DHL-Report zeigt: Sharing Economy bringt Logistikbranche in Bewegung

Der neue Trend Report von DHL, dem weltweit führenden Logistikunternehmen, zeigt: Logistik spielt eine wichtige Rolle beim Aufbau der neuen Sharing Economy. Neue digitale Plattformen und Geschäftsmodelle, bei denen „Teilen statt besitzen“ im Mittelpunkt stehen, bieten erhebliche Entwicklungsmöglichkeiten für die Logistikindustrie. Der Report „Sharing Economy Logistics – Rethinking Logistics with access over ownership“ beschreibt die wesentlichen Elemente der Sharing Economy, erfolgreiche Beispiele aus anderen Branchen sowie mögliche praktische Anwendungen in der Logistik-Wertschöpfungskette.

„Der Gedanke des Teilens ist nicht neu, aber heute können Menschen mit Hilfe von rund drei Milliarden Smartphones weltweit Ressourcen viel schneller und unkomplizierter teilen. Es begann mit hochwertigen Gütern wie Wohnungen und Autos – das zugrundeliegende Modell kann aber auch für anderen Besitz genutzt werden“, sagt Matthias Heutger, Senior Vice President Strategy, Marketing & Innovation bei DHL Customer Solutions & Innovation. „Logistik gehört zu den Branchen, die von diesem Wandel hin zum Teilen besonders profitieren. Mit Online-Plattformen für die Sharing Economy und gemeinschaftlichem Zugang können verfügbare Ressourcen sofort genutzt werden – vom Hotelzimmer bis zum Taxi. Logistikdienstleister werden diese Entwicklung auf unterschiedliche Weise möglich machen, sei es durch kosteneffektivere Nutzung von Lagerflächen, effizientere Zustellmethoden oder flexiblere Personalplanung.“

Wie funktioniert Sharing?

Der neue Trend Report zeigt, wie das Teilen und die dazugehörigen Geschäftsmodelle funktionieren und beschreibt erfolgreiche Anwendungsfälle aus verschiedenen Branchen, die für die Logistik Modell stehen können. In der Sharing Economy erhalten Verbraucher – Privatpersonen oder Organisationen – vorübergehend Zugang zu Wirtschaftsgütern, Services oder Fähigkeiten, die ein anderer besitzt und die andernfalls zu wenig genutzt würden. Dadurch werden Ressourcen nicht nur effizienter, sondern auch wirtschaftlicher und umweltfreundlicher genutzt. PricewaterhouseCoopers hat in einer Studie fünf Branchen mit besonders hohem Wachstumspotenzial für Sharing-Economy-Angebote identifiziert: Reisen, Car-Sharing, Finanzen, Personal und Musik-/Video-Streaming. Der Umsatz dieser fünf Sektoren soll allein zwischen 2014 und 2025 von 15 Mrd. US-Dollar auf 335 Mrd. US-Dollar steigen. „DHL-Report zeigt: Sharing Economy bringt Logistikbranche in Bewegung“ weiterlesen

DHL investiert in vier neue kollaborative Roboter

DHL Supply Chain hat den Kauf von vier Sawyer-Robotern bekannt gegeben – als erste Phase des Programms zum Einsatz von Robotern in der Kontraktlogistik in Großbritannien. Die Roboter werden bedarfsorientiert und flexibel an 19 sogenannten Co-Packing-Standorten und Logistikzentren in Großbritannien eingesetzt.

Sawyer-Roboter verkörpern den höchsten Entwicklungsstand bei kollaborativen Robotern, die derzeit am Markt verfügbar sind. Sie unterstützen Mitarbeiter in der Produktion und in Lagerhallen durch die Automatisierung repetitiver Aufgaben. Dank der vier Roboter kann DHL die Vorteile der Automatisierung flexibel nutzen und sie je nach saisonalem Bedarf an unterschiedlichen Standorten einsetzen.
Simon Woodward, Director of Co-Packing and Production Logistics bei DHL Supply Chain UK & Ireland, sagte dazu: „DHL beschäftigt sich schon seit längerer Zeit mit dem Einsatz kollaborativer Roboter in der Logistik. Nach zahlreichen Testläufen freuen wir uns, bekannt zu geben, dass die Sawyer-Roboter von nun an eingesetzt werden, um den Anforderungen unserer Co-Packaging-Kunden gerecht zu werden.“

DHL ist führend bei Innovationen innerhalb von Lieferketten und nutzt diese Technologie, um den geänderten Anforderungen seines Kundenstamms gerecht zu werden – mit dem Ziel, die hohe Nachfrage in Stoßzeiten zu decken. „Unsere Kunden aus der Konsumgüterindustrie verzeichnen starke Nachfrageschwankungen, da sich die Wünsche der Verbraucher ändern. Der Anstieg des E-Commerce hat im Logistiknetzwerk zu einer starken Zunahme an Sendungen geführt. Die Sawyer-Roboter bieten uns den Grad an Flexibilität, den wir benötigen, um schnell auf sich ändernde Bedürfnisse reagieren und Lösungen bereitstellen zu können, die den Anforderungen gerecht werden und den Personalmangel decken,“ ergänzte Woodward. „DHL investiert in vier neue kollaborative Roboter“ weiterlesen

