Volkswagen baut Kompetenzen für Deep Learning aus

Der Autohersteller Volkswagen setzt bei digitalen Zukunftsthemen verstärkt auf künstliche Intelligenz (KI). Wie es in einer Mitteilung des Konzerns heißt, kooperiert die Volkswagen IT künftig deshalb mit dem amerikanischen Technologieunternehmen Nvidia, einem Hersteller von Chips für Grafikkarten, um ihre Kompetenzen im Bereich Deep Learning auszubauen. Im Volkswagen Data Lab sollen Spezialisten unter Einsatz von Deep Learning fortgeschrittene KI-Systeme entwickeln.

Im Data Lab, dem Kompetenzzentrum des Volkswagen Konzerns für künstliche Intelligenz und Datenanalyse, erproben IT-Spezialisten konkret Möglichkeiten, Deep Learning in Unternehmensprozessen und Mobilitätsservices einzusetzen. Sie entwickeln zum Beispiel neue Verfahren, mit denen Verkehrsflüsse in Städten optimiert werden können. Fortgeschrittene KI-Systeme gehören auch zu den Voraussetzungen beispielsweise für intelligente Mensch-Roboter-Kooperation.

Martin Hofmann, der CIO des Volkswagen Konzerns, wird in der zugehörigen Mitteilung so zitiert: „Künstliche Intelligenz ist der Schlüssel für die digitale Zukunft des Volkswagen Konzerns. Wir wollen leistungsfähige KI-Systeme selbst aufbauen und sinnvoll einsetzen. Deshalb bauen wir unser Expertenwissen auf diesem Gebiet aus.“

Und Jensen Huang, der CEO von Nvidia, sagt: „Künstliche Intelligenz ist die treibende technologische Kraft unserer Zeit. Mit künstlicher Intelligenz lassen sich Abläufe in Rechenzentren grundlegend ändern und das Enterprise Computing neu definieren.“ Volkswagen könne seine Daten mit der Hilfe der Nvidia-Produkte effizient analysieren und seine Geschäftsprozesse transformieren kann. „Volkswagen baut Kompetenzen für Deep Learning aus“ weiterlesen

Volkswagen Konzern vertieft Zusammenarbeit mit Startups

Der Volkswagen Konzern vertieft seine Zusammenarbeit mit jungen Gründerfirmen aus dem Tech-Sektor. Auf der internationalen Startup- und Technologiekonferenz „CUBE Tech Fair“ (10. bis 12. Mai in Berlin) zeichnet Volkswagen ein Top-Startup mit dem „Volkswagen Mobility Award“ aus. Volkswagen kooperiert seit Jahren intensiv mit Startups und bleibt auch deshalb innovativer Trendsetter bei digitalen Zukunftsthemen.

Dr. Martin Hofmann, CIO des Volkswagen Konzerns, sagt: „Wir haben im Volkswagen Konzern Top-Know-how und bauen es weiter aus. Dazu arbeiten wir weltweit mit erstklassigen Technologieunternehmen zusammen – und genauso mit kleinen, aber hoch innovativen Startups. Wir schätzen sie als wichtige Impuls-geber und Partner und geben ihnen den Schub, mit dem sie ihre Ideen erfolgreich auf den Weg bringen können. Das ist eine Win-win-Situation.“

Bereits Ende 2015 gründete die Volkswagen Konzern IT mit dem Ideation Hub eine Abteilung, deren Hauptaufgabe darin besteht, Volkswagen und junge Gründerfirmen zusammenzubringen. Der Ideation Hub sondiert dazu Ideen in der internationalen Startup-Szene, geht auf die jungen Unternehmer zu und begleitet sie bis zur Umsetzung eines Pilotprojekts im Konzern. Die Bandbreite bereits umgesetzter Pilotprojekte reicht von Anwendungen im 3-D-Druck bis hin zu Mobilitätsdienstleistungen, etwa einer intelligenten Nutzung geografischer Daten. „Volkswagen Konzern vertieft Zusammenarbeit mit Startups“ weiterlesen

Volkswagen Konzern baut digitale Supply Chain aus

Das globale Lieferantennetzwerk der Volkswagen Konzernbeschaffung umfasst rund 40.000 Partnerfirmen. Um die Zusammenarbeit mit all diesen Partnern zukünftig noch schlanker und effizienter zu gestalten, wurde die neue Konzern Business Plattform „ONE“ entwickelt und gestern live geschaltet. ONE verbindet mehr als 300.000 Nutzer aus den Geschäftsbereichen des Volkswagen Konzerns und die Lieferanten miteinander und ist damit eine der größten Arbeitsplattformen im Konzern.

Schnelle und unkomplizierte Prozesse sowie ein einheitliches System für den gesamten Einkaufsvorgang – das sind die Vorteile der neuen digitalen Plattform ONE, von denen beide Seiten der Lieferkette profitieren.

