Volkswagen lässt Fahrzeuge von 2019 an miteinander kommunizieren

Die Vernetzung von Fahrzeugen untereinander sowie von Fahrzeugen und Verkehrsinfrastruktur ist ein weiterer wichtiger Schritt zum vernetzten Fahren. Das Ziel ist es Verkehrsunfälle zu reduzieren oder ihre Folgen zu vermindern. Volkswagen rüstet deshalb ab 2019 eine erste Modellreihe serienmäßig mit einer Kommunikationstechnik mit dem Namen pWLAN aus. Diese soll dabei helfen, ausgewählte verkehrsrelevante Informationen herstellerübergreifend auszutauschen. Wie es in einer Pressemitteilung zu dem Thema heißt, werden dabei Informationen sowohl zwischen Fahrzeugen (sogenannte „Car-to-Car“-Kommunikation), als auch zwischen Fahrzeugen und Verkehrsinfrastruktur (das heißt dann „Car-to-X“) ausgetauscht. Somit könne beispielsweise das Wissen über den Verkehr, über Unfälle und andere verkehrsrelevante Situationen schneller als bisher dem lokalen Umfeld im Bereich von rund 500 Metern zur Verfügung gestellt werden.

Die von Volkswagen eingesetzte Technologie
basiert den Angaben zufolge auf dem IEEE 802.11p (pWLAN)-Standard, den die Automobilindustrie für die direkte Kommunikation von Fahrzeugen untereinander und mit der Verkehrsinfrastruktur standardisiert und in internationalen Märkten herstellerübergreifend getestet hat.

Mithilfe der speziell für diese Anforderungen entwickelten Technologie, können verkehrsrelevante Informationen, Warnungen bis hin zu Sensordaten innerhalb weniger Millisekunden mit dem direkten Umfeld ausgetauscht werden. Somit könne der Erfassungsbereich des Fahrzeugs um mehrere hundert Meter erweitert und quasi der Blick um die Ecke ermöglicht werden, heißt es in der Mitteilung. „Volkswagen lässt Fahrzeuge von 2019 an miteinander kommunizieren“ weiterlesen

Jeder vierte Deutsche möchte digitale Sprachassistenten nutzen

„Computer, erhöhe die Temperatur im Schlafzimmer auf 20 Grad“ – dank intelligenter Lautsprecher wie Amazon Echo und Google Home lassen sich Haushaltsgeräte wie Lampe, Musikanlage, Fernseher oder Heizung per Sprachbefehl steuern, wenn sie mit dem WLAN verbunden sind. Ein Viertel der Bundesbürger ab 14 Jahren (26 Prozent) würde Sprachassistenten zu diesem Zweck nutzen. Das hat eine Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom ergeben. „In der Bevölkerung wird die Technik auch dank Sprachassistenten in Smartphones immer bekannter“, wird Timm Lutter, Bitkom-Fachmann für Consumer Electronics & Digital Media in der zugehörigen Pressemitteilung zitiert.

„Für immer mehr Menschen wird deutlich, wie digitale Sprachassistenten den Alltag erleichtern können.“ So würden rund 14 Prozent der Befragten per Stimme Verkehrsnachrichten abrufen, 13 Prozent möchten sich E-Mails oder Kurznachrichten vorlesen lassen. 11 Prozent der Befragten würden digitale Sprachassistenten einsetzten, um allgemeine Informationen von Suchmaschinen abzurufen. Ebenso viele (11 Prozent) möchten Sportergebnisse per Stimme erfahren. Jeder elfte Bundesbürger (9 Prozent) würde Waren im Internet bestellen und ebenso viele (9 Prozent) würden die intelligenten Lautsprecher nutzen, um Musik abzuspielen.

Ähnlich wie der Sprachassistent im Smartphone nehmen die Geräte die Anweisungen über eingebaute Mikrofone auf, wenn zuvor das entsprechende Aktivierungswort genannt wurde. Der Assistent antwortet per Computerstimme auf die Fragen und Befehle. Rund sieben von zehn Bundesbürgern ab 14 Jahren (69 Prozent) haben laut Befragung bereits von den digitalen Sprachassistenten gehört. Vier von zehn Befragten ab 14 Jahren (39 Prozent) können sich vorstellen, die Sprachassistenten zu nutzen. „Die Anwendungsmöglichkeiten von digitalen Sprachassistenten werden täglich mehr“, sagt Lutter. „Zukünftig werden wir Teile unserer Technik freihändig per Sprachbefehl steuern.“ „Jeder vierte Deutsche möchte digitale Sprachassistenten nutzen“ weiterlesen

