Fiat Chrysler Automobiles to Join BMW Group, Intel and Mobileye in Developing Autonomous Driving Platform

BMW Group, Intel and Mobileye announced today that they have signed a memorandum of understanding with the intention for Fiat Chrysler Automobiles (FCA) to be the first automaker to join them in developing a world leading, state-of-the-art autonomous driving platform for global deployment.

The development partners intend to leverage each other’s individual strengths, capabilities and resources to enhance the platform’s technology, increase development efficiency and reduce time to market. One enabler to achieve this will be the co-location of engineers in Germany as well as other locations. FCA will bring engineering and other technical resources and expertise to the cooperation, as well as its significant sales volumes, geographic reach and long-time experience in North America.

“In order to advance autonomous driving technology, it is vital to form partnerships among automakers, technology providers and suppliers,” said FCA Chief Executive Officer Sergio Marchionne. “Joining this cooperation will enable FCA to directly benefit from the synergies and economies of scale that are possible when companies come together with a common vision and objective.”

In July 2016, BMW Group, Intel, and Mobileye announced that they were joining forces to make self-driving vehicles a reality by collaborating to bring solutions for highly automated driving (Level 3) and fully automated driving (Level 4/5) into production by 2021. Since then, they have been designing and developing a scalable architecture that can be used by multiple automakers around the world, while at the same time maintaining each automaker’s unique brand identities. „Fiat Chrysler Automobiles to Join BMW Group, Intel and Mobileye in Developing Autonomous Driving Platform“ weiterlesen

Intel erwirbt 15-prozentigen Anteil an HERE

Intel erwirbt eine 15-prozentige Beteiligung an HERE, einem globalen Anbieter von digitalen Karten und ortsbasierten Diensten für die Automobilindustrie und das Internet der Dinge.

Beide Unternehmen planen, ein „Proof of Concept“ für eine hochskalierbare Software-Architektur zu entwickeln. Diese soll echtzeitnahe Aktualisierungen von hochauflösenden Karten für das hoch- und vollautomatisierte Fahren ermöglichen. Darüber hinaus werden beide Unternehmen auch gemeinsame Optionen in den Bereichen Internet der Dinge und maschinelles Lernen sondieren. Nach Abschluß der Transaktion, der im ersten Quartal 2017 erwartet wird, wird HERE einen Vertreter von Intel in seinen Aufsichtsrat aufnehmen.

Intel hat sich mit den derzeitigen indirekten Anteilseignern AUDI AG, BMW AG und DAIMLER AG geeinigt, eine eine 15-prozentige Beteiligung an HERE, dem globalen Anbieter von digitalen Karten und ortsbasierten Diensten, zu erwerben.

Intel und HERE haben außerdem vereinbart, ein „Proof of Concept“ für eine hochskalierbare Software-Architektur zu entwickeln. Diese soll echtzeitnahe Aktualisierungen von hochauflösenden Karten für das hoch- und vollautomatisierte Fahren ermöglichen. Darüber hinaus planen beide Unternehmen, strategische Optionen im Zusammenspiel von ortsbezogenen Informationen mit Edge-Computing-Geräten zu erörtern.

„Autos werden künftig zu den intelligentesten und am stärksten vernetzten Geräten auf der Welt gehören“, sagte Brian Krzanich, CEO, Intel. „Wir freuen uns sehr, mit HERE und seinen Partnern aus der Automobilbranche eine wichtige technologische Grundlage für vernetzte Fahrzeuge der Zukunft zu liefern.“ „Eine echtzeitnahe, sich selbst aktualisierende und hochauflösende Karte ist von entscheidender Bedeutung für das autonome Fahren. Um eine solche ins Fahrzeug zu bringen, braucht es hochleistungsfähige Rechnerinfrastrukturen“, sagte Edzard Overbeek, CEO, HERE. „Als führender Chiphersteller wird Intel uns helfen, die Entwicklung einer einheitlichen, digitalen Plattform für echtzeitnahe ortsbasierte Technologie zu beschleunigen, die das Auto, die Cloud und weitere vernetzte Geräte umfasst.“ „Intel erwirbt 15-prozentigen Anteil an HERE“ weiterlesen

Hilfe, Cyberkriminelle unter dem Weihnachtsbaum!

Wenn die Temperaturen fallen und hoffentlich der erste Schnee die Straßen überzieht, beginnt die Zeit der hektischen Betriebsamkeit in den Einkaufsmeilen dieser Welt und den glühenden Servern bei Online-Händlern. Auch dieses Jahr sind vernetztes Spielzeug- und Technikgeschenke auf der Liste der beliebtesten Geschenke. Vielen Verbrauchern ist aber nicht bekannt, dass diese Geräte Sicherheitsrisiken in sich bergen, sobald sie mit dem Internet oder anderen Devices verbunden sind. Viele der beliebtesten Technikprodukte – darunter Smartphones oder Wearables wie Fitness Tracker und Smartwatches – sind deshalb nicht nur besonders ansprechend, sondern potenziell gefährlich. Eine von Intel Security beauftragte Studie hat die gefährlichsten Geschenke identifiziert, die sich am leichtesten hacken lassen.

„Es ist wenig überraschend, dass vernetzte Geräte auf den Einkaufslisten für Weihnachten ganz weit oben stehen. Alarmierend jedoch ist die Tatsache, dass Verbraucher nicht bewusst ist, welche Sicherheitsrisiken sich hinter den modernen Geräten verbergen können,“ sagt Alexander Salvador, Online-Sicherheitsexperte bei Intel Security.