Karsten Schnake, Leiter Globale Seriensteuerung in der Volkswagen Konzernbeschaffung, sagte: „ONE bildet das Fundament, um unser Netzwerk optimal für die Zukunft auszurichten. Für uns ist es ein Meilenstein auf dem Weg zum weltweit nachhaltigsten und innovativsten Netzwerk der Automobilindustrie.“
Thomas Eckardt, Leiter Prozessmanagement Supply Chain Volkswagen Konzernbeschaffung, betont die partnerschaftliche Herangehensweise bei der Neuentwicklung der Konzern Business Plattform: „Bei der Neugestaltung unserer digitalen Beschaffungsplattform war uns das Feedback unserer Anwender – den Lieferanten und den angrenzenden Geschäftsbereichen wie Finanz, Produktion, Logistik, Qualitätssicherung und Technische Entwicklung – besonders wichtig. So konnten wir das System gezielt an den User-Bedürfnissen ausrichten.“ „Volkswagen Konzern baut digitale Supply Chain aus“ weiterlesen

Microsoft zeigt auf der Hannover Messe Erfolgsbeispiele der digitalen Wertschöpfung und Fertigung

Die digitale Transformation ist in Deutschland angekommen: Vom 24. bis 28. April 2017 zeigt Microsoft gemeinsam mit Kunden und Partnern auf der Hannover Messe, wie Unternehmen die gesamte Produktionskette effizienter machen, digitale Fabriken aufbauen und mit Hilfe von Robotik, dem Internet der Dinge (IoT) und künstlicher Intelligenz (KI) zukunftsfähige Geschäftsmodelle entwickeln. Zu sehen ist, wie durch den Einsatz von Mixed Reality in der Produktion die physische mit der virtuellen Welt in 3D zusammenwächst: „Digital Twins” aus realen Geräten und ihren virtuellen Zwillingen ermöglichen ganz neue Wege, um komplexe Probleme zu visualisieren und zu lösen. Auf dem Microsoft-Stand (Halle 7, C40) stellen unter anderem Volkswagen, Siemens, Daimler, thyssenkrupp, Bosch Rexroth, Ecolab, Comau, Jabil und TetraPak vor, wie sie mit intelligenten Technologien Innovationen in der Produktentwicklung, Wartung und Kundenbetreuung vorantreiben.

Die Zukunftsaussichten für digitale Fertigungsunternehmen sind gut: CEOs erwarten nach dem Analystenhaus Gartner1 , dass bis 2020 41 Prozent der Unternehmensumsätze durch digitale Geschäfte erzielt werden. Für Deutschland prognostiziert der Branchenverband Bitkom2 durch das Zusammenwachsen von klassischer Produktion mit IT und Internet bis 2025 Produktivitätssteigerungen von bis zu 78,5 Milliarden Euro. Wenn Deutschland sein digitales Potenzial optimal nutzen würde, könnte das Bruttoinlandprodukt (BIP) bis 2025 um einen Prozentpunkt jährlich zusätzlich wachsen – das sind insgesamt rund 500 Milliarden Euro, ergänzt das McKinsey Global Institute.

„Die digitale Transformation macht Unternehmen agiler und sorgt nicht nur für ein riesiges Umsatzpotenzial. Mit Technologien wie künstlicher Intelligenz, Mixed Reality und dem Internet der Dinge können wir die größten Herausforderungen unserer Zeit angehen, wie zum Beispiel Wasserknappheit, Krankheit und Armut oder das Altern der Gesellschaft. Unternehmen müssen jetzt aber den Fuß von der Bremse nehmen und Gas geben, um dieses Potenzial auszuschöpfen“, sagt Sabine Bendiek, Vorsitzende der Geschäftsführung von Microsoft Deutschland. Einer aktuellen Studie von IDC zufolge bewegen sich Unternehmen in Deutschland bei der digitalen Transformation mit sehr unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Während lediglich 16 Prozent der Unternehmen die digitale Transformation vorleben und sich damit als „führend im Markt“ behaupten, steht die große Mehrheit nach wie vor am Anfang. „Jedes fünfte Unternehmen steht der Digitalisierung noch abwartend gegenüber“, so IDC. Auf der Hannover Messe zeigt Microsoft daher unter dem Motto „Delivering Excellence in Digital Manufacturing, Today“, wie Unternehmen bereits heute ihr Geschäft vernetzen und digitalisieren können. „Microsoft zeigt auf der Hannover Messe Erfolgsbeispiele der digitalen Wertschöpfung und Fertigung“ weiterlesen

Volkswagen stellt elektrischen Konzept-SUV vor

Volkswagen entwickelt ein komplett neues Spektrum avantgardistischer Elektrofahrzeuge. Mit der Weltpremiere des „I.D. CROZZ“ im Rahmen der „Auto Shanghai 2017“ (19. bis 29. April) liefert das Unternehmen jetzt einen wichtigen Ausblick auf diese neuen Protagonisten der Elektromobilität. Herbert Diess, Vorstandsvorsitzender der Marke Volkswagen: „Bis 2025 wollen wir den Absatz von reinen Elektrofahrzeugen auf eine Million Einheiten pro Jahr steigern. Der I.D. CROZZ über-nimmt dabei eine Schlüsselrolle. Die Produktion wird 2020 anlaufen.“ Der Viertürer ist das erste elektrisch angetriebene Crossover Utility Vehicle (CUV) der Marke, ein Coupé und Sport Utility Vehicle (SUV) zugleich.

