IBM und Cisco beflügeln das Internet der Dinge

IBM und Cisco vertiefen ihre Partnerschaft, um gemeinsam das Internet der Dinge weiter voranzutreiben. Ziel ist es, die Daten direkt an ihrem Entstehungsort „at the Edge“ auszuwerten. Dazu bringen die Partner intelligente IBM Watson IoT-Technologie und Edge-Analyse-Technologien von Cisco als hybride Lösung zusammen. Damit wird es möglich, sehr viel schneller zu verstehen, was in den Netzwerken geschieht und sehr viel früher darauf reagieren zu können. Dies bietet insbesondere für Unternehmen, die ihre Anlagen in abgelegenen oder schwer zugänglichen Regionen betreiben, vollkommen neue Handlungsoptionen.

Das Internet der Dinge (IoT) wächst mit enormer Geschwindigkeit: Mittlerweile sammeln Milliarden von miteinander verbundenen Geräten und Sensoren Echtzeit-Daten über die physische Welt, mit dem Ziel der besseren Steuerung von Anlagen und Prozessen. In den vergangenen Jahren hat dabei der Einsatz von Cloud Computing eine tragende Rolle für die Archivierung und Analyse der Daten gespielt. Nun gibt es eine Alternative für Unternehmen, die keinen unmittelbaren Zugriff auf hohe Bandbreiten und damit einen schnellen Weg in die Cloud haben.

Damit auch diese Unternehmen die Vorteile des IoT nutzen können, haben IBM und Cisco nun ihre Kräfte gebündelt, um bereits direkt an der Datenquelle erste Auswertungen zu ermöglichen. Dies gilt etwa für Betreiber von Ölförderanlagen, für Wind- und Solarenergie-Anbieter oder für die Schifffahrt – überall da, wo die notwendigen Bandbreiten zur Übertragung einer großen Menge von Daten oft nicht zur Verfügung stehen. „IBM und Cisco beflügeln das Internet der Dinge“ weiterlesen

„Dr. Watson“ assistiert jetzt auch bei der Abwehr von Cybergefahren

In Kooperation mit acht US-amerikanischen Elite-Universitäten startet IBM Security ein Pilotprojekt, um das kognitive System IBM Watson fit für die Cyberabwehr zu machen. Dafür wird Watson von rund 200 Teilnehmern intensiv trainiert. Ziel ist es, IT-Sicherheitsexperten in Unternehmen bei Analyse, Auswertung sowie Monitoring von Cybergefahren zu unterstützen. Darüber hinaus soll Watson im Fall eines Angriffs auch Empfehlungen für die jeweils passende Sicherheitsstrategie geben. Ab Herbst 2016 werden IT-Studenten der am Pilotprojekt beteiligten Universitäten damit befasst sein, große, themenbezogene Datenmengen dem kognitiven System zuzuführen und es für kommende Aufgaben zu trainieren.

„Viele IT-Sicherheitsverantwortliche sind kapazitiv überfordert mit der Bewältigung der ständig steigenden Datenflut. Die Identifizierung von Sicherheitslücken wird dabei oft zur Suche nach der berühmten Stecknadel im Heuhaufen“, sagt Gerd Rademann, Business Unit Executive Security Systems, IBM DACH. „Wir setzen daher auf den Einsatz von kognitiven Watson-Technologien, um Cyberkriminalität künftig noch effektiver zu bekämpfen. Das lernende System kann sehr große Datenmengen in Echtzeit verarbeiten und analysieren, schnell Muster und Anomalien erkennen und in einem weiteren Schritt auch Empfehlungen für denkbare Abwehrstrategien geben.“

Der Bedarf ist da: Jüngste Studien belegen
, dass Unternehmen im Durchschnitt täglich rund 200.000 Hinweise auf Sicherheitsvorfälle bekommen, die in den allermeisten Fällen zwar eher unkritisch sind, deren Bearbeitung aber etwa 21.000 Stunden pro Jahr beziehungsweise 1,3 Millionen Dollar kostet. Daher starten ab Herbst 2016 Studenten von acht renommierten US-amerikanischen Universitäten mit anerkannten Lehrstühlen für IT-Sicherheit ein Pilotprojekt mit IBM Security als Partner. Das kognitive System IBM Watson wird dazu von den etwa 200 Teilnehmern mit Wissen und Erkenntnissen rund um das Thema IT-Sicherheit gefüttert – unter anderem mit Informationen zu Malware, zu existierenden Cyberstrategien oder mit ganzen Datenbanken zur Historie von Cyberangriffen.



In diesem „Hands-on-the-Job“-Projekt werden weltweit erstmalig Studenten der Informationstechnologie praktische Erfahrung mit kognitiver IT-Sicherheit sammeln. Die Partneruniversitäten sind: die Polytechnische Universität Kaliforniens, Pomona; die Pennsylvania State University; das Massachusetts Institute of Technology; die New York University; die UMBC; die University of New Brunswick; die University of Ottawa und die University of Waterloo.

Ziel von IBM ist es, Watson mit bis zu 15.000 Sicherheitsdokumenten pro Monat zu füllen. Dazu gehören auch die Berichte der IBM X-Force-Teams, die seit über 20 Jahren zur Cybersicherheit forschen. Diese Berichte dokumentieren das geballte Wissen der IT-Sicherheitsexperten zu über acht Millionen Spam- und Phishing-Attacken sowie zu über 100.000 dokumentierten Systemschwachstellen.

Das Pilotprojekt soll nun neue Optionen
in der Bekämpfung von Cybergefahren bieten. Denn Daten bewegen sich im virtuellen Raum immer schneller von A nach B. Dies öffnet auch neue Türen für Cyberkriminelle: Die Attacken häufen sich und nehmen Ausmaße an, die ein einzelner IT-Sicherheitsverantwortlicher kaum mehr alleine kontrollieren kann. Ziel der Kooperation von Universitäten und IBM ist es daher, ihn mit kognitiven IT-Sicherheitslösungen zu unterstützen, so dass er auf aktuelle Gefahren angemessen reagieren kann.