Der Handel digitalisiert sich nur langsam

Lieferung bis an die Haustür, Öffnungszeiten rund um die Uhr und ein Service mit dem gewissen Extra: Die Erwartungen der Kunden an die Händler haben sich mit der Digitalisierung deutlich gewandelt, doch der Handel reagiert nur zaghaft. So sehen sich 77 Prozent der Händler als Nachzügler in Sachen Digitalisierung. Das zeigt eine repräsentative Umfrage unter mehr als 500 online und stationär tätigen Einzel- und Großhändlern, die der Digitalverband Bitkom in Auftrag gegeben hat. So haben beispielsweise 11 Prozent der Händler immer noch keine eigene Homepage. Betrachtet man speziell den rein stationären Handel, ist es sogar rund jeder dritte Händler (36 Prozent), der noch keinen Internetauftritt besitzt. „Kunden wünschen sich heute den smarten Store, in dem sie ein rundum vernetztes Einkaufserlebnis haben. Einige Händler halten mit den veränderten Kundenerwartungen noch nicht Schritt. Ziel muss sein, vom Getriebenen zum Gestalter des digitalen Wandels zu werden“, sagte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. Das alte Credo „Handel ist Wandel“ habe heute mehr Gültigkeit denn je. „Zwei von drei Händlern sehen die Digitalisierung als Chance. Sie müssen die Digitalisierung jetzt entschlossener angehen.“

5 Prozent der befragten Händler verkaufen rein online, 65 Prozent bespielen einen Online- und Offline-Kanal – und 28 Prozent haben weiterhin nur ein stationäres Standbein. Wer über beide Kanäle verkauft, hat zu 71 Prozent online wie offline das gleiche Angebot. Nur 6 Prozent geben an, online ein größeres Angebot zu haben, 10 Prozent sagen, dass sie online günstiger verkaufen. „Viele Händler sehen den Online-Shop nicht als Chance für eine Erweiterung des Portfolios, etwa da sie Produkte dann nicht mehr alle einzeln im Ladengeschäft vorhalten müssen. Und ein viel zu großer Anteil hat die Online-Welt noch überhaupt nicht für sich entdeckt. Wer heute aber nicht digital ,handelt‘, verpasst schnell den Anschluss“, sagte Rohleder. Der gute Name und eine lange Tradition reichten nicht mehr aus. „Dass auch vermeintlich erfolgreiche und etablierte Unternehmen ohne echte Digitalstrategie schnell ins Schlingern geraten können, dafür gibt es in Deutschland immer wieder Beispiele wie etwa Wöhrl und Quelle“, so Rohleder.

Diejenigen Händler, die neben ihrem stationären Ladengeschäft auch einen Online-Shop unterhalten, erzielen damit erhebliche Einnahmen. So sagt jeder Zweite (50 Prozent), dass er bis zu 30 Prozent des Umsatzes online macht, weitere 27 Prozent der Händler geben an, dass sie zwischen 30 und 50 Prozent ihres Gesamtumsatzes im Internet machen, bei gut jedem zehnten Händler (11 Prozent) ist es sogar mehr als die Hälfte. Bei den Investitionen sind die Händler gleichwohl zögerlich. Drei Viertel (76 Prozent) aller Befragten gaben 2016 weniger als zehn Prozent des gesamten Jahresumsatzes für die Digitalisierung aus. Nur 3 Prozent der Händler investierten mehr. 7 Prozent gaben an, gar nicht investiert zu haben. Auch bei ihren Planungen für das laufende Jahr wollen die Händler keine großen Sprünge machen: Mehr als die Hälfte (51 Prozent) investieren genauso viel wie im vergangenen Jahr, knapp jeder Fünfte (18 Prozent) sogar weniger. 28 Prozent geben an, mehr Geld für die Digitalisierung ihres Unternehmens ausgeben zu wollen. „Digitalisierung gibt es nicht zum Nulltarif, aber sie lohnt sich. Die vielen neuen Möglichkeiten, die die Digitalisierung bietet, müssen Händler ergreifen und mit ihnen einen Service anbieten, der den Kunden begeistert“, so Rohleder. „Der Handel digitalisiert sich nur langsam“ weiterlesen

Volkswagen Konzern baut digitale Supply Chain aus

Das globale Lieferantennetzwerk der Volkswagen Konzernbeschaffung umfasst rund 40.000 Partnerfirmen. Um die Zusammenarbeit mit all diesen Partnern zukünftig noch schlanker und effizienter zu gestalten, wurde die neue Konzern Business Plattform „ONE“ entwickelt und gestern live geschaltet. ONE verbindet mehr als 300.000 Nutzer aus den Geschäftsbereichen des Volkswagen Konzerns und die Lieferanten miteinander und ist damit eine der größten Arbeitsplattformen im Konzern.

Schnelle und unkomplizierte Prozesse sowie ein einheitliches System für den gesamten Einkaufsvorgang – das sind die Vorteile der neuen digitalen Plattform ONE, von denen beide Seiten der Lieferkette profitieren.