Nach den Premieren des I.D. (Paris 2016) und I.D. BUZZ (Detroit 2017) folgt mit dem I.D. CROZZ das dritte Mitglied der I.D. Familie – eine neue Genera-tion der Zero Emission Vehicle mit großer Reichweite, charismatischem Elektromobilitäts-Design und einer neuen Interieurwelt.

Der I.D. CROZZ ist nach Angabeon von VW ein sportlicher, interaktiv konzipierter Zero Emission Allrounder, dessen elektrischer Allradantrieb im Urban Jungle ebenso über-zeugt wie auf den Pisten eines sportlich engagierten Lebens. Bis zu 500 Kilometer (NEFZ) legt der 180 km/h schnelle und 225 kW starke I.D. CROZZ mit einer Batterieladung zurück. In 30 Minuten nimmt der Akku per Schnellladesystem (bei 150 kW DC) wieder 80 Prozent seiner Energiekapazität auf. Berührt der Fahrer für drei Sekunden das VW-Zeichen im Lenkrad, schaltet die Studie in den vollautonomen Modus „I.D. Pilot“ – I.D. CROZZ ist jetzt mit Autopilot unterwegs. Alle Anzeige- und Bedienelemente der Studie sind digital ausgelegt. „Volkswagen stellt elektrischen Konzept-SUV vor“ weiterlesen

So baut Volkswagen Startups eine Startrampe

Taugt die Idee? Hat sie eine Chance, praxisnah umgesetzt zu werden? Im Denk: Raum des Volkswagen Ideation Hub in Wolfsburg geht es genau um solche Fragen. Volle Konzentration also bei Dr. Jennifer Sarah Geffers und ihrem Team auf die App, die ein paar kreative Köpfe eines Startups programmiert haben. Ist ihr Konzept schlüssig? Besteht überhaupt Bedarf? Gibt es noch bessere Lösungen? Nach intensiver Debatte ist sich das Team einig. Noch ein zweiter, vertiefender Präsentationstermin, dann kann die Umsetzung eines Pilotprojekts im Unternehmen folgen: Großunternehmen Volkswagen und junge Gründerfirma kommen zusammen. So einfach geht das. Der Ideation Hub der Volkswagen Konzern-IT macht es möglich.

Im Ideation Hub arbeiten Experten unterschiedlicher Fachrichtungen, darunter Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Ingenieurswesen, IT, Marketing oder Design. In hellen Großraumbüros, darin locker verteilte Arbeitsinseln und Strategietafeln, sondieren Geffers (39), promovierte Wirtschaftswissenschaftlerin, und ihr Team Ideen zur digitalen Zukunft des Volkswagen Konzerns. Und nicht nur das. Wenn sie im Startup-Umfeld fündig werden, begleiten sie die Gründer weiter bis zur Umsetzung eines Pilot¬projekts im Unternehmen. Im Fokus stehen dabei die Themen neue Mobilität, Industrie 4.0 und Arbeit der Zukunft. Der Ideation Hub fokussiert dabei vor allem auf internationale Startups. „Wir spüren Ideen auf und entwickeln sie gemeinsam mit dem Startup und dem zuständigen Fachbereich zu einem Pilotprojekt weiter. Wir sind für Startups damit ihr Türöffner in den Volkswagen Konzern“, sagt Geffers.

Volkswagen setzt nicht nur auf eigenes Know-how, um den digitalen Wandel voranzutreiben, sondern seit längerem auch auf Kooperationen mit Startups. Die jungen Unternehmen sind wichtige Impulsgeber, setzen früh Trends und sind experimentierfreudig. Geffers: „Startups arbeiten prag¬matisch und schnell. Das hat Vorteile. Aber das macht es ihnen teils auch schwer, Geschäftsbeziehungen mit Großunternehmen aufzubauen, denn diese legen Wert auf hohe Standards bei Sicherheit und Qualität. Wir im Ideation Hub arbeiten daran, das Beste aus beiden Welten zu verbinden.“ „So baut Volkswagen Startups eine Startrampe“ weiterlesen

Forschungsprojekt erfolgreich: Volkswagen IT-Experten nutzen Quantencomputer für Verkehrsfluss-Optimierung

Als weltweit erstes Automobilunternehmen erprobt der Volkswagen Konzern intensiv die Nutzung von Quantencomputern. Hierzu arbeitet Volkswagen mit dem führenden Quantencomputing-Spezialisten D-Wave Systems zusammen. Auf der CeBIT 2017 haben heute beide Unternehmen ihre Koope­ration be­kanntgegeben. In einem ersten Forschungsprojekt haben IT-Experten von Volkswagen auf einem D-Wave-Quantencomputer bereits erfolgreich einen Algorithmus zur Ver­kehrs­­flussoptimierung entwickelt und erprobt.

