Hannover Messe 2017: Telekom zeigt digitalen Werkzeugkasten

Die Deutsche Telekom will sich ab dem 24. April auf der Hannover Messe als Digitalisierungspartner für Industrie und Mittelstand präsentieren: Auf 800 Quadratmetern zeigt die Telekom Kundenbeispiele und Anwendungen für das Internet der Dinge und Industrie-4.0- Szenarien. Damit ist der Stand dreimal größer als im Jahr zuvor und belegt die wachsende Bedeutung der Messe für das Unternehmen. Schwerpunktthemen sind Advanced Connectivity, Security, Industrial Cloud, Predictive Maintenance, Supply Chain und Smart Factory – also die gesamte Toolbox für die digitalisierte Industrie.

Netz-Beschleunigung für synchrone Robotersteuerung

Digitalisierte Produktionsabläufe stellen an die Konnektivität besondere neue Anforderungen. Daher arbeitet die Deutsche Telekom permanent an der Weiterentwicklung ihrer Netze. Anhand eines Roboters wird am Messestand vorgeführt, wie mit dem neuen Kommunikationsstandard 5G geringe Reaktionszeiten von unter einer Millisekunde für Befehle und Datenübertragung erreicht werden. So wird eine synchrone Robotersteuerung in Echtzeit möglich. Als weitere neue Netztechnologie wird das Schmalbandnetz für das Internet der Dinge erlebbar gemacht, das so genannte Narrowband Internet of Things (NB-IoT). Mit NB-IoT wird das Internet der Dinge massentauglich, da die verwendeten Funkmodule Zustandsinfomationen von Maschinen oder Waren kostengünstig, energieeffizient und sicher zur Verfügung stellen. Die neue Funklösung kommt beispielsweise bei Stromzählern in tiefen Kellergebäuden oder Müllcontainern zum Einsatz.

Wirksamer Schutz vor Cyber-Angriffen

Da Industrienetzwerke künftig viel stärker miteinander verbunden sein werden, sind sie auch in höherem Maße Risiken wie Missbrauch und Datenmanipulation durch Hackerangriffe ausgesetzt. Die Absicherung von Systemen und Strukturen ist somit unerlässlich. Auf der Hannover Messe präsentiert die Telekom Produkte für den gesicherten Betrieb, für Geräteschutz und für Netzsicherheit. Denn kontinuierliche Schwachstellen-Analysen, integrierte Firewalls sowie der Schutz industrieller Netzwerke entscheiden zunehmend über die Akzeptanz und den Erfolg der zunehmenden Digitalisierung. Anhand eines „Kraftwerkmodells“ werden realistische Attacken aus der Perspektive der Angreifer, der Angegriffenen und der Verteidiger veranschaulicht. „Hannover Messe 2017: Telekom zeigt digitalen Werkzeugkasten“ weiterlesen

Ein digitaler Safe für den Generalschlüssel

Schlüssel sollte man weder verlieren, noch sorglos herumliegen lassen. Denn leicht können sie in unehrliche Hände geraten. Für Generalschlüssel gilt das noch einmal ganz besonders. In der IT sind solche Generalschlüssel die Anmeldeinformationen wie Benutzernamen und Passwörter der so genannten privilegierten Identitäten. Darunter versteht man unter anderem Administratoren von Unternehmens-Datenbanken, Enterprise-Applikationen und anderen geschäftskritischen Ressourcen oder Systemen, aber auch technische Benutzer in der Kommunikation zwischen Systemen und Services. Für Cyberkriminelle sind die Passwörter privilegierter Identitäten ein begehrtes Angriffsziel. „Die Anmeldeinformationen von privilegierten Anwendern wie System- und Datenbank-Administratoren stellen eine der gefährlichsten potenziellen Sicherheitslücken dar: wer sie hat, kontrolliert große Teile der sensiblen Unternehmensdaten, ja im Extremfall die ganze IT“, warnt Dirk Backofen, Leiter Telekom Security.

Mit Privileged Identity Protect Pro, die die Technologien des Sicherheitsexperten CyberArk umfasst, bietet die Telekom zur CeBIT 2017 eine Sicherheitslösung im Portfolio, die mit umfassenden Kontrollmechanismen alle Aktivitäten, die durch privilegierte Identitäten ausgeführt werden und etwa Admin-Passwörter nutzen, umfassend protokolliert, überwacht und gegebenenfalls unterbindet. Die Lösung basiert auf den weltweit marktführenden Entwicklungen für Privileged Identity Management der Firma CyberArk. Sie wird angeboten als On-Premise Softwarelösung im kundeneigenen Rechenzentrum oder als im hochsicheren Rechenzentrum gehostete Software. Privileged Identity Protect Pro sichert damit zuverlässig geschäftskritische Ressourcen eines Unternehmens.