Karsten Schnake, Leiter Globale Seriensteuerung in der Volkswagen Konzernbeschaffung, sagte: „ONE bildet das Fundament, um unser Netzwerk optimal für die Zukunft auszurichten. Für uns ist es ein Meilenstein auf dem Weg zum weltweit nachhaltigsten und innovativsten Netzwerk der Automobilindustrie.“
Thomas Eckardt, Leiter Prozessmanagement Supply Chain Volkswagen Konzernbeschaffung, betont die partnerschaftliche Herangehensweise bei der Neuentwicklung der Konzern Business Plattform: „Bei der Neugestaltung unserer digitalen Beschaffungsplattform war uns das Feedback unserer Anwender – den Lieferanten und den angrenzenden Geschäftsbereichen wie Finanz, Produktion, Logistik, Qualitätssicherung und Technische Entwicklung – besonders wichtig. So konnten wir das System gezielt an den User-Bedürfnissen ausrichten.“ „Volkswagen Konzern baut digitale Supply Chain aus“ weiterlesen

Deutschland bei steuerlichen Bedingungen für digitale Geschäftsmodelle im Nachteil

Die digitale Transformation der Wirtschaft (Industrie 4.0) ist ein weltweites Phänomen und verändert Geschäftsmodelle, Unternehmen und ganze Branchen. Hierzu benötigte Investitionen in die Digitalisierung der Wertschöpfung sind maßgeblich von länderspezifischen Standortfaktoren wie Infrastruktur, Kosten oder Personal abhängig. Zudem machen insbesondere die steuerlichen Rahmenbedingungen in den jeweiligen Ländern Standorte unterschiedlich attraktiv für Investitionen in digitale Geschäftsmodelle, wie die neue Gemeinschaftsstudie “Steuerliche Standortattraktivität digitaler Geschäftsmodelle. Steuerlicher Digitalisierungsindex 2017“ der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC, der Universität Mannheim und dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) nun erstmalig zeigt.

Besteuerung digitaler Geschäftsmodelle als Standortfaktor

Für die Analyse haben die Autoren die steuerlichen Standortbedingungen in über 30 Ländern anhand der Bemessungsgrundlagen, der effektiven Durchschnittssteuersätze und Kapitalkosten miteinander verglichen. „Dabei zeigt sich, dass digitale Geschäftsmodelle grundsätzlich geringer steuerlich belastet werden als traditionelle“, stellt Dr. Frank Schmidt, Tax-Partner und Leiter des Bereichs Industrielle Produktion bei PwC, fest. „Gerade weil digitale Geschäftsmodelle aber überaus mobil sind, ist die länderspezifische Besteuerung als Investitionskriterium von enormer Relevanz.“ „Deutschland bei steuerlichen Bedingungen für digitale Geschäftsmodelle im Nachteil“ weiterlesen

Microsoft zeigt auf der Hannover Messe Erfolgsbeispiele der digitalen Wertschöpfung und Fertigung

Die digitale Transformation ist in Deutschland angekommen: Vom 24. bis 28. April 2017 zeigt Microsoft gemeinsam mit Kunden und Partnern auf der Hannover Messe, wie Unternehmen die gesamte Produktionskette effizienter machen, digitale Fabriken aufbauen und mit Hilfe von Robotik, dem Internet der Dinge (IoT) und künstlicher Intelligenz (KI) zukunftsfähige Geschäftsmodelle entwickeln. Zu sehen ist, wie durch den Einsatz von Mixed Reality in der Produktion die physische mit der virtuellen Welt in 3D zusammenwächst: „Digital Twins” aus realen Geräten und ihren virtuellen Zwillingen ermöglichen ganz neue Wege, um komplexe Probleme zu visualisieren und zu lösen. Auf dem Microsoft-Stand (Halle 7, C40) stellen unter anderem Volkswagen, Siemens, Daimler, thyssenkrupp, Bosch Rexroth, Ecolab, Comau, Jabil und TetraPak vor, wie sie mit intelligenten Technologien Innovationen in der Produktentwicklung, Wartung und Kundenbetreuung vorantreiben.

Die Zukunftsaussichten für digitale Fertigungsunternehmen sind gut: CEOs erwarten nach dem Analystenhaus Gartner1 , dass bis 2020 41 Prozent der Unternehmensumsätze durch digitale Geschäfte erzielt werden. Für Deutschland prognostiziert der Branchenverband Bitkom2 durch das Zusammenwachsen von klassischer Produktion mit IT und Internet bis 2025 Produktivitätssteigerungen von bis zu 78,5 Milliarden Euro. Wenn Deutschland sein digitales Potenzial optimal nutzen würde, könnte das Bruttoinlandprodukt (BIP) bis 2025 um einen Prozentpunkt jährlich zusätzlich wachsen – das sind insgesamt rund 500 Milliarden Euro, ergänzt das McKinsey Global Institute.