Ahnungslosigkeit bei vielen Verbrauchern

Der Studie zufolge planen knapp 60 Prozent der in Deutschland Befragten, ein internetfähiges Geschenk zu erwerben. Neben den Klassikern wie Smartphones oder Tablets stehen dieses Jahr auch Fitness Tracker, Smart TVs oder Streaming Sticks ganz oben auf der Liste. Dass damit Hackern Tür und Tor geöffnet wird, ist zwar manchen Verbrauchern bewusst, dennoch verpasst es die Mehrheit angemessene Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. 45 Prozent der Befragten geben zu, nicht sicher zu sein, welche Schutzmaßnahmen eigentlich die richtigen sind. „Hilfe, Cyberkriminelle unter dem Weihnachtsbaum!“ weiterlesen

Cyber-Kriminelle attackieren die Gesundheit

Neuer „Health Warning“-Report von Intel Security zeigt: Cyber-Kriminelle sind nicht mehr nur auf Finanzdaten aus, sondern wollen ganze Gesundheitsidentitäten stehlen

Nachdem Intel Security in dem letzten McAfee Labs Threats Report eine gesteigerte Zahl von Ransomware-Angriffen auf Krankenhäuser untersucht hat, wird nun in dem McAfee Labs Health Warning Report ein ganzer Markt für gestohlene medizinische Daten identifiziert. Im Rahmen der Recherche hatte Intel Security ganze medizinische Datensätze für Preise zwischen drei US-Cent und 2.4 US-Dollar entdeckt. Damit liegt der „Gewinn“ beim Verkauf dieser Daten noch unter dem für Finanzdaten, im Durchschnitt 15 bis 25 US-Dollar. Der Bericht zeigt aber, dass Hacker sich immer stärker auf die Gesundheitsbranche, im Speziellen für das geistige Eigentum von Pharma- und Biotechnologiekonzernen, fokussieren. Damit hat sich nun auch ein Markt für gestohlene Gesundheitsdaten entwickelt.

„Zum ersten Mal haben wir unsere Untersuchungen explizit auf den Diebstahl von medizinischen Daten fokussiert,“ kommentiert Raj Samani, CTO für Europa, den Mittleren Osten und Afrika bei Intel Security. „Die Ergebnisse zeigen: Cyberkriminelle sind nicht mehr nur auf unsere Finanzen aus, sondern wollen unsere gesamten Gesundheitsdaten stehlen. Für die Gesundheitsbranche, in der Vertrauen besonders wichtig ist, ist dies eine schwerwiegende Entwicklung.“ „Cyber-Kriminelle attackieren die Gesundheit“ weiterlesen

Cyberattacken auf Krankenhäuser

Nach einer Vielzahl von gezielten Ransomware-Angriffen auf Krankenhäuser Anfang 2016 untersuchte Intel Security in dem neuesten McAfee Labs Threats Report die Gefahr solcher Angriffe auf das Gesundheitswesen sowie die Zahlungsstrukturen von Cyber-Kriminellen. Darüber hinaus analysiert Intel Security das „Wer und Wie“ des Datenverlusts und erklärt die Anwendung des maschinellen Lernens im Bereich Cyber-Security. Ferner stiegen erneut Angriffe durch Ransomware, Mobile und Macro-Malware im zweiten Quartal 2016 an.

Zu den Gründen für den Anstieg von IT-Angriffen auf Krankenhäuser gehören deren veraltete IT-Systeme, medizinische Geräte mit schwachem oder gar nicht vorhandenem Schutz, Dienste von Drittanbietern sowie der von Krankenhäusern unmittelbar benötigte Zugang zu Informationen und Daten, um die bestmögliche Patientenversorgung zu gewährleisten. Insgesamt identifizierte Intel Security Zahlungen von fast 100.000 US-Dollar, die Krankenhäuser nach Ransomware-Angriffen auf Bitcoin-Konten überwiesen haben.

Dennoch macht das Gesundheitswesen noch einen relativ kleinen Anteil des „Geschäfts“ mit Ransomware aus. Doch McAfee Labs sagt eine steigende Anzahl solcher Angriffe auf neue Industriezweige vorher. So haben die Untersuchungen einen Cyber-Kriminellen identifiziert, der durch das Geschäft mit Ransomware über 121 Millionen US-Dollar erhalten hat. „Cyberattacken auf Krankenhäuser“ weiterlesen

Cyber-Security-Profis gesucht: Fachkräftemangel in der IT-Sicherheit

Die Mehrheit der deutschen IT-Entscheider (83 Prozent) sieht einen Fachkräftemangel im Bereich IT-Sicherheit. Dies ergab der heute erschienene Report „Hacking the Skills Shortage“ von Intel Security in Zusammenarbeit mit dem Center for Strategic and International Studies (CSIS). Der Report basiert auf einer weltweiten Umfrage unter IT-Entscheidern in Unternehmen und erläutert, wie sich der Nachwuchsmangel im Bereich Cyber-Security auf Staaten und Organisationen auswirkt. 76 Prozent verwiesen auf die mangelnden Fähigkeiten als Grund für konkrete, messbare Schäden an ihren Unternehmen.