Der neue Geschäftsbereich Telekom Security liefert die entsprechende Beratung zur Anforderungsanalyse, der Konzept- und Prozesserstellung und die Expertise beim Design und der effektiven Implementierung der Lösung sowie Unterstützung beim effizienten Betrieb. „Ein digitaler Safe für den Generalschlüssel“ weiterlesen

CeBIT: Schmalband-Funk sagt Bienensterben den Kampf an

Timotheus Höttges, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom, stellt heute Bundeskanzlerin Angela Merkel im Rahmen ihres traditionellen CeBIT-Messerundgangs eine Technik vor, die Imker beim Schutz ihrer Bienen unterstützen kann: Die schmalbandige Funktechnik NB-IoT (Narrowband Internet of things) überträgt direkt aus dem Bienenstock an den Imker die von intelligenten Sensoren gesammelten Daten: Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck, Gewicht des Bienenstocks (= Füllstand der Waben) und Aktivität der Bienen. Ein Blick auf die Smartphone- oder Tablet-App und der Imker weiß, ob seine Bienen gesund sind.

Das Beispiel zeigt: Die Digitalisierung kann sogar einen wichtigen Beitrag zur Arterhaltung leisten. Ein Bienenstock ist die kleinste Industrieanlage der Welt mit 40.000 Mitarbeitern auf einem halben Quadratmeter. Wie bei Industrie 4.0 sorgen Sensoren und Narrowband-IoT für kontinuierliche Überwachung und rechtzeitige Hilfe, bevor ein Bienenvolk Schaden nimmt. NB-IoT bietet bereits heute viele Möglichkeiten und die Technik entwickelt sich rasch weiter.

Hintergrund Bienensterben

Die Bienen sterben. Allein in Deutschland ist nach Angaben des Deutschen Imkerbundes die Zahl der Bienenvölker seit 1952 von 2,5 Millionen auf heute weniger als eine Million zurückgegangen. Immer wieder setzen zudem Winter Bienenvölkern überraschend hart zu und schrecken die Öffentlichkeit auf. Zehn Prozent Schwund gelten als normal. Im Winter 2002/2003 etwa schnellten die Zahlen dagegen alarmierend hoch. Erhebungen in Imkereien offenbarten durchschnittliche Verluste von etwa 30 %. Die genauen Ursachen für das Bienensterben sind unbekannt, als Gründe werden unter anderem der Einsatz von Pestiziden, eintönige Landschaften, fehlende Nahrungsquellen, der Verlust des natürlichen Lebensraums der Tiere und Parasiten wie die Varroamilbe angeführt.

Bienenbestäubung sorgt weltweit für 200 Mrd. Euro Wertschöpfung „CeBIT: Schmalband-Funk sagt Bienensterben den Kampf an“ weiterlesen

Was die Deutsche Telekom auf der Cebit plant

Cloud ist nicht gleich Cloud – auch wenn die Ziele der Unternehmen meist identisch sind: die Produktivität steigern, mehr Services anbieten, die mobile Zusammenarbeit ausbauen und einen sicheren Datenaustausch gewährleisten. Abhängig von Unternehmensgröße und Branche haben Firmen unterschied¬liche Anforderungen an die Digitalisierung. So benötigen manche Unternehmen eine Telefonanlage, in der sie mobile Endgeräte ihrer Mitarbeiter integrieren können; andere hingegen wollen Speicherplatz und Rechenleistung auf Knopfdruck, um etwa Lastspitzen besser abzufedern und Überkapazitäten zu vermeiden.

Die Produkte in der Übersicht:

Deutschland LAN Cloud PBX
DeutschlandLAN Cloud PBX kombiniert Anschluss, Telefonie, Internet und Telefonanlage aus der Cloud mit neuester IP-Technologie zu einer Kommunikationslösung für Unternehmen jeder Größe. Unternehmen bezahlen dabei nur Leistungen, die sie tatsächlich nutzen. Smartphones können als vollständige Nebenstelle integriert werden. Wächst das Unternehmen, wächst auch die Telefonanlage mit, die grenzenlos skalierbar ist. In einem Onlineportal können Unternehmen Optionen und Dienste nach Bedarf hinzubuchen und die gesamte Lösung selbst administrieren. Der Betrieb erfolgt in hochsicheren Rechenzentren in Deutschland.

Open Telekom Cloud
Server und Speicher auf Knopfdruck – und zwar günstig und flexibel: Das ist die Open Telekom Cloud, das Public-Cloud-Angebot der Telekom (IaaS) auf Basis OpenStack. Die Open Telekom Cloud wird ausschließlich in hochsicheren, zertifizierten Rechenzentren in Deutschland gehostet. Alle Daten, die darin gespeichert und verarbeitet werden, unterliegen damit den strengen deutschen Datenschutzbestimmungen. Zahlreiche Unternehmen setzen bereits auf die flexibel skalierbaren Kapazitäten aus der Open Telekom Cloud – so wie der IT-Service-Provider KORAMIS. Das Unternehmen aus Saarbrücken prüft in Laborszenarien die Infrastrukturen seiner Kunden oder neue Softwareprodukte, etwa zur Home-Automation, auf Sicherheits-schwachstellen. Dafür setzt KORAMIS auf die Open Telekom Cloud. „Was die Deutsche Telekom auf der Cebit plant“ weiterlesen

BKA: Verdächtiger Telekom-Hacker in London festgenommen

In den Mittagsstunden des 22. Februar wurde ein 29 Jahre alter britischer Staatsangehöriger an einem Londoner Flughafen von Einsatzkräften der britischen National Crime Agency (NCA) festgenommen. Die Festnahme erfolgte aufgrund eines von der Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime NRW (ZAC NRW) der Staatsanwaltschaft Köln erwirkten europäischen Haftbefehls. Die Ermittlungen werden durch das Bundeskriminalamt (BKA) geführt, das in enger Kooperation mit den britischen Strafverfolgungsbehörden die Festnahme des Beschuldigten in England vorbereitet hatte. Beamte des Bundeskriminalamtes sind vor Ort in die weiteren Ermittlungen eingebunden.

