Startups: Ohne KI und Datenanalyse kein wirtschaftlicher Erfolg

Dabei sind die Startups sich einig: Ohne Künstliche Intelligenz und Datenanalysen ist der wirtschaftliche Erfolg deutscher Unternehmen bedroht. Jeweils 96 Prozent der deutschen Startups geben an, dass sowohl Künstliche Intelligenz als auch Big Data eine große Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Unternehmen haben werden, was aus den Ergebnissen einer Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter mehr als 300 deutschen Startups herauskam.

Gründer sehen herausragende Bedeutung der Technologietrends für die deutsche Wirtschaft
Gründer sehen herausragende Bedeutung der Technologietrends für die deutsche Wirtschaft

„Ein solch eindeutiges Ergebnis ist selten, unter Startups gibt es offenbar keine zweite Meinung: Ohne den Einsatz von Künstlicher Intelligenz werden wir künftig keinen wirtschaftlichen Erfolg haben. Die Politik, aber auch etablierte Unternehmen sind gut beraten, sich diese Einschätzung zu Herzen zu nehmen“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. „Wir begrüßen sehr, dass die Bundesregierung bei Künstlicher Intelligenz einen Schwerpunkt ihrer Technologie- und Wirtschaftspolitik setzen will. Jetzt ist wichtig, dass es schnell geht, zügig Programme entwickelt und dann umgehend von der Politik in die Praxis umgesetzt werden.“

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Börsengang wird für Startups wieder interessanter

Wenn ein Startup schnell wachsen und international expandieren soll, steigt der Kapitalbedarf. Derzeit denkt fast jedes vierte deutsche Startup (23 Prozent) über einen Börsengang nach, um das notwendige Geld zu beschaffen. So geben 22 Prozent der Gründer an, dass der Gang aufs Parkett für sie in Zukunft vorstellbar ist, einige planen konkret einen Börsengang (1 Prozent).


Ergebnisse einer Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter mehr als 300 Startups.


Mit 14 Prozent im vergangenen Jahr, lag der Anteil derjenigen, die sich einen Börsengang vorstellen können, deutlich darüber. 2016 war die Börse allerdings noch attraktiver und für 38 Prozent ein Thema.

„Ein Börsengang bedeutet für ein Startup großen organisatorischen Aufwand und hohe Vorbereitungskosten. Ein solcher Schritt will reiflich überlegt sein“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg.

 Fast jedes vierte Startup denkt an Börsengang – vor einem Jahr war es jedes siebte 
Fast jedes vierte Startup denkt an Börsengang – vor einem Jahr war es jedes siebte

Auf dem Niveau der Vorjahre liegt der Wert, derjenigen, die eine Börsengang gründsätzlich ausschließen (14%).  6 von 10 Startups (58 Prozent) geben an, dass ein Börsengang aktuell kein Thema für sie ist. Und 6 Prozent wollten oder konnten dazu keine Angaben machen. Im Durchschnitt benötigen Startups in Deutschland in den kommenden zwei Jahren 3,1 Millionen Euro frisches Kapital und damit deutlich mehr als noch 2017 mit 2,2 Millionen Euro.

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Die meisten Unternehmen lassen Startups links liegen

Egal ob in der Finanz- oder Energiebranche, im Gesundheitswesen oder im Handel: Startups sind heute in allen Branchen aktiv. Mit ihrer innovative, schnellen, agilen und frechen Art haben sie Erfolg – doch die große Mehrheit der Unternehmen lässt sie links liegen.

Wie eine repräsentativen Umfrage unter 505 Unternehmen aus allen Branchen im Auftrag des Digitalverbands Bitkom herausfand, arbeiten rund  zwei Drittel (65 Prozent) der Vorstände und Geschäftsführer von Unternehmen ab 20 Mitarbeiter nicht mit Startups zusammen.
Finanziell an Startups beteiligt haben sich 8 Prozent, 28 Prozent arbeiten mit ihnen auf andere Art zusammen, etwa bei Gründerwettbewerben. Aber nur 14 Prozent entwickeln gemeinsam mit Startups neue Produkte oder Dienstleistungen.
  • Nur 14 Prozent der befragten Unternehmen entwickeln gemeinsam mit Startups neue Produkte oder Dienstleistungen. (Grafik Bitkom)
„Sowohl etablierte Unternehmen als auch Startups verspielen riesige Chancen, wenn sie nicht häufiger und enger zusammenarbeiten“, wird Bitkom-Präsident Achim Berg in einer Mitteilung zum Thema zitiert.

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Volkswagen Konzern vertieft Zusammenarbeit mit Startups

Der Volkswagen Konzern vertieft seine Zusammenarbeit mit jungen Gründerfirmen aus dem Tech-Sektor. Auf der internationalen Startup- und Technologiekonferenz „CUBE Tech Fair“ (10. bis 12. Mai in Berlin) zeichnet Volkswagen ein Top-Startup mit dem „Volkswagen Mobility Award“ aus. Volkswagen kooperiert seit Jahren intensiv mit Startups und bleibt auch deshalb innovativer Trendsetter bei digitalen Zukunftsthemen.