Dr. Martin Hofmann, CIO des Volkswagen Konzerns, sagte: „Quantencomputing ist Supercom­puting der nächsten Generation und kann uns enorme Fortschritte in allen wich­tigen Zukunfts­feldern der IT und Digitalisierung brin­gen. In der strategischen Zusammenarbeit mit D-Wave lernen wir, das enorme Rechen­potenzial eines Quantencomputers sinnvoll zu nutzen. Wir gehen damit einen weiteren großen Schritt in die digitale Zukunft des Volkswagen Konzerns.“

Robert „Bo“ Ewald, President D-Wave International, sagte: „Die Experten von Volkswagen haben nicht lange benötigt, bis sie auf unserem Quantum Computer einen Algorithmus entwickelt und getestet hatten. Damit ist es ihnen gelungen, ein schwieriges Optimierungsproblem zu lösen. Wir sind zuversichtlich, dass sie weiter gut vorankommen und mit ihrem automobilen und wissenschaftlichen Know-how künftig schwierige Alltagsprobleme lösen können.“ „Forschungsprojekt erfolgreich: Volkswagen IT-Experten nutzen Quantencomputer für Verkehrsfluss-Optimierung“ weiterlesen

Wie Volkswagen das Auto der Zukunft virtuell entwickelt

Helles Tageslicht flutet das Volkswagen Virtual Engineering Lab in Wolfsburg. Zwei Dutzend Bildschirme leuchten, einige zeigen Grafiken, auf anderen flimmern Hunderte von Code-Zeilen. Mitten im Raum steht ein Golf-Modell aus Plastilin im Maßstab 1:4. Frank Ostermann mustert das Modell, dann wechselt er die Räder, tauscht die Rückleuchten, modifiziert die Außenspiegel. Das Design verändert Ostermann mit Gesten und Sprachkommandos. Es alles ist eine Sache von Sekunden, Augmented Reality macht es möglich. Die Software hierfür wurde im Virtual Engineering Lab entwickelt. Das Team könnte damit die Arbeit von Designern und Ingenieuren revolutionieren.

Ostermann trägt eine Mixed Reality-Brille, eine sogenannte HoloLens. Der von Microsoft entwickelte mobile Rechner projiziert virtuelle Inhalte durch Gestensteuerung und Sprachbefehle auf ein physisches Objekt. Ein Fingerzeig von Ostermann genügt, sofort wirft die HoloLens eine andere Lackfarbe auf den Golf, dann baut sie andere Räder an und verändert die Stoßfänger. Der Golf ist zunächst ein R-Line-Modell, dann eine völlig neue Version. Vielleicht rollt sie ein halbes Jahr später in die Autohäuser.

Der 52 Jahre alte Ostermann ist Diplom-Ingenieur für Technische Informatik. Bei Volkswagen in Wolfsburg leitet er das Virtual Engineering Lab, eines der mittlerweile sechs Labs der Volkswagen Konzern-IT in Wolfsburg, in Berlin, München und San Francisco. Das neueste Lab geht derzeit in Barcelona an den Start. In den Labs arbeiten IT-Experten und Software-Spezialisten von Volkswagen gemeinsam mit Forschungseinrichtungen und Technologiepartnern an der digitalen Zukunft. Im engen Austausch entstehen dort neue Lösungen zu den Themen Big Data, Industrie 4.0, Internet der Dinge, Konnektivität, Mobilitätsservices und Virtual Reality.

„Augmented Reality und Virtual Reality nutzen wir bei Volkswagen schon länger, aber bislang ermöglichte das vor allem eine dreidimensionale Betrachtung“, sagt Ostermann. „Wir im Virtual Engineering Lab gehen einen großen Schritt weiter. Wir machen die Technologie zum Arbeitsinstrument in der Technischen Entwicklung. Damit können Volkswagen Ingenieure an einem virtuellen Fahrzeug arbeiten, seine Ausstattung beliebig ändern, sogar Bauteile virtuell neu konstruieren, und das Ergebnis ihrer Arbeit direkt erleben.“ „Wie Volkswagen das Auto der Zukunft virtuell entwickelt“ weiterlesen

Individuelle Mobilität neu definiert: Autonomes Fahren auf Knopfdruck

Als erster Automobilhersteller hat Volkswagen ein integriertes Mobilitätskonzept für den Straßenverkehr der Zukunft einschließlich eines von Grund auf für autonomes Fahren entwickelten Concept Cars vorgestellt. Sedric (self-driving car) ermöglicht einen konkreten Ausblick auf diese innovative, für jedermann nutzbare und dennoch stets an den persönlichen Bedürfnissen und Wünschen orientierte Form der individuellen Mobilität: auf Knopfdruck verfügbar, einfach, nachhaltig, komfortabel und sicher. Das erste Konzeptfahrzeug des Volkswagen Konzerns ist ein markenübergreifender Ideenträger. Mit Sedric unterstreicht der Volkswagen Konzern die zentrale Bedeutung des vollautomatisierten Fahrens in der Zukunftsstrategie des Unternehmens. Der Volkswagen Konzern mit seinen Marken hat schon in der Vergangenheit die individuelle Mobilität in vielen Ländern der Erde demokratisiert. Das Unternehmen macht auch mit seinem neuen Mobilitätskonzept moderne Technologie und Sicherheit für alle verfügbar. Zentraler Bestandteil dieser integrierten Mobilitätslösung ist das Concept Car Sedric. In Verbindung mit dem ebenso innovativen Bediensystem gibt Sedric dem Begriff der autonomen Fortbewegung eine ganz neue Bedeutung: Ein Knopfdruck genügt, und das selbstfahrende Automobil kommt herbei, um seine Passagiere komfortabel und sicher ans Ziel zu bringen.