Dem Briten wird versuchte Computersabotage in einem besonders schweren Fall vorgeworfen. Er wird verdächtigt, Ende November 2016 eine Angriffskampagne gegen Internetzugangsrouter durchgeführt zu haben, wodurch mehr als 1.000.000 Kunden der Deutschen Telekom AG ihren Internetanschluss nicht mehr nutzen konnten. Die Folge waren unter anderem Ausfälle von Internet- und Telefoniediensten der betroffenen Anschlüsse. Ziel der Angriffswelle soll gewesen sein, die Router zu übernehmen und in ein vom Beschuldigten betriebenes Bot-Netz zu integrieren. Das Bot-Netz soll der Beschuldigte im Darknet gegen Entgelt für beliebige Angriffsszenarien wie beispielsweise sogenannte DDoS-Angriffe angeboten haben.

Bei einem Bot-Netz handelt es sich um eine Vielzahl infizierter und miteinander verbundener Geräte, die für großangelegte Cyberangriffe, Malwareverteilungen und ähnliche Straftaten genutzt werden. Bei dem bundesweiten Angriff Ende November 2016 gegen die Internetzugangsrouter handelt es sich um eine Gefährdung kritischer Kommunikationsinfrastrukturen. Aus diesem Grund war das Bundeskriminalamt im Auftrag der ZAC NRW mit den Ermittlungen befasst. „BKA: Verdächtiger Telekom-Hacker in London festgenommen“ weiterlesen

Neue Technologien für die Verkehrsplanung

Die Digitalisierung ermöglicht heute neue Formen der Verkehrsplanung. Mithilfe moderner Technologien können Verkehrsströme exakter und schneller dargestellt werden. So erhalten Verkehrsbetriebe künftig fundiertere Aussagen zu Verkehrsströmen. Motionlogic und PTV sind zu diesem Zweck eine wegweisende Kooperation eingegangen. Diese wurde im Rahmen eines Pilotprojekts mit einem neuen Verkehrsmodell für die Stadt Karlsruhe bereits erfolgreich erprobt.

„Wir können durch die Kombination von Schwarmdaten aus dem Mobilfunknetz der Deutschen Telekom und unserer Spezial-Software den städtischen Verkehr optimieren“, sagt Frédéric Reutenauer, Vice President Projektmanagement & Services der PTV. Einzelne Verkehrsbezirke können nun ebenso sichtbar gemacht werden wie der Anteil der Verkehrsteilnehmer, der von z.B. Bezirk A nach Bezirk B fährt. Neu ist, dass dafür genaue Quell-Ziel-Matrizen auf Basis der Schwarmdaten genutzt werden können. Diese Aussagen über die Start- und Endpunkte des städtischen Verkehrs spielen für Verkehrsplaner eine wichtige Rolle. Bislang wurden Annahmen zu Zielen sehr häufig über Verkehrsbefragungen modelliert. Doch diese sind aufwändig, kostenintensiv und führen nicht immer zu statistisch belastbaren Aussagen. Zudem können die Verkehrsströme nun auf Stundenbasis ermittelt werden und damit deutlich genauer als bisher. „Neue Technologien für die Verkehrsplanung“ weiterlesen

Neues Whitepaper zu IT-Sicherheit für vernetzte Autos

Die IT-Sicherheit von Fahrzeugen entscheidet zunehmend über deren Markterfolg. Als Rechner auf Rädern werden sie ebenso zum Angriffsziel von Hackern wie PCs und Smartphones. Zahlreiche Cyberangriffe auf Fahrzeuge haben die Autokäufer bereits verunsichert. Das neue T-Systems Whitepaper „IT-Sicherheit für das vernetzte Fahrzeug“ gibt Aufschluss, zu welchen Risiken die Bedrohung führt und wie die Automobilbranche Fahrzeug und Fahrer schützen kann.
 
Ohne IT-Sicherheit keine Fahrsicherheit

Die zunehmende Vernetzung und Automatisierung macht Autos attraktiver – eröffnet aber auch neue Angriffswege. Unbefugte können beispielsweise aus der Ferne auf Fahrzeuge zugreifen und so die Fahrsicherheit beeinflussen. Die IT-Sicherheit ist damit zur Voraussetzung für die Sicherheit von Menschenleben geworden. Das gilt jetzt schon für das vernetzte und künftig ganz besonders für das autonome Fahren. „Automobilhersteller und -zulieferer müssen IT-Sicherheit ebenso wie Datenschutz schon in der Entwicklung Ende zu Ende berücksichtigen und über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg einplanen“, sagt Thomas Fischer, Leiter Embedded Engineering & Process Solutions bei T-Systems.
 
