SAP und KUKA gestalten die Fabrik der Zukunft

SAP und KUKA arbeiten künftig als strategische Partner im Bereich Industrie 4.0 und Industrial Internet of Things (IIoT) zusammen, um die Flexibilisierung und Automatisierung von Produktionsprozessen voranzutreiben. Durch die Zusammenarbeit wollen beide Unternehmen Synergien in ihren weltweiten Zielmärkten nutzen, vor allem in den Bereichen Manufacturing, Maschinenbau und Automotive. Diese Ankündigung machten SAP und KUKA im Rahmen der Hannover Messe (HMI), die vom 24. bis zum 28. April 2017 stattfand.

Die Integration von KUKA Robotern in den Digital Manufacturing Showcase von SAP auf der Hannover Messe wird durch übergreifende Standardprotokolle möglich, wie zum Beispiel der OPC Unified Architecture. Über diesen Showcase hinaus planen KUKA und SAP zudem, KUKA Roboter-Applikationen auf Basis von SAP Leonardo IoT Platform bereitzustellen. Die KUKA Roboter sollen hierfür in die SAP Cloud Platform integriert werden, um deren bereitgestellte Informationen im Rahmen von Condition-Monitoring- und Predictive-Maintenance-Szenarien auszuwerten. Darüber hinaus plant KUKA ausgewählte SAP-Technologiekomponenten als Bestandteil der KUKA-eigenen connyun IoT Plattform einzusetzen.

Mit dieser Strategie unterstützen SAP und KUKA gemeinsam die Industrie. Durch das breit gefächerte SAP Leonardo Portfolio bringt SAP eine Vielzahl von Standardlösungen zur Unterstützung von Industrie-4.0- und IIoT-Szenarien in die Partnerschaft ein. KUKAs weltweite Expertise in intelligenten Automatisierungslösungen ergänzt diese Szenarien ideal im Sinne gemeinsamer Kundenanforderungen. Weiterhin werden durch ausgewählte SAP-Technologie- und Businesskomponenten die KUKA Startup-Platform connyun mit Fokus auf den mittelständischen Maschinenbau um zusätzliche wichtige und erprobte Funktionalitäten angereichert. „SAP und KUKA gestalten die Fabrik der Zukunft“ weiterlesen

Bundesdruckerei und SAP kooperieren bei Industrie 4.0

Das IT-Sicherheitsunternehmen Bundesdruckerei GmbH und Europas größter Softwarekonzern SAP SE kooperieren bei den Themen Industrie 4.0 und Internet of Things (IoT). Auf der CeBIT zeigen beide Unternehmen am Bundesdruckerei-Stand (Halle 7, E17) gemeinsam eine effiziente Lösung zum sicheren Fernmanagement von Maschinen. Dabei geht es um die Überwachung des aktuellen Zustands einer Produktionsanlage, deren vorausschauende Wartung sowie das Aufspüren und die Abwehr von Cyberangriffen.

„Beim Internet der Dinge und in der Industrie 4.0 sind Systeme mehr und mehr vernetzt – verlässliche und hochmoderne Sicherheitsverfahren sind daher eine wichtige Komponente aller innovativen IoT-Lösungen. SAP und Bundesdruckerei können hier ihre jeweiligen Stärken für zukunftsweisende Lösungen verbinden“, sagt Dr. Tanja Rückert, Executive Vice President IoT und Digital Supply Chain bei SAP. SAP als globaler Marktführer für betriebswirtschaftliche Standardsoftware und führend im Bereich der Extended Supply Chain und IoT, und die Bundesdruckerei mit ihrer Spitzenposition im Bereich der Sicheren Identitäten von Personen, Objekten und Prozessen ergänzen sich ideal. „Industrie 4.0 ist für die Bundesdruckerei wie für die SAP ein zukunftsweisendes und strategisches Thema. Die Kooperation ist ein weiterer Schritt unserer konsequenten Digitalisierungsstrategie und ermöglicht sichere und innovative Lösungen für eine effiziente und sichere Industrie 4.0“, sagt Ulrich Hamann, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Bundesdruckerei. „Bundesdruckerei und SAP kooperieren bei Industrie 4.0“ weiterlesen

Studie: Digitale Führungskultur in Europa von Land zu Land verschieden

Die Studie Leaders 2020 untersuchte Praktiken umsatzstarker Unternehmen, mit denen europäische Firmen in der digitalen Wirtschaft besonders erfolgreich sein können.