„Ein Mangel an Mitarbeitern mit IT-Sicherheitskenntnissen führt zu direkten Schäden für Firmen, beispielsweise den Verlust von urheberrechtlich geschützten Daten und geistigem Eigentum“, erklärt James A. Lewis, Senior Vice President and Director des Strategic Technologies Program bei CSIS. „Das ist ein globales Problem: eine Mehrheit der Befragten in allen untersuchten Ländern konnte Schäden in ihrem Unternehmen aufgrund mangelnder Kenntnisse zurückverfolgen.“

2015 waren allein in den USA 209,000 Arbeitsplätze im Bereich Cybersecurity unbesetzt. Obwohl 32 Prozent der deutschen Befragten bejahten, dass ihre Unternehmen urheberrechtlich geschützte Daten als Folge fehlender Sicherheitskenntnisse verloren habe, gibt es keine Anzeichen, dass dieser Mangel in der näheren Zukunft nachlassen wird. Die Befragten schätzten, dass durchschnittlich 15 Prozent der Stellen im Bereich IT-Sicherheit in ihrer Firma bis zum Jahr 2020 unbesetzt sein werden. Mit dem Vormarsch der Cloud, Mobile Computing und dem „Internet of Things“ sowie immer gezielteren Cyber-Angriffen und -Terrorismus auf der ganzen Welt, ist der Bedarf nach gut ausgebildeten Sicherheitskräften dringender denn je. „Cyber-Security-Profis gesucht: Fachkräftemangel in der IT-Sicherheit“ weiterlesen

Verbraucher sagen ja: Daten gegen Geld

Im Jahr 2025 werden intelligente, vernetzte Häuser so verbreitet sein wie Smartphones es heute sind – davon sind 84 Prozent der deutschen Befragten einer Umfrage zum Thema „Internet der Dinge und Smart Home“ von Intel Security überzeugt. Die Mehrheit der Deutschen (57 Prozent) ist sich außerdem einig: Gegen Geld würden sie die von den vernetzten Geräten gesammelten personenbezogenen Daten mit Unternehmen teilen. Ganze 64 Prozent sind der Meinung, dass Unternehmen Coupons und Rabatte als Gegenleistung für die Daten bereitstellen sollten. Neue Technologien bergen allerdings auch neue Gefahren: 61 Prozent der Befragten in Deutschland haben Angst davor, von Cyber-Kriminellen angegriffen zu werden.

„Intelligente Häuser und die entsprechenden Daten haben das Potential, den Alltag der Verbraucher maßgeblich zu verbessern“, meint Steve Grobman, Chief Technology Officer bei Intel Security. „Die Umfrage zeigt, dass Nutzer bereit sind, ihre Daten gegen Geld zu teilen, aber auch, dass sie sich verständlicherweise Sorgen um Cyber-Angriffe machen. Sicherheit ist eine grundlegende Voraussetzung für das Internet der Dinge und kann – richtig eingesetzt – auch viele Dinge ermöglichen.“

Generell machen sich die Befragten über mögliche Sicherheitsbedrohungen von Smart Homes Gedanken: 91 Prozent der Deutschen sind besorgt, dass ihre persönlichen Daten von Cyber-Kriminellen gehackt werden könnten. Fast genauso viele Teilnehmer (87 Prozent) gaben an, dass sie sämtliche vernetzte Geräte am liebsten mit einem einzigen integrierten Sicherheitspaket schützen würden.



Über bestehende Sicherheitsmethoden wie Passwörter waren die Befragten wenig begeistert: 69 Prozent der befragten Deutschen empfinden Passwörter im Smart Home als frustrierend und wissen nicht, wie sie bei der Anzahl der verschiedenen Passwörter den Überblick behalten sollen. Als Alternative schnitten biometrische Authentifizierungsmethoden in der Umfrage gut ab. Auf die Frage, welche Formen der biometrischen Sicherheit sie bevorzugen würden, gaben 53 Prozent den Fingerabdruck, 39 Prozent die Stimmerkennung und 34 Prozent Augen-Scans an.

Weitere wichtige Umfrageergebnisse:

Millenials, also die 18- bis 33-jährigen weltweit, würden am liebsten Geld, Rabatte und Coupons im Austausch für ihre Verhaltensdaten von Smart Home-Geräten erhalten (63 Prozent Geld, 44 Prozent Rabatte und 29 Prozent Coupons). Der deutsche Durchschnitt liegt im Vergleich bei 43 Prozent für Geld, 45 Prozent für Rabatte und 25 Prozent für Coupons.
Fast drei Viertel (74 Prozent) der deutschen Verbraucher erwarten vom Leben in einem Smart Home persönliche Vorteile, wie beispielsweise mehr Zeit für die Familie. In den USA sind dies nur 57 Prozent.

Die am häufigsten beachteten Smart Home-Geräte in Deutschland sind intelligente Beleuchtung (69 Prozent), vernetzte Thermometer oder Kesselanlagen (62 Prozent) sowie smarte Küchen- und Haushaltsgeräte wie zum Beispiel Kühlschränke und Waschmaschinen (58 Prozent).

Die Hälfte der Befragten erwartet, dass die Rechnungen für Heizung und Kühlung im Haus (51 Prozent) sowie Gas und Strom (50 Prozent) in einem Smart Home reduziert werden.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in dem heute veröffentlichten Bericht des Atlantic Council: http://www.atlanticcouncil.org/publications/reports/smart-homes-and-the-internet-of-thing

Über die Umfrage

Die „Internet der Dinge und Smart Home“-Umfrage wurde im Juli 2015 von Vanson Bourne, einem unabhängigen Marktforschungsinstitut für den Technologie-Sektor, durchgeführt. Insgesamt wurden 9.000 Verbraucher weltweit befragt, davon 2.500 aus den USA, jeweils 1.000 aus Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Brasilien und Indien sowie jeweils 500 aus Kanada, Mexiko und Australien.