Die Strategie

In der Zukunftsstrategie des Volkswagen Konzerns spielen Design, Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Fahrzeugen auch weiterhin eine zentrale Rolle. Mit demselben Fokus werden smarte Mobilitätslösungen als weiteres Geschäftsfeld des Konzerns und seiner Marken etabliert. Die Beteiligung am Mobilitätsdienstleister Gett und die Gründung des Mobilitätsdienstleisters MOIA sind wichtige Schritte auf diesem Weg. Mit dem Zukunftsprogramm „Together – Strategie 2025″ wurde der größte Veränderungsprozess in der Geschichte von Volkswagen auf den Weg gebracht.
Diese Konzernstrategie macht den Weg frei für den Wandel eines der besten Autohersteller der Welt zu einem der weltweit führenden Anbieter nachhaltiger Mobilität. Die Transformation des Kerngeschäfts und das neue Geschäftsfeld Mobilitätslösungen sind das Fundament für das Wachstum von morgen.

Vollautomatisierte Fahrzeuge werden in der Zukunft das Mobilitätserlebnis vieler Menschen bereichern. Ein Mobilitätskonzept, das auf intensiv genutzten autonomen Fahrzeugen beruht, benötigt künftig weniger Fläche und Energie, es ist wesentlich sicherer und auch nachhaltiger. Und das Konzept bietet maßgeschneiderte Mobilität für jedermann: für Erwachsene und Kinder, für Senioren und Menschen mit körperlichen Einschränkungen, für Stadtbewohner, die nicht über ein eigenes Auto oder eine Fahrerlaubnis verfügen, ebenso wie für Besucher, die in einer fremden Stadt spontan und komfortabel von A nach B gelangen wollen. „Individuelle Mobilität neu definiert: Autonomes Fahren auf Knopfdruck“ weiterlesen

IdeenExpo 2017: Volkswagen und Autostadt machen Digitalisierung, Industrie 4.0 und Mobilität der Zukunft anschaulich

Volkswagen, Volkswagen Nutzfahrzeuge und die Autostadt in Wolfsburg gestalten gemeinsam die IdeenExpo 2017 (10. bis 18. Juni) mit mehr als 65 Exponaten, Mitmach-Stationen und Workshops mit. „Bei Volkswagen und der Autostadt steht das Thema Digitalisierung im Mittelpunkt. Das machen wir bei der IdeenExpo mit vielen Facetten anschaulich“, sagte Prof. Dr. Jürgen Leohold, Leiter der AutoUni von Volkswagen, heute bei der Auftaktpressekonferenz mit dem Niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil in Hannover. Der Geschäftsführer der Autostadt, Otto F. Wachs, erklärte dazu: „Die IdeenExpo-Besucher erfahren spielerisch, wie die Digitalisierung die Zukunft prägt. Volkswagen und die Autostadt präsentieren die Automobilfabrik der Zukunft, neue Fahrerassistenzsysteme, innovative Mobilitätskonzepte und voll vernetzte Elektroautos.“

„Die Highlights 2017 von Volkswagen sind das IT-Camp KIDScraft und das Update unseres Mitmach-Experiments ‚Automobilbau live!‘“, sagte Leohold. „Vieles ist neu, das Volkswagen Konzept ‚Anfassen, Erleben, Mitmachen‘ bleibt. Besucher der IdeenExpo sind also wieder eingeladen, mit zu experimentieren und mit zu bauen.“

Volkswagen Highlights

KIDScraft ist ein von Volkswagen entwickeltes IT-Camp, das Schülerinnen und Schüler früh an digitale Technologien heranführt und auch damit verwandte Berufsbilder vorstellt. Kinder und Jugendliche können hier zu Forschern und Entdeckern werden. Bei KIDScraft setzen sie sich spielerisch mit den Themen Technik, IT, Elektronik sowie Programmieren und Robotik auseinander. Bei der Neuauflage von „Automobilbau live!“ werden Besucher an den neun IdeenExpo-Tagen gemeinsam mit Auszubildenden und Experten von Volkswagen ein Auto komplett zusammenbauen. Dieses Jahr ist es ein e-Golf1. „IdeenExpo 2017: Volkswagen und Autostadt machen Digitalisierung, Industrie 4.0 und Mobilität der Zukunft anschaulich“ weiterlesen