Deutsche Post baut StreetScooter-Produktion aus

Deutsche Post DHL Group setzt weiter auf Elektromobilität und den selbst entwickelten Elektrotransporter StreetScooter: Vor dem Hintergrund der großen Kundennachfrage und der für den eigenen Betrieb in Deutschland und Europa benötigten Fahrzeuge wird der Logistiker die Kapazitäten zur Produktion der eigenen Elektrofahrzeuge bis Ende des Jahres von 10.000 auf bis zu 20.000 verdoppeln. Dazu wird das Unternehmen einen weiteren Produktionsstandort in Nordrhein-Westfalen in Betrieb nehmen. Näheres wird der Konzern zum gegebenen Zeitpunkt bekanntgeben.

Darüber hinaus verkauft das Unternehmen seine bislang für den Postbetrieb und Lieferverkehr optimierten eigenen E-Fahrzeuge ab sofort auch an Dritte. Mindestens die Hälfte der diesjährigen Jahresproduktion ist dabei für externe Interessenten vorgesehen. Diese sieht der Post-Konzern vor allem erst einmal bei Kommunen, strategischen Partnern und großen Flottenkunden im In- und europäischen Ausland. Die eigene StreetScooter-Flotte in der Brief- und Paketzustellung – derzeit rund 2.500 Fahrzeuge – will das Unternehmen in diesem Jahr mindestens verdoppeln.

Jürgen Gerdes, Konzernvorstand Post – eCommerce – Parcel von Deutsche Post DHL Group, unterstreicht: “Die große Nachfrage nach dem StreetScooter und unsere eigenen ehrgeizigen Klimaschutzziele haben uns darin bestärkt, unser Engagement im Bereich der Elektromobilität weiter auszubauen und unser Know-how auch Anderen zur Verfügung zu stellen. Damit untermauern wir unseren Anspruch, Motor der Elektromobilität zu bleiben und Marktführer in der grünen Logistik zu werden.“ „Deutsche Post baut StreetScooter-Produktion aus“ weiterlesen

DHL Supply Chain testet kollaborative Roboter im Lagerbetrieb

DHL Supply Chain, der Kontraktlogistik-Anbieter der Deutsche Post DHL Group, startet einen weiteren Pilotversuch mit einer kollaborativen, autonomen Roboterlösung.

In den kommenden zwei Monaten werden die „LocusBots“-Roboter von Locus Robotics die Kommissionierung in einem Lager für Medizintechnik im US-Bundesstaat Tennessee testweise unterstützen. „Wir halten es für sehr wichtig, fortschrittliche Technologielösungen wie diese zu identifizieren und im Lagerbetrieb umzusetzen, um die Lieferketten unserer Kunden zu optimieren“, sagt Adrian Kumar, Vice President Solutions Design bei DHL Supply Chain Nord-Amerika. „Die Erfahrungswerte aus diesem ersten Pilotprogramm im Medizintechnik-Sektor werden DHL Supply Chain helfen, das Potenzial für einen breiteren Einsatz der Technologie in anderen Teilen unseres Unternehmens besser abzuschätzen. Dies ist eine natürliche Weiterentwicklung unseres Robotik-Programms.“

LocusBots sind speziell auf die sichere Zusammenarbeit mit den Lagerfachkräften ausgerichtet und helfen diesen, Waren schneller zu finden und zu transportieren. Dadurch müssen die Kommissionierer keine Wagen mehr schieben oder schwere Behälter tragen. Die autonome Roboterlösung fügt sich nahtlos in die bestehende Lagerinfrastruktur von DHL Supply Chain ein. Außerdem sollen im Rahmen des Pilotprojektes verschiedene Kommissionierungsstrategien mit den LocusBots getestet werden.




„Es ist sehr erfreulich, dass sich unsere Lösungen für so viele verschiedene Lagerumgebungen eignen. Mit unserem anwenderfreundlichen, in hohem Maße skalierbaren Lösungskonzept können Kunden aller Größenordnungen ihre operative Effizienz verbessern – Mittelständler genauso wie Global Player. Wir freuen uns sehr, DHL Supply Chain bei diesem Pilotprojekt als Partner zu unterstützen“, sagte Rick Faulk, CEO von Locus Robotics.

