Blockchain wird zu einem Top-Thema in der Digitalwirtschaft

Eines der wichtigsten Trendthemen für die Digitalbranche in Deutschland in 2018 ist die Blockchain:  Jedes vierte Unternehmen (26 Prozent) sagt, dass die Technologie zu den maßgeblichen Technologie- und Markttrends des Jahres gehört – letztes Jahr betrug der Anteil gerade einmal 11 Prozent.

Somit ist die Blockchain erstmals in den Top-Ten der digitalen Trendthemen, wie die jährliche Trendumfrage des Digitalverbands Bitkom unter Unternehmen der IT- und Telekommunikationsbranche ergab.

„Der dezentrale Ansatz der Blockchain-Technologie ermöglicht sichere Transaktionen ohne zentrale Vertrauensinstanz. Auf diese Weise können bereits heute Finanztransaktionen sicher gestaltet werden, künftig könnten so aber auch zum Beispiel Beurkundungen ohne Notar erfolgen, Verträge als Smart Contracts sicher abgewickelt oder die komplette Lieferkette eines Produkts transparent dargestellt werden“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. „Aktuell werden die Möglichkeiten der Blockchain ausgelotet. Es ist ein erfreuliches Zeichen, dass die deutsche Digitalwirtschaft diese Chancen erkennt. Jetzt gilt es, auf Grundlage der Technologie praxistaugliche Lösungen zu entwickeln.“

Grafik
(Grafik Bitkom)

Ein weiterer Trend, der deutlich häufiger genannt wird als im Vorjahr, ist Künstliche Intelligenz bzw. Artificial Intelligence oder Cognitive Computing. So hält jedes vierte Unternehmen (26 Prozent) die Technologie für einen maßgeblichen Trend, im Vorjahr war es erst jedes fünfte (21 Prozent). „Blockchain wird zu einem Top-Thema in der Digitalwirtschaft“ weiterlesen

Industrie 4.0: German Angst oder neue Chancen?

Der vierten industriellen Revolution steht man in den Chefetagen mit gemischten Gefühlen entgegen: Einerseits glauben die im Rahmen des globalen „Industry 4.0 Readiness Report“ von Deloitte befragten 1.600 Führungskräfte mit großer Mehrheit daran, dass Industrie 4.0 der Wirtschaft und Gesellschaft gleichermaßen nutzen und zu mehr Gerechtigkeit und Stabilität führen wird.

Andererseits sind sich viele unsicher, wie gut sie selbst aufgestellt sind und welchen Einfluss ihr Unternehmen insbesondere in gesellschaftlichen und sozialen Fragen künftig haben wird. Als Land großer Optimisten hat man  Deutschland selten gesehen, doch hier ist die Lage anders:

Eine große Mehrheit der Befragten in Deutschland geht das Thema Industrie 4.0 Selbstbewusst an.
Eine große Mehrheit der Befragten in Deutschland geht das Thema Industrie 4.0 Selbstbewusst an.

Selbstbewusstsein und der Glaube an das eigene Potenzial dominieren hier. Auch ist die Skepsis gegenüber der Adaptionsfähigkeit neuer Geschäftsmodelle – wie zwischenstaatlichen Kooperationen – geringer und das Vertrauen in eigene Technologien sowie Kompetenz größer. Grenzübergreifend zeigt der Report zudem, dass erfolgreiche und wachstumsstarke Unternehmen das Thema Wandel und Industrie 4.0 ganzheitlich angehen. „Industrie 4.0: German Angst oder neue Chancen?“ weiterlesen

Rekordwachstum im Arbeitsmarkt der IT- und Telekommunikationsbranche

Die Digitalisierung sorgt für einen großen Beschäftigungsschub in der IT- und Telekommunikationsbranche (ITK). Mit 45.000 zusätzlichen Jobs in 2017, haben die ITK-Anbieter ihren historisch stärksten Beschäftigungszuwachs innerhalb eines Jahres erzielt.

Dieses Wachstum soll sich 2018 fortsetzen. Für das laufende Jahr rechnet der Digitalverband Bitkom mit einem Arbeitsplatz-Plus von 42.000 Stellen in der Branche. Demnach werden zum Jahresende 1.134.000 Menschen im ITK-Sektor beschäftigt sein – ein Zuwachs von 3,8 Prozent im Vergleich zu 2017.