„Die digitale Transformation macht Unternehmen agiler und sorgt nicht nur für ein riesiges Umsatzpotenzial. Mit Technologien wie künstlicher Intelligenz, Mixed Reality und dem Internet der Dinge können wir die größten Herausforderungen unserer Zeit angehen, wie zum Beispiel Wasserknappheit, Krankheit und Armut oder das Altern der Gesellschaft. Unternehmen müssen jetzt aber den Fuß von der Bremse nehmen und Gas geben, um dieses Potenzial auszuschöpfen“, sagt Sabine Bendiek, Vorsitzende der Geschäftsführung von Microsoft Deutschland. Einer aktuellen Studie von IDC zufolge bewegen sich Unternehmen in Deutschland bei der digitalen Transformation mit sehr unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Während lediglich 16 Prozent der Unternehmen die digitale Transformation vorleben und sich damit als „führend im Markt“ behaupten, steht die große Mehrheit nach wie vor am Anfang. „Jedes fünfte Unternehmen steht der Digitalisierung noch abwartend gegenüber“, so IDC. Auf der Hannover Messe zeigt Microsoft daher unter dem Motto „Delivering Excellence in Digital Manufacturing, Today“, wie Unternehmen bereits heute ihr Geschäft vernetzen und digitalisieren können. „Microsoft zeigt auf der Hannover Messe Erfolgsbeispiele der digitalen Wertschöpfung und Fertigung“ weiterlesen

Trend zur digitalen Fabrik stärkt den Industriestandort Deutschland

Die digitale Fabrik steht ganz oben auf der Management-Agenda der Industrie: 91 Prozent der Fertigungsunternehmen in Deutschland investieren in die digitale Produktion. Davon erhoffen sie sich vor allem Effizienzsteigerungen und eine größere Nähe zum Kunden, um flexibler auf die veränderten Anforderungen reagieren zu können. Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie „Digital Factories 2020 – Shaping the future of manufacturing“, für die PwC/ Strategy& 200 deutsche Industrieunternehmen befragt hat.

„Das Ziel der digitalen Fabrik ist die Fertigung von ‚Losgröße 1‘ – das für jeden Kunden zu möglichst niedrigen Kosten maßgeschneiderte Produkt. Dabei bekennen sich die Unternehmen klar zum Standort Deutschland und zur Produktion im Herzen von Europa“, kommentiert Dr. Reinhard Geissbauer, Leiter Industrie 4.0 EMEA und Geschäftsführer bei Strategy&, PwCs Strategieberatung. Denn 93 Prozent der Befragten, die Ausbaupläne für ihre digitalen Fabriken haben, wollen diese Investitionen in den kommenden fünf Jahren zumindest teilweise in Deutschland tätigen.

Die Ausbaustufen der Digitalisierung in deutschen Industrieunternehmen variieren stark: Immerhin sechs Prozent beschreiben ihre Fabriken bereits heute als vollständig digitalisiert. Die große Mehrheit (85 Prozent) hat Teilbereiche vernetzt oder setzt digitale Technologien für Insellösungen ein. Nur 9 Prozent planen keinen Ausbau zur digitalen Fabrik. „Trend zur digitalen Fabrik stärkt den Industriestandort Deutschland“ weiterlesen

Schindler präsentiert die digitale Plattform Schindler Ahead

Prädiktive Wartung, elektronische Überwachung, die wichtigsten Daten in Echtzeit immer im Blick: Mit Schindler Ahead präsentiert Schindler auf der Hannover Messe 2017 eine digitale Plattform, von der Kunden, Betreiber und Fahrgäste gleichermaßen profitieren (Halle 12, Stand D50/1). Auf dieser Basis lassen sich nicht nur Aufzüge und Fahrtreppen schneller und flexibler betreiben, sondern auch neue smarte Produkte und Services entwickeln.

Mit Schindler Ahead hat Schindler eine digitale Plattform geschaffen, über die Kunden, Fahrgäste, Anlagen und Servicemitarbeiter miteinander vernetzt werden. Aufzüge und Fahrtreppen werden zu intelligenten Maschinen. Durch die Anbindung über das Internet of Things können relevante Daten in Echtzeit analysiert und Probleme beispielsweise bereits vor dem Auftreten antizipiert und behoben werden. Schindler Ahead optimiert damit die Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit der Anlagen.

Über spezifische Apps werden Betreiber und Gebäudemanager in Echtzeit über den Status ihrer Anlagen auf dem Laufenden gehalten; umfangreiche administrative und leistungsrelevante Informationen erlauben ihnen zudem ein einfaches und effizientes Management ihres Anlagenportfolios. Durch interaktive und personalisierte Services werden auch die Fahrgäste intelligent informiert und geführt.