Sharing is Caring? – Intel Security Threats Report über das Teilen von Bedrohungsinformationen

IT-Manager in Unternehmen wollen verstärkt Cyber Threat Intelligence teilen / McAfee Labs von Intel Security veröffentlichen Sicherheitsbericht über das vierte Quartal 2015 / Neuer Java-basierter Backdoor-Trojaner nachgewiesen
Santa Clara/München, 22. März 2016 – Intel Security veröffentlicht heute seinen McAfee Labs Threats Report über das vierte Quartal 2015. Der Bericht gibt nicht nur Einsichten in die aktuellen Entwicklungen in der Cyber-Bedrohungslandschaft, sondern enthält zusätzlich die Ergebnisse einer Befragung von 500 IT-Security-Managern weltweit. Im Mittelpunkt stand dabei das Thema Cyber Threat Intelligence (CTI), also das Sammeln und Teilen von Bedrohungsdaten. Außerdem werden im Threats Report die Abläufe des Adwind Remote Administration Tools (RAT) sowie Details zu einer erneuten Welle von Ransomware sowie Malware thematisiert.

Im vergangenen Jahr hat Intel Security 500 Sicherheitsexperten aus verschiedenen Branchen in Nordamerika, Asien und Europa gebeten, das Bewusstsein für Cyber Threat Intelligence und ihren Wert für die Unternehmenssicherheit einzuschätzen. Darüber hinaus sollten sie Faktoren anführen, die verhindern, dass CTI stärker in die Sicherheitsstrategien eingebunden wird. Die Ergebnisse geben einen Überblick über den aktuellen Status von CTI in Unternehmen und zeigen weitere Einsatzmöglichkeiten auf:

Wertvorstellungen: Von den 42 Prozent der befragten IT-Sicherheitsverantwortlichen, die bereits ihre Cyber Threat Intelligence mit anderen teilen, glauben 97 Prozent, dass sie einen besseren Schutz für ihr eigenes Unternehmen ermöglicht. Darüber hinaus glauben 59 Prozent beziehungsweise 38 Prozent der Threat Intelligence-Nutzer, dass es „sehr nützlich“ beziehungsweise „nützlich“ für ihr Unternehmen ist, diese Informationen mit anderen zu teilen.



Branchenspezifische Intelligenz: Ganze 91 Prozent der Befragten interessieren sich für eine branchenspezifische Cyber Threat Intelligence, 54 Prozent davon sind „sehr interessiert“, 37 Prozent sind „interessiert“. Branchen wie der Finanzdienstleistungssektor und kritische Infrastrukturen profitieren dabei am meisten von einer solchen industriespezifischen CTI – dies liegt an den hochspezialisierten Angriffen, denen gerade diese Branchen ausgesetzt sind.
Bereitschaft zu teilen: 63 Prozent der Befragten gaben an, dass sie bereit wären, nicht nur CTI-Informationen zu empfangen, sondern auch ihre eigenen Daten mit anderen zu teilen – solange dies auf einer sicheren Plattform geschieht. Dennoch trifft die Idee des Teilens auf unterschiedlich großes Interesse: 24 Prozent gaben an, es sei „sehr wahrscheinlich“, wohingegen es bei 39 Prozent nur „recht wahrscheinlich“ sei.

Arten von Daten: Ein klares Stimmungsbild bei den Arten von Bedrohungsdaten, die die Befragten teilen würden: Das Verhalten von Malware hat mit 72 Prozent Priorität und wird gefolgt von URL Reputationen (58 Prozent), Reputationen von externen IP-Adressen (54 Prozent), Zertifikat-Reputationen (43 Prozent) sowie Datei-Reputationen (37 Prozent).

Grenzen der CTI: „Warum haben Sie noch keine CTI implementiert?“ – Auf diese Frage bescheinigten 54 Prozent der befragten IT-Manager unternehmensinterne Richtlinien als Grund, gefolgt von industrieweiten Regulierungen (24 Prozent). Die weiteren Befragten, deren Unternehmen keine Bedrohungsdaten teilen, sind daran interessiert, benötigen dafür jedoch mehr Informationen (24 Prozent). Andere haben Angst davor, dass die geteilten Informationen Rückschlüsse auf das Unternehmen oder sie selbst zuließen (21 Prozent). Diese Ergebnisse zeigen, dass sowohl die zahlreichen Möglichkeiten, CTI zu integrieren, als auch die rechtlichen Auswirkungen noch nicht ausreichend bekannt sind.

„Angesichts der Hartnäckigkeit, die Cyber-Kriminelle heutzutage an den Tag legen, ist das Teilen von Bedrohungsdaten ein wichtiges Instrument, um die Balance zugunsten der Verteidiger kippen zu können“, ist Vincent Weafer, Vice President der Intel Security McAfee Labs-Gruppe überzeugt. „Unsere Studie legt nahe, dass die Cyber-Threat Intelligence noch einige Barrieren hinsichtlich organisatorischer Richtlinien, gesetzlicher Restriktionen, Risiken bei der Zuordnung der Daten und einem Mangel an Wissen über die Umsetzung überwinden muss, um ihr Potenzial völlig auszuschöpfen.“



Der Quartalsreport berichtet neben den Umfrageergebnissen auch über das Adwind Remote Administration Tool (RAT), ein Java-basierter Backdoor-Trojaner, der auf verschiedene Plattformen abzielt, die Java-Dateien unterstützen. Adwind wird in der Regel durch Spam-E-Mails verbreitet, die verseuchte Anhänge, Links zu bösartigen Webseiten oder Drive-By-Downloads enthalten. Der Report zeigt einen raschen Anstieg der Anzahl von .jar-Datei-Samples, die von den McAfee Labs Forschern als Adwind identifiziert wurden: Von 1.388 im ersten Quartal 2015 stiegen sie sprunghaft um 426 Prozent auf 7.295 Datei-Samples im vierten Quartal 2015.