40 Prozent der deutschen Unternehmen beschäftigen sich bereits mit dem digitalen Wandel. In Großbritannien sind es gerade 1 Prozent. Wie sich das auf den Führungsstil auswirkt, variiert allerdings von Land zu Land erheblich. Dies zeigt eine von SAP gesponserte Studie von Oxford Economics. Die Ergebnisse werden offiziell auf der SuccessConnect vom 28. bis 29. November in Wien vorgestellt.

Die Studie Leaders 2020 stützt sich auf eine Umfrage unter mehr als 4.100 Mitarbeitern und Führungskräften aus 21 Ländern. Für die Analyse wurden die Merkmale von Unternehmen in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Russland und Spanien herangezogen, die in der digitalen Wirtschaft erfolgreich sind.

Oxford Economics untersuchte verschiedene gemeinsame Erfolgsfaktoren von umsatzstarken Firmen und ermittelte so eine Gruppe von Unternehmen, die von der digitalen Wirtschaft in besonderem Maße profitieren: die sogenannten „Digital Winners“. Global zählen zu dieser Gruppe 16 Prozent der befragten Unternehmen. Allerdings zeigte die Studie, dass sich in Europa die Führungsstile der „Digital Winners“ von Land zu Land erheblich unterscheiden. Deutschland (41 Prozent) und Spanien (22 Prozent) lagen über dem globalen Durchschnitt, gefolgt von Frankreich (15 Prozent), Russland (3 Prozent) und Großbritannien (1 Prozent).

„Der digitale Wandel wirkt sich massiv auf Arbeit und Arbeitsverhältnisse aus“, sagt Mike Ettling, President von SAP SuccessFactors. „Die Studie zeigt, dass viele Führungskräfte nicht nur in Europa auf die sich verändernden Anforderungen noch nicht vorbereitet sind. Dabei ist jetzt die Zeit gekommen, um die Weichen für eine erfolgreiche digitale Zukunft zu stellen. Manager müssen sich besser auf ihre Belegschaft einstellen oder laufen sonst Gefahr, auf globaler Ebene ihre Spitzenposition einzubüßen.“

Laut der Studie sind folgende Praktiken charakteristisch für „Digital Winners“:

Vielfalt und Inklusion leben: Weltweit zeichnet digitale Vorreiter eine größere Vielfalt im mittleren Management und ein höherer Frauenanteil in der Belegschaft aus.

Viele europäische Unternehmen haben in Sachen Diversity noch Nachholbedarf. Besser sieht es hier bei wirtschaftlich erfolgreichen Firmen mit höherem Management aus. Im Durchschnitt berichteten 39 Prozent der internationalen Unternehmen von wirkungsvollen Programmen zur Förderung von Vielfalt. Im Gegensatz dazu sind es in Großbritannien 38 Prozent, in Deutschland 36 Prozent, in Frankreich 34 Prozent und in Spanien und Russland jeweils 32 Prozent. „Studie: Digitale Führungskultur in Europa von Land zu Land verschieden“ weiterlesen

Schutz vor Naturkatastrophen auf Basis von SAP HANA und ESA-Satellitendaten

Die SAP hat heute zusammen mit der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) den Earth Observation Analysis Service vorgestellt, einen Cloud-Service powered by SAP HANA. SAP und ESA arbeiten seit Anfang 2016 zusammen. Gemeinsam erschließen sie neue Geschäfte im Bereich Erdbeobachtungsdaten, indem sie die Leistungsfähigkeit von SAP HANA mit den präzisen, stets aktuellen und leicht zugänglichen Satellitendaten der ESA – besonders aus dem Programm Copernicus – kombinieren. Auf der Technologiekonferenz SAP TechEd in Barcelona präsentiert der Rückversicherer Munich Re heute, wie der Earth Observation Analysis Service im Unternehmen genutzt wird, um vereinfacht Informationen zu gewinnen und auf Grundlage historischer und aktueller Daten potenzielle, künftige Entwicklungen von Waldbränden vorauszusagen.

