasten) werden von der Autobahndirektion Nordbayern, der Deutsche Bahn und den Netzbetreibern zur Verfügung gestellt. Die Bundesnetzagentur hat die Nutzung der erforderlichen Frequenzen genehmigt. „Dobrindt: 5G ist Schlüsseltechnologie für automatisiertes und vernetztes Fahren“ weiterlesen

VDE und internationale Mobilfunkbranche schmieden Allianz für 5G

Die fünfte Mobilfunkgeneration – der Kommunikationsstandard 5G – wird die Welt verändern. Als erstes vorausschauendes mobiles Breitbandnetz, das selbstständig steuern und regeln kann, soll 5G jederzeit und überall die Echtzeit-Vernetzung von Milliarden von Endgeräten ermöglichen. Damit schafft 5G die Basis für das Internet der Dinge und eine Vielzahl von Anwendungen mit großem wirtschaftlichem Potenzial – von Industrie 4.0 bis zum Autonomen Fahren. Um die Standardisierung und die anschließende Implementierung von 5G voranzutreiben, haben das internationale Mobilfunk-Konsortium NGMN Alliance und der VDE in Frankfurt ein Memorandum of Understanding (MoU) über eine enge Zusammenarbeit zur Förderung von 5G unterschrieben.

Gemeinsam 5G vorantreiben

Mit der Kooperation bündeln NGNM und VDE ihre Synergien für 5G. NGMN vertritt die Global Player der Mobilfunk- und IKT-Branche aus Asien, Europa und Nord-Amerika bei der Definition von Anforderungen der nächsten Mobilfunkgeneration. Der VDE hat mit seiner Informationstechnischen Gesellschaft im VDE (VDE|ITG) die führenden wissenschaftlichen 5G-Koryphäen aus Deutschland an Bord und treibt mit seinen Normungsexperten innerhalb von VDE|DKE (Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik) die 5G-Normung voran. Eine erste konkrete Zusammenarbeit mit NGMN ergibt sich über das neu geschaffene Standardization Council Industrie 4.0 (SC I 4.0) der Plattform Industrie 4.0. „VDE und internationale Mobilfunkbranche schmieden Allianz für 5G“ weiterlesen

VATM-Tele-Kompass: Kooperationen, Standards und Frequenzen für 5G-Revolution entscheidend

Die Mobilfunksysteme der 5. Generation (5G) werden für Anwendungen wie Industrie 4.0, E-Health und Smart Grid oder autonomes Fahren den Durchbruch bringen und dadurch die Wirtschaft und die Gesellschaft nachhaltig verändern. Mit Blick auf den internationalen Wettbewerb die Weichen schon jetzt richtig zu stellen, ist eine der großen Herausforderungen nicht nur für die Telekommunikationsindustrie. Die Frage „Gigabit-Gesellschaft und Schlüsseltechnologie 5G: Wie schaffen wir den Wandel in Deutschland?“ stand daher am Donnerstagabend im Mittelpunkt der Debatte beim VATM-Tele-Kompass Berlin-Mitte im Base_camp.

Zum Auftakt der Veranstaltung richtete sich EU-Kommissar Günther Oettinger mit einer Videobotschaft an den VATM und seine Gäste. Es brauche einen gesunden Wettbewerb, um 5G Realität werden zu lassen, so sein klares Statement.

Ericsson-Deutschland-Chef Stefan Koetz betonte in seinem Eingangsstatement die wichtige Rolle der Zusammenarbeit mit der Industrie, damit 5G als Schlüsseltechnologie in Europa mit Asien und den USA konkurrieren könne. Neben den Telekommunikations-Firmen engagierten sich daher schon heute Global Player wie die Deutsche Bahn, Bosch oder Siemens in der 5G-Gruppe des IT-Gipfels. Neben der technischen Leistungsfähigkeit seien auch regulatorische Rahmenbedingungen für die 5G-Einführung wichtige Voraussetzungen. „Wir brauchen mehr Mobilfunk-Standorte, mehr Frequenzen und leistungsfähigere Backbone-Systeme, damit Europa im internationalen Wettbewerb konkurrenzfähig bleibt“, erklärte Koetz.