„Der Stellenzuwachs könnte höher ausfallen, wenn mehr Fachkräfte zur Verfügung stehen würden“, kommentierte Bitkom-Präsident Achim Berg die neuesten Arbeitsmarktzahlen.

Auch die Umsätze legen weiter zu. Für 2018 erwartet Bitkom ein Plus von 1,7 Prozent auf 164,0 Milliarden Euro. Im vergangenen Jahr legte der Markt um 2,2 Prozent auf 161,3 Milliarden Euro zu.

Mit 45.000 zusätzlichen Jobs in 2017, haben die ITK-Anbieter ihren historisch stärksten Beschäftigungszuwachs innerhalb eines Jahres erzielt.
Mit 45.000 zusätzlichen Jobs in 2017, haben die ITK-Anbieter ihren historisch stärksten Beschäftigungszuwachs innerhalb eines Jahres erzielt. (Grafik Bitkom)

Im Bereich der Informationstechnik sollen die Umsätze 2018 am stärksten steigen, um 3,1 Prozent auf 88,8 Milliarden Euro. Dabei verzeichnet das Software-Segment das mit Abstand größte Wachstum: plus 6,3 Prozent auf 24,4 Milliarden Euro. Auch der Bereich IT-Dienstleistungen, in den etwa das Projektgeschäft und IT-Beratung fallen, wächst weiter überdurchschnittlich stark und erreicht ein Plus von 2,6 Prozent auf 40,0 Milliarden Euro.

„Die anhaltend hohe Nachfrage nach Software und IT-Services zeigt, dass die Digitalisierung alle Wirtschaftsbereiche erreicht hat. Die Auftragsbücher von Software-Anbietern und IT-Dienstleistern sind voll“, erklärte Berg. „Rekordwachstum im Arbeitsmarkt der IT- und Telekommunikationsbranche“ weiterlesen

Digital-Investitionen in Deutschland wachsen moderat

Gemäß dem Durchschnittswachstum der 26 EU-Staaten, beträgt die Steigung der Ausgaben für Informationstechnik (IT) und Telekommunikation in Deutschland 2 Prozent – auf 1.560 Euro pro Einwohner. Im EU-Schnitt liegen die Pro-Kopf-Ausgaben bei 1.358 Euro. Das berichtet der Digitalverband Bitkom auf Grundlage aktueller Daten des European Information Technology Observatory (EITO).

Mit 3.198 Euro wurde dass meiste Geld in der Schweiz ausgegeben (plus zwei Prozent). Mit diesem Wert sind die Schweizer weltweit an der Spitze. Dahinter liegen die USA mit einem Plus von 3 Prozent auf 3.077 Euro.

1.560 Euro wurden 2017 pro Kopf in Deutschland für IT- und Telekommunikation ausgegeben
1.560 Euro wurden 2017 pro Kopf in Deutschland für IT- und Telekommunikation ausgegeben   (Grafik Bitkom)

Deutschlands Nachbarn im Norden und Westen liegen allesamt auf einem höheren Niveau als hierzulande: In Dänemark stiegen die Digital-Investitionen auf 2.427 Euro pro Kopf (plus 2 Prozent), in Schweden auf 2.376 Euro (plus 4 Prozent), in Norwegen auf 2.233 Euro (plus 3 Prozent), im Vereinigten Königreich auf 2.133 Euro (plus 3 Prozent), in Finnland auf 2.015 Euro (plus 3 Prozent) und in den Niederlanden auf 1.981 Euro (plus 3 Prozent). Überdurchschnittlich stark – wenn auch auf niedrigem Niveau – wuchsen im europäischen Maßstab die Pro-Kopf-Ausgaben in Ungarn (520 Euro, plus 5 Prozent). Weltweit zählen China (293 Euro, plus 9 Prozent), die Türkei (252 Euro, plus 8 Prozent) und Indien (54 Euro, plus 8 Prozent) zu den am schnellsten wachsenden Märkten. „Digital-Investitionen in Deutschland wachsen moderat“ weiterlesen

KPMG-Studie: Rekordinvestitionen in Blockchain-Start-ups

Private Equity-Firmen zeigen verstärktes Interesse an Fintechs

Immer mehr Fintechs, die sich mit der Blockchain-Technologie beschäftigen, geraten verstärkt in den Fokus der Investoren.