„Jedes Jahr fallen Natur, Menschen, Häuser und Unternehmen Waldbränden zum Opfer“, erklärt Andreas Siebert, Head of Geospatial Solutions, Munich Re. „Wie sich ein Brand entwickelt, ist schwer vorherzusehen, doch mit diesem neuen Service der SAP, der Satellitendaten der ESA nutzbar macht, können wir die Kosten und Risiken von Waldbränden genau berechnen und sogar bestimmen, mit welcher Wahrscheinlichkeit es in Zukunft wo zu Waldbränden kommen wird. Auf diese Weise können wir die Kosten für die Versicherungsgesellschaften, die wir versichern, gering halten.“ „Schutz vor Naturkatastrophen auf Basis von SAP HANA und ESA-Satellitendaten“ weiterlesen

SAP to invest 2 Billion Euro into IoT

SAP today announced investment plans of €2 billion over five years to help business and government entities benefit from the proliferation of sensors, smart devices and Big Data that is transforming business with the Internet of Things (IoT). SAP plans to accelerate innovation in its IoT solution portfolio, increase sales and marketing, scale service, support and co-innovation, and grow its ecosystem of partners and startups in the IoT market, which is estimated to reach €250 billion by 2020.

“With billions of connected devices, we now have the potential to reshape society, the economy and the environment,” said Bill McDermott, CEO of SAP. “SAP HANA is the data platform we knew would unlock the Internet of Things. Today SAP is making another bold investment to help our customers seize the benefits of live business. Only SAP empowers businesses to innovate from the core to the edges to the networks.”

SAP IoT: From Information to Insights, Action and Live Business

While business and public sector entities have unprecedented access to more information and real-time feeds, they still have difficulty tying it all together across operating locations, business units and functional teams. SAP IoT aims to make sense of Big Data from the multitude of things through IoT solutions that apply machine learning and integrate with the core business applications of SAP S/4HANA. SAP IoT includes solutions connecting people, partners, things and the physical environment, enabling organizations to extend and enrich business processes with real-time, live intelligence so that they can see where opportunities exist, achieve new operational efficiencies, and reimagine business models, products and services to deliver more immediate customer and stakeholder value. SAP IoT seeks to enable connected business and connected society, addressing urban and rural areas and spanning agribusiness, infrastructure and energy, health, defense, manufacturing, consumer and transportation industries. „SAP to invest 2 Billion Euro into IoT“ weiterlesen

SAP und Apple – für Anwender wirklich ein Schritt in die richtige Richtung?

Ein Kommentar von Jens Beier, Business Unit Manager SAP Solutions & Technology bei Fritz & Macziol

Die Abkehr von offenen Technologieansätzen ist ein Fehler. Das hat sich in der Vergangenheit oft genug bewahrheitet. Unternehmen schätzen Flexibilität und Wahlfreiheit – das gilt umso mehr im heutigen hoch dynamischen Mobility-Bereich. Nur plattformunabhängige Software-Lösungen erlauben einen einfachen Hardware-Wechsel sowie Gerätevielfalt und garantieren Investitionssicherheit.

Wenn zwei marktführende Unternehmen zusammenarbeiten, ist das meist eine gute Sache. Bei solchen Mega-Kooperationen sind die Kunden zunächst die Nutznießer, da sie besser abgestimmte Lösungen erhalten und Kompatibilitätsprobleme verschwinden. Viele Menschen haben im privaten Bereich ihre Apple-Geräte lieben gelernt und es stets bedauert, dass der Großteil an geschäftlichen Anwendungen nicht auf ihren Lieblingen lief. Da scheint die Zusammenarbeit von SAP und Apple die Wünsche vieler wahr werden zu lassen: komplexe SAP-Prozesse mit einem schicken iDevice steuern – das hat was.

Aber bevor Anwenderunternehmen jetzt weitreichende Investitionen in Apple-Geräte planen, sollten sie einige Aspekte bedenken. Mit dem iPhone 2007 und mit dem iPad 2010 war Apple einige Jahre lang der bewunderte Innovationsführer im Bereich Mobility. Seit 2014 aber neigt sich diese Ära dem Ende zu. Andere Hersteller haben aufgeholt und Apple mittlerweile sogar übertroffen. Sich jetzt auf Apple alleinig festzulegen, hieße nichts anderes als auf das weniger innovative Produkt zu setzen. Das ist bitter, aber die Wahrheit.