Neuer IBM IT-Sicherheitsreport: Gesundheitsdaten ziehen Kriminelle besonders an

Ein aktueller IT-Security-Report von IBM listet detailliert die größten Cybergefahren des vergangenen Jahres auf: So geht aus dem neuen „Cyber Security Intelligence Index 2016“ hervor, dass Cyberangriffe auf die Gesundheitsbranche ein nie dagewesenes Ausmaß erreicht haben und betroffene Organisationen auch weiter in Atem halten werden. Auch haben Cybergefahren, die von Insidern – oft Mitarbeitern oder Vertragspartnern in Unternehmen – ausgehen, 2015 weiter zugenommen. Insgesamt konnten die IT-Experten von IBM Security 64 Prozent mehr schwere Sicherheitsvorfälle aufdecken als noch 2014.

„2014 befand sich der Gesundheitssektor auf unserer Rangliste der am häufigsten angegriffenen Branchen noch nicht einmal in den Top 5 “, sagt Gerd Rademann, Business Unit Executive, IBM Security Systems DACH. „Das hat sich im Laufe des Jahres 2015 rasant geändert – heute ist die Gesundheitsbranche aus handfesten Gründen das beliebteste Angriffsziel von Cyberkriminellen, noch vor der Fertigungsindustrie und der Finanzwirtschaft.“

Die Jagd auf Patientendaten ist eröffnet

Fünf der acht schwersten IT-Sicherheitsvorfälle auf die Gesundheitsbranche der letzten fünf Jahre ereigneten sich im ersten Halbjahr 2015. Jedes Mal waren über eine Million Datensätze gefährdet, 100 Millionen im gesamten Jahr. Damit ist der Gesundheitssektor laut IBM Cyber Security Intelligence Index 2016 das attraktivste Angriffsziel für Cyberkriminelle. Auf den Plätzen zwei bis fünf folgen die Fertigungsindustrie, die Finanzwirtschaft, Behörden und das Transportwesen.
Patientenakten zum Beispiel sind mittlerweile eine heiße Ware auf dem Internetschwarzmarkt. Der Grund dafür ist die Haltbarkeit dieser Beute: Lässt sich eine Kreditkartennummer leicht ändern, sind in Patientendaten einzigartige persönliche Informationen gespeichert, wie Geburtsdatum, Sozialversicherungsnummern oder gar ärztliche Diagnosen. Auf Basis dieser Beute verüben Cyberkriminelle gerne auch weitere Straftaten, zum Beispiel Identitätsdiebstahl oder Erpressung. „Neuer IBM IT-Sicherheitsreport: Gesundheitsdaten ziehen Kriminelle besonders an“ weiterlesen

IBM und SAP vertiefen Partnerschaft

IBM und SAP legen ein gemeinsames Programm auf, um ihre Technologien und Services rund um IBM Cognitive Computing, IBM Cloud und IBM Power Systems, SAP S/4HANA sowie die SAP HANA Cloud Plattform besser zu verzahnen, weiterzuentwickeln und um industriespezifische Funktionalitäten zu ergänzen. Die neuen Lösungen werden sowohl On Premise als auch in der Cloud verfügbar sein und Kunden bei der digitalen Transformation unterstützen.

Um das gemeinsame Portfolio schlagkräftiger zu machen, planen die beiden Unternehmen Ressourcen an ihren Standorten in Walldorf und Palo Alto zu bündeln, um an kognitiven Geschäftsanwendungen, an einer verbesserten Nutzererfahrung und an branchenspezifischen Lösungen zu arbeiten.

„Innovative Unternehmen werden von den fundamentalen Elementen dieser Ankündigung profitieren – denn es geht um Cognitive Computing, Cloud und hochwertiges, verbraucherfreundliches Design für alle Branchen“, sagt Senior Vice President Bridget van Kralingen, IBM Global Business Services. „Wir schaffen ein komplementäres Angebot an gemeinsamen Lösungen, damit unseren Kunden der schnelle Umbau zu einem kognitiven Unternehmen gelingt.“

Im Einzelnen ist geplant:

• Entwicklung Cloud-basierter Lösungen: Aufbauend auf der im Oktober 2014 geschlossenen SAP HANA und IBM Cloud Partnerschaft werden IBM und SAP gemeinsam weitere branchenspezifische Cloud-Lösungen entwickeln und die aktuellen SAP HANA Enterprise Cloud Services um Maintenance- und Support-Services erweitern.
• Neue hybride/On-Premise-Lösungen: IBM und SAP werden zukünftig hybride und On-Premise-Lösungen mit SAP HANA auf IBM Power Systems anbieten. Unterstützung dafür leistet das neue IBM Power Systems Center of Excellence für SAP HANA in Austin, Texas.
• Kognitive Fähigkeiten für SAP HANA: IBM wird kognitive Lösungen für SAP S/4HANA entwickeln und mit Schnittstellen zu kognitiven Geschäftsanwendungen erweitern.
• Bessere User Experience: IBM Interactive Experience (iX), eine der größten Digitalagenturen der Welt, SAP Global Design sowie das SAP Customer Engagement und Commerce Team werden gemeinsam an der Entwicklung neuer Experience-Formate arbeiten, die ohne größeren Aufwand für Kunden individualisiert werden können. Dies beinhaltet auch das Design Know-how der IBM für mobile iOS-Oberflächen.
Darüber hinaus entwickeln die Unternehmen gemeinsame Beratungsmodelle und branchenspezifische Leitfäden für die digitale Transformation von Unternehmen.