Allein im vergangenen Jahr wurden von Risikokapitalgebern 512 Millionen Dollar in Blockchain-Unternehmen gesteckt – 65 Prozent mehr als noch 2016 und damit so viel wie noch nie. Auch das wachsende Interesse von Private Equity-Firmen an Start-ups aus dem Finanzdienstleistungsbereich ist auffällig: Mit 139 Investitionen in einem Gesamtvolumen von 17 Milliarden US-Dollar wurde auch hier eine neue Höchstmarke erreicht (2016: 128 Finanzierungen und Deals mit 10 Mrd. Dollar).

„In Deutschland haben viele Versicherer die Notwendigkeit zur digitalen Transformation erkannt und entsprechende Investitionen angestoßen.“

Das zeigt die aktuelle KPMG-Analyse „Pulse of Fintech“, für die die weltweiten M&A-Transaktionen und Finanzierungsrunden mit Fintechs im Jahr 2017 ausgewertet wurden.

Immer mehr Fintechs, die sich mit der Blockchain-Technologie beschäftigen, geraten verstärkt in den Fokus der Investoren, das zeigt die aktuelle KPMG-Analyse „Pulse of Fintech“.
Immer mehr Fintechs, die sich mit der Blockchain-Technologie beschäftigen, geraten verstärkt in den Fokus der Investoren, das zeigt die aktuelle KPMG-Analyse „Pulse of Fintech“.

2017 wurden auf der ganzen Welt Finanzierungen von und Deals mit Fintechs in Höhe von 31 Milliarden Dollar abgeschlossen und damit das Vorjahresniveau erreicht. Im Insurtech-Sektor kam es bei einem Gesamtvolumen von 7,4 Milliarden Dollar zu 339 Venture Capital- und Private Equity-Investitionen oder M&A-Deals (2016: 299/12,3 Milliarden). Mit einem Anteil von 19 Prozent erreichte der Anteil von Corporate Venture Capital an den gesamten Venture Capital-Investitionen in Fintechs im Jahr 2017 eine neue Höchstmarke. „KPMG-Studie: Rekordinvestitionen in Blockchain-Start-ups“ weiterlesen

Blockchain-Technologie erreicht 2018 den Durchbruch in der Finanzbranche

Die Blockchain-Technologie bietet tatsächlich weit mehr als der aktuelle Bitcoin-Hype vermuten lässt. „Blockchain ist zur Kerntechnologie herangewachsen. In diesem Jahr wird sie in der Finanzindustrie ihren Durchbruch erleben. Mit Blockchain-basierten Anwendungen lassen sich Probleme lösen, auf die es zuvor nur äußerst kostenintensive und aufwendige Antworten gab“, erklärt Marika Lulay, CEO der GFT Technologies SE (GFT) in einer entsprechenden Pressemitteilung.

Blockchain liefert erstmalig Lösungsansätze, die mit herkömmlichen Technologien nicht abbildbar waren – das hilft zum Beispiel Banken, Versicherern und Zahlungsdienstleistern. So zum Beispiel beim Themenfeld der Rechnungssabwicklung, im Speziellen bei sogenannten Advance Invoices. Eine umfassende Reduzierung des Betrugsrisikos, aber auch Kosteneinsparungen in beträchtlicher Höhe lassen sich hierdurch erzielen, heißt es in einer Pressemitteilung von GFT.