Ganzheitliche Sicht nötig

Bisher denkt die Automobilbranche bei IT-Sicherheit hauptsächlich an die Systeme im Fahrzeug wie Bordnetze und Steuergeräte (ECU). Ein wirksames Security-Konzept hingegen – das zeigt das Whitepaper – muss die gesamte IT- und Telekommunikationsinfrastruktur im und rund um das Fahrzeug abdecken. Dazu gehören zusätzlich zu den Fahrzeugsystemen das Backend des Herstellers sowie die mobile Kommunikation zwischen allen Beteiligten, zum Beispiel auch zwischen Autos und Ampeln. Für alle drei Bereiche erläutert das Whitepaper mögliche Schwachstellen und empfehlenswerte Gegenmaßnahmen. „Neues Whitepaper zu IT-Sicherheit für vernetzte Autos“ weiterlesen

Telekom will Autos auf der Datenautobahn beschleunigen

BMW ConnectedDrive Nutzer können ab diesem Monat einen WLAN-Hotspot über das HotSpot Drive-Portal der Telekom buchen. Über den mobilen Hotspot lassen sich bis zu 10 WLAN-fähige Geräte auch ohne eigene SIM-Karte gleichzeitig mit dem schnellen Internet verbinden. Gesurft werden kann dann grenzübergreifend in ganz Europa und im außereuropäischen Ausland. Nutzer können je nach Bedarf zwischen verschiedenen Datenpässen auswählen und diese unkompliziert nach einmaliger Anmeldung erwerben. Das Angebot wurde in Zusammenarbeit mit BMW ConnectedDrive entwickelt. Integriert wurde der fahrende WLAN-Hotspot erstmalig mit dem neuen BMW 7er im Oktober 2015, jetzt folgen viele weitere Modelle.

Doch nicht nur mit dem WLAN-Hotspot bringt die Telekom Highspeed auf die Straße. Telekom Deutschland rüstet ab Sommer BMW ConnectedDrive mit LTE aus. Über BMW ConnectedDrive werden zahlreiche Dienste in BMW-Fahrzeugen bereitgestellt, die für mehr Fahrfreude und Sicherheit sorgen. Jetzt gibt es dafür eine schnelle Mobilfunk-Datenverbindung, und das in mehr als
50 Ländern. Reinhard Clemens, Vorstand Deutsche Telekom und T-Systems-Chef, betont: „Wir bringen das beste Netz ins Auto. Für die Digitalisierung des Fahrzeugs sind Telekommunikation und IT heute die Basis. Wir freuen uns als erfahrener Partner der Autobranche auf diese Kooperation.“

Zum Einsatz in den Fahrzeugen kommt erstmals eine eingebaute eSIM. Diese kann bei Bedarf von außen over-the-air aktualisiert werden. Die Telekom sieht die eSIM-Karte als große Chance und beteiligt sich daher bereits seit mehreren Jahren federführend in internationalen Gremien an der Erarbeitung eines offenen eSIM Standards. „Telekom will Autos auf der Datenautobahn beschleunigen“ weiterlesen

MSC und Deutsche Telekom veranstalten Cyber Security Summit im Silicon Valley

Die vierte Auflage des Cyber Security Summit von Münchner Sicherheitskonferenz und Deutscher Telekom findet im Silicon Valley statt. Am 19. und 20. September 2016 diskutieren rund 100 hochrangige internationale Vertreter aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Militär an der Stanford University im kalifornischen Palo Alto aktuelle Herausforderungen im Cyberraum. Zu den Themen des Gipfels gehören unter anderem die Abwehr von Cyberangriffen, die Zukunft der Kriegsführung, die Entwicklung von Normen und Regeln für den Cyberraum, die Bekämpfung von Cyber-Terrorismus sowie die wirtschaftliche Bedeutung von Cybersicherheit.

„Cyberangriffe machen nicht am Schlagbaum Halt. Wenn wir größtmögliche Sicherheit haben wollen, müssen wir miteinander sprechen, international und offen. Genau das wollen wir mit dem vierten Cyber Security Summit erreichen“, sagt Tim Höttges, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom. Höttges weiter: „Es gibt wenige Orte, an denen die Digitalisierung so stringent weitergedacht und vorangetrieben wird wie im Silicon Valley. Deshalb ist es nur konsequent, mit dem Cyber Security Summit genau ins Herz des wohl bedeutendsten Standorte der IT- und High-Tech-Industrie weltweit zu gehen und vor Ort den Diskurs zu suchen.“ „MSC und Deutsche Telekom veranstalten Cyber Security Summit im Silicon Valley“ weiterlesen