Lange Zeit hat sich Apple auf seinen Lorbeeren ausgeruht. Die Partnerschaften mit IBM oder jetzt SAP sind Reaktionen darauf, dass Marktanteile schwinden. Der Gedanke, dass Apple noch weiter zurückfällt, ist nicht unwahrscheinlich und wird durch schrumpfende Absätze angezeigt. Sich zum jetzigen Zeitpunkt auf Apple als Ausrüster festzulegen, gleicht eher einer Wette als langfristiger Strategie. Was passiert, wenn Apple weiter an Boden verliert und Kunden sich daher auf die „falsche“ proprietäre Plattform festgelegt haben? Ein Wechsel auf Android oder Windows ist dann kaum noch möglich oder sehr teuer. Investitionssicherheit sieht anders aus! „SAP und Apple – für Anwender wirklich ein Schritt in die richtige Richtung?“ weiterlesen

Apple und SAP gehen Partnerschaft ein

Apple und SAP haben eine Partnerschaft mit dem Ziel bekannt gegeben, die mobile Arbeitserfahrung für Unternehmenskunden jeder Größe durch die Kombination leistungsfähiger nativer Apps für iPhone und iPad mit den Möglichkeiten der SAP HANA Plattform zu revolutionieren. Die gemeinsamen Aktivitäten beinhalten auch ein neues iOS Software Development Kit (SDK) und eine Schulungsakademie, so dass SAP-Entwickler, Partner und Kunden auf ihre Geschäftsanforderungen zugeschnittene, native iOS Apps leicht entwickeln können.

„Diese Partnerschaft wird die Art, wie iPhone und iPad im Unternehmen eingesetzt werde, verändern, indem Innovation und Sicherheit von iOS mit dem fundierten Wissen von SAP im Bereich Business-Software zusammen gebracht werden“, lässt sich Tim Cook, der Vorstandsvorsitzende von Apple zitieren. „Als Marktführer für Unternehmenssoftware und der Tatsache, dass bei 76 Prozent aller geschäftlichen Transaktionen ein SAP-System involviert ist, ist SAP der ideale Partner uns dabei zu unterstützen, die Art wie Firmen auf der ganzen Welt ihr Geschäft betreiben, wirklich zu verändern. Durch das neue SDK befähigen wir die über 2,5 Millionen Mitglieder der weltweiten SAP-Entwicklergemeinde, leistungsstarke, native Apps zu entwickeln, die die SAP HANA Cloud Platform voll ausnützen und die unglaublichen Möglichkeiten, die nur iOS Geräte bieten, erschließen.“ „Apple und SAP gehen Partnerschaft ein“ weiterlesen

IBM und SAP vertiefen Partnerschaft

IBM und SAP legen ein gemeinsames Programm auf, um ihre Technologien und Services rund um IBM Cognitive Computing, IBM Cloud und IBM Power Systems, SAP S/4HANA sowie die SAP HANA Cloud Plattform besser zu verzahnen, weiterzuentwickeln und um industriespezifische Funktionalitäten zu ergänzen. Die neuen Lösungen werden sowohl On Premise als auch in der Cloud verfügbar sein und Kunden bei der digitalen Transformation unterstützen.

Um das gemeinsame Portfolio schlagkräftiger zu machen, planen die beiden Unternehmen Ressourcen an ihren Standorten in Walldorf und Palo Alto zu bündeln, um an kognitiven Geschäftsanwendungen, an einer verbesserten Nutzererfahrung und an branchenspezifischen Lösungen zu arbeiten.

„Innovative Unternehmen werden von den fundamentalen Elementen dieser Ankündigung profitieren – denn es geht um Cognitive Computing, Cloud und hochwertiges, verbraucherfreundliches Design für alle Branchen“, sagt Senior Vice President Bridget van Kralingen, IBM Global Business Services. „Wir schaffen ein komplementäres Angebot an gemeinsamen Lösungen, damit unseren Kunden der schnelle Umbau zu einem kognitiven Unternehmen gelingt.“

Im Einzelnen ist geplant:

• Entwicklung Cloud-basierter Lösungen: Aufbauend auf der im Oktober 2014 geschlossenen SAP HANA und IBM Cloud Partnerschaft werden IBM und SAP gemeinsam weitere branchenspezifische Cloud-Lösungen entwickeln und die aktuellen SAP HANA Enterprise Cloud Services um Maintenance- und Support-Services erweitern.
• Neue hybride/On-Premise-Lösungen: IBM und SAP werden zukünftig hybride und On-Premise-Lösungen mit SAP HANA auf IBM Power Systems anbieten. Unterstützung dafür leistet das neue IBM Power Systems Center of Excellence für SAP HANA in Austin, Texas.
• Kognitive Fähigkeiten für SAP HANA: IBM wird kognitive Lösungen für SAP S/4HANA entwickeln und mit Schnittstellen zu kognitiven Geschäftsanwendungen erweitern.
• Bessere User Experience: IBM Interactive Experience (iX), eine der größten Digitalagenturen der Welt, SAP Global Design sowie das SAP Customer Engagement und Commerce Team werden gemeinsam an der Entwicklung neuer Experience-Formate arbeiten, die ohne größeren Aufwand für Kunden individualisiert werden können. Dies beinhaltet auch das Design Know-how der IBM für mobile iOS-Oberflächen.
Darüber hinaus entwickeln die Unternehmen gemeinsame Beratungsmodelle und branchenspezifische Leitfäden für die digitale Transformation von Unternehmen.

T-Systems will mit alten Outsourcing-Mustern brechen

Die Telekom-Geschäftskundensparte T-Systems will im neuen Jahr nach eigenem Bekunden im klassischen IT-Geschäft aggressiver auftreten. Mit dem neuen Angebot „Run on Satisfaction“ für SAP will das Unternehmen auf „vollständige Kundenzufriedenheit“ setzen und verspricht einen risikofreien Wechsel zu T-Systems mit flexibler Vertragsbindung. Worum geht es dabei? In der Branche sind langjährige Laufzeiten bei großen IT-Projekten Standard. Ab sofort bietet T-Systems nach den Angaben in der entsprechenden Mitteilung den Großkunden der Telekom schon drei Monate nach Abschluss der Migration ein Kündigungsrecht, wenn sie mit der Ausführung der verabredeten Leistungen nicht zufrieden sind. Als erstes einer Reihe von Angeboten soll „Run on Satisfaction“ für dynamische SAP-Services und SAP Hana mit den überholten Mustern auf dem Outsourcing-Markt brechen – und inen einfachen Umstieg auf IT-Lösungen der Deutschen Telekom ermöglichen. Zur CeBIT 2016 vom 14. bis 18. März will T-Systems die Serie fortsetzen und weitere Angebotsmodelle vorstellen.

„Die klassischen IT-Dienste versprechen weiterhin Wachstum“, wird Ferri Abolhassan, Geschäftsführer T-Systems und Leiter IT-Division, in der Mitteilung zitiert. Der Anspruch ist hoch: „Wir wollen den Markt umkrempeln und unser Angebot an die veränderten IT-Bedürfnisse im digitalen Zeitalter anpassen.“ An die Stelle traditioneller Outsourcing-Modelle, bei denen Aufgaben und Technologien eines Kunden 1:1 von einem IT-Dienstleister übernommen werden, tritt die Transformation auf neue, leistungsfähigere und standardisierte Plattformen. „Für diese Modernisierungen gibt es von uns jetzt ein Erfolgsversprechen“, so Abolhassan. T-Systems hat ihr Geschäftsmodell in den vergangenen zwei Jahren gründlich umgebaut. Heute stellt sich die Großkundensparte mit IT-Division, TK-Division und Digital Division als Partner für die Digitalisierung der Wirtschaft auf.


Die „neue Einfachheit“ stellt die Deutsche Telekom auch in den Mittelpunkt ihres diesjährigen Messeauftritts bei der internationalen Fachmesse für Informationstechnik, CeBIT. Unter dem Motto „Digitalisierung. Einfach. Machen.“ konzentriert sich der Konzern auf konkrete Lösungsbausteine für die Digitalisierungsstrategien seiner kleinen, mittelständischen und großen Geschäftskunden. Laut Umfragen fühlen sich 71 Prozent der IT-Entscheider mit der Komplexität im Internet der Dinge überfordert. Fast alle wissen, dass sie etwas tun müssen, aber nur wenige handeln tatsächlich.