IBM auf der Hannover Messe 2016: Auf dem Weg zur lernenden Fabrik

Vom Sensor über die Analyse bis zum kognitiven Mensch-Maschine-Dialog mit Watson: IBM demonstriert, wie vernetzte, sichere Wertschöpfungsketten für Industrie 4.0 aussehen können

Integration als Schlüssel: IBM präsentiert auf der Hannover Messe in Halle 7 am Stand D18 wie smarte, digital vernetzte Wertschöpfungsketten für Industrie 4.0 Projekte aussehen können. Das Spektrum reicht von der Erfassung einzelner Sensordaten über deren Konsolidierung und Auswertung bis hin zu Vorhersagen für eine rechtzeitige Wartung sowie Ratschlägen vom kognitiven System Watson, falls unvorhergesehene Probleme auftauchen. Wie Industrie 4.0 in der Praxis funktioniert, zeigt ein Pilotprojekt mit John Deere, einem der ältesten und erfolgreichsten Traktorenhersteller der Welt, realisiert am größten europäischen Produktionsstandort Mannheim. Vorgestellt wird aber auch eine sehr einfach zu implementierende Industrie 4.0-Plattformlösung für kleine und mittelständische Unternehmen. Sie wurde entwickelt von IcoSense, einem österreichischen Startup-Unternehmen, und nutzt ausschließlich IBM Technologie. Darüber hinaus werden Lösungen rund um das Thema Sicherheit und intelligentes Asset-Management gezeigt.

IBM präsentiert auf der Hannover Messe umfassende Lösungen und Konzepte, wie Industrie 4.0 Projekte Schritt für Schritt realisiert werden können. Das Spektrum reicht von Lösungen zur Sammlung und Auswertung von Sensordaten, über deren Konsolidierung und Analyse bis hin zu intelligenten Software-Tools für die vorausschauende Wartung (Predictive Maintenance) sowie dem Einsatz kognitiver Systeme. Hier betritt IBM Neuland: auf der HMI wird gezeigt, wie der Werker vor Ort im Dialog mit dem lernenden System IBM Watson umgehend Hilfestellung für die Lösung von Problemen bekommt, die während des Produktionsprozesses plötzlich auftreten.



Wie Industrie 4.0-Projekte im großen Stil ebenso wie im kleinen Maßstab in die Praxis umgesetzt werden können, zeigen das Pilotprojekt von John Deere sowie die kreative Plattform-Lösung von IcoSense.

John Deere: Integration im Zeichen von Industrie 4.0

Gemeinsam mit IBM und weiteren Partnern wurde für das Mannheimer Werk des Traktorenherstellers eine Smart Manufacturing Plattform, basierend auf einer Service-orientierten Industrie 4.0-Architektur (SOA), entwickelt. Sie bietet sowohl dem Werker vor Ort als auch für die Produktionsplanung und -Optimierung wichtige Hilfestellungen, Entscheidungsgrundlagen und Automatisierungsmöglichkeiten. Mit Hilfe der Plattform, die unterschiedlichste Datenprotokolle verarbeiten kann, ist eine umfassende Steuerung und vertikale Integration der Produktionsprozesse möglich.

IcoSense: einfache Implementierung für schnelles Prototyping

Das österreichische Startup zeigt, wie Unternehmen ihre Maschinen-, Produkt- und Prozess-Daten ohne großen Aufwand über eine Cloud-basierte Plattform sammeln, analysieren, miteinander verbinden und steuern können. Projekte rund um das Internet der Dinge lassen sich auf diese Weise innerhalb weniger Tage implementieren und neue Kenntnisse durch schnelles Prototyping nahezu unmittelbar gewinnen. In einem weiteren Schritt kann IBM Watson-Technologie in dieses Gesamtsystem eingebunden werden, damit aus Daten nicht einfach nur Informationen werden, sondern Wissen entsteht.

Darüber hinaus zeigt IBM intelligente Sicherheits-Lösungen für unterschiedliche Industrie 4.0-Szenarien mit Schwerpunkten auf der Überwachung digitaler Produktionsumgebungen sowie virtuellem Patch-Management. Gezeigt wird schließlich auch eine IoT-basierte Lösung zur Überwachung von physischen Anlagen und Produktionsstätten.

SmartFactoryKL: Datenintegration, Analyse und Prävention

In Halle 8 am Stand D20 demonstriert die Technologie-Initiative Smart FactoryKL die Fabrik der Zukunft. Auch dort wird die IBM vertreten sein. Der Fokus der IBM im Verbund der Initiative liegt auf den Themen Datenintegration, Datenanalyse und Vermeidung von Ausfallzeiten durch Predictive Maintenance. Im Mittelpunkt stehen hier die Vernetzung heterogener Systeme verschiedener Hersteller durch gemeinsame Standards sowie der gezielte Einsatz von Analyse-Software.

KPMG setzt auf die kognitiven Fähigkeiten von IBM Watson

Die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft KPMG wird ab sofort kognitive Watson Technologien in ihren unterschiedlichen Geschäftsbereichen nutzen, schwerpunktmäßig im Bereich der Wirtschaftsprüfung. Das Unternehmen verfolgt damit das Ziel, besser fundierte Erkenntnisse über Finanz- und Geschäftstransaktionen ihrer Kunden zu erlangen sowie neue, innovative Services anbieten zu können.

„Das kognitive Zeitalter ist angebrochen“, bestätigt Lynne Doughtie, Vorsitzende und Geschäftsführerin von KPMG LLP. „Der Einsatz von Watson Technologien wird die Möglichkeiten unserer Teams im Hinblick auf die Analysen finanzieller und operativer Datenströme, die entscheidend sind für die Gesundheit von Kapitalmärkten und Unternehmen, erheblich verbessern. Neben dieser substanziellen Qualitätsverbesserung liegt das Potenzial kognitiver Technologien zudem in der Entwicklung vollkommen neuer Dienstleistungen.“

Kognitive Technologien erlauben eine wesentlich einfachere Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine, weil der Dialog in natürlicher Sprache möglich ist und gleichzeitig enorme Mengen an Daten analysiert werden können. Diese Kombination führt zu besser fundierten Erkenntnissen. Watson vereint maschinelles Lernen und andere Technologien der künstlichen Intelligenz in einem System, auf das über verschiedene Apps zugegriffen werden kann.