IoT: Telekom sorgt für Cybersicherheit im Internet der Dinge

Weltweit sind aktuell 6,4 Milliarden Geräte miteinander vernetzt, im Jahr 2020 gehen Schätzungen sogar von 25 Milliarden aus. Ob Kühlschrank oder Industrieroboter – die meisten Dinge wurden nie dafür ausgerichtet, im weltweiten Netz erreichbar zu sein. Daher sind sie oft nicht ausreichend vor Cyberangriffen geschützt. Die Deutsche Telekom macht das Internet of Things, kurz IoT, jetzt sicherer: Mit Zertifikaten aus dem Trust Center von T-Systems zieht sie eine neue Schutzschicht in die vernetzte Gerätewelt. Die Zertifikate erneuern sich voll automatisch. Kunden können damit selbst festlegen, wie genau eine digitale Identität ausgestaltet wird und wie stark die notwendigen Authentisierungsverfahren sein sollen. Damit gestalten sie das Angebot passgenau auf ihre Bedürfnisse aus.

Eigene Identität für jedes „Thing“

Die Zertifizierungsstelle von T-Systems, Englisch Certificate Authority (CA ), gibt jedem vernetzten Ding eine eigene, klar überprüfbare Identität. Damit wird sichergestellt, dass nur berechtigte Personen genau die Geräte ansteuern können, die angesteuert werden sollen und dass jeder Kommunikationspartner auch wirklich der ist, für den er sich ausgibt. Wenn beispielsweise ein Auto selbständig bei der Zentrale nach einer Aktualisierung der Steuergeräte anfragt, muss der Hersteller sicher sein, dass das Auto zu ihm gehört und er vor allen Dingen auch die richtige Antwort für dieses Modell liefert. Das Auto hat somit einen eigenen Ausweis, eine Identität. „IoT: Telekom sorgt für Cybersicherheit im Internet der Dinge“ weiterlesen

Telekom stellt neues Hotspot-Paket für Städte und Kommunen vor

Städte sollen Bürgern in öffentlichen Einrichtungen künftig leichter kostenfreien Zugang zum Internet bieten können. Die Telekom stellt dazu ein neues Produktpaket „Public WLAN 4.0“ vor. Das Paket ist speziell auf Kunden der öffentlichen Hand zugeschnitten. Es enthält den Zugang für drahtloses Internet sowie die dafür nötige technische Ausstattung.

Die Kosten der Public WLAN 4.0-Pakete variieren nach Größe der zu versorgenden Fläche, der Anzahl der Internetzugänge sowie dem technischen Aufwand. Die Basislösung mit bis zu vier Geräten zur Aussendung des WLAN-Signals etwa für die Versorgung eines Rathauses kostet im Paket monatlich 39 €. Darin enthalten ist eine kostenfreie Surfstunde pro Tag je Besucher des Rathauses. Hinzu kommen Einmalkosten für die Zugangshardware, die bei 293 € beginnen, sowie eine monatliche individuelle Servicegebühr für die Technik.

Alternativ zur kostenfreien Surfstunde kann die Stadt auch für monatlich 99 € 24 Stunden freies Internet für ihre Bürger einrichten sowie optional zusätzliche Geräte wie Router, Controller, weitere Zugangspunkte in Gebäuden, eine individuell gestaltete Startseite für den Login oder einen Jugendschutzfilter hinzu buchen. Unter www.t-systems.de/public-wlan finden sich weitere Informationen. Patrick Molck-Ude, der das Netzgeschäft der Deutschen Telekom mit Großkunden verantwortet, sagt: „Freier Internetzugang ist die Basis für eine vernetzte Informationsgesellschaft. Noch ist der Technologiestandort Deutschland hier nicht auf Augenhöhe mit anderen Industrieländern. Daher treibt die Telekom mit ihrem Angebot die Verbreitung öffentlicher WLANs voran.“ „Telekom stellt neues Hotspot-Paket für Städte und Kommunen vor“ weiterlesen

VATM begrüßt genaue Prüfung der Vectoring-Entscheidung durch die EU-Kommission

„Die EU-Kommission hat ernsthafte Bedenken gegenüber einem weitgehenden Vectoring-Monopol in allen Nahbereichen der Hauptverteiler“, begrüßt VATM-Geschäftsführer Jürgen Grützner die Einleitung des sogenannten Phase-II-Verfahrens in Brüssel. Die EU-Kommission kann nun die Vectoring-Entscheidung der deutschen Regulierungsbehörde weitere drei Monate lang vertieft prüfen. Brüssel sieht sowohl eine generelle Gefahr für den Wettbewerb in Deutschland als auch für die nun hierzulande notwendigen Investitionen in Gigabit-Netze (FTTB/FTTH).

„Ein echtes Vetorecht gibt es zwar nicht, doch wir hoffen sehr, dass es nun zu einer vernünftigen Konsenslösung kommt, die den erheblichen Bedenken des Beirats der Bundesnetzagentur, der Politik sowie 25 Wirtschaftsverbänden und Organisationen Rechnung trägt. Diese sind bisher von der BNetzA nicht ausreichend in ihrer Entscheidung aufgegriffen worden“, sagt Grützner.