Schwarmdaten ebnen Weg für automatisches Fahren: Volkswagen und Mobileye unterzeichnen Vereinbarung

Volkswagen und Mobileye planen, ab 2018 einen neuen Navigationsstandard für das automatische Fahren zu realisieren. Künftige Volkswagen Modelle werden dabei die kamerabasierte Karten- und Lokalisierungstechnologie „Road Experience Management™“ (REM™) von Mobileye nutzen. Vertreter beider Unternehmen unterzeichneten am 10. Februar eine entsprechende Vereinbarung. Besiegelt wurde die weitreichende Kooperation durch Prof. Amnon Shashua, Vorstandsvorsitzender und technischer Direktor von Mobileye, sowie Dr. Herbert Diess, Vorstandsvorsitzender der Marke Volkswagen.
Damit machen Mobileye und Volkswagen den nächsten Schritt hin zum automatischen Fahren. In Zukunft werden gemeinsam Navigationsdaten erhoben und für eine neue Generation von hochintelligenten Kartendarstellungen genutzt.

Das israelische Unternehmen Mobileye ist einer der weltweit führenden Hersteller von Technologien zur Unfallprävention und zum automatischen Fahren. REM™ gehört dabei zu den neuesten Mobileye-Systemen. Es erstellt via Crowdsourcing (Daten vieler Autos – dem Schwarm) Echtzeitdaten zur präzisen Lokalisierung und zum Erfassen von High-Definition-Spurdaten. REM™ bildet damit eine elementare Informationsebene für das automatische Fahren. Und so funktioniert REM™ in der Praxis: Die mit Frontkameras ausgestatteten Volkswagen erfassen durch optische Sensorsysteme von Mobileye Fahrbahnmarkierungen und Straßeninformationen, die komprimiert in eine Cloud fließen. Diese Flottendaten werden zur kontinuierlichen Verbesserung von HD-Navigationskarten mit hochpräziser Lokalisierungsfähigkeit eingesetzt. Sie wiederum sind eine Grundvoraussetzung für das automatische Fahren und die Weiterentwicklung vieler Assistenzsysteme.

„Die Zukunft des automatischen Fahrens hängt von der Fähigkeit ab, präzise HD-Karten zu erstellen, diese aktuell zu halten und mit minimalen Kosten zu skalieren“, skizziert Prof. Amnon Shashua, Mitbegründer und Technologievorstand von Mobileye. Prof. Shashua weiter: „Die Vereinbarung mit Volkswagen ist ein Wendepunkt. Mit ihr wird nicht nur Crowdsourcing-Technologie eingesetzt, um die HD-Karten automatisiert zu erstellen und kostengünstig zu skalieren. Noch viel wichtiger ist es, dass die Vereinbarung einen Rahmen für eine branchenweite Zusammenarbeit zwischen Automobilherstellern zur gemeinsamen Herstellung der für das automatische Fahren notwendigen Karteninhalte bietet.“ „Schwarmdaten ebnen Weg für automatisches Fahren: Volkswagen und Mobileye unterzeichnen Vereinbarung“ weiterlesen

Intelligenter Direktlink beschleunigt Download von Konstruktionsdaten bei Volkswagen

Mit der Verbesserungsidee eines „One-Click-Downloads“ hat der 28 Jahre alte Volkswagen-Mitarbeiter Sebastian Wenzel den Austausch von Konstruktionsdaten europaweit effizienter gestaltet. Die Navigation wurde extrem vereinfacht: Statt wie bisher bis zu elf Mausklicks reicht nun einer, um CAD-Dateien aus einer Daten-Cloud herunterzuladen. Rund 80.000 Nutzer können ausgewählte CAD-Daten im Schnitt 20 Sekunden früher bearbeiten. Dazu zählen Konstrukteure an den europäischen Entwicklungsstandorten von Volkswagen sowie Zulieferer, die auch auf die Daten-Cloud zugreifen können. Bei rund 18 Millionen Downloads im Jahr summiert sich der Zeitgewinn auf bis zu 100.000 Stunden, die jetzt wertschöpfend genutzt werden.

„Auf die ‚One-Click-Lösung‘ kam ich beim Download von Musiktiteln im Internet“, sagt Ideengeber Wenzel. In seiner früheren Tätigkeit als Tiguan-Konzeptentwickler nutzte er das Konstruktionsdatenverwaltungssystem (KVS) täglich. Seit dem Sommer ist der 28-jährige Braunschweiger in der Volkswagen Baureihenorganisation für den Golf Sportsvan tätig. Das Ideen-management zeichnete seinen Vorschlag jetzt als „Idee des Monats“ aus.