Weitere interessante Erkenntnisse aus dem vierten Quartal 2015

Ransomware nimmt weiter zu: Nachdem sich Mitte 2015 das Wachstum verlangsamte, nahm Ransomware im letzten Quartal 2015 mit einer Zunahme um 26 Prozent wieder Fahrt auf. Open-Source Ransomware Code und Ransomware-as-a-Service machen es immer einfacher, Angriffe durchzuführen. Kampagnen wie Teslacrypt und CryptoWall 3 vergrößern ihre Reichweite und werden immer lukrativer. Eine Analyse von CryptoWall 3 im Oktober 2015 gab einen kleinen Einblick in den finanziellen Rahmen solcher Kampagnen, besonders erschreckend dabei: Eine einzelne Runde der Ransomware hat allein 325 Millionen US-Dollar an Lösegeldzahlungen eingebracht.

Mobile Malware auf dem Sprung: Das vierte Quartal brachte einen 72-prozentigen Anstieg der Anzahl von neuen mobile Malware Samples im Vergleich zum Vorquartal. Die Programmierer scheinen immer schneller neue Malware produzieren zu können.
Rootkit Malware scheitert: Die Zahl neuer Rootkit Malware-Samples sank stark im letzten Quartal 2015 und setzte damit einen langfristigen Abwärtstrend fort. Die McAfee Labs führen dies auf die anhaltende Kundenakzeptanz von 64-Bit Intel-Prozessoren in Verbindung mit 64-Bit Microsoft Windows zurück. Diese Technologien enthalten Funktionen wie Kernel Patch Protection und Secure Boot, die zusammen besser gegen Bedrohungen wie Rootkit Malware schützen können.

Malware kommt zurück: Nach drei Quartalen des Rückgangs, wächst die Gesamtanzahl von neuen Malware-Samples im vierten Quartal 2015 wieder – 42 Millionen neue bösartige Hashes wurden aufgespürt. Das sind 10 Prozent mehr als im dritten Quartal und die zweithöchste Zählung, die jemals von den McAfee Labs gemacht wurde. Teilweise wurde dieses Wachstum von 2,3 Millionen neuen Mobile Malware Samples getrieben – eine Million mehr als im dritten Quartal.

Bösartig signierte Binärdateien auf dem Rückzug: Die Anzahl der neuen bösartig signierten Binärdateien ist in den letzten Jahren stetig zurückgegangen und hat in Q4 2015 den niedrigsten Stand seit Mitte 2013 erreicht. Die Experten der McAfee Labs vermuten, dass dies teilweise an älteren Zertifikaten liegt, die eine starke Präsenz auf dem Schwarzmarkt haben. Diese sind entweder abgelaufen oder widerrufen worden, da viele Unternehmen auf stärkere Hashing-Funktionen umsteigen. Außerdem stellen Technologien wie Smart Screen (Teil des Microsoft Internet Explorers, aber auch in anderen Teilen von Windows enthalten) zusätzliche Vertrauenstests dar, die das Signieren von bösartigen Binärdateien weniger ertragreich für die Hersteller von Malware machen.

Den gesamten Report finden Sie unter: http://www.mcafee.com/us/resources/reports/rp-quarterly-threats-mar-2016.pdf

CeBIT 2016: Intel macht das Internet der Dinge greifbar

Auf der diesjährigen CeBIT zeigt Intel, wie das Internet der Dinge in das private und geschäftliche Leben Einzug hält.
Intel präsentiert auf Basis der Edge-to-Cloud-Lösung des Unternehmens myOmega* einen intelligenten Weinberg, der für Winzer essenzielle Daten sammelt und in Echtzeit analysiert. Zudem wird auf einem Golf Court gezeigt, wie generierte Daten von Wearables genutzt werden können, um persönliche Leistungen zu verbessern.

Edge-to-Cloud: Der intelligente Weinberg

Der auf Intel Technologie basierende, intelligente Weinberg sammelt durch Sensoren Daten über Boden- und Klimaverhältnisse und schickt diese an die Cloud, um so die Qualität des Weinanbaus zu steigern und Arbeitsprozesse zu optimieren. Feuchtigkeit, Temperatur von Luft und Boden, Intensität der Sonnenstrahlung sowie Lichtstärke werden direkt im Weinberg aufgenommen. Winzer erhalten so wichtige Analysen und Voraussagen in Echtzeit direkt auf ihr Smartphone oder Tablet. Pilotprojekte mit ausgewählten Winzern an der Mosel laufen bereits.

Datenanalyse von Wearables – Verbessertes Handicap beim Golfen

Auf drei Golfübungsplätzen wird zudem demonstriert, wie Wearables Sportler aktiv unterstützen. Die auf Intel Technologie basierende TAG Heuer* Connected Smartwatch erhebt in Echtzeit Daten über Position, Schwung sowie Geschwindigkeit und hilft dabei, die persönliche Leistung zu präzisieren.

Intel baut den Arbeitsplatz der Zukunft weiter aus

Mit der Verfügbarkeit der sechsten Generation der Intel® Core™ vPro™ Prozessorfamilie nimmt der Arbeitsplatz der Zukunft bereits heute konkrete Formen an. Kabellos vernetzt, mehr Sicherheit und erhöhte Produktivität sind die treibenden Elemente. Und dank verbesserter Sicherheits- und Collaboration-Tools, wie Intel® Authenticate und Intel® Unite™, kann sich der Nutzer auf das Wesentliche konzentrieren.