So muss aus Sicht des VATM die Telekom die vom Beirat gemachte Auflage erfüllen, alle Nahbereiche, in denen sie ausbaut, zu mindestens 90 Prozent mit 50 Mbit/s zu versorgen. „Von Seiten der Wettbewerber sind 90 Prozent angeboten worden“, unterstreicht der Geschäftsführer des VATM: „Die Unternehmen müssen eine Chance haben, weiter zu investieren. Das Gleiche gilt für die Kommunen, die zusammenhängende Gebiete ausbauen wollen und keine Flickenteppiche, bei denen die lukrativsten Gebiete schon von der Telekom versorgt werden dürfen“, so Grützner. Dabei halte die Telekom selbst weder die Vorgabe der Bundesregierung ein, für einen 100-Prozent-lückenfreien Ausbau zu sorgen, noch die 90 Prozent des Beirates. Grützner: „In ländlichen Bereichen kommt das Telekom-Angebot nach unseren Berechnungen teilweise gerade einmal auf 75 Prozent. Nach dem Konzept der Telekom werden tausende Kabelverzweiger – die grauen Kästen am Straßenrand – nicht mit Glasfaser erschlossen werden, so dass die dortigen Bürger und Unternehmen keine 50 Mbit/s erhalten. Das betrifft vor allem die schwieriger erschließbaren ländlichen Gebiete.“



Und schließlich wird der dringend erforderliche weitere Ausbau mit Glasfaser bis zum Haus und Unternehmen selbst gerade auf dem Land deutlich verlangsamt und erschwert. Daher hatte sich unter anderem auch das Bundeskartellamt gegen diese Vectoring-Entscheidung ablehnend geäußert und andere Lösungen, wie zum Beispiel eine Einbindung in das Förderkonzept des Bundes, als deutlich sinnvoller vorgeschlagen. „Die Zeiten von Monopolen müssen endlich vorbei sein. Wir haben seit 18 Jahren dafür gearbeitet, dass Wettbewerb den Verbrauchern bessere Qualität zu günstigen Preisen liefert und dürfen das Rad jetzt nicht zurückdrehen“, warnt VATM-Geschäftsführer Jürgen Grützner.

Deutsche Telekom schaltet den digitalen Wachhund scharf

Verschiedenste vernetzte Komponenten, Anwendungen und Systeme. Fernwartung – das bedeutet die vierte Industrielle Revolution (I4.0). Was einerseits enormen Einfluss auf Wirtschaftlichkeit und Effizienz einer Produktionskette hat, bedeutet andererseits eine Fülle neuer möglicher Angriffsziele für Cyberkriminelle. Die Telekom zeigt auf der Hannover Messe den neuen Prototypen eines Monitoringsystems, das in Echtzeit solche Störungen und Manipulationen an Industrieanlagen erkennt und meldet.

„Über Lösungen wie den neuen Prototypen nachzudenken, ist für uns Kern unserer digitalen Verantwortung. Mit dem Monitoringsystem schaffen wir eine digitale Alarmanlage für hoch kritische Anwendungen und Prozesse“, sagt Ferri Abolhassan, Geschäftsführer T-Systems, IT-Division und Telekom Security. Abolhassan weiter: „Der neue Prototyp ist eine klassische „Plug&Play-Lösung“- einstecken, einschalten, digitaler Wachhund ist scharf. Sicherheit einfach gemacht.“

Der Prototyp unter dem Titel „Scada Security“ basiert auf der Analyse unterschiedlichster Daten. In Hannover zeigt die Telekom seine Arbeitsweise am Beispiel der Windradsteuerung: So werden im ersten Schritt Daten, die unmittelbar an der Anlage entstehen, verschlüsselt und auf ihre Integrität geprüft. Darüber hinaus gleicht der digitale Wachhund Modelle klassischen Maschinenverhaltens mit dem tatsächlichen Verhalten ab. Für die in Hannover präsentierten Windräder wird etwa geprüft, ob die tatsächliche Rotation der Räder mit der erzeugten Strommenge übereinstimmt, oder ob die Rotationsgeschwindigkeit mit der gemessenen Windstärke korreliert. „Deutsche Telekom schaltet den digitalen Wachhund scharf“ weiterlesen

Hannover Messe: Telekom drängt ins Internet der Industrie

Neue Plattformen, Partner und Produkte kündigt die Deutsche Telekom zur Hannover Messe an. Die weltweit wichtigsten Industriemesse startet am 25. April. Nach dem Messedebüt der Telekom im Jahr 2014 will der Konzern mit seinem dritten Auftritt zeigen, wie der Einstieg in das Internet der Dinge (engl. kurz: IoT) und Industrie 4.0 mit einfachen Mitteln gelingt. Wie schon zur CeBIT gilt auch zur Industriemesse das Motto: „Digitalisierung. Einfach. Machen.“

„Services für die Digitalisierung müssen raus aus dem Labor und rein in die betriebliche Praxis“, sagt Anette Bronder, Geschäftsführerin der Geschäfts-kundensparte T-Systems. Sie ist seit neun Monaten verantwortlich für die Digital Division des Konzerns. Viele Unternehmen schrecken bei der Digitalisierung noch vor der Komplexität zurück. Zum einen wächst die Zahl der Anbieter rasant, das erschwert Investitionsentscheidungen. Zum anderen geht die Vernetzung der Wirtschaft über die Grenzen der eigenen Wertschöpfungs-ketten hinaus. Dafür müssen die Firmen erst Vertrauen aufbauen.