Schindler Ahead ist bereits heute zukunftsfähig. Kunden profitieren somit von der Innovationskraft Schindlers und seinem Partnernetzwerk. Updates und neue Anwendungen können “Over-The-Air“ (OTA) aus dem Schindler Ahead App Store geladen werden, ohne dass ein Servicetechniker die Installation vor Ort vornehmen muss. „Schindler präsentiert die digitale Plattform Schindler Ahead“ weiterlesen

Digitaler Mittelstand 2020 – Vision für den digitalen Standort Deutschland

Seit Jahren ist die Digitalisierung das beherrschende Thema der deutschen Wirtschaft. Fortschritt und Innovation werden von IT getrieben wie noch nie. Um die Wettbewerbsfähigkeit und den Wohlstand Deutschlands zu sichern, ist es deshalb unerlässlich, den digitalen Standort Deutschland zu stärken, die Rahmenbedingungen für freie, mittelständische Digital-Geschäftsmodelle zu verbessern und in den Wachstumsfeldern der Zukunft Impulse zu setzen. Dies sind die drei zentralen Handlungsfelder, welche der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) in seinem Positionspapier „Digitaler Mittelstand 2020“ auch als Empfehlungen zur Bundestagswahl 2017 identifiziert.

Wie keine andere lebt die deutsche Wirtschaft von ihrem vielfältigen und kreativen Mittelstand. Möchte man Deutschland als digitalen Standort stärken, muss man auf den Mittelstand schauen. Damit dieser nicht nur digital optimiert, sondern eine echte digitale Transformation mit neuen Wertschöpfungsketten und Geschäftsmodellen vollzieht, müssen umfangreiche Möglichkeiten zur Vernetzung und Beratung geschaffen werden. „Regionale und fachliche Kompetenzzentren für den Mittelstand sollten deshalb weiter stark gefördert werden“, fordert BITMi Präsident Dr. Oliver Grün. „Daneben kommt aber auch dem IT-Mittelstand die wichtige Rolle als Schrittmacher der Digitalisierung zu. Er stellt nicht nur die meisten IT-Arbeitsplätze und IT-Innovationen in Deutschland, sondern kann in einer Doppelrolle auch Multiplikator der Digitalisierung bei seinen Kunden, dem Anwender-Mittelstand, sein. Der IT-Mittelstand muss endlich als eigenständige Wirtschafts- und Innovationskraft erkannt und gefördert werden.“. „Mit seinen Lösungen Made in Germany hilft er dem Anwender-Mittelstand, sich selbst zu digitalisieren“, ergänzt Martin Hubschneider, Vizepräsident des BITMi. Diese Einschätzung teilt auch der IT-Mittelstand selbst: Im zur CeBIT veröffentlichten IT-Mittelstandsbarometer 2017 des BITMi stimmten über 80 % der Befragten zu, dass das Bewusstsein für die Potenziale datengetriebener Geschäftsmodelle im Anwender-Mittelstand gestärkt werden muss und sehen dort auch ihr eigenes Engagement gefragt.

Bildung und Infrastruktur für ein digitales Deutschland „Digitaler Mittelstand 2020 – Vision für den digitalen Standort Deutschland“ weiterlesen

Studie: Unternehmen wollen digitale Bildungslücke schließen

43 Prozent der Unternehmen in Deutschland stocken ihre Budgets für die Qualifizierung ihrer Mitarbeiter auf. Der Grund: Der Arbeitsmarkt wird umkämpfter. Dadurch steigen die Kosten für das Gewinnen neuer Fachkräfte. Viele Firmen setzen deshalb verstärkt auf interne Weiterbildungen. Zudem investieren die Arbeitgeber mehr in Schulungen, um Kompetenzlücken zu schließen, die beispielsweise die zunehmende Digitalisierung des Geschäfts und der Arbeit auslöst. Das sind Ergebnisse der Studie „Arbeitswelt der Zukunft“ von Sopra Steria Consulting.

Ein großer Teil des zusätzlichen Weiterbildungsbudgets wird in spezielle Trainings für ein digitalisiertes Arbeiten fließen. 48 Prozent der Entscheider sehen hier Nachholbedarf, vor allem bei älteren Mitarbeitern. Darüber hinaus soll mehr Rücksicht auf individuelle Trainingsbedarfe genommen werden. In jedem dritten Unternehmen sollen zudem Führungskräfte stärker in Veränderungsmanagement geschult werden. „Durch die Digitalisierung verändern sich die gewohnten Abläufe, der zunehmende internationale Wettbewerb zwingt zu mehr Geschwindigkeit und erhöht den Innovationsdruck. Das bekommen auch die Mitarbeiter zu spüren“, sagt Jürgen Prinz, Leiter Human Capital Management Solutions bei Sopra Steria Consulting.