„Wirtschaftsprüfer und andere vergleichbare Dienstleister sehen sich mit wachsenden Mengen unstrukturierter Daten konfrontiert. Kognitive Systeme wie Watson verändern die Art und Weise, wie mit diesen Daten umgegangen und wie sie genutzt werden können, um Entscheidungen zu treffen“, sagt John Kelly, Senior Vice President Cognitive Solutions und IBM Research. „Mit der Implementierung von Watson geht KPMG einen zukunftsorientierten Weg, um ihre Expertise zu vertiefen und neue Erkenntnisse aus kritischen Unternehmensdaten zu gewinnen.“

Die Weiterentwicklung von Dienstleistungen

Viele Dienstleistungen von KPMG wie Wirtschaftsprüfungen sowie die Steuer- und Unternehmensberatung sind abhängig von persönlichen Einschätzungen. Unterstützt man dies mit kognitiven Technologien, können traditionell geprägte Sichtweisen um fundierte Analysen ergänzt werden, die dann möglicherweise zu ganz neuen Einsichten führen: Zum Beispiel, wie der Einsatz von Zeit, Kapital, Mitarbeitern und anderen Ressourcen besser gestaltet werden kann. Das wachsende kognitive Öko-System von KPMG wird erheblich zu solchen Erkenntnisgewinnen beitragen und gleichzeitig helfen, das Serviceangebot kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Ein aktuelles Projekt ist der Einsatz kognitiver Fähigkeiten, um wesentlich größere Mengen strukturierter und unstrukturierter Daten zu analysieren, die in unmittelbarem Zusammenhang mit der Finanz-Performance eines Unternehmens stehen. Dabei handelt es sich nicht selten um Tausende oder Millionen von Transaktionen. Die Wirtschaftsprüfer trainieren das System, solche Assessments immer exakter durchzuführen. Damit erhalten die Audit-Teams sehr viel schneller präzise Bewertungen und Einblicke in die finanziellen und geschäftlichen Aktivitäten ihrer Kunden und können auch Anomalien schneller erfassen und ihnen auf den Grund gehen.

Hilton and IBM Pilot “Connie,” The World’s First Watson-Enabled Hotel Concierge

Hilton Worldwide and IBM today announced a collaboration to pilot “Connie” – the first Watson-enabled robot concierge in the hospitality industry. Connie draws on domain knowledge from Watson and WayBlazer to inform guests on local tourist attractions, dining recommendations and hotel features and amenities.

Connie, named for Hilton’s founder Conrad Hilton, marks the first time IBM, leveraging the NAO humanoid robot infrastructure in partnership with SoftBank Robotics, has developed a Watson-enabled robot for the hospitality market. Connie will work side-by-side with Hilton’s Team Members to assist with visitor requests, personalize the guest experience and empower travelers with more information to help them plan their trips.

Currently stationed near reception at the Hilton McLean in Virginia, Connie is learning to interact with guests and respond to their questions in a friendly and informative manner. Connie uses a combination of Watson APIs, including Dialog, Speech to Text, Text to Speech and Natural Language Classifier, to enable it to greet guests upon arrival and to answer questions about hotel amenities, services and hours of operation. By tapping into WayBlazer’s extensive travel domain knowledge powered by Watson, Connie can also suggest local attractions outside the hotel.



The more guests interact with Connie, the more it learns, adapts and improves its recommendations. The hotel will also have access to a log of the questions asked and Connie’s answers, which can enable improvements to guests’ experiences before, during and after their stays.

Connie is powered by Watson, a cognitive computing technology platform that represents a new era in computing where systems understand the world in the way that humans do – through senses, learning and experience.

“We’re focused on reimagining the entire travel experience to make it smarter, easier and more enjoyable for guests,” said Jonathan Wilson, vice president, product innovation and brand services, Hilton Worldwide. “By tapping into innovative partners like IBM Watson, we’re wowing our guests in the most unpredictable ways.”

„This project with Hilton and WayBlazer represents
an important shift in human-machine interaction, enabled by the embodiment of Watson’s cognitive computing,“ said Rob High, IBM fellow and vice president and chief technology officer of IBM Watson. „Watson helps Connie understand and respond naturally to the needs and interests of Hilton’s guests — which is an experience that’s particularly powerful in a hospitality setting, where it can lead to deeper guest engagement.“

“WayBlazer is excited to bring Watson’s cognitive computing capabilities directly to the traveler as a way to improve the in-destination experience,” said Felix Laboy, CEO of WayBlazer. “We believe providing personalized and relevant insights and recommendations, specifically through a new form factor such as a robot, can transform brand engagement and loyalty at the Hilton.”

Connie is the latest example of Hilton’s long history of innovation to enhance guest stays, as far back as 1947 as the first hotel company to introduce televisions into guest rooms. Recent innovations include digital check-in with Room Selection, which recently surpassed 10 million users; Digital Key; and partnerships with Uber to deliver ‘Local Scene’ and ‘Ride Reminders’ and with Tesla and Current, powered by GE, to rapidly expand the electric vehicle charging program.

RSA 2016: IBM beabsichtigt die Übernahme von Resilient Systems

Der erste Tag der RSA-Sicherheitskonferenz in San Francisco hat mit einer interessanten Nachricht von IBM begonnen: Der Konzern beabsichtigt, Resilient Systems zu erwerben, einen Anbieter von Lösungen für das Security Incident Management aus dem amerikanischen Bundesstaat Massachusetts. Chief Technology Officer des Unternehmens ist der IT-Sicherheitsexperte Bruce Schneier. Neben der geplanten Akquisition gab IBM auch den Start der sogenannten „X-Force Incident Response Services“ bekannt, die Kunden ermöglichen sollen, auf möglichst viele Facetten von Cybergefahren zu reagieren. Die Technologie von Resilient Systems soll nach den Aussagen des Konzerns einen wichtigen Teil dieser neuen IBM Security-Services bilden.