„Wir benötigten viele Klicks und Seitenaufrufe bis zur Zieldatei„, sagt der diplomierte Maschinenbau-Ingenieur. So analysierte er die Auswahlschritte und regte an, diese in einem Download-Applets zusammenzuführen. Das Applet lädt nun 3D-Konstruktionen, beispielsweise Außenspiegelgehäuse, Scheinwerfer oder Türgriffe, mit einem Klick vollautomatisch auf PCs, Laptops oder Tablets herunter. „Intelligenter Direktlink beschleunigt Download von Konstruktionsdaten bei Volkswagen“ weiterlesen

Mehr als 1000 internationale IT-Experten kommen zu Volkswagen

Der Volkswagen-Konzern reagiert auf die Anforderung der digitalen Wirtschaftswelt und versucht, sein Know-how in den Feldern Künstliche Intelligenz, Big Data, Virtual Reality, Smart Production und Connectivity auszubauen. Die Lösung für die Herausforderung: Der Konzern stellt zunehmend hochspezialisierte Quereinsteiger aus unterschiedlichen High-Tech-Branchen ein, zum Beispiel aus der Gaming-Industrie und aus der Spitzenforschung. Allein in den kommenden drei Jahren wird der Konzern nach eigenen Angaben mehr als 1000 IT-Experten einstellen.

Dr. Karlheinz Blessing, Personalvorstand des Volkswagen Konzerns, sagt in der entsprechenden Pressemitteilung etwas euphorisch: „Wer die Zukunft der Mobilität mitgestalten will, der kommt zu Volkswagen. Wir packen die großen Zukunftsaufgaben mit den besten Leuten an: Digitalisierung, Software-Entwicklung, Elektromobilität, autonomes Fahren und Mobilitätsdienstleistungen.“

In den kommenden drei Jahren stellt der Volkswagen-Konzern deshalb mehr als 1000 IT-Spezialisten ein, davon rund die Hälfte in Wolfsburg. Sie werden in der IT-Kernorganisation am Unternehmenssitz und ebenso in den IT-Labs in Wolfsburg, Berlin und München arbeiten. In den Labs entstehen nach der Hoffnung von Volkswagen neue Lösungen zu den Themen Big Data, Industrie 4.0, Internet der Dinge, Connectivity, Mobilitätsservices und Virtual Reality.

Dr. Martin Hofmann, CIO des Volkswagen Konzerns, springt seinem Personalchef in der Mitteilung bei: „Unsere Aufgaben sind so vielfältig und interessant wie nie zuvor. IT im globalen Mobilitätsunternehmen Volkswagen bedeutet: internationale Zusammenarbeit, agiles Arbeiten in schnellen, kreativen Teams und modernste Technologie. Kurz: Nirgends ist IT spannender als bei Volkswagen.“ Auch in diesen Worten drückt sich aus, wie verzweifelt traditionelle Konzerne auf der Suche nach „neuem“ Wissen aus der IT sind.

Schon in den vergangenen Monaten hat die IT des Volkswagen-Konzerns nach eigenen Angaben hochspezialisierte Quereinsteiger aus verschiedenen Branchen und Ländern eingestellt — unter anderem Robotik-Experten, Level-Designer, Design-Thinking-Experten und KI-Forscher. Sie arbeiten im Virtual Engineering Lab, im Data Lab, im Smart Production Lab, Ideation Hub oder im Herzen der IT in Wolfsburg.

Volkswagen Konzern beteiligt sich an eRoaming-Plattform Hubject

Der Volkswagen Konzern steigt bei der eRoaming-Plattform Hubject GmbH als Gesellschafter ein. Mit der strategischen Beteiligung an dem Berliner Unternehmen will Europas größter Autobauer ab Anfang 2017 die digitale Vernetzung von Ladestationen für Elektrofahrzeuge sowie die Expansion und Internationalisierung der Hubject GmbH gemeinsam mit den Gründungsgesellschaftern weiter vorantreiben.

Die Voraussetzung für die steigende Akzeptanz der Elektromobilität ist neben dem entsprechenden Angebot an Fahrzeugen eine gut ausgebaute Ladeinfrastruktur mit einem möglichst einfachen und grenzüberschreitenden Bezahlsystem. Die Hubject GmbH, die von den Unternehmen BMW, Bosch, Daimler, EnBW, innogy und Siemens im Jahr 2012 gegründet wurde, ermöglicht Elektroautofahrern den einfachen Zugang sowie das Laden und Bezahlen an Ladestationen. Bereits heute sind fast 40.000 Ladepunkte auf drei Kontinenten an die Plattform angeschlossen.

Seit 2013 bietet Hubject mit „intercharge“ das ladestationsbetreiber- und länderübergreifende Laden von Elektrofahrzeugen über eine eigene eRoaming-Plattform an, um die Insellösungen der Ladeinfrastruktur zu vernetzen. Der Volkswagen Konzern unterstreicht mit seiner Beteiligung am eRoaming-Marktführer Hubject die Absicht, die Elektromobiltität massentauglich zu machen und den Ausbau der Infrastruktur konsequent voranzutreiben.