Blockkchain-Lösungen revolutionieren umständliche, vormals händisch erfolgte Prozesse in der Finanzindustrie
„Blockkchain-Lösungen revolutionieren umständliche, vormals händisch erfolgte Prozesse in der Finanzindustrie.“

Schon 2015 hat GFT mit dem Projekt „Jupiter“ einen Blockchain-Inkubator in London ins Leben gerufen. Von der Konzeption bis zur Entwicklung wird mit einem architektonischen Rahmenwerk namens „Jupiter Sandbox Architecture“ gearbeitet. Prototypen konnten so bereits  in Deutschland, Großbritannien, Italien und Spanien für verschiedene Bereiche, wie Kreditgeschäft, Zahlungsverkehr oder grenzüberschreitendes Clearing und Abrechnung, umgesetzt werden.  Eine – auf Grundlage von Ethereum – entwickelte Anwendung wurde beispielsweise für die Royal Bank of Scotland entwickelt. Durch das flexible Prototyping im GFT Inkubator und in den Digital Innovation Labs ist es möglich, nicht erfolgversprechende Ansätze schnell zu verwerfen und nur in effektive Entwürfe zu investieren. „Blockchain-Technologie erreicht 2018 den Durchbruch in der Finanzbranche“ weiterlesen

Künstliche Intelligenz soll das Steuer übernehmen

Künstliche Intelligenz wird immer beliebter: Ob als Einsatz zur optimalen  Routenplanung und Navigation oder als Einsatz von autonomen Fahrzeugen auf der Straße – die Mehrheit der Bundesbürger wünscht sich den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI), um den Verkehrsfluss zu optimieren und Unfälle zu vermeiden, lautet das Ergebnis einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

6 von 10 Bundesbürgern wünschen sich Künstliche Intelligenz für selbstfahrende Autos
6 von 10 Bundesbürgern wünschen sich Künstliche Intelligenz für selbstfahrende Autos

So halten es 58 Prozent für sinnvoll, mit Hilfe von KI selbstfahrende Fahrzeuge auf die Straße zu bringen. Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz wird vor allem von Jüngeren zwischen 14 und 29 Jahre unterstützt (65 Prozent). Bei den Älteren ab 65 Jahre sind es mit 54 Prozent etwas weniger. „Künstliche Intelligenz soll das Steuer übernehmen“ weiterlesen

Versicherer 2018: Digitale Offensive rollt – mit Alexa, Siri und Co.  

Digitale Assistenten stehen 2018 verstärkt im Fokus deutscher Versicherer: auch in Sprachassistenten wie Alexa, Siri und Cortana wollen sie investieren, ergibt die Studie „Branchenkompass Insurance 2017“ von Sopra Steria Consulting und dem F.A.Z.-Institut.

Vor allem textbasiert, wird die Chatbot-Technologie bereits von 7 Prozent der Versicherungsunternehmen angewendet. Bei 44 Prozent der Unternehmen befinden sich konkrete Anwendungen in der Planung oder sind bei Entscheidern im Gespräch. Die absolute Priorität auf der Digitalagenda genießen allerdings bekannte Aufgaben, wie die übergreifende Beratung über verschiedene Kanäle, heißt es in einer Pressemeldung von Sopra Steria Consulting.

 

Digitale Sprachassistenten sind auch in der Versicherungsbranche im Aufmarsch:  Lars Rautenburger vermutet, dass sich digitale Assistenten, die natürliche Sprache verstehen und sprechen, mittelfristig durchsetzen werden.

„Traditionelle Silostrukturen […] müssen aufgebrochen werden, damit Kunden umfassend und effizienter betreut werden können“

Die Liste der digitalen Projekte der Versicherungswirtschaft ist lang. Ihr Augenmerk legt die Mehrheit der Unternehmen vor alle auf einen besseren Kontakt mit Kunden. Zentrale Datenbanken sind zwar bereits Standart, allerdings längst nicht flächendeckend vorhanden. Nur jeder dritte Versicherer besitzt nach eigener Einschätzung die technischen Grundlagen, online wie offline und über alle Sparten hinweg dieselben Informationen über ihre Kunden parat zu haben. „Versicherer 2018: Digitale Offensive rollt – mit Alexa, Siri und Co.  “ weiterlesen

Herausforderung Datenanalyse: Unternehmen noch nicht IoT-bereit

30 Prozent der Unternehmen nutzen bereits IoT-Daten, 54 Prozent wollen dies innerhalb der nächsten drei Jahre tun. Fast drei Viertel (72 Prozent) planen, ihre IoT-relevanten Ausgaben zu erhöhen. Diese Zahlen sprechen für sich: Am Internet der Dinge (Internet of Things/IoT) kommt definitiv niemand mehr vorbei, der auch morgen noch als Anbieter von Produkten und Dienstleistungen im Markt bestehen will. Dennoch: Aktuell befinden sich 70 Prozent der Betriebe eher in einer Frühphase der IoT-Transformation, wobei größere Unternehmen die Nase vorn haben.