„Mit Koryphäen wie Bruce Schneier ist Resilient Systems ein Schlüssel-Unternehmen beim Thema Security Incident Management“, wird Gerd Rademann, Business Unit Executive, IBM Security Systems DACH in einer Pressemitteilung zitiert: „Mit der geplanten Akquisition des Unternehmens, die wir zum Auftakt der RSA-Conference in San Francisco verkündet haben, wollen wir ein Zeichen setzen: Das Aufdecken von und Reagieren auf Cyberattacken für unsere Kunden liegt uns mehr denn je am Herzen, denn bloße Prävention reicht in Zeiten von Cloud und Bring-Your-Own-Device längst nicht mehr aus.“



Die Übernahme von Resilient Systems soll den Angaben zufolge im Laufe dieses Jahres realisiert werden. Unter den rund 100 Mitarbeitern des Unternehmens ist mit Schneier ein Manager, der sich besonders als Kryptograph einen Namen gemacht hat.

Mit den IBM X-Force Incident Response Services sollen sich Kunden gegen Cyberangriffe besser rüsten können, Sicherheitsvorfälle managen und gegen aktive Attacken vorgehen. Dafür haben sie Zugriff auf das Wissen von weltweit rund 3.000 Sicherheitsforschern und Beratern. Die Technologie von Resilient Systems wird nach den Angaben des Konzerns die Basis der neuen IBM Services bilden und nach und nach ins gesamte IBM Security-Portfolio integriert.

Neuer IBM X-Force-Report: Profis am Werk bei Cybercrime

IBM schaut im aktuellen X-Force-Report auf das Jahr 2015 und die auffälligsten Entwicklungen bei Cybergefahren zurück: Nicht Kreditkartendaten, sondern Patientenakten sind mittlerweile die heißeste Ware auf dem Internetschwarzmarkt, weil sie deutlich mehr Wert sind. Zudem werden Hackerbanden ständig professioneller, organisieren sich besser und bieten ihr kriminelles Handwerk als Dienstleistung an. Zu guter Letzt zeigt der X-Force-Report auch, welche Malware 2015 am häufigsten für Attacken auf die Finanzbranche eingesetzt wurde. Auch hier sind Profis am Werk.

„Statt auf Kreditkarten schielen Cyberkriminelle mittlerweile vorwiegend auf Datensätze aus dem Gesundheitssektor, darunter Patientendaten“, sagt Gerd Rademann, Business Unit Executive, IBM Security Systems DACH. „Weltweit gerieten 2015 rund 100 Millionen davon in die Hände von digitalen Dieben, die damit auf dem Internetschwarzmarkt einen guten Preis erzielen.“

Patientendaten hoch im Kurs

Laut dem aktuellen IBM X-Force-Report sind nicht Kreditkartendaten, sondern Patientenakten mittlerweile die heißeste Ware auf dem Internetschwarzmarkt. Der Grund dafür ist die Haltbarkeit dieser Beute: Lässt sich eine Kreditkartennummer leicht ändern, sind zum Beispiel in Patientendaten einzigartige persönliche Informationen gespeichert, wie Geburtsdatum, Sozialversicherungsnummern oder ärztliche Diagnosen. Auf Basis dieser Beute verüben Cyberkriminelle gerne auch weitere Straftaten, zum Beispiel Identitätsdiebstahl oder Erpressung.



Profis am Werk

Größere Banden, höhere Reichweite, bessere Infrastruktur: Cyberkriminelle sind im Laufe des Jahres 2015 deutlich professioneller geworden und bieten ihr illegales Handwerk zunehmend als Dienstleistung an: Crimeware-as-a-Service (CaaS) erlaubt Hackern – wie in einem Baumarkt – das beste Werkzeug für ihre Angriffe einzukaufen, um damit immer größere Kampagnen zu fahren. Damit dringen sie auch in neue Regionen vor, die zuvor weniger bedroht waren – etwa Japan, wo die Rentenversicherung im Jahr 2015 Opfer einer Phishing-Attacke wurde, bei der mehr als eine Million Datensätze mit privaten Informationen von Bürgern gestohlen wurden.

Malware: Zeus-Trojaner steigt ab, Dyre im Aufwind

Eine Professionalisierung der Cyberkriminellen lässt sich auch anhand der im Jahr 2015 am häufigsten eingesetzten Malware für Angriffe auf die Finanzbranche nachweisen. So haben etwa Angriffe mit dem Zeus-v2-Trojaner seit 2015 um fast ein Viertel (23%) abgenommen. Dessen öffentlich verfügbarer Code wurde hauptsächlich von Amateuren eingesetzt und verliert jetzt, da er von diesen nicht mehr weiterentwickelt werden kann, seine Wirksamkeit. Ganz anders beim Dyre-Trojaner, wo Profis am Werk sind und dessen Angriffsvolumen seit 2014 um fast ein Fünftel (19%) zunahm. So gehen gut ein Viertel (24%) aller Angriffe auf die Finanzbranche im Jahr 2015 auf das Konto von Dyre, der damit die Rangliste vor Neverquest (19%) und Bugat (18%) anführt.

Hier können Sie den X-Force Threat Intelligence Quarterly (1Q 2016) herunterladen: http://bit.ly/1XCiwei (Download verfügbar bis zum 25. Februar 2016)

IBM Studie: Chefetage wiegt sich häufig in IT-Sicherheit, ohne es zu sein

Intensivere Abstimmung zwischen C-Suite und CISOs zur Bedrohungslage bei Unternehmen erforderlich / Mehr als 700 Führungskräfte aus 28 Ländern in 18 Branchen hat IBM für ihre aktuelle C-Suite-Studie zum Thema Cybersicherheit befragt – die meisten behaupten, ihre IT sei sicher – wirklich nachweisen können das die wenigsten

In der aktuellen IT-Security-Studie von IBM geht es um die C-Suite. Das sind die Top-Führungskräfte in Unternehmen mit einem „C“ im Titel, also etwa der CEO (Chief Executive Officer) oder der CFO (Chief Financial Officer). Über 700 von ihnen hat IBM weltweit zum Thema Cybersicherheit befragt. So sind sich rund zwei Drittel (65%) sehr sicher, ihr Unternehmen sei gut gegen IT-Sicherheitsrisiken aufgestellt. Bei näherem Hinsehen stellt sich heraus, dass weniger als ein Fünftel (17%) nachweisen können, alles Nötige zu tun, um sich etwa vor Cyberangriffen zu schützen. Und das ist nicht der einzige Irrtum, dem die Chefetagen laut der Studie erliegen.