Deshalb will die Telekom nicht nur die Möglichkeiten
und Chancen der Digitalisierung ausmalen, sondern praxisnah zeigen, wie Digitalisierung in einzelnen Branchen wie etwa in der Automobilindustrie oder im Handel funktioniert. Schwerpunkte zur CeBIT liegen auf den Bereichen Cloud Computing, Konnektivität und IT-Sicherheit. Bereits angekündigt hat die Telekom den Start der Open Telekom Cloud mit dem Partner Huawei für den 14. März 2016. Mit der Kooperation wird die Telekom künftig Rechenleistung aus der Public Cloud bereitstellen. Der Konzern steigt damit in ein Marktsegment ein, das bislang vor allem von der amerikanischen Internetwirtschaft bedient wurde.

Mit einer Standfläche von über 5.000 Quadratmetern ist die Telekom 2016 der größte Einzelaussteller auf dem Messegelände. Im Vorjahr verzeichnete die CeBIT rund 220 000 Gäste aus 100 Nationen. Jeder Zweite besuchte den Stand der Deutschen Telekom.

SAP zeigt Lösungen für Smart Cities der nächsten Generation

SAP präsentiert auf dem Smart City Forum im Rahmen der diesjährigen Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) neue Technologien, Anwendungen und Software, die die nächste Generation von Smart Cities unterstützen und die innerstädtische Mobilität fördern. Die IAA findet vom 16. bis zum 27. September in Frankfurt statt.

„Wir entwerfen intelligente, offene und flexible Lösungen zur Weiterentwicklung unserer urbanen Lebensräume“, erläutert Jürgen Müller, Leiter des Innovation Center Network der SAP. „Städte wachsen schnell und müssen im Hinblick auf Ressourcen und Infrastruktur große Herausforderungen bewältigen. Sie benötigen transparente, innovative Technologien, die eine gute Zusammenarbeit ermöglichen und ihnen zu Wachstum verhelfen.“ SAP stellt im Ausstellungsbereich New Mobility World der IAA eine ganze Reihe innovativer Entwicklungen vor. Vorführungen und ein Bühnenprogramm vermitteln den Messebesuchern einen Eindruck davon, wie Städte mit SAP-Lösungen intelligenter werden.

CityApp: Diese Lösung bietet Funktionen für das Crowdsourcing, mit denen Bürger Mängel und Schäden in ihrer unmittelbaren Umgebung melden können. Algorithmen verknüpfen diese Meldungen mit Daten wie dem Verkehrsaufkommen im betroffenen Stadtteil. Stadtverwaltungen können anhand dieser Informationen ihre Prozesse optimieren. SAP präsentiert das Projekt „CityApp“ in Zusammenarbeit mit der Stadt Nürnberg.

Smart Traffic Control: Mit Hilfe dieser Technologie lassen sich aus Big Data gewonnene Informationen zu Echtzeit-Verkehrsdaten sowie für vorausschauende Analysen nutzen, um die Abläufe in der Stadt intelligenter zu gestalten. Optimierte Ampelsteuerungen und die Freigabe zusätzliche Fahrspuren helfen, Staus zu den Hauptverkehrszeiten zu verhindern. Stauprofile und Geschwindigkeitsaufzeichnungen, die anhand von RFID, GPS, Kameras und Induktionsschleifen erstellt werden, liefern Echtzeitdaten zu Verkehrsproblemen und ermöglichen den Vergleich mit anderen Städten und Stadtteilen. Anhand von Herkunfts- und Zielanalysen lässt sich außerdem das Verkehrsverhalten in einzelnen Stadtgebieten, Bereichen und Straßen vergleichen. Dies umfasst auch Fahrten, bei denen unterschiedliche Verkehrsmittel genutzt werden. „SAP zeigt Lösungen für Smart Cities der nächsten Generation“ weiterlesen

Cebit: Der Hamburger Hafen sticht mit dem Logistiksystem der Zukunft in See

T-Systems und die Hamburg Port Authority (HPA) haben einen Vertrag unterzeichnet, mit dem sie den Regelbetrieb des weltweit einzigartigen Logistiksystems aufnehmen. „smartPORT logistics“ erlaubt dem Hamburger Hafen, Lkw- und Containerbewegungen besser zu steuern. Dies reduziert Staus und Wartezeiten im Hafengebiet und beschleunigt den Umschlag der Frachtgüter. Die HPA plant, möglichst viele Lkws, die täglich im Hamburger Hafen verkehren, mit der App-basierten Telematiklösung zu vernetzen.