Das zeigt eine aktuelle Studie von Reply in Kooperation mit dem Beratungs- und Marktanalyse-Anbieter PAC. Im Rahmen der Studie hat Reply als Spezialist für die Entwicklung und Implementierung von Lösungen auf Basis neuer Kommunikationskanäle vor allem auf den Umgang mit IoT-Daten fokussiert und den derzeitigen Status quo dokumentiert.

Damit das Netz aus miteinander kommunizierenden Maschinen überhaupt funktioniert, braucht es Daten – Daten, die nicht nur erhoben und gesammelt, sondern auch qualifiziert analysiert werden wollen.

Am Internet der Dinge (Internet of Things/IoT) kommt definitiv niemand mehr vorbei, der auch morgen noch als Anbieter von Produkten und Dienstleistungen im Markt bestehen will. Dabei steht die Mehrheit noch in den Startlöchern:
Am Internet der Dinge (Internet of Things/IoT) kommt definitiv niemand mehr vorbei, der auch morgen noch als Anbieter von Produkten und Dienstleistungen im Markt bestehen will. Dabei steht die Mehrheit noch in den Startlöchern:

Mehrheit steht noch in den Startlöchern

Auch wenn es kurze Aufschwünge in Hinblick auf IoT-Aktivitäten in den Führungsetagen deutscher Firmen gab, befindet sich die Mehrheit im Hinblick auf die konkrete Datenanalyse noch am Anfang. Immerhin 30 Prozent geben an, Informationen nicht nur zu erheben und zu sichern, sondern bereits in irgendeiner Form zu analysieren und zu nutzen. Diese Zahl bedeutet allerdings auch, dass eben die fehlenden 70 Prozent das noch nicht tun, selbst wenn die Mehrheit ebenfalls auf den Zug aufspringen will. „Herausforderung Datenanalyse: Unternehmen noch nicht IoT-bereit“ weiterlesen

Deutsche Unternehmen halten sich beim Einsatz neuer Technologien zurück

Eine repräsentativen Umfrage unter 505 Unternehmen aller Branchen im Auftrag des Digitalverbands Bitkom belegt, dass sich die deutsche Wirtschaft sich anstrengen muss, um beim Einsatz neuer Technologien im internationalen Wettbewerb mithalten zu können.

„Deutsche Unternehmen gehören bei der Nutzung von Künstlicher Intelligenz nur zu den Nachzüglern oder sind sogar weltweit abgeschlagen“ – diese These unterstützen zwei Drittel (68 Prozent) der befragten Vorstände und Geschäftsführer. Rund jeder Zweite meint, dies trifft auf 3D-Druck (48 Prozent), Blockchain (47 Prozent) und Robotik zu (45 Prozent), nur etwas weniger sind es bei den Themen Internet of Things (42 Prozent) und Virtual Reality (41 Prozent) sowie Big Data (37 Prozent) und Drohnen (31 Prozent).

„Unternehmen […] sind gut beraten, sich […] die Chancen für das eigene Geschäftsmodell auszuloten.“
Vor allem beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz, 3D-Druck, Blockchain und Robotik sehen sich viele Unternehmen im Hintertreffen
Vor allem beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz, 3D-Druck, Blockchain und Robotik sehen sich viele Unternehmen im Hintertreffen. Generell sehen sich die Unternehmen beim Einsatz neuer Technologien im Mittelfeld.
„Haben Unternehmen früher bei der Einführung neuer Technologien gezögert, so waren sie möglicherweise weniger effizient und haben teurer produziert als die Konkurrenz. Heute kann eine neue Technologie wie Künstliche Intelligenz oder Blockchain eine ganze Branche in Rekordzeit völlig umkrempeln“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. „Unternehmen sollen neue Technologien nicht als Selbstzweck einführen, aber sie sind gut beraten, sich mit ihren Möglichkeiten zu beschäftigen und die Chancen für das eigene Geschäftsmodell auszuloten – oder für völlig neue Geschäftsmodelle.“

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Cisco Cloud Index: 2021 läuft 95 Prozent des Datenverkehrs aus der Cloud

Der Datenverkehr in Rechenzentren wächst aufgrund der zunehmenden Nutzung von Cloud-Applikationen schnell, zeigt der jährliche Cisco Global Cloud Index (2016-2021).