Dr. Martin Hofmann, CIO des Volkswagen Konzerns, sagt: „Wir haben im Volkswagen Konzern Top-Know-how und bauen es weiter aus. Dazu arbeiten wir weltweit mit erstklassigen Technologieunternehmen zusammen – und genauso mit kleinen, aber hoch innovativen Startups. Wir schätzen sie als wichtige Impuls-geber und Partner und geben ihnen den Schub, mit dem sie ihre Ideen erfolgreich auf den Weg bringen können. Das ist eine Win-win-Situation.“

Bereits Ende 2015 gründete die Volkswagen Konzern IT mit dem Ideation Hub eine Abteilung, deren Hauptaufgabe darin besteht, Volkswagen und junge Gründerfirmen zusammenzubringen. Der Ideation Hub sondiert dazu Ideen in der internationalen Startup-Szene, geht auf die jungen Unternehmer zu und begleitet sie bis zur Umsetzung eines Pilotprojekts im Konzern. Die Bandbreite bereits umgesetzter Pilotprojekte reicht von Anwendungen im 3-D-Druck bis hin zu Mobilitätsdienstleistungen, etwa einer intelligenten Nutzung geografischer Daten. „Volkswagen Konzern vertieft Zusammenarbeit mit Startups“ weiterlesen

So baut Volkswagen Startups eine Startrampe

Taugt die Idee? Hat sie eine Chance, praxisnah umgesetzt zu werden? Im Denk: Raum des Volkswagen Ideation Hub in Wolfsburg geht es genau um solche Fragen. Volle Konzentration also bei Dr. Jennifer Sarah Geffers und ihrem Team auf die App, die ein paar kreative Köpfe eines Startups programmiert haben. Ist ihr Konzept schlüssig? Besteht überhaupt Bedarf? Gibt es noch bessere Lösungen? Nach intensiver Debatte ist sich das Team einig. Noch ein zweiter, vertiefender Präsentationstermin, dann kann die Umsetzung eines Pilotprojekts im Unternehmen folgen: Großunternehmen Volkswagen und junge Gründerfirma kommen zusammen. So einfach geht das. Der Ideation Hub der Volkswagen Konzern-IT macht es möglich.

Im Ideation Hub arbeiten Experten unterschiedlicher Fachrichtungen, darunter Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Ingenieurswesen, IT, Marketing oder Design. In hellen Großraumbüros, darin locker verteilte Arbeitsinseln und Strategietafeln, sondieren Geffers (39), promovierte Wirtschaftswissenschaftlerin, und ihr Team Ideen zur digitalen Zukunft des Volkswagen Konzerns. Und nicht nur das. Wenn sie im Startup-Umfeld fündig werden, begleiten sie die Gründer weiter bis zur Umsetzung eines Pilot¬projekts im Unternehmen. Im Fokus stehen dabei die Themen neue Mobilität, Industrie 4.0 und Arbeit der Zukunft. Der Ideation Hub fokussiert dabei vor allem auf internationale Startups. „Wir spüren Ideen auf und entwickeln sie gemeinsam mit dem Startup und dem zuständigen Fachbereich zu einem Pilotprojekt weiter. Wir sind für Startups damit ihr Türöffner in den Volkswagen Konzern“, sagt Geffers.

Volkswagen setzt nicht nur auf eigenes Know-how, um den digitalen Wandel voranzutreiben, sondern seit längerem auch auf Kooperationen mit Startups. Die jungen Unternehmen sind wichtige Impulsgeber, setzen früh Trends und sind experimentierfreudig. Geffers: „Startups arbeiten prag¬matisch und schnell. Das hat Vorteile. Aber das macht es ihnen teils auch schwer, Geschäftsbeziehungen mit Großunternehmen aufzubauen, denn diese legen Wert auf hohe Standards bei Sicherheit und Qualität. Wir im Ideation Hub arbeiten daran, das Beste aus beiden Welten zu verbinden.“ „So baut Volkswagen Startups eine Startrampe“ weiterlesen

Mehr als 380 Startups greifen 2016 nach dem CODE_n Award

Von Asien über Europa bis nach Amerika, für über 380 junge Unternehmen aus 40 Ländern heißt es jetzt: Daumen drücken. Sie haben sich mit ihrem Geschäftsmodell für den CODE_n Startup-Wettbewerb in einem der vier Wettbewerbscluster „Applied FinTechs“, „Connected Mobility“, „HealthTech“ oder „Photonics 4.0“ beworben. Unter dem Motto „Unveiling Digital Disruption“ dreht sich 2016 alles um hungrige und visionäre Startups, die entschlossen die digitale Transformation ganzer Branchen vorantreiben. Anfang Juli werden die 50 Finalisten benannt, die sich beim CODE_n new.New Festival vom 20. bis 22. September 2016 in Karlsruhe präsentieren werden. Ihnen winkt weiterhin die Gelegenheit, den mit 30.000 Euro dotierten CODE_n Award abzuräumen. Die siebenköpfige, renommierte Jury wählt nach den Startup-Pitches am 21. September den Gewinner aus. Auch aus Deutschland sind zahlreiche Bewerbungen eingegangen – rund 150 an der Zahl. Dahinter folgen Brasilien und Spanien mit 37 und 32 Teilnehmern.

„Der internationale Startup-Wettbewerb ist ein Herzstück unseres Festivals. Die globale Resonanz hat uns auch im fünften Jahr sehr positiv überrascht“, resümiert Ulrich Dietz, CEO der GFT Technologies SE und Initiator von CODE_n. Gerade die Neuartigkeit und Qualität der eingereichten Geschäftsmodelle in den diesjährigen Clustern Applied FinTechs, Connected Mobility, HealthTech und Photonics 4.0 sei nun entscheidend: „Der erste Eindruck ist schon jetzt beeindruckend. Ich bin mir sicher, dass wir auch in diesem Jahr die Highlights der digitalen Welt beim CODE_n new.New Festival zeigen und mit allen Besuchern gemeinsam diskutieren können.“ Die Jury hat nun das schwere und zugleich spannende Los, die 50 besten Geschäftsmodelle auszuwählen, bevor sie im September den Gewinner des CODE_n Awards prämiert. „Mehr als 380 Startups greifen 2016 nach dem CODE_n Award“ weiterlesen