„Unsere aktuelle C-Suite-Studie schlägt die Brücke zwischen Wahrnehmung und Wahrheit beim Thema IT-Sicherheit in Unternehmen“, sagt Gerd Rademann, Business Unit Executive, IBM Security Systems DACH. „So glauben etwa 70 Prozent der von uns befragten Top-Führungskräfte, dass wie einsame Wölfe agierende Hacker die größte Bedrohung für ihre Organisation darstellen. Dabei wissen wir, dass 80 Prozent der Cyberattacken von ausgezeichnet organisierten Banden ausgehen.“



Für ihre aktuelle C-Suite-Studie hat IBM mehr als 700 Führungskräfte aus 28 Ländern in 18 Branchen befragt. Zu diesen zählen etwa der CEO (Chief Executive Officer) oder der CFO (Chief Financial Officer), also alle Chefs mit „C“ im Titel. Einzig CISOs (Chief Information Security Officer) wurden nicht befragt. Zum einen, weil noch nicht jedes Unternehmen diese Rolle etabliert hat und zum anderen, weil die CISOs die Lage ihrer Organisationen beim Thema IT-Sicherheit kennen dürften – was bei den Leitern der einzelnen Bereiche wie Marketing, Personal oder Vertrieb oft nicht der Fall ist.

Die Wenigsten sind „cybergesichert“

Selbst die obersten Chefs tappen oft im Dunkeln: So glauben über die Hälfte (55%) der befragten CEOs und sogar drei Viertel (76%) der CIOs (Chief Information Officer), ihre Organisation sei beim Thema Cybersicherheit sehr gut aufgestellt. Insgesamt meinen das rund zwei Drittel aller Top-Führungskräfte. Dabei stellte IBM fest, dass diese Behauptung bei gezieltem Nachfragen nur bei 17 Prozent der Unternehmen haltbar ist. Solche Unternehmen bezeichnet die C-Suite-Studie als „cybergesichert“ („cybersecured“). Sie unterscheiden sich vom Rest zunächst dadurch, dass sie bereits einen CISO etabliert haben. Zudem verfügen diese Unternehmen über einen Plan, wie sie Top-Führungskräfte beim Thema IT-Sicherheit einbeziehen und tun dies auch, indem sie mehr Transparenz schaffen.

Nur die Bad Guys arbeiten zusammen

Auch beim Thema Kollaboration klaffen Anspruch und Wirklichkeit auseinander. So ist zwar über die Hälfte (55%) aller befragten CEOs davon überzeugt, eine stärkere Zusammenarbeit der Wirtschaft sei dringend notwendig, um Cyberkriminalität effektiv zu bekämpfen. Doch sind nur ein Drittel (32%) der Geschäftsführer auch bereit, relevante Informationen mit anderen außerhalb ihrer Organisation zu teilen.

Ganz anders die Bad Guys: Bei Cyberkriminellen ist Sharing in Echtzeit an der Tagesordnung – etwa über Kanäle im Dark Web, einem nicht über Suchmaschinen auffindbaren Teil des Internets. Um auch den Good Guys beim Datenaustausch auf die Sprünge zu helfen, hat IBM im Jahr 2015 das X-Force-Exchange-Netzwerk gegründet. Die soziale Plattform in der Cloud erlaubt den offenen Zugang zu historischen und Echtzeit-Daten-Aufzeichnungen von Sicherheitsbedrohungen, einschließlich Life-Reports des weltweiten Threat-Monitoring-Netzwerks der IBM. Damit können sich Unternehmen effektiver und gezielter gegen Cyberattacken wehren.

Marketing-, Personal- und Finanzdaten begehrt

Aufpassen sollten vor allem Chefs von Marketing, Personal oder der Finanzabteilung. Hier liegen die Daten, auf die es Cyberkriminelle besonders abgesehen haben, wie Kunden- und Mitarbeiterdaten, Bilanzen oder gar Zugänge zu Bankkonten. Immerhin haben CMOs (Chief Marketing Officer), CHROs (Chief Human Ressources Officer) und CFOs den Handlungsbedarf erkannt: 60 Prozent von ihnen bestätigen in der C-Suite-Studie, dass sie und ihre Abteilungen keine aktive Rolle in der Planung und Ausführung der IT-Security-Strategie in ihrem Unternehmen spielen. So haben etwa nur 57 Prozent der CHROs Mitarbeiterschulungen zur Cybersicherheit eingeführt.

IBM macht München zur Watson IoT-Hauptstadt

München wird zur weltweiten Zentrale des neuen IBM Geschäftsbereichs Watson IoT und gleichzeitig der neue Standort für das erste europäische Watson Innovation Center. Rund 1.000 IBM Entwickler, Berater, Forscher und Designer werden zukünftig in den Münchnern HighLight Towers tätig sein. Gemeinsam mit Kunden und Partnern arbeiten sie dort an einer neuen Generation vernetzter Lösungen an der Schnittstelle von Cognitive Computing und IoT (Internet of Things). Ziel ist es, über kognitive Fähigkeiten vernetzte Geräte, Systeme und Sensoren intelligent zu machen sowie neue Marktchancen zu erschließen. Die neuen Lösungen werden über die IBM Watson IoT Cloud als globale Plattform verfügbar sein. Das neue Watson IoT-Hauptquartier repräsentiert die größte Investition der IBM in Europa seit mehr als 20 Jahren.