Qualitäts- und Produktivitätssteigerung im Weinanbau, verbesserte Leistung im Sport, weniger Kabel, mehr Effizienz und höhere Sicherheit am Arbeitsplatz: Besuchen Sie unseren Stand (Halle 2, B30) auf der CeBIT 2016.

Weitere Informationen und Fotos unter www.intel.com/cebit.

Intel Security und Siemens erweitern Kooperation für Sicherheit industrieller Automatisierung

Intel Security gibt heute die Erweiterung der Kooperation mit Siemens und der British Telecom im Rahmen der Security Innovation Alliance bekannt. Die Initiative hat sich darauf spezialisiert, Unternehmen dabei zu unterstützen, gezielte Cyber-Angriffe in kürzerer Zeit zu erkennen und zu bekämpfen. Ziel ist es, den sogenannten „Threat Defence Lifecycle“ (Kreislauf zur Bedrohungsabwehr) zu verkürzen und zu automatisieren.

„Um eine starke Sicherheitsaufstellung in der aktuellen Sicherheitsumgebung zu schaffen, ist die Zusammenarbeit und Integration wichtiger als je zuvor“, sagt Tom Fountain, Vice President für Strategie und Business Development bei Intel Security. „Unser Ziel ist es, der bevorzugte Sicherheitspartner unserer Kunden zu werden. Wir setzen uns dafür ein, Lösungen zu liefern, die schneller neue Bedrohungen erkennen und es mit automatisierten Abläufen ermöglichen, Probleme zu beheben, sobald sie entstehen.“

Ein einheitliches, vernetztes Sicherheits-Ökosystem

Intel Security integriert nicht nur seine Management-Plattform, sondern auch Werkzeuge für das Security Information and Event Management (SIEM), Threat Intelligence-Lösungen, Technologien zum Austausch von Bedrohungsdaten, den Schutz gegen Advanced Persistent Threats sowie automatisierte Erkennungs- und Reaktionsfähigkeiten. Intel Security pflegt dafür mehr als 150 Partnerschaften in mehr als einem Dutzend Märkten.




Das Intel Security Innovation Alliance Technologie-Partnerprogramm beschleunigt die Entwicklung von interoperablen Sicherheitsprodukten, die in Intel Security’s Sicherheitssystem zusammenarbeiten und die einzelnen Schritte des Threat Defence Lifecycle – Detect, Protect, Correct – unterstützen. Das erweiterte Portfolio von stark integrierten Produkten und Speziallösungen vereinfacht und beschleunigt den Einsatz von Sicherheitslösungen in komplexen Unternehmensumgebungen. So können Kunden mehr Bedrohungen schneller und mit weniger Ressourcen bekämpfen. Partner der Intel Security Innovation Alliance bieten Lösungen, die bestehende Sicherheits-Investitionen unterstützen, die Zeit bis zur Aufklärung reduzieren und Betriebskosten senken.

Austausch von Bedrohungsdaten von Produkten verschiedener Hersteller

Der McAfee Data Exchange Layer (DXL) ist eine der Schlüsseltechnologien, die die Kommunikation aller Produkte innerhalb der Intel Security Innovation Alliance ermöglichen. Diese offene Plattform bietet einen sicheren Rahmen für den Informationsaustausch unter Produkten verschiedener Hersteller. Mehr als 20 Partner der Intel Security Innovation Alliance haben die Integration bereits abgeschlossen beziehungsweise sind gerade dabei, DXL zu integrieren.

Siemens erweitert die Zusammenarbeit für industrielle Sicherheit

Siemens und Intel Security erweitern ihr gemeinsames Engagement rund um die Absicherung von industriellen Automatisierungssystemen. Die Experten von Siemens nutzen Intel Security’s Lösungen wie beispielsweise Antivirus-Software, Whitelisting sowie Security Information and Event Management (SIEM) für die Sicherheit der Produktionsanlagen. Diese Werkzeuge helfen dabei, Sicherheitsvorfälle sofort zu erkennen und Gegenmaßnahmen einzuleiten. Die beiden Unternehmen bündeln nun ihr Knowhow im Bereich der industriellen Automatisierung und Cyber-Sicherheit. Ziel ist es, Industrieanlagen zur Verfügung zu stellen, die von Anfang an dafür entwickelt wurden, Cyber-Risiken zu minimieren und die Systemverfügbarkeit zu erhöhen.

BT und Intel Security entwickeln Sicherheits-Services

Der Netzwerk- und IT-Dienstleister BT und Intel Security haben eine strategische Vereinbarung getroffen und werden gemeinsam neue Lösungen entwickeln, mit deren Hilfe Unternehmen ihre Sicherheit erhöhen und Cyber-Attacken vorbeugen können. Beide Unternehmen werden außerdem im Rahmen einer Cyber-Partnerschaft an der Entwicklung von neuartigen Sicherheits-Services arbeiten. Besucher der RSA Conference können sich eine Vorschau darauf am Stand von BT Security (Stand 7.07) im Moscone Center in San Francisco ansehen.

Die neuen Lösungen vereinen wesentliche Elemente der Technologie-Plattformen der beiden Unternehmen. Und im Gegensatz zu herkömmlichen, punktuellen Sicherheitsprodukten sollen dabei die üblichen operativen Silos vermieden werden, die derzeit noch dazu führen, dass zwischen der Aufdeckung einer Schwachstelle und der Reaktion darauf zu viel Zeit vergeht. Die Neuentwicklungen sollen das Management und den Support vereinfachen, Kompetenzlücken im Markt schließen und die Reaktionsgeschwindigkeit erhöhen.