Der weltweite Cloud-Rechenzentrumsverkehr wird laut der Studie 19,5 Zettabyte (ZB) im Jahr 2021 erreichen – eine Steigerung um 6,0 ZB im Vergleich zum Jahr 2016 und damit das 3,3-Fache mit einer jährlichen Wachstumsrate von 27 Prozent. In drei Jahren wird der Cloud-Traffic 95 Prozent des gesamten Datenverkehrs ausmachen, im Vergleich zu 88 Prozent 2016.

Sowohl B2C- als auch B2B-Anwendungen tragen gemäß der Studie zum Wachstum von Cloud-Services bei. Bei Konsumenten gehören Video-Streams, soziale Netzwerke und Internetsuche zu den beliebtesten Cloud-basierten Apps. Bei Mitarbeitern sind es ERP-, Collaboration- und Analyse-Lösungen.

Der Datenverkehr in Rechenzentren wächst aufgrund der zunehmenden Nutzung von Cloud-Applikationen schnell - so sagt die Studie voraus, das es 2021 weltweit 628 Hyperscale-Rechenzentren geben wird.
Der Datenverkehr in Rechenzentren wächst aufgrund der zunehmenden Nutzung von Cloud-Applikationen schnell – so sagt die Studie voraus, das es 2021 weltweit 628 Hyperscale-Rechenzentren geben wird.

Sicherheit und IoT als Wachstumstreiber

Die zunehmenden IoT-Applikationen wie intelligente Autos, Smart Cities, vernetztes Gesundheitswesen und digitale Versorgung erfordern hochskalierbare Server- und Speicher-Lösungen, um die neuen und erweiterten Anforderungen an Rechenzentren zu erfüllen. 2021 wird es 13,7 Milliarden IoT-Verbindungen geben, im Vergleich zu 5,8 Milliarden 2016, so die Studie. „Cisco Cloud Index: 2021 läuft 95 Prozent des Datenverkehrs aus der Cloud“ weiterlesen

Forschungsplattform für 5G im industriellen Umfeld startet im Hamburger Hafen

Ab sofort wird im Hamburger Hafen 5G, der Kommunikationsstandard der nächsten Generation, getestet. Die Projektpartner Hamburg Port Authority (HPA), Deutsche Telekom und Nokia haben nach einem halben Jahr Vorbereitung ein Testfeld in Betrieb genommen, das sich über rund 8000 Hektar Hafengebiet erstreckt. Als technische Grundlage wurde schon eine Sendeanlage in über 150 Meter Höhe auf dem Hamburger Fernsehturm installiert. Speziell geht es im Hamburger Hafen darum, 5G-Anwendungen im industriellen Umfeld zu testen. Industrielle Anwendungen erfordern ein besonders verlässliches und sicheres Telekommunikationsnetz. Gleichzeitig muss es eine große Anzahl unterschiedlicher Dienste (Anwendungen) unterstützen.

An der Logistikdrehscheibe und dem Touristenmagnet Hamburger Hafen, sind die Anwendungen vielfältig und die Anforderungen an ein 5G-Netz deshalb besonders hoch. So sollen zum Beispiel Ampelanlagen auf dem Hafengebiet über Mobilfunk gesteuert und Umweltmessdaten in Echtzeit erhoben und verarbeitet werden. Virtual Reality-Anwendungen sollen zudem helfen, kritische Infrastruktur wie Schleusen und Baustellen besser zu überwachen und damit sicherer zu machen.