Grundlage dieses Projekts ist eine Original Equipment Manufacturer (OEM) Vereinbarung zwischen T-Systems und SAP für ‚connected logistics‘. Connected logistics ist eine Logistik-Lösung, die die Anforderungen von Logistikzentren für Häfen, Flughäfen, Paketverteilungszentren und Produktionsstandorte adressiert. „Die Logistikbranche steht heute vielfach vor der Herausforderung, ihre Güterströme auf einem begrenzten Areal optimieren zu müssen. Mit smartPORT logistics ermöglichen wir beispielsweise der HPA, Warenflüsse in Echtzeit zu steuern und dadurch den eingeschränkten Raum effizient zu nutzen“, sagt Horst Leonberger, Leiter des Telekom-Konzerngeschäftsfelds Vernetztes Fahrzeug. „Cebit: Der Hamburger Hafen sticht mit dem Logistiksystem der Zukunft in See“ weiterlesen

Gabriel: Erfolgreiche Forschung nur mit Produktion

Deutschland wird auch weiter der Ausrüster der Industrien in aller Welt bleiben“, lautete einer der Kernsätze von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel auf dem „Industrie 4.0“-Forum des Potsdamer Hasso-Plattner-Instituts. Erfolgreiche Forschung und Entwicklung werde es dauerhaft nur dort geben, wo auch die Produktion ansässig sei, betonte der Vizekanzler in einer Podiumsdiskussion mit Instituts-Stifter Hasso Plattner. Dieser stellte die am HPI entwickelte Technologie für Hochgeschwindigkeits-Datenbanken als eine Basis vor, die künftig für viele Verbesserungen in der Steuerung von Unternehmen sorgen werde.

SAP-Entwicklungsvorstand Bernd Leukert sagte auf der Potsdamer Tagung, er wage die These, dass die Produktion in der Industrie künftig mehr und mehr nur noch ein Bestandteil der Wertschöpfung sein werde. In den Vordergrund würden Services als Monetarisierungsinstrument treten. SAP sehe sich als Unternehmen, das es Kunden ermögliche, mit eigenen Daten neue Geschäftsmodelle zu kreieren. Es brauche Plattformen, um aus Big Data intelligent ausgewertete Daten zu machen. Prof. Norbert Gronau, Wirtschaftsinformatiker der Uni Potsdam erklärte, er sehe „faszinierende Möglichkeiten in der Industrie 4.0, die nur durch unsere Phantasie begrenzt sind“. HPI-Direktor Christoph Meinel wies darauf hin, dass in der Entwicklung hin zur „Smart World“ jedes Ding seinen Namen bekomme und übers Internet individuell angesprochen werden könne. Neben großen Chancen, etwa in der Selbststeuerung von Produktion und in der Fernwartung von Maschinen, sieht Meinel aber auch die Herausforderung, wie die vernetzte Fabrik in Zukunft nach außen abgesichert werden könne. „Gabriel: Erfolgreiche Forschung nur mit Produktion“ weiterlesen

Connected Cars: SAP, Shell und Volkswagen wollen Vernetzung vorantreiben

SAP wird mit Shell und der Volkswagen AG an einem Pilotprojekt arbeiten, das der Frage nachgeht, wie vernetzte Fahrzeuge mit ihrer Umwelt interagieren können. Das gemeinsame Innovationsprojekt, das in Hannover gestartet wurde, soll den Weg für eine Vielzahl von Services ebnen, die Autofahrern das Leben leichter machen, darunter auch das mobile Bezahlen an Zapfsäulen.

„Wir glauben, dass es der Kombination von Einfachheit, Funktionalität und Innovation bedarf, um ein nahtloses Kundenerlebnis zu schaffen. Ein Unternehmen allein ist nicht in der Lage, ein so durchgängiges Erlebnis für den Kunden zu bieten“, sagte Bernd Leukert, SAP-Vorstandsmitglied, zuständig für den Bereich Products & Innovation. „Unsere Zusammenarbeit mit Volkswagen und Shell ist ein sehr gutes Beispiel für das Potenzial gemeinsamer Innovation in einer vernetzten Wirtschaft. Und die SAP-HANA-Cloud-Plattform trägt hier wesentlich dazu bei, die tägliche Komplexität zu verringern.“