3D-Druck kann bestimmte Herstellungsmethoden revolutionieren

DHL hat seinen neuen Trend Report „3D Printing and the Future of Supply Chains“ („3D-Druck und die Zukunft der Lieferketten“) veröffentlicht. Dazu hat DHL über mehrere Jahre eine Vielzahl verschiedener 3D-Drucker und -Techniken getestet und nun Anwendungsmöglichkeiten identifiziert, die industrielle Herstellung und Logistikstrategien grundlegend verändern könnten. Schätzungen zufolge wächst der 3D-Druck-Markt zwischen 180 und 490 Milliarden US-Dollar bis zum Jahr 2025[1]. Der Trend Report geht allerdings davon aus, dass der 3D-Druck die Massenproduktion nicht ersetzen, sondern um zusätzliche Produktionsmethoden ergänzen wird. Matthias Heutger, Senior Vice President DHL Customer Solutions & Innovation: „Der DHL Trend Report ‚3D-Druck und die Zukunft der Lieferketten‘ sieht den 3D-Druck als eine Transformationstechnologie. Dabei handelt es sich nicht um eine Wundertechnik, die die Massenproduktion in Fabriken obsolet macht. Ihr interessantes Potenzial liegt eher in der Fähigkeit, die Produktion von höchst komplexen und individuellen Produkten und Ersatzteilen zu vereinfachen. Das könnte Logistik und Herstellung näher zusammenbringen als jemals zuvor.“

Neuausrichtung der Lieferkettenstrategien

3D-Druck wird auch als Additive Fertigung bezeichnet. Es handelt sich um einen Prozess zur Herstellung von Produkten, bei dem Kunststoffe oder Metalle erhitzt werden und über die Düse eines 3D-Druckers auf eine Platte aufgebracht werden, um so einen dreidimensionalen Gegenstand aufzubauen. Möglicherweise werden dadurch Prozesse wie Schweißen oder Formgießerei ersetzt und die Kosten erheblich reduziert. Das kann zu verbesserter Produktqualität, verschiedenen von einem Drucker hergestellten Produkten, neuen Produktarten und zu neuen Lieferkettenstrategien und -modellen führen.

Der 3D-Druck wird weltweit von der Luftfahrtindustrie, dem Maschinenbau, der Automobil- und der Gesundheitsindustrie genutzt. Mercedes Benz Trucks hat einen Service für im 3D-Druck hergestellte Ersatzteile gestartet. In der Gesundheitsindustrie produziert der 3D-Drucker in Verbindung mit Scannern maßgefertigte externe und interne Teile – von der Prothese bis zur Zahnkrone. Die neue Technik wird auch für die autonome Produktion in entlegenen Gebieten eingesetzt – dieser Service zur Herstellung wichtiger Ersatzteile ist sehr gefragt bei Bergbauunternehmen, Raumfahrtorganisationen und dem Militär. „3D-Druck kann bestimmte Herstellungsmethoden revolutionieren“ weiterlesen

Preise für Pioniere der Logistik der Zukunft

DHL hat anlässlich seines alljährlichen DHL Innovation Day zukunftsorientiert denkende Pioniere im Logistikbereich ausgezeichnet. Die diesjährige Veranstaltung verdeutlichte unterschiedliche dynamische Entwicklungen und Herausforderungen in Technik und Gesellschaft wie die steigende Nachfrage nach nachhaltigen Lösungen und die Automation, die bei künftigen Logistikketten eine immer größere Rolle spielen wird. Mit dem Innovation Day endete ebenfalls der weltweit ausgeschriebene DHL Innovation Challenge Wettbewerb: Bei der Veranstaltung erhielten Anne Gross, Studentin im 5. Semester Produktdesign an der Bauhaus-Universität Weimar, und Effidence, ein französisches Start-Up, Preise für ihre Konzepte in den Bereichen faire und verantwortungsvolle Logistik bzw. Robotik. Smart wurde für die innovativste Kundenlösung ausgezeichnet.

In den vergangenen Monaten rief DHL Erfinder, Universitäten und Start-Ups aus der ganzen Welt dazu auf, innovative und nachhaltige Geschäftskonzepte sowie Roboter-Prototypen zu entwickeln. Aus den mehr als 80 Vorschlägen, die im Rahmen des Wettbewerbs „Fair & Responsible Logistics“ aus insgesamt 33 Ländern eingingen, stellten die drei Finalisten aus Deutschland, Chile und Singapur ihre Ideen dem Publikum vor. Das Konzept von Anne Gross für den Einsatz von „Air Parcel“, einer innovativen Verpackungslösung für die Logistikbranche, gewann den mit 5000 Euro dotierten Preis und einen gemeinsamen Pilotversuch mit DHL.
„Das Bekenntnis von DHL zu nachhaltigen und umweltfreundlichen Konzepten hat mich zur Teilnahme an dem Wettbewerb bewegt. Der Sieg in dieser Kategorie ist eine große Ehre für mich und ich freue mich darauf, das