Von Arbeitnehmern wird in der Arbeitswelt der Zukunft vor allem mehr Flexibilität und Lernbereitschaft gefordert. Wichtig ist zudem die Fähigkeit, sich trotz Informationsflut und vielen neuen Technologien auf die inhaltliche Arbeit zu fokussieren. „Hier haben junge digital Natives sogar häufig größere Probleme als die ältere Generation. Wichtig ist deshalb, die Mitarbeiter bei ihrem persönlichen Kenntnisstand und Bedarfen abzuholen und abgestufte Trainings anzubieten“, so Prinz. „Studie: Unternehmen wollen digitale Bildungslücke schließen“ weiterlesen

Der digitale Valentinstag: Per Social Media den Partner fürs Leben mal eben verschrecken

Jeder von uns kennt das Gefühl: Wir bekommen einen riesigen Schock, wenn wir merken, dass wir unser Handy vergessen haben und fühlen uns dann auf eine seltsame Weise „nackt“. Diese Angst vor der Trennung von mobilen Geräten, auch bekannt als Nomophobie, hat schwerwiegende Auswirkungen auf unsere Beziehungen. In der von Intel Security initiierten Studie zu sogenannten „Connected Relationships“ wurden 13.000 Erwachsene zu den Auswirkungen des Smartphones auf ihre Beziehungen befragt.

Smartphones sollen eigentlich helfen mit anderen in Kontakt zu bleiben, sich im Alltag zurecht zu finden und manchmal sogar den Traumpartner zu finden. Doch wir haben inzwischen oft das Gefühl um Aufmerksamkeit kämpfen zu müssen. Fast die Hälfte (ca. 43%) der deutschen Befragten hatte schon einmal Streit mit dem Partner, den Freunden oder den Kollegen darüber, dass sie während eines Abendessens ihre Mobiltelefone hervorholen. Doch es ist nicht nur das Abendessen, das unterbrochen wird. Mehr als 52% der befragten 18- bis 25-Jährigen gaben an, dass das Mobiltelefon schon einmal während einer wichtigen Konversation gestört hat.

Statt Social Media lieber mal quatschen

Jo Hemmings, Verhaltensforscher, überrascht das nicht: „Mobiltelefone wirken sich auf Beziehungen aus, denn ironischerweise sorgen sie für einen Kommunikationszusammenbruch. Auch wenn zwei Personen zur gleichen Zeit am gleichen Ort sind, kommunizieren sie nicht miteinander, während sie ihre Smartphones verwenden. Viele Studienteilnehmer berichten, dass sie sich aufgrund der Abhängigkeit des Partners vom Handy oder Tablet vernachlässigt fühlen. Dieses Gefühl entwickelt sich oft zu einem tieferliegenden Groll, bei dem Streitigkeiten und ein vollständiger Zusammenbruch der Kommunikation noch wahrscheinlicher werden.” „Der digitale Valentinstag: Per Social Media den Partner fürs Leben mal eben verschrecken“ weiterlesen

d.quarks – Der Weg zum digitalen Unternehmen

Die vierte industrielle Revolution ist in vollem Gang. Der deutsche Mittelstand hat keine andere Wahl, als sich grundlegend neu aufzustellen. Die kommenden Veränderungen werden dramatisch sein: Neue Marktteilnehmer ändern bisher geltende Regeln und traditionell erfolgreichen Geschäftsmodellen droht das Aus. Wer überleben will, muss sich dieser Revolution mit allen Konsequenzen stellen.

Und zwar ohne Zeit zu verlieren. Wie aber können besonders deutsche Unternehmen die Digitale Transformation erfolgreich gestalten? In ihrem Buch »d.quarks – Der Weg zum digitalen Unternehmen« geben die beiden führenden deutschen Experten für Digitale Transformation Carsten Hentrich und Michael Pachmajer pointiert und pragmatisch die Richtung vor.

Die beiden Autoren treten an, das hohe Potential deutscher Unternehmen für eine erfolgreiche Transformation nutzbar zu machen. Anhand prägnanter Fallbeispiele aus Deutschland veranschaulichen sie, welche Chancen die Digitalisierung bietet, ganz gleich ob das Unternehmen Kabel, Schrauben, Ventile, Maschinen, Autos, Bekleidung oder Elektrogeräte herstellt.

Im Mittelpunkt steht das Modell eines innovativen „Digitalisierungsbeschleunigers“. Dieses Modell erfasst die Digitale Transformation über die gesamte Wertschöpfungskette und hilft bei der Identifizierung der elementarsten Fähigkeiten eines Unternehmens, digitale Geschäftsmodelle umzusetzen. Über fünf Stufen hinweg werden anschaulich die logischen Schritte einer dynamischen Entwicklung vom traditionellen zum digitalen Unternehmen aufgezeigt. „d.quarks – Der Weg zum digitalen Unternehmen“ weiterlesen

Industrie lässt digitale Chancen ungenutzt

Trotz enormer Einsparpotenziale und klarer Wettbewerbsvorteile beschäftigt sich die Industrie nur bedingt mit der digitalen Optimierung ihrer Geschäftsprozesse. Aktuell hat das Thema nur bei etwa der Hälfte der befragten Industriemanager eine hohe oder sehr hohe Priorität. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „How Industrial Machinery Makers Are Capturing the Digital Opportunity“ der internationalen Managementberatung Bain & Company.