Hauptziel des Forschungsprojektes "5G MoNArch": Erfahrungen mit 5G "Network Slicing" in realer Umgebung sammeln
Hauptziel des Forschungsprojektes „5G MoNArch“: Erfahrungen mit 5G „Network Slicing“ in realer Umgebung sammeln

Nun wird von den Projektpartner überprüft, ob diese Anwendungen, die jeweils sehr unterschiedliche Anforderungen an den Datentransport stellen, in einem einzigen Mobilfunknetz zuverlässig funktionieren. „Forschungsplattform für 5G im industriellen Umfeld startet im Hamburger Hafen“ weiterlesen

Jeder fünfte Deutsche shoppt mehrmals pro Woche online

Egal ob heute das Modeschnäppchen, morgen das Arzneimittel und übermorgen den Lebensmitteleinkauf fürs Wochenende: Immer mehr Deutsche shoppen mehrmals die Woche online, wie eine repräsentative Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 1.152 Internetnutzern ab 14 Jahren ergeben.
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„Online-Shopping ist […] so alltäglich wie der Gang ins Geschäft.“
5 Prozent: So hoch ist der Anteil derjenigen, die bereits täglich Online-Shoppen. 2014 taten dies nur 1 Prozent der Befragten. 14 Prozent kaufen mehrmals pro Woche online ein (2014: 8 Prozent) und 15 Prozent einmal pro Woche (2014: 14 Prozent). Gesamt gesehen kauft also knapp jeder Fünfte (19 Prozent, 2014: 9 Prozent) mehrmals pro Woche online etwas ein.
Egal ob heute das Modeschnäppchen, morgen das Arzneimittel und übermorgen den Lebensmitteleinkauf fürs Wochenende: Immer mehr Deutsche shoppen mehrmals die Woche online.
Egal ob heute das Modeschnäppchen, morgen das Arzneimittel und übermorgen den Lebensmitteleinkauf fürs Wochenende: Immer mehr Deutsche shoppen mehrmals die Woche online.
„Online-Shopping ist längst zum Massenphänomen geworden und heute so alltäglich wie der Gang ins Geschäft. Hinzu kommt, dass auch der stationäre Handel, also der klassische Einzelhandel, zunehmend das Geschäftsfeld Online entdeckt und die unterschiedlichen Vertriebswege für sich nutzt“, sagt Bitkom-Handelsexpertin Julia Miosga.

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5G-Studie: Bedeutung der neuen Technologie für Unternehmen steigt

Der kommenden Mobilfunktechnologie 5G wird eine immer deutlichere Bedeutung für die eigenen Aktivitäten der Unternehmen zugeschrieben: Das ist die Quintessenz aus der neuesten 5G-Studie von Ericsson, für die rund 100 Entscheider in größeren Unternehmen befragt wurden.

Die Studie fragte besonders nach den Erwartungen und Investionsabsichten in den kommenden fünf Jahren zur Verbesserung des Kundenangebots, der Effizienz und zum Einsatz in der Fertigung. Unternehmen aus zehn Branchen wurden für die 5G-Studie befragt: Automotive, Einzelhandel, Energie und Versorger, Finanzdienstleistungen, Gesundheit, Landwirtschaft, Medien und Unterhaltung, öffentliche Sicherheit, öffentliche Transportdienste sowie produzierendes Gewerbe.

Die Mobilfunktechnologie 5G gewinnt immer mehr an Bedeutung für Unternehmen.Noch 2016 waren 59 Prozent der Auffassung, dass 5G für sie in den nächsten fünf Jahren keine Rolle spielen werde. Heute sind es 11 Prozent.
Die Mobilfunktechnologie 5G gewinnt immer mehr an Bedeutung für Unternehmen.Noch 2016 waren 59 Prozent der Auffassung, dass 5G für sie in den nächsten fünf Jahren keine Rolle spielen werde. Heute sind es 11 Prozent.

Starker Sinneswandel in Unternehmen

Laut der aktuellen 5G-Studie betrachten immer mehr Unternehmen die neue Mobilfunktechnologie  als wichtige Technologie für die Zukunft.
Noch 2016 waren 59 Prozent der Auffassung, dass 5G für sie in den nächsten fünf Jahren keine Rolle spielen werde. Diese Zahl hat sich deutlich verringert – auf jetzt nur noch elf Prozent. „5G-Studie: Bedeutung der neuen Technologie für Unternehmen steigt“ weiterlesen

Bosch, Vodafone und Huawei lassen schlaue Autos miteinander reden

Freitagnachmittag auf der A9 bei München, dichter Verkehr, volle Konzentration: Im Sekunden-Takt drängeln sich andere Fahrzeuge vor Autos ein, obwohl sie das eigentlich nicht sollen – und zwingen den Fahrer zu abrupten Bremsmanövern, welche die Ursache für viele Unfälle, zähen Verkehr und Stress beim Autofahren sind.