Angesichts sich ständig weiter entwickelnder Cyber-Gefahren brauchen Unternehmen kontinuierliche Innovationen, um ihre kritischen Daten und Anwendungen zu schützen – egal ob diese im eigenen Unternehmen, in der Cloud oder einer hybriden Umgebung gehostet werden. BT und Intel Security konzentrieren sich auf integrierte, offene Sicherheitssysteme mit der „Cloud First“-Technologie, die Unternehmen befähigen soll, Bedrohungen schneller und mit weniger Aufwand zu beseitigen.



BT und Intel Security arbeiten gemeinsam daran, diesen Bedrohungen mit einem Ökosystem zu begegnen, das verschiedene Sicherheitsmechanismen vereint. Das bedeutet, dass die Kontrollsysteme auf den Plattformen beider Unternehmen miteinander kommunizieren und interagieren können. Auf diese Weise sind erhebliche Kostenvorteile für die Kunden möglich, da die vereinheitlichten Überwachungssysteme häufig weniger Hardware, einen geringeren Konfigurationsaufwand und weniger Management-Overhead erfordern.

„Wir bei BT sind entschlossen, unsere Spitzenposition im Security-Umfeld zu behaupten“, sagte Mark Hughes, CEO von BT Security. „Diese Kooperation bringt die Expertise von BT und die ausgefeilten Security-Tools von Intel in Echtzeit zusammen. Wir sind überzeugt, dass unser gemeinsames Angebot in der Branche einzigartig sein wird. Intels innovative Sicherheitstechnologie und unser Know-how in der Konzeption und Erbringung von Services hilft unseren Kunden, ihre Sicherheit zu verbessern.“

Raj Samani, EMEA Chief Technology Officer bei Intel Security, fügte hinzu: „Unser Ziel ist es, Unternehmen weltweit in die Lage zu versetzen, sich gegen Sicherheitsvorfälle und gezielte Attacken aggressiver und effektiver zu wehren. Gemeinsam mit BT wollen wir die Lücken zwischen dem Entdecken und dem Beheben von Sicherheitslücken schließen, indem wir ein Sicherheits-Ökosystem entwickeln und betreiben, das Echtzeit-Kommunikation, Wissenstransfer und Rückmeldungen zwischen den Sicherheits-Tools ermöglicht.“

Intel startet Initiative zur Verbesserung der Cyber-Sicherheit im Auto

Der amerikanische Chiphersteller Intel hat ein sogenanntes „Automotive Security Review Board“ (ASRB) gegründet: Die Gruppe wird sich nach Angaben des Unternehmens aus internationalen Fachleuten für Cyber-Sicherheit sowie physische Sicherheit zusammensetzen und soll sich sowohl der Sicherheitsrisiken rund um das vernetzte Automobil annehmen als auch Innovationen fördern. Die ASRB-Experten werden laufend Sicherheitstests und Audits durchführen, mit dem Ziel, optimale Verfahrensweisen festzulegen und der Automobilindustrie Design-Empfehlungen für fortschrittliche Cyber Security-Lösungen und -Produkte an die Hand geben zu können. Intel stellt heute zudem die erste Version seiner Automotive Cyber Security Best Practices in Form eines Whitepapers vor und wird dieses basierend auf den Erkenntnissen des ASRB laufend aktualisieren.

Laut der Analysten von Gartner wird es bis zum Jahr 2020 150 Millionen vernetzte Fahrzeuge geben. Der Übergang in eine stärker verbundene Welt wird nur dann gelingen, wenn die Industrie einen besonderen Fokus auf Cyber-Sicherheit legt. „Wir können und müssen stärker Fahrzeuge gegen Cyber-Angriffe schützen”, sagt Chris Young, Senior Vice President und Geschäftsführer von Intel Security. „Mit der Hilfe des Automotive Security Review Boards kann Intel optimale Verfahrensweisen entwickeln und einen Beitrag dazu leisten, dass Schutztechnologien ein elementarer Bestandteil beim Design eines jeden Autos werden. Das ASRB ist die richtige Idee zur richtigen Zeit und wird für mehr persönliche Sicherheit auf den Straßen sorgen.”

Intel wird das ASRB mit modernen Intel Automotive-Entwicklungsplattformen ausstatten, auf deren Basis die Experten forschen können. Die Ergebnisse werden als Teil eines laufenden Prozesses veröffentlicht. Um ASRB-Experten anzuspornen, vergibt Intel ein neues Auto an das Board-Mitglied, das den wertvollsten Beitrag zur Cyber-Sicherheit leistet. Der Beitrag muss zudem auf der Intel Automotive-Plattform implementiert werden können. Details zur Intel-Entwicklungsplattform und den verschiedenen Sicherheitsaudit-Bereichen werden beim ASRB-Kick-Off-Treffen im Oktober vorgestellt. „Intel startet Initiative zur Verbesserung der Cyber-Sicherheit im Auto“ weiterlesen