Gegenwärtig gibt es auf der Welt über neun Milliarden vernetzte Geräte, die in den nächsten 15 Jahren täglich rund 2,5 Trillionen Bytes produzieren werden. Dazu gehören medizinische Geräte und Systeme wie beispielsweise implantierte Defibrillatoren, Wearables, IT-Verkehrssteuerungssysteme, vernetzte Sicherheits- sowie Fahrerassistenzsysteme für Automobile oder die intelligente Energiesteuerungstechnik für Haushalte. Alles Produkte und Dinge, die die Umwelt schützen und dem Menschen das Leben erleichtern und sicherer machen. Das Umsatzvolumen rund um IoT wird bis 2020 auf 1,7 Billionen US-Dollar geschätzt. Diese Daten sinnvoll zu nutzen ist eine der großen Marktchancen – auch für das deutsche Zukunftsprojekt Industrie 4.0.




Industrie 4.0 – Synonym für die vierte industrielle Revolution – steht für eine umfassende Vernetzung von Produktions- und Wertschöpfungsketten. So individualisieren Unternehmen mit Industrie-4.0-Technologien ihre Fertigung und entwickeln mit intelligenten Algorithmen neue Produkte und Dienstleistungen: Flugzeuge überwachen nicht nur automatisch ihre Systeme, sondern gewinnen daraus Erkenntnisse für effizientere Triebwerke mit geringerem Kraftstoffverbrauch. Smarte Fabriken werten digitale Daten aus, um die Fertigung zu steigern, Produktionsfehler früh zu erkennen und zukünftige Produkte effizienter zu entwickeln. Voraussetzung ist die nahtlose Kommunikation aller beteiligten Systeme untereinander mit dem Ziel, dass sich Anlagen und Prozesse selbst steuern. Industrie 4.0 baut deshalb auf Technologien wie dem Internet der Dinge auf. Es bedarf Maschinen, die von Anfang an mit eigener Intelligenz ausgestattet sind und einer entsprechenden Infrastruktur, die die Daten in Echtzeit analysiert. „IBM macht München zur Watson IoT-Hauptstadt“ weiterlesen

IBM-Studie: Manager haben Angst vor der „Uberisierung“

Nach einer aktuellen Studie des IBM Institute for Business Value (IBV) ist der Trend der „Uberisierung“, mit dem das Aufweichen von Branchengrenzen durch neue Wettbewerber umschrieben wird, eine der Hauptsorgen in den Vorstandsetagen. Der Anteil an Führungskräften, die erwarten, sich immer stärker gegen branchenfremde Mitbewerber behaupten zu müssen, ist innerhalb der letzten beiden Jahre um mehr als ein Viertel gestiegen – von 43 Prozent im Jahr 2013 auf heute 54 Prozent. Für die Studie „Redefining Boundaries: Insights from the Global C-suite Study“ wurden in über 70 Ländern rund 5.200 CEOs, CMOs, CFOs, und CIOs aus öffentlichen und privaten Unternehmen in 21 Branchen befragt.

Das Reizwort lautet Industriekonvergenz: Laut Studie bewerten immer mehr CxOs die Annäherung von Branchen als den bestimmenden Einflussfaktor auf ihre Geschäfte in den kommenden drei bis fünf Jahren. „Der Wettbewerb folgt neuen Regeln. Führungskräfte müssen sich auf neuartige Bedrohungen einstellen – Bedrohungen, die oft unsichtbar bleiben, bis es schließlich zu spät für Gegenmaßnahmen ist“, sagt Bridget van Kralingen, Senior Vice President, IBM Global Business Services. „Doch es gibt Optionen: So sehen viele Leistungsträger im Einsatz von Technologien wie Cognitive Computing und lernenden Systemen einen Schlüssel zur Bewältigung derartiger disruptiver Ereignisse.“



Immerhin wollen 24 Prozent der Führungskräfte von den als besonders leistungsstark bewerteten Unternehmen kognitive Technologien einsetzen. Ihre vorausschauenden sowie kognitiven Analyse-Methoden helfen laut Studie dabei, mit größerer Sicherheit zu prognostizieren, was im Wettbewerbsumfeld passieren wird und liefern Erkenntnisse, um versteckte Mitbewerber frühzeitig zu erkennen.

Das Unbekannte vermeiden

Lange galten hauptsächlich diejenigen neuen Akteure als größtes Risiko für traditionelle Unternehmen, die sich mit günstigeren Angeboten mehr Marktanteile sichern wollten. Das hat sich geändert: Heute werden etablierte Firmen immer häufiger von neuen Marktteilnehmern mit vollkommen neuartigen, meist digitalen, Geschäftsmodellen bedroht sowie durch kleinere, agilere Mitbewerber. Diese veränderten Rahmenbedingungen haben auch Auswirkungen auf das Management in den Unternehmen: So sehen fast die Hälfte (48 Prozent) der CxOs die Notwendigkeit, ihre dezentrale Entscheidungsfindung zu stärken, 54 Prozent machen sich auf die Suche nach Innovationen außerhalb ihrer Unternehmen und 70 Prozent planen, ihre Partnernetzwerke zu erweitern. „IBM-Studie: Manager haben Angst vor der „Uberisierung““ weiterlesen

IBM und Diehl Controls bauen gemeinsame Plattform für Geräteüberwachung

IBM und Diehl Controls, ein führender Hersteller für intelligente Sensoren und Steuerungstechnik, kündigen heute eine Pilot-Cloud-Plattform an. Sie ermöglicht es Haushaltsgeräteherstellern auf der Grundlage von Daten, die über das Internet of Things (IoT) gesammelt werden, den Zustand ihrer Geräte, die in den Haushalten ihrer Kunden stehen, aus der Ferne zu überwachen. Die gleiche Plattform können auch Energieunternehmen nutzen, um die Versorgung mit Energie besser zu steuern.

Die heutige Ankündigung geschieht im Rahmen der vor kurzem beschlossenen Investitionen der IBM in Höhe von drei Milliarden US-Dollar zum Aufbau einer neuen IoT-Geschäftseinheit in den nächsten vier Jahren. Nahezu alle Haushaltsgerätehersteller und Energieunternehmen arbeiten gegenwärtig an Lösungen für das Smart Home, bisher jedoch existieren im Bereich Smart Home allenfalls Insellösungen für die Bedienung der Geräte in Form von Apps und auch den Energieunternehmen fehlen die richtigen Werkzeuge für neue Services.