Dabei verändern digitale Technologien kaum eine Branche so sehr wie den Maschinenbau. Ersatzteile werden mehr und mehr on demand hergestellt, Wartung und Upgrade sind punktgenau am Bedarf und an den festgelegten Terminen ausgerichtet. Und das alles bei einer immer höheren Kundenerwartung hinsichtlich Service und Performance. „Unternehmen, die jetzt auf die Digitalisierung ihrer Prozesse setzen, schaffen sich Spielraum für innovative Entwicklungen, neue Geschäftsfelder und enorme Einsparungen“, betont Dr. Klaus Neuhaus, Bain-Partner und Autor der Studie. „Und nur diejenigen, die passgenau produzieren, Maschinen laufend optimieren und Kunden Echtzeitservices bieten können, haben künftig die Nase vorn.“

Marktführer verlassen die unternehmerische Komfortzone




Schon heute können beispielsweise Saat- und Erntemaschinen während ihres Einsatzes Daten sammeln und tragen damit entscheidend dazu bei, Erträge zu maximieren. Big Data, Smart Factory, 3D-Druck oder Cloud-Dienste: Diese und viele andere digitale Möglichkeiten stehen Maschinenbauunternehmen heute bereits offen. Doch die Mehrheit der Entscheider ist noch zu sehr auf einzelne Produkte und etablierte Geschäftsfelder fokussiert, statt ganzheitlich neu zu denken. „Neu denken heißt, den Fokus von Hardware- stärker auf Softwareengineering zu verlagern und die Mitarbeiter fit zu machen für die Veränderung der Branche“, erklärt Bain-Partner und Studien-Co-Autor Michael Schertler. „Maschinenbauer müssen ihre Potenziale realistisch ausloten und deutlich in Know-how investieren.“

Dies ist zwar ein mehrjähriger Prozess, der Mut, Weitblick und Mittel erfordert, doch er lohnt sich. Digitalisierung im Maschinenbau betrifft alle Stufen der Wertschöpfungskette, sei es durch die Herstellung von benötigten Teilen just in time, sei es durch den Zugriff auf Daten jederzeit und überall oder sei es durch reduzierte Lagerkosten. Das Potenzial für Kostensenkungen und Effizienzsteigerungen liegt bei 15 bis 40 Prozent, abhängig von den Möglichkeiten in den einzelnen Wertschöpfungsstufen.

„Es wird Jahre dauern, bis alle Maschinen und Teile digitalisiert sind“, so Industrieexperte Neuhaus. „Doch wollen Unternehmen vorankommen, dürfen sie nicht einfach abwarten. Nur wer mit der neuesten Technologie arbeitet, ist künftig noch interessant für die besten Talente. Auch das ist ein globaler Erfolgsfaktor, der nicht zu unterschätzen ist.“

Wie digital ist der deutsche Mittelstand? Was ihn heute auszeichnet – und morgen auszeichnen sollte

Der Mittelstand ist sich einig: Digitalisierung ist der Trend, der sie 2017 am meisten beschäftigen wird. Doch wie wollen die deutschen Mittelständler diesem Trend begegnen? Das wollte die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC von 220 Geschäftsführern und Vorständen von Familienunternehmen und mittelständischen Gesellschaften wissen. Was ihre digitale Unternehmensagenda betrifft, haben sich jeweils 50 Prozent der befragten Unternehmen vor allem vorgenommen, ihre Produkte zu digitalisieren und ihre Mitarbeiter intensiv weiterzubilden. Das eigene Geschäftsmodell will die Mehrheit der Familienunternehmer hingegen nicht antasten – nur 40 Prozent sind bereit, es auf den Prüfstand zu stellen.

Wachstumschancen durch neue Geschäftsmodelle

„Wenn mittelständische Unternehmen die digitale Transformation erfolgreich bewältigen wollen, müssen sie aber gerade bei ihren Geschäftsmodellen ansetzen“, sagt Dr. Peter Bartels, PwC-Vorstandsmitglied und Leiter Familienunternehmen und Mittelstand. „Digitalisierung bedeutet Disruption. Bei ihr geht es nicht darum, ein Produkt graduell immer weiter zu entwickeln, sondern sich zu fragen: Verdiene ich in Zukunft mit dem Produkt überhaupt noch Geld – oder vielleicht mit dem dazugehörigen Service? Verkaufe ich Produkte überhaupt noch – oder schaffe ich vielleicht eine Plattform, über die ich sie verleihe?“