Intel mit neuen Lösungen für eine vernetzte Welt – und das Internet der Dinge

Intel hat auf der Messe Computex in Taipeh Produkte vorgestellt, die den Einsatz von PC-Technologie in neuen Bereichen unterstützen sollen. Dazu gehören Lösungen für das Internet der Dinge, neue Modelle der 5. Generation der Intel Core Prozessoren sowie die neuen Xeon E3-1200 v4 Prozessoren. Kirk Skaugen, Senior Vice President und General Manager der Client Computing Group bei Intel, rief während seiner Keynote zudem die Intel Partner in Taiwan zur verstärkten Zusammenarbeit auf, um die Zukunft des Computing zu gestalten. „Das Moore´sche Gesetz bildete bereits in den vergangenen 50 Jahren den Motor für unglaubliche Innovationen in der IT-Industrie. Künftig wird es damit möglich sein, nahezu alle Geräte mit Rechenmodulen auszustatten und miteinander zu vernetzen“, sagte Skaugen. „In unserer 30-jährigen Zusammenarbeit mit Partnern in Taiwan haben wir historischen Innovationen den Weg geebnet, vom Personal Computing über Rechenzentren bis hin zur Cloud. In den nächsten 30 Jahre werden wir noch mehr Benutzer-Interaktion sehen, sowie die Verschmelzung von Intelligenz und Konnektivität im Internet der Dinge erleben.“ Skaugen blickte während seiner Keynote in die Zukunft des Computings und präsentierte neue Produkte und Plattformen, die als Grundlage hierfür dienen. Zudem zeigte er, wie diese Innovationen künftig überall intelligente Anwendungen ermöglichen.

Neue Lösungen für das Internet der Dinge

Intel erweitert seine Intel IoT Gateway Lösungen für das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) um neue Referenzdesigns auf Basis der Intel Core Prozessoren und der Wind River Intelligent Device Plattform XT 3. Damit bietet das Unternehmen flexible Packaging-Optionen auch für Anwendungen mit geringen Einstiegskosten. Darüber hinaus sind die Intel IoT Gateway Referenzdesigns jetzt auch mit dem Betriebssystem Ubuntu Snappy Core von Canonical erhältlich, ergänzend zu den bislang verfügbaren Betriebssystemen von Microsoft*und Wind River. Zudem kündigte Intel neue Pentium-, Celeron- und Atom-Prozessoren mit besserer Grafikleistung und zugleich niedrigem Stromverbrauch speziell für das Internet der Dinge an. Die Prozessoren sind sieben Jahre verfügbar und insbesondere für IoT-Lösungen im Einzelhandel und im Gesundheitswesen gedacht. „Intel mit neuen Lösungen für eine vernetzte Welt – und das Internet der Dinge“ weiterlesen

Warum in Amerika? Industrial Internet Consortium gegründet

Es wäre schön gewesen, auf diese Idee wäre die deutsche Industrie zuerst gekommen: Die amerikanischen Konzerne AT & T, Cisco, General Electric, IBM und Intel haben das „Industrial Internet Consortium“ (IIC) gegründet. Dabei soll es sich um eine offene Gruppe handeln, der sich weitere Mitglieder anschließen können. Das Ziel ist der Abbau von Hindernissen auf dem Weg der Vernetzung der physischen und der digitalen Welt – oder, anders formuliert, die Setzung von Standards.

„Neunundneunzig Prozent von allem ist immer noch nicht zu jedem Zeitpunkt mit dem Internet verbunden. Wenn es aber gelingt, immer mehr mehr Dinge mit dem Netz zu verbinden, dann kommt die nächste industrielle Revolution. Cisco schließt sich mit führenden Unternehmen der Branche zusammen, um solche Verbindungen in industriellen Umgebungen sicher und zuverlässig zu machen. So ebnen wir den Weg für das Internet der Dinge“, wird Guido Jouret, der für dieses Thema zuständige Vice President von Cisco, in der entsprechenden Mitteilung zitiert.

Die neu gegründete Gruppe hat nach eigenen Angaben keine Absicht, Einnahmen oder Gewinne zu erzielen. Vielmehr geht es darum, die Führung in der Setzung von Standards für das industrielle Internet zu übernehmen.

 Aufgezählt werden insbesondere folgende Ziele:

– Die Verwendung bestehender und die Schaffung neuer Anwendungsfälle in der Industrie und Testumgebungen für reale Anwendungen

– „Delivering Best Practices“: hier geht es darum, den Aufbau von Referenzarchitekturen zu erleichtern

– Einrichtung von offenen Foren, um Ideen und Erfahrungen auszutauschen

– „Vertrauen schaffen“: neue und innovative Ansätze für die Sicherheit

– Und, gewiss der entscheidende Punkt: Beeinflussung der globalen Standards für Internet -und Industrieanlagen

Als Gründungsmitglieder werden AT & T, Cisco, GE , IBM und Intel jeweils ständige Sitze im IIC Lenkungsausschuss übernehmen, gemeinsam mit vier anderen gewählten Mitgliedern. Die Unternehmen sehen sich auf ihren jeweiligen Gebieten selbstbewusst als Marktführer – und streben über gemeinsame Architekturen einfach funktionierende „Plug and play“-Lösungen für das industrielle Internet an. Explizit genannt werden zum Beispiel von einem Vertreter von General Electric die Branchen Luftfahrt-, Transport, Gesundheit und Energie.

Möglicherweise sollte der deutsche GE-Wettbewerber Siemens und auch manches andere deutsche Unternehmen, das im Internet der Dinge Standards setzen will, hier hellhörig werden. Und wo sind die deutschen Industrieverbände?

Mitglieder des in Amerika gebildeten Konsortiums werden die Entwicklung künftig jedenfalls in Arbeitsausschüssen begleiten. Die IIC wird von der Object Management Group (OMG), einem gemeinnützige Fachverband in Boston, verwaltet werden. Weitere Informationen, gibt es auf der Website www.iiconsortium.org

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