Die neue Plattform von Diehl und IBM wird Haushaltsgeräteherstellern Werkzeuge für die vorausschauende Wartung, Software-Updates, Remote Diagnostics und Fehlerbehebung in Echtzeit an die Hand geben, so dass sie entsprechende Services online anbieten können. Falls beispielsweise ein Wäschetrockner einen neuen Flusenfilter braucht, kann der Kunde direkt in einer E-Mail verständigt beziehungsweise ein Wartungstermin verabredet werden. „IBM und Diehl Controls bauen gemeinsame Plattform für Geräteüberwachung“ weiterlesen

Neue IBM Sischerheitsstudien: Cyberattacken aus den eigenen Reihen am häufigsten

Rund die Hälfte aller Cyberattacken auf Unternehmen kommt aus den eigenen Reihen. Zu diesem Ergebnis kommt der neue IBM 2015 Cyber Security Intelligence Index. Unter den Angreifern finden sich oft ehemalige Angestellte, Dienstleister mit Systemzugriff oder arglose Mitarbeiter, die Opfer von Kriminellen werden. Rund ein Viertel der Attacken geht auf unbedachte Anwenderfehler zurück, etwa beim Klicken auf präparierte Links in Spam-E-Mails. Nicht umsonst ist der Anteil von mit Schadsoftware infiziertem Spam seit 2013 von einem auf aktuell vier Prozent angestiegen, wie aus dem zweiten neuen Report, dem neuen IBM X-Force Threat Intelligence Quarterly Report hervorgeht. Unterm Strich gehören „unbefugte Zugriffe“ damit heute zu den häufigsten Sicherheitsvorfällen.

„Wir sprechen viel darüber, dass Cyberattacken das Werk anonymer Profihacker sind, die mit ihrem Laptop fernab in irgendwelchen dunklen Ecken sitzen und auf eine Gelegenheit warten“, sagt Gerd Rademann, Business Unit Executive, IBM Security Systems DACH. „Was jedoch kaum wahrgenommen wird: Über die Hälfte der Angriffe kommen aus den eigenen Reihen oder von Dritten mit Systemzugriff – also von Insidern.“

Angestellte unter den Angreifern

Social Media, Cloud und Big Data sowie der verstärkte Einsatz von mobilen Endgeräten in Unternehmen sorgen bei unzureichender Absicherung für immer mehr Angriffsfläche. Verblüffend ist: 55 Prozent der Cyberattacken stammen laut dem neuen IBM 2015 Cyber Security Intelligence Index aus den eigenen Reihen. Da gibt es unzufriedene Ex-Angestellte, die noch über Passwörter verfügen oder gar Zugänge einrichten, bevor sie das Unternehmen verlassen. Diese Insider mit Motiv machen fast ein Drittel – 31,5 Prozent – aller Angriffe aus. Anwenderfehler oder arglose, durch Dritte manipulierte Mitarbeiter verantworten rund ein Viertel der Angriffe – 23,5 Prozent. Neben Mitarbeitern können auch Dienstleister mit Systemzugriff, also Quasi-Insider, eine Gefahr sein. Von Outsidern ohne Zugriffsrechte kommt nur weniger als die Hälfte aller Attacken, genau 45 Prozent. „Neue IBM Sischerheitsstudien: Cyberattacken aus den eigenen Reihen am häufigsten“ weiterlesen

IBM investiert 3 Milliarden Dollar in das Internet der Dinge

Der amerikanische Computerkonzern wird in den kommenden vier Jahren 3 Milliarden Dollar in den Aufbau einer neuen „Internet of Things“ (IoT)-Einheit investieren. Im Zuge dessen wird IBM eine cloudbasierte offene Plattform entwickeln und aufbauen, die Kunden und Partnern in unterschiedlichen Branchen Werkzeuge an die Hand gibt, um Echtzeit-Sensordaten und Daten aus unterschiedlichsten anderen Quellen direkt in Geschäftsabläufe zu integrieren. Schon die Smarter Planet- und Smarter Cities-Initiativen von IBM basierten auf praktischen Anwendungen des IoT und führten zur Entwicklung von Angeboten im Bereich der intelligenten Vernetzung, zum Beispiel bei der Steuerung von Verkehrsflüssen oder in der Energieversorgung mit Smart Grids. Mit neuen branchenspezifischen Cloud-Daten-Diensten und Entwickler-Tools baut IBM nun auf dieser Expertise auf und stellt Lösungen vor, um Daten aus einer Vielzahl von traditionellen Datenquellen und Sensordaten integrieren zu können. Entscheidungsträger erhalten auf Basis dieser Daten die Möglichkeit, Produkte, Services, Preise und Geschäftsabläufe zu optimieren. „IBM investiert 3 Milliarden Dollar in das Internet der Dinge“ weiterlesen

Neuer IBM X-Force-Bericht: mehr Sicherheitslücken als je zuvor

Die IT-Sicherheitsexperten der IBM X-Force haben ihren jüngsten Vierteljahresbericht veröffentlicht – den „IBM X-Force Threat Intelligence Quarterly“: Laut diesem sind im Jahr 2014 mindestens eine Milliarde digitaler Datensätze mit persönlichen Informationen in falsche Hände geraten. Außerdem traten im letzten Quartal des Jahres 2014 mehr als 9200 neue Sicherheitslücken auf – noch nie in der 18jährigen Geschichte des X-Force-Reports haben die IBM Forscher mehr Vorfälle registriert als 2014. „Entwickler kommen mit dem Patchen von Sicherheitslücken kaum noch hinterher“, sagt Gerd Rademann, Business Unit Executive, IBM Security Systems DACH. „Zudem tauchen kritische Fehler immer öfter in Systemen oder Softwarebibliotheken auf, die die Basis für eine Vielzahl von Anwendungen bilden und damit ein großes Gefahrenpotenzial aufweisen.“ „Neuer IBM X-Force-Bericht: mehr Sicherheitslücken als je zuvor“ weiterlesen