Hier setzt die Telekom aus ihrer Sicht auf ein Alleinstellungsmerkmal
: „Keiner kann das Internet der Dinge alleine beherrschen. Deshalb investieren wir in ein Ökosystem aus Plattformen, Partnern und Produkten, mit dem wir unseren Geschäftskunden schnell und einfach eine vollständige Ende-zu-Ende-Lösung anbieten können“, erklärt Bronder. Schon im Geschäft mit Cloud Services hat sich die Telekom mit diesem Erfolgsmodell zu einem europäischen Marktführer entwickelt: In Europas modernstem Rechenzentrum in Biere, Sachsen-Anhalt, vereint T-Systems ein Cloud-Ökosystem von Technologie- und Software-Partnern als „House of Clouds“ unter einem Dach. „Hannover Messe: Telekom drängt ins Internet der Industrie“ weiterlesen

Telekom und Robert-Bosch-Krankenhaus kooperieren

Die Telekom Healthcare Solutions (THS) und die Robert-Bosch-Krankenhaus GmbH (RBK) in Stuttgart wollen die Digitalisierung im Gesundheitssystem gemeinsam vorantreiben. Dazu haben beide Unternehmen eine auf mindestens fünf Jahre angelegte Kooperation vereinbart. Kern der Zusammenarbeit ist die Einführung des Krankenhausinformationssystems (KIS) iMedOne ® für den Akut- und den Reha-Bereich des Stiftungskrankenhauses.

Darüber hinaus werden die Telekom und die Klinik neue intersektorale Lösungen entwickeln, von denen Patienten und andere medizinische Einrichtungen profitieren. Dazu können zum Beispiel die Anbindung an den ambulanten Bereich oder die Zusammenarbeit mit anderen Krankenhäusern gehören. Bei der Partnerschaft stehen vor allem zwei Ziele im Fokus: Zum einen, die Versorgung der Patienten weiter zu verbessern, andererseits die Arbeitsabläufe für Ärzte und Pflegekräfte effizienter und sicherer zu gestalten.

Wirtschaftlichkeit und Zukunftssicherheit

„Mit der Telekom Healthcare Solutions haben wir den Partner gefunden, der in Bezug auf Wirtschaftlichkeit, funktionaler Tiefe, Zukunftssicherheit und Innovation genau zu uns passt“, erklärt Ullrich Hipp, Geschäftsführer des Robert-Bosch-Krankenhauses. Die bisher vereinbarten Lösungen werden noch in diesem Jahr in den Echtbetrieb gehen. Für 2017 ist der Start von weiteren Projekten geplant.

„Für uns ist die Partnerschaft mit dem Robert-Bosch-Krankenhaus eine Chance zu zeigen, dass die Telekom Healthcare Solutions Kliniken in vielen Bereichen unterstützt. Neben dem Krankenhausinformationssystem iMedOne sind es in diesem Fall beispielsweise Telemedizin-Lösungen, die einmalig im Markt sind“, sagt Arndt Lorenz, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing Telekom Healthcare Solutions. „Wir sehen uns als strategischer Partner, der das gesamte Gesundheitswesen vernetzt.“

iPad mini für das RBK

Die Telekom wird das Krankenhaus in einem ersten Schritt mit 50 iPad minis und der App des Krankenhausinformationssystems iMedOne® ausstatten. Dank der mobilen Geräte haben Ärzte und Pflegekräfte an jedem Ort im Krankenhaus Zugriff auf alle klinischen Patientendaten. Sie können so Vitalwerte direkt am Patientenbett eintragen, die Medikation anpassen, Befunde einsehen, Wunden fotografieren oder Patienten anhand von Röntgenbildern oder anderen Untersuchungsergebnissen ihren Gesundheitszustand direkt am Bett erläutern. Der schnelle Datenzugriff hilft Fehler zu vermeiden, erhöht die Qualität der Dokumentation und spart wichtige Zeit für die Patientenbetreuung.




Außerdem arbeitet die Telekom Mitarbeiter des Robert-Bosch-Krankenhauses in die Programmierung des KIS iMedOne® ein. Diese können so Arbeitsoberflächen und Formulare an die Wünsche der Ärzte und des Pflegepersonals anpassen, um Arbeitsabläufe zu verbessern. Darüber hinaus werden beide Unternehmen gemeinsam Prozessoptimierungen entwickeln wie zum Beispiel das Ausfüllen von Aufklärungs- und Anamnesebögen direkt am Krankenbett oder einen digitalen Terminkalender, mit dem Patienten besser in die Behandlungsplanung eingebunden werden können.