5G sei die Schlüsseltechnologie für die vernetzte Gigabitgesellschaft und werde auch für die Kunden eine Revolution bedeuten, zeigte sich Dr. Jan Krancke, Vice President Regulatory Strategy & Economics bei der Deutschen Telekom, in der anschließenden Paneldiskussion überzeugt. „Industrielle Produktionsprozesse werden optimiert und das `Internet of Things´ wird mit innovativen Produkten für jedermann erlebbar“, so Dr. Krancke.

Mit Blick auf die erforderliche Anbindung der Mobilfunkstationen mit Glasfaser meinte
Hartmut Kremling, Vodafone Ambassador (vorm. CTO Vodafone Central Europe): „Die aktuelle Vectoring-Entscheidung der Bundesnetzagentur erschwert den Glasfaserausbau erheblich und damit auch den Anschluss der Mobilfunkbasisstationen an ein leistungsfähiges Backbone-Netz.“



Auch Thomas Jarzombek, Bundestagsabgeordneter der CDU, sieht in 5G mit Glasfaser als Backbone die entscheidende Netzinfrastruktur der Zukunft. „Die EU nimmt durch die Kooperationsvereinbarungen zum Thema 5G mit Brasilien, China, Japan und Korea im internationalen Vergleich eine Vorreiterrolle ein. Politik und Industrie ziehen hier an einem Strang, um die Einführung von 5G bis zum Jahr 2020 zu gewährleisten“, sagte Jarzombek. Als große Herausforderung sieht er dabei unter anderem, in kurzer Zeit Standards für die Daten-Infrastruktur zu finden.

„Wir brauchen neben den Frequenzen einen branchenübergreifenden Standard für 5G und wollen, dass Deutschland und Europa bei 5G die Technologieführerschaft übernehmen“, machte Frank Krüger, Leiter der Unterabteilung Digitale Gesellschaft und Infrastruktur beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, deutlich. Dazu müssten noch mehr 5G-Testfelder wie auf der A9 aufgebaut werden.

Vor negativen Markteffekten einer Regulierung im Mobilfunk und damit verbundenen hohen Kosten bei 5G in Deutschland warnte Valentina Daiber, Director Corporate Affairs der Telefónica Germany. „Es darf nicht über eine erneute teure Frequenzversteigerung den TK-Unternehmen das Geld für den Breitbandausbau entzogen werden, damit die Innovationspotentiale erhalten bleiben.“

„Wir werden uns in Zukunft an anderen Ländern auch aus Europa messen lassen müssen“, prophezeite VATM-Geschäftsführer Jürgen Grützner in seinem Abschlussstatement. Was werden zum Beispiel unsere Nachbarländer in zehn Jahren anbieten? In einem war sich alle Panelteilnehmer einig: Branchenübergreifende Kooperationen und gemeinsame Plattformen sind für eine Erfolgsstory 5G von größter Relevanz.

Telekom zeigt das erste vollständige 5G-System der Welt

Mit dem ersten, herstellerunabhängigen Ende-zu-Ende-System meistert das 5G:haus der Telekom nicht allein ein Baustein-Puzzle, das Experten in aller Welt beschäftigt. Zusammen mit seinen Partnern gelingt dem Innovationslabor auch ein gewaltiger Schritt in der Entwicklung eines leistungsstarken 5G-Netzes, das sich selbst für extremste Dienste der nächsten Generation eignet. Virtuelle Realität, ein enormes Internet der Dinge, taktiles Internet für in Echtzeit gesteuerte Roboter – Huawei, Samsung, die SoftRAN Initiative der Stanford University und die Telekom weisen beim Mobile World Congress 2016 den Weg.

Network Slicing macht’s möglich

Am Stand der Telekom in Barcelona präsentiert das 5G:haus zum ersten Mal ein voll funktionsfähiges, Ende-zu-Ende 5G-Netz. Eine neuartige, flexible Architektur ermöglicht diesem, bei Bedarf auch extrem unterschiedliche Eigenschaften annehmen zu können. Das System ist software-definiert aufgebaut. Es basiert auf offenen Schnittstellen, Hardware nach Industriestandards und Network Slicing. Die Deutsche Telekom betreibt in Barcelona drei solcher virtueller Netzabschnitte (Network Slices) im Parallelbetrieb auf derselben Hardware. Das Ende-zu-Ende-System aus Zugangs- und Kernnetz regelt sowohl die Erstellung, Orchestrierung, Bereitstellung, als auch den Einsatz und Betrieb der einzelnen Slices.