„Wir wollen weltweit führender Anbieter im Bereich der nachhaltigen Mobilität werden. Mit der Investition in Hubject unterstützen wir den digitalen Wandel und leisten einen wichtigen Beitrag zum Übergang ins elektromobile Zeitalter“, sagt Thomas Sedran, Leiter Konzernstrategie der Volkswagen AG. Bis 2025 hat sich der Volkswagen Konzern im Rahmen von „TOGETHER – Strategie 2025“ zum Ziel gesetzt, 30 neue Elektrofahrzeuge auf den Markt zu bringen. „Volkswagen Konzern beteiligt sich an eRoaming-Plattform Hubject“ weiterlesen

Joint Venture für ultraschnelles Hochleistungsladenetz an wichtigen Verkehrsachsen gegründet

Die BMW Group, Daimler AG, Ford Motor Company und der Volkswagen Konzern mit Audi und Porsche planen ein Joint Venture zur Errichtung des leistungsstärksten Ladenetzes für Elektrofahrzeuge in Europa. Hierzu haben die Partner ein Memorandum of Understanding unterzeichnet. Gemeinsam wollen sie in kurzer Zeit eine beachtliche Zahl an Ladestationen errichten und so die Langstreckentauglichkeit der Elektromobilität deutlich erhöhen – ein wichtiger Schritt, um sie im Massenmarkt zu etablieren.

Die geplante Infrastruktur soll eine Ladeleistung von bis zu 350 kW unterstützen und somit ein wesentlich schnelleres Laden als derzeitige Schnellladenetze ermöglichen. Der Aufbau beginnt in 2017 und im ersten Schritt sind ca. 400 Standorte in Europa geplant. Bis 2020 sollen Kunden Zugang zu Tausenden von Hochleistungsladepunkten haben. Die Ladestationen an Autobahnen und hoch frequentierten Durchgangsstraßen sollen öffentlich zugänglich sein und damit das elektrische Fahren über längere Strecken ermöglichen. Das Laden soll so weiterentwickelt werden, dass es in Zukunft ähnlich bequem funktioniert wie herkömmliches Tanken.

Das Ladenetz soll auf dem Combined Charging System (CCS) Standard basieren und die bestehenden technischen Standards des AC- und DC-Ladens auf die nächste Leistungsstufe gehoben werden, so dass die geplante Infrastruktur DC-Schnellladen mit einer Kapazität von bis zu 350 kW ermöglicht. Für diese Leistung ausgelegte Fahrzeuge können dann im Vergleich zu heutigen Elektrofahrzeugen in einem Bruchteil der Zeit geladen werden. Alle Fahrzeuge, die mit dem CCS Standard ausgerüstet sind, sollen markenunabhängig das Ladenetz nutzen können. Dies soll helfen, die Akzeptanz von Elektrofahrzeugen in Europa deutlich zu erhöhen.

„Eine breite und leistungsfähige Lade-infrastruktur ist für den Erfolg der Elektromobilität entscheidend. Deswegen ist es richtig, dass die Hersteller hier gemeinsam vorangehen und die Investitionen der Bundesregierung in eine öffentliche Ladeinfrastruktur mit eigenen Maßnahmen an europäischen Verkehrsachsen flankieren“, sagte Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie, zu den heute veröffentlichten Plänen der Hersteller, ab 2017 Schnellladesäulen in Europa aufzustellen. „Joint Venture für ultraschnelles Hochleistungsladenetz an wichtigen Verkehrsachsen gegründet“ weiterlesen

Volkswagen Konzern IT setzt bei Digitalisierung auf neue Recruiting- und Arbeitsmethoden

Die Volkswagen Konzern IT geht neue Wege in der Personalgewinnung und bei der Zusammenarbeit. Beides wird noch individueller auf die Dynamik in der Software-Branche zugeschnitten. Die Konzern IT orientiert sich dabei an Recruiting-Verfahren und der Projektarbeit von Start-Ups im Silicon Valley. Eine dieser neuen Formen der Zusammenarbeit ist das Pair Programming („Pairing“), das bereits im Berliner Digital Lab der Volkswagen Konzern IT zum Einsatz kommt.

Dr. Martin Hofmann, CIO des Volkswagen Konzerns, sagt: „Der digitale Wandel bietet uns die Chance, Arbeitsabläufe und Prozesse in der IT noch schneller und effizienter zu gestalten. Wir etablieren deshalb Formen der Zusammenarbeit, die noch mehr Agilität und Kreativität fördern. Pair Programming führt das hervorragend zusammen.“

Beim Pair Programming arbeiten Software-Entwickler, -Designer, und -Architekten von Volkswagen konsequent in Zweier-Teams an denselben Inhalten des Projekts. Dieses fördert die Kreativität und steigert die Qualität, zudem sind beide über aktuellen Fortschritt, Lösungswege und offene Fragen im Projekt informiert. Diese Teilung von Wissen beschleunigt die Entwicklung des Projekts und ermöglicht schnellere Anpassungen, wenn sich Kundenwünsche kurzfristig ändern. Im Berliner Digital Lab beispielsweise arbeitet Volkswagen dazu eng mit dem US-Softwarespezialisten Pivotal zusammen. „Volkswagen Konzern IT setzt bei Digitalisierung auf neue Recruiting- und Arbeitsmethoden“ weiterlesen