Datenschutz und -sicherheit made in Germany

Untrennbar mit der Digitalisierung sind der Schutz und die Sicherheit von Daten verbunden. Die Telekom engagiert sich besonders in diesem Bereich, entwickelt Lösungen für den sicheren E-Mail-Verkehr, Spionageschutz für Smartphones, Lösungen gegen Cyberangriffe oder klärt über Gefahren und Schutzmöglichkeiten auf. Außerdem hat sich der Konzern als erstes Unternehmen im Gesundheitswesen erfolgreich als Auftragsdatenverarbeiter und IT-Dienstleister zertifizieren lassen.

Da auch in den Lösungen Datenschutz und -sicherheit maximale Priorität haben, profitiert das Robert-Bosch-Krankenhaus automatisch von diesen Vorgaben. So werden auch neue Anforderungen der IT-Sicherheit wie beispielsweise von UP KRITIS – die öffentlich-private Partnerschaft zum Schutz Kritischer Infrastrukturen in Deutschland – erfüllt.

Die Wirtschaft digitalisiert rasant und vernetzt die virtuelle mit der physischen Welt im „Internet der Dinge“. Maschinen kommunizieren mit Produkten, Fahrzeuge mit dem vernetzten Haus oder Ärzte via Smartphones, Tablets oder Wearables mit ihren Patienten. Als Partner von Mittelstand und Konzernen bietet die Telekom dafür eine Vielzahl von Lösungen und begleitet Unternehmen bei der Umsetzung ihrer Strategien auf dem Weg zu neuen Geschäftsmodellen in die digitale Welt von morgen.

Qualität und Service sind für Unternehmenskunden die entscheidenden Kaufkriterien, noch vor dem Preis, wie eine Studie von PricewaterhouseCoopers ergeben hat. T-Systems hat in den vergangenen Jahren massiv investiert, um eine hohe Stabilität der IT-Systeme und Zuverlässigkeit der bereitgestellten Services zu erreichen. Dies bestätigt die TNS Infratest-Kundenzufriedenheitsbefragung 2015: T-Systems gehört zum dritten Mal in Folge zur Top-Liga der europäischen ICT-Dienstleister mit den zufriedensten Kunden.

Beschleunigte Forschung: CERN nutzt Open Telekom Cloud

Das CERN, die Europäische Organisation für Kernforschung, hat der Deutschen Telekom einen Auftrag für Services aus der Open Telekom Cloud erteilt. Die Cloud, die auf der CeBIT 2016 vorgestellt wurde, soll für die Verarbeitung physikalischer Daten genutzt werden. Das CERN wird über einen Zeitraum von drei Monaten 1.000 parallel arbeitende virtuelle Prozessoren und über 500 Terabyte Cluster-Speicher nutzen, um zu prüfen, ob die Verarbeitung wissenschaftlicher Daten flexibel an einen kommerziellen Cloud-Anbieter ausgelagert werden kann. Service-Anbieter ist T-Systems, die Großkundensparte der Deutschen Telekom.

Dem CERN stehen für die Lösung eine benutzerfreundliche Oberfläche sowie OpenStack-APIs zur Verfügung, so dass maximale Kundenanpassung und Flexibilität gewährleistet sind. Das Kernforschungsinstitut wird das Projekt mit einer Benchmarkstudie zu Inbetriebnahme, Leistung und Reporting begleiten.

In dem bisher von Mitbewerbern aus den USA dominierten Marktsegment kann die Deutsche Telekom mit diesem Auftrag die Möglichkeiten und Vorteile der neuen Public Cloud aufzeigen. Die erforderliche hohe Geschwindigkeit liefert das mehrfach ausgezeichnete Netz der Deutschen Telekom, das mindestens 10 Gbit/s Bandbreite sowie die Möglichkeit des Anschlusses an deutsche und europäische Forschungsnetze bietet.



Das Projekt stellt einen Schritt in Richtung eines künftigen Modells für dynamische Cloud-Services dar, bei dem öffentliche und kommerzielle E-Infrastrukturen nahtlos kombiniert werden. Die Lösung wird den europäischen Datenschutz- und Datenverarbeitungsvorschriften entsprechen. Mit ihrer Hilfe kann aufgezeigt werden, wie Forscher die Cloud in Zukunft nutzen können – durch Beschleunigung von Forschungsvorhaben und durch interdisziplinäre Arbeit in einer von der Europäischen Kommission unterstützten europäischen Wissenschaftscloud. Helge Meinhard, IT CERN, erklärt: „Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit T-Systems. Wir möchten Erfahrungen sammeln, wie wir kommerzielle Cloud-Dienste noch besser praktisch in unsere physikalischen Abläufe einfügen und weitere Ressourcen in unsere private cloud integrieren können.“
Das Projekt baut auf der Helix Nebula-Initiative auf, die die Grundlagen für entsprechende technische Lösungen, wie Standardschnittstellen und SLAs, Konnektivität und Beschaffungsmethoden im Wissenschaftsumfeld geschaffen hat. Zur Akzeptanzförderung und Stärkung des Vertrauens in Cloud-Angebote in Europa sollen die Ergebnisse der Zusammenarbeit veröffentlicht werden.