„Network Slicing ermöglicht in 5G einerseits, schnell und effizient differenzierte Zugangsmöglichkeiten für unterschiedliche Anforderungen der Industrie zu schaffen und bereitzustellen. Gleichzeitig bietet es Privatkunden nahtlos schnelle, mobile Breitbandanbindung“, sagt Bruno Jacobfeuerborn, Technikchef Deutsche Telekom AG. „Unser bahnbrechendes Ende-zu-Ende-System zeigt, wie extrem leistungsfähige Services für die verschiedensten Anwendungen in einer digitalisierten Gesellschaft auf Abruf möglich sein werden.“

Network Slicing sorgt über Software-Defined Networking (SDN) und Network Functions Virtualization (NFV) für Flexibilität vom Kern bis hin zum mobilen Zugang des Netzes. Im virtuellen Netzabschnitt, der auf Reaktionsschnelligkeit ausgelegt ist, gelang den 5G:haus-Partnern ein Weltrekord mit weitreichenden Folgen: Zum ersten Mal überhaupt wurde eine Netz-Latenz, Ende-zu-Ende, von unter einer Millisekunde erreicht. Das ist branchenweit ein Meilenstein im Bereich des taktilen Internets und ein Signal für die Entwicklung von Anwendungen zur extremen Echtzeit-Kommunikation.

Integrierte Funktionalität für eine digitalisierte Gesellschaft

Als Antwort auf die wachsende Nachfrage nach sehr schnellen Funknetz-Verbindungen reagiert das System des 5G:haus mit einem virtuellen Netzabschnitt für Ultra Mobile Broadband (UMBB). Mobilfunk-Technologie im 60 GHz Frequenzband und eine spezielle Richtfunk-Technik sorgen für bessere Abdeckung, Mobilität und Leistung. Dieses Konzept wurde auf einen ultramodernen Smartphone-Prototyp übertragen. In Barcelona demonstrieren das 5G:haus und seine Partner, wie man damit einen Daten-Durchsatz von mehr als 1,5 Gb/s erreichen kann.




Ultra Low Latency (ULL) eignet sich besonders für industrielle Anwendungen, die eine zuverlässige Anbindung an das Netz in absoluter Echtzeit erfordern. Dies stellen die Partner des 5G:haus mit einem Network Slice zur Verfügung, der eine Latenz von weniger als einer Millisekunde besitzt – das ist Weltrekord. Sie zeigen, wie ULL in einem 5G-System für taktile Internetanwendungen, z.B. bei Industrierobotern oder selbstfahrenden Autos, eingesetzt werden kann. Für eine optimale Abdeckung kommt dabei das 2,6-GHz-Spektrum zum Einsatz.

Bei 5G ist eine LTE-ähnliche Verbindungsdichte Programm und wird für einige Zeit den Großteil des Datenaufkommens bewältigen können. Das 5G:haus beweist, dass es möglich ist, einerseits Echtzeit-Kommunikation garantieren zu können und andererseits zur selben Zeit und mit derselben Infrastruktur große Datenmengen übertragen zu können. Dabei kommen das 2,6-GHz-Spektrum sowie die Vorteile der Network Slicing-Technologie zur Geltung.

Nächster Schritt: Den Kunden stärker einbeziehen

Die Verschmelzung aller nötigen Technologie-Bausteine zu einem 5G-Gesamtkonzept – in einer zudem herstellerunabhängigen Umgebung – liefert der Deutschen Telekom und ihren Partnern wichtige Erkenntnisse. Dabei ist klar geworden, wie die Anforderungen an die Schnittstellen-Spezifikationen aussehen und welche Eigenschaften durch den Einsatz der Slicing-Technologie in einem 5G-Netz unabhängig realisiert werden können. Die Entwicklung eines Konzepts für ein solches Ende-zu-Ende 5G-Netz ist ein branchenweites Ziel. Deshalb lassen die Partner ihre Erfahrung auf dem Gebiet der herstellerunabhängigen System-Integration in den Standardisierungsprozess für die Entwicklung einer wirklich globalen 5G-Lösung einfließen.