Gefragt nach den Eigenschaften, die ein Mittelstands-Manager mitbringen sollte, um die Digitalisierung im eigenen Unternehmen erfolgreich umzusetzen, gaben 63 Prozent der Befragten „Innovationsfähigkeit“ an. Auf Platz 2 landet „Kreativität“ (55 Prozent) – und erst auf dem dritten Rang „Veränderungsbereitschaft“ (52 Prozent). „Dabei ist gerade der Wille zur Veränderung ganz zentral, um die Digitale Transformation voranzutreiben“, kommentiert Peter Bartels. „Für fast ebenso wichtig halte ich Schnelligkeit und Mut, die bei unserer Befragung nur von 37 Prozent der Befragten für notwendig erachtet werden.“

Stärken im Mittelstand: Genauigkeit und fachliche Expertise
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Bevölkerung: Deutschland hinkt bei digitaler Verwaltung hinterher

Aus Sicht der Bürger hinkt die Digitalisierung von Ämtern und Behörden in der Bundesrepublik der Entwicklung in anderen europäischen Ländern hinterher. Zu diesem Ergebnis kommt eine internationale Studie des Marktforschungsinstituts IPSOS, an der jeweils 1.000 Menschen in Deutschland, Frankreich, Norwegen und Großbritannien teilnahmen. Die von Sopra Steria beauftragte Umfrage offenbart zudem eine Diskrepanz zwischen den derzeitigen Digitalisierungsschwerpunkten in der öffentlichen Verwaltung und den Erwartungen der Bevölkerung.

Nur 53 Prozent der deutschen Bevölkerung halten den Einsatz digitaler Technologien im öffentlichen Sektor für sehr weit oder ziemlich weit fortgeschritten. Das sind 22 Prozentpunkte weniger als in Norwegen. Hinter Frankreich und Großbritannien liegt die Bundesrepublik mit einem Abstand von jeweils 17 beziehungsweise elf Prozentpunkten zurück. Quer durch alle vier untersuchten Staaten bewerteten die Studienteilnehmer den Digitalisierungsgrad in der Finanz- und Steuerverwaltung am höchsten. Aber auch hier liegen die Einschätzungen der Norweger (89 Prozent) und Franzosen (86 Prozent) signifikant über den Werten Deutschlands (65 Prozent) und Großbritanniens (59 Prozent). Mit einer Bandbreite zwischen 44 bis 52 Prozent fällt das Bürgerurteil über den digitalen Fortschritt im Gesundheitswesen demgegenüber relativ einheitlich aus. Das Schlusslicht bilden in allen vier Ländern die Bereiche Justiz und Polizei – hier schwanken die Angaben zwischen 29 und 44 Prozent. „Bevölkerung: Deutschland hinkt bei digitaler Verwaltung hinterher“ weiterlesen

Deutschland und Frankreich müssen jetzt handeln, um Europas digitale Zukunft zu sichern

Die digitale Transformation verändert Konsumgewohnheiten, Geschäftsmodelle und Märkte und schafft neues wirtschaftliches Potenzial – auch in Europa: Experten schätzen, dass ein europäischer digitaler Binnenmarkt das Bruttoinlandsprodukt pro Jahr um 415 Milliarden Euro erhöhen und über 100.000 neue Arbeitsplätze in der EU schaffen kann. Doch Faktoren wie unterschiedliche Datenschutzregelungen oder nationale Schranken für digitale Transaktionen behindern nach wie vor die freie Entfaltung der Digitalwirtschaft in Europa. Dementsprechend hat der Kontinent Nachholbedarf: Aktuell können europäische Startups im Vergleich zu ihrer amerikanischen Konkurrenz lediglich auf ein Fünftel des Risikokapitals zurückgreifen. Auch bei der Entwicklung von „Unicorns“ steht Europa deutlich hinten an: Weltweit stammen 39 Prozent aus dem Silicon Valley, nur 11 Prozent sind europäischen Ursprungs.

Um diese Entwicklung zu durchbrechen, haben die Digitalexperten von Roland Berger die einschlägigen Voraussetzungen von Deutschland und Frankreich analysiert. Unter dem Titel „Towards a Franco-German Digital Valley“ haben sie daraus ein Konzept für ein gemeinsames Digital Valley entwickelt. „Wir sollten enger zusammenarbeiten und dabei nicht einfach nur eine Lücke schließen wollen“, sagt Charles-Edouard Bouée, CEO von Roland Berger. „Es geht vielmehr darum, dass unsere Unternehmen das Tempo des technologischen Wandels gegenüber den USA und Asien mitbestimmen. Dazu sollten Frankreich und Deutschland, wie vor über 50 Jahren mit der Gründung der Montanunion, ihre jeweiligen Stärken einbringen. Ein gemeinsames „Digital Valley“ ist ein erster Schritt, um Europa als Weltmarktführer bei den Technologiethemen der Zukunft – wie der künstlichen Intelligenz – zu etablieren.“ „Deutschland und Frankreich müssen jetzt handeln, um Europas digitale Zukunft zu sichern“ weiterlesen