Intelligenter Mobilfunk sorgt hier für Entspannung und kann helfen, kritische Fahrsituationen zu entschärfen, noch bevor daraus womöglich Unfälle werden. Die Technologie heißt Cellular-V2X (Vehicle-to-Everything), die Kommunikation eines Autos mit anderen Fahrzeugen und dem Umfeld per Mobilfunk. Bosch, Vodafone und Huawei erproben seit Februar 2017 die neue, leistungsstarke Technologie als Erste in Europa im Livebetrieb. Getestet wird auf der Autobahn A9 in Bayern mit ersten 5G-Testmodulen.

Mit der Technologie Cellular-V2X (Vehicle-to-Everything) wollen Bosch, Vodafone und Huawei die Kommunikation eines Autos mit anderen Fahrzeugen und dem Umfeld per Mobilfunk möglich machen.
Mit der Technologie Cellular-V2X (Vehicle-to-Everything) wollen Bosch, Vodafone und Huawei die Kommunikation eines Autos mit anderen Fahrzeugen und dem Umfeld per Mobilfunk möglich machen. (Foto Bosch)

Erstmals wird gezeigt, dass auch Fahrerassistenzfunktionen wie die adaptive Abstands- und Geschwindigkeitsregelung (ACC) von der direkten und nahezu verzögerungsfreien Datenübertragung profitieren. Als Echtzeit-Warnsystem beim Spurwechsel auf der Autobahn oder bei einem unvorhersehbaren Bremsvorgang des vorausfahrenden Fahrzeugs wurde Cellular-V2X bisher getestet. „Bosch, Vodafone und Huawei lassen schlaue Autos miteinander reden“ weiterlesen

Bitkom: Unternehmen fehlen Fachkräfte für Datenschutz

Durch neue Datenschutzregelungen werden Unternehmen in diesem Jahr vor große Herausforderungen gestellt. Doch für die Umsetzung fehlt vielen von ihnen häufig ausreichend qualifiziertes Personal. So fand eine repräsentativen Unternehmensbefragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom heraus, dass mehr als jedes zweite Unternehmen (56 Prozent) in Deutschland weniger als eine Vollzeitstelle für Mitarbeiter eingeplant hat, die sich hauptsächlich mit Datenschutzthemen befassen.

Durch neue Datenschutz -Regelungen werden  Unternehmen in diesem Jahr vor große Herausforderungen gestellt. Doch für die Umsetzung fehlt vielen von ihnen häufig ausreichend qualifiziertes Personal.
Durch neue Datenschutz -Regelungen werden  Unternehmen in diesem Jahr vor große Herausforderungen gestellt. Doch für die Umsetzung fehlt vielen von ihnen häufig ausreichend qualifiziertes Personal.

Wenn am 25. Mai 2018 die neue Datenschutzgrundverordnung in Kraft tritt, ergeben sich viele neue Pflichten für Unternehmen. „Der Arbeitsaufwand bei der Umsetzung der Datenschutzgrundverordnung ist enorm, gleichzeitig suchen Unternehmen händeringend nach passenden Fachkräften“, wird Susanne Dehmel, Mitglied der Bitkom-Geschäftsführung für Recht und Sicherheit, in einer Mitteilung zitiert.

Zurzeit wird von gut jedem vierten Unternehmen (27 Prozent) in eine Vollzeitstelle für Datenschutzangelegenheiten investiert. Allerdings haben nur rund 14 Prozent der befragten Unternehmen mehr als eine Vollzeitstelle für Mitarbeiter, die sich hauptsächlich mit Datenschutz beschäftigen, vorgesehen. „Bitkom: Unternehmen fehlen Fachkräfte für Datenschutz“ weiterlesen