Amazon Web Services stellt AWS IoT vor

Auf der diesjährigen AWS-Entwicklerkonferenz re:Invent in Las Vegas hat Amazon Web Services AWS IoT vorgestellt. Mit der neuen Plattform können Kunden Milliarden Devices wie Autos, Turbinen, Sensor-Grids und Beleuchtungen miteinander verbinden und steuern. Unternehmen können damit in globalem Maßstab Datenvolumen speichern, verarbeiten und analysieren, die durch vernetzte Geräte erzeugt werden.

Die Geräte verbinden sich mit AWS IoT Device Gateway. Hersteller können dabei definieren, wie AWS IoT die geschickten Daten bearbeitet und welche Maßnahmen zu ergreifen sind, wenn bestimmte Bedingungen eintreffen. So wird zum Beispiel ein Alarm geschickt, wenn ein Drucksensor einen ungewöhnlich hohen Wert misst oder wenn ein Bewegungsmelder ausgelöst wird.

Verbundene Geräte werden für gewöhnlich über Anwendungen betrieben, die über APIs miteinander kommunizieren. Allerdings können die Geräte darauf häufig nicht antworten, weil sie nur zeitweise verbunden sind oder ihre Leistung eingeschränkt ist. AWS IoT entwickelt eine virtuelle Version oder einen sogenannten „Schatten“ von jedem verbundenen Gerät, die jegliche Information über den Gerätezustand umfasst und ständig verfügbar ist. Dadurch kann die Anwendung den Gerätezustand überprüfen und Maßnahmen einleiten, die automatisch an das Gerät weitergegeben werden, sobald dieses sich wieder verbindet.

Kunden können mit AWS IoT:

• Geräte mit der Cloud und miteinander verbinden
• Daten und Interaktionen schützen
• Die Daten von Devices mit der Rules Engine filtern, verarbeiten und zwischen Geräten, AWS Services und Anwendungen weiterleiten.
• Cloud-Applikationen mit verbundenen Geräten interagieren lassen – selbst wenn diese offline sind
Arrow, Avnet, Broadcom, Intel, Marvell, Mediatek, Microchip, Qualcomm, Renasas, SeedStudio und Texas Instruments werden Internet of Things Starter Kits mit AWS IoT-fähigen Hardwarekomponenten anbieten.

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