„Wir zeigen, dass die Entwicklung der 5G-Technologie eine wirklich aufregende Phase erreicht hat. Als Nächstes wird das 5G:haus die Kunden in den Entwicklungsprozess einbeziehen, um ihnen diese Technologien näher zu bringen und sicherzustellen, dass sie ihren Erwartungen entsprechen“, so Bruno Jacobfeuerborn.

5G-Standard: Telekom und Huawei zeigen Rekord-Datenübertragung

Wenige Tage vor Beginn des Mobile World Congress haben die Deutsche Telekom und Huawei erste Details einer 5G-Demonstration preisgegeben, die nach ihrer Meinung in Barcelona Aufsehen erregen wird. Beim Live-Versuch mit Millimeter-Wellen-Technologie wurden Multi-User Verbindungs-Geschwindigkeiten von bis zu 70 GB/s erzielt. Dies geschah nicht nur weltweit zum ersten Mal, sondern zudem bei höchstmöglicher Bandbreiteneffizienz. Die Live-Demonstration zeigt eindrucksvoll, dass die verbesserte Multi-Richtstrahl-Technologie in Gebäuden, wie auch an sehr bevölkerten Orten für eine sehr leistungsfähige Breitbandanbindung sorgen kann.

„Wir haben nun das Potenzial von Millimeter-Wellen-Multi-User MIMO als 5G-Innovation für besonders anspruchsvolle Szenarios unter Beweis gestellt. In diesen müssen Netzbetreiber ultrahohe Datenraten bieten, um den Anforderungen in belebter Umgebung gerecht zu werden“, sagt Bruno Jacobfeuerborn, Technikchef der Telekom.“ Mit unserem 5G:haus werden wir bei Innovationen weiter die Nase vorn haben und gemeinsam mit den führenden Partnern die neuesten Technologien evaluieren, um 5G Realität werden zu lassen.“



Und so funktioniert es

Multi-Richtstrahl-Technologie nutzt die Vorzüge modernster Metamaterial-Antennen. Diese Gattung erlaubt extrem kleine Miniaturantennen mit einer bemerkenswert hohen Richtstrahl-Leistung. Sie verhalten sich so, als wären sie sehr viel größer als sie tatsächlich sind.

Mit Hilfe von Focal-Array-Technologie, die sich auch auf Metamaterialien stützt (MMFA), werden lenkbare, Bleistift-förmige Richtstrahlen zwischen der Antennengruppe und den Geräten der Kunden erzeugt. Diese können zur selben Zeit, auf derselben Frequenz senden und empfangen, unterscheiden sich jedoch durch ihre Strahlensignaturen.

Die beim Rekord benutzte mmWave Multi-User MIMO Technologie kann jedem der damit verbundenen Nutzer extrem hohe Verbindungsraten von 20 GB/s zur Verfügung stellen. Das ist rund 60 mal schneller, als die aktuell schnellste mobile Breitbandverbindung. Der Download von 100 GB hochauflösenden Videomaterials dauert dabei gerade mal 40 Sekunden. Die Millimeter-Wellenbänder können als komplementäres Spektrum zu den darunter liegenden Frequenzbändern genutzt werden, um Kunden ein ultimatives Breitbanderlebnis zu ermöglichen.

„Huawei unternimmt enorme Anstrengungen bei der Entwicklung von 5G-Schlüsseltechnologie“, sagt Dr. Wen Tong, 5G Chefentwickler und Huawei Wireless CTO. „Mit der Millimeter-Wellen Mu-MIMO Technologie können bislang nie dagewesene Glasfaser-ähnliche Geschwindigkeiten für den mobilen Breitbandzugang erreicht werden. Gemeinsam mit unseren Kunden treiben wir bei Huawei die technologische Entwicklung mit kundenzentrischen Innovationen voran, um Best-in-Class 5G-Lösungen bereitzustellen.

Die Deutsche Telekom gründete ihr Innovationslabor 5G:haus im März 2015 mit dem Ziel, potenzielle Technologien gemeinsam mit weltweit führenden Branchenpartnern zu evaluieren. Auf dem Mobile World Congress 2016 demonstriert das 5G:haus – knapp ein Jahr nach seiner Gründung – nicht nur seine führende Position im 5G-Bereich, sondern auch das bislang vollständigste 5G-System weltweit.