SAP, Shell und Volkswagen arbeiten erstmals an der Pilotversion einer durchgängigen, skalierbaren Lösung. Ziel des Projekts ist es, Autofahrern eine cloudbasierte Hosting-Lösung zur Verfügung zu stellen, die Zeit spart und wichtige Informationen und Angebote bereitstellt. Ein einzelnes Unternehmen könnte einen derart umfassenden Service nicht bieten. Das Pilotprogramm bildet die Grundlage für weitere Gespräche über Kooperationen im Bereich Connected Cars – nicht nur zwischen den drei Unternehmen, sondern auch mit anderen Firmen.

„Wir sehen vernetzte Fahrzeuge als eine wichtige Neuerung, die uns die Möglichkeit bietet, das Kundenerlebnis an Shell-Tankstellen noch interessanter zu gestalten. Connected Cars helfen uns, ganz besonderen Kundenservice zu bieten“, erklärte Rene Honig, Vice President des Bereichs Strategy, Portfolio and Innovation For Technical and Competitive bei Shell.

„Dieses erfolgreiche industrieübergreifende Pilotprojekt zeigt das Potenzial, das in den Mobilitätskonzepten der Zukunft steckt. Gleichzeitig demonstriert es den Nutzen und den Komfort für unsere Kunden“, sagte Dr. Volkmar Tanneberger, Leiter Elektrik- und Elektronikentwicklung, Volkswagen AG. „Das Feedback unserer Kunden zu diesem Pilotprojekt ist uns sehr wichtig. Es hilft uns, Entscheidungen über den weiteren Ausbau der Mobilitätskonzepte zu treffen.“

Big Data Innovationslabor an der Universität Mannheim eröffnet

Nicht nur große Internetfirmen wie Google, Facebook oder Amazon nutzen gigantische Datenmengen, um ihr Geschäft anzukurbeln. Auch Banken, Energieerzeuger und Industrieunternehmen wollen ihre Kunden besser verstehen lernen. Doch Daten allein genügen nicht. Sie müssen intelligent ausgewertet und vernünftig in Geschäftsprozesse integriert werden. Im neuen Big Data Innovation Lab in Kooperation der SAP SE mit dem Institut für Enterprise Systems (InES) der Universität Mannheim konzipieren und entwickeln Wirtschaftsinformatiker Prototypen, die große und vielfältige Datenmengen schnell und effektiv verarbeiten. Firmen können sich in Pilotprojekten beraten lassen, wie diese Software im Unternehmen eingebettet werden kann.

„Wir entwickeln gemeinsam mit den Unternehmen innovative Szenarien und erforschen wie diese mit Big Data Technologien zu realisieren sind“, sagt Professor Dr. Alexander Mädche, Leiter des InES. Unter anderem entwickelt Mädche auch Szenarien für Banken. So ist die automatisierte Identifikation von Betrugsfällen mittels Analyse des Zahlungsverhaltens heute bei Banken bereits weit verbreitet. Im Bereich der Gestaltung einer intelligenten Interaktion zwischen Kunden und Bank gibt es jedoch noch viel Potenzial. Beispielsweise kennen Bankkunden folgendes Problem: Die Karte ist gesperrt, man weiß nicht wieso und es kann lange dauern bis sie wieder entsperrt ist. „Die Idee von Big Data Anwendungen ist es, Transparenz in den Prozess zu bringen, Kunden Informationen während der verschiedenen Phasen zu geben und für Rückfragen zur Verfügung zu stehen“, erklärt Professor Mädche. Dazu müsse die Bank Echtzeit-Informationen von verschiedenen Stellen sammeln, zum Beispiel aus der Filiale oder dem Kundenservice und per App oder E-Mail dem Kunden übermitteln.

Das SAP Innovation Lab an der Universität Mannheim ist Teil der Kooperation zwischen dem SAP University Alliances Programm und dem University Competence Center Standort an der Otto-von-Guericke Universität in Magdeburg. Neben dem Know-How Transfer können interessierte Firmen auch reale Daten im Lab analysieren. Parallel dazu wird auch ein Big-Data-Expertennetzwerk aufgebaut. Zukünftig sind weltweit weitere Innovation Labs nach dem Vorbild der Universität Mannheim geplant.