5G: Führende Experten treiben gemeinsamen europäischen Ansatz voran

Deutsche Telekom übernimmt wichtige Rolle in der ersten Phase der EU-Initiative 5G Public Private Partnership (5G-PPP)

Warum es so wichtig ist, dass Europa bei der Entwicklung von 5G eine entscheidende Rolle spielt? Dort werden rund 500 Millionen Einwohner von etwa 200 Netzbetreibern versorgt. Das macht zwar die Wettbewerbssituation schwierig, stärkt aber gleichzeitig die Position Europas bei der Entwicklung eines bahnbrechenden, weltweit gültigen neuen Kommunikationsstandards. „Mit der 5G Public Private Partnership haben wir eine echte Chance, die Führungsrolle Europas im Bereich 5G durch anspruchsvolle wissenschaftliche Veröffentlichungen, Machbarkeitsnachweise, groß angelegte Feldversuche und Patente auszubauen“, so Claudia Nemat, Vorstandsmitglied Deutsche Telekom AG für Europa und Technik.

Public Private Partnershop in vielerlei Hinsicht

5G-PPP wurde von der Europäischen Kommission ins Leben gerufen, um Europa bei der Entwicklung der nächsten Generation eines weltweiten Kommunikationsstandards eine führende Rolle zu sichern. Im Rahmen von 5G-PPP arbeitet die Kommission eng mit Akteuren aus Industrie und Wissenschaft zusammen. Die Finanzierung erfolgt zum Teil mit Mitteln des achten Forschungsrahmenprogramms der Europäischen Kommission, Horizon 2020. „Die 5G Public Private Partnership für die Netzinfrastruktur ist eine ausgezeichnete Kooperations- und Diskussionsplattform für Hochschulen, die Industrie und Netzbetreiber in ganz Europa. Dank umfassender Forschungsarbeit sind bereits viele wichtige Erkenntnisse gewonnen worden. Doch jetzt ist es an der Zeit, Standards zu etablieren und unseren Traum einer revolutionären, neuartigen Kommunikationsinfrastruktur zu verwirklichen“, sagt Claudia Nemat.

Genug Überzeugungskraft und Vielfalt, um sich Gehör zu verschaffen

Für das bestmögliche Ergebnis müssen die wichtigsten Akteure in Europa eng zusammenarbeiten. Wie ein Chor, in dem die Sänger ein Lied ja auch im Einklang singen. Das ist die besondere, nicht zu unterschätzende Aufgabe dieser öffentlich-privaten Partnerschaft. Die Initiative vereint die Kräfte und ermöglicht Europa zum Thema 5G mit einer besonders kräftigen Stimme zu sprechen. 5G-PPP besteht aus insgesamt 19 einzelnen Projekten. An insgesamt acht davon wirkt die Deutsche Telekom AG mit. An vier Projekten ist die Telekom direkt beteiligt, an zwei Projekten als OTE und an zwei weiteren über deren Mobilfunkmarke COSMOTE.


Diese acht Projekte befassen sich mit Zugangstechnologien sowie mit dem Kernnetz. Als führender integrierter Netzbetreiber ist die Deutsche Telekom dafür prädestiniert, eine aktive Rolle bei dieser 5G-Forschung zum Nutzen Europas und der ganzen Welt zu übernehmen. „5G-PPP stellt für uns nicht nur eine ausgezeichnete Möglichkeit dar, an der weltweiten 5G-Forschung und Entwicklung teilzunehmen, sondern ist auch ein sehr gutes Beispiel sowohl für die Zusammenarbeit innerhalb unseres Konzerns, als auch unsere technologische Führungsposition“, so Nemat.

Durch den gegenseitigen Austausch von Ideen, Konzepten und Lösungen sind die Projektmaßnahmen eng mit den 5G-Aktivitäten der Deutschen Telekom verknüpft. Die Ergebnisse haben Einfluss auf die Architektur- und Konzeptarbeit, auf Tests und Versuche im 5G:haus sowie auf Fragen der Standardisierung und des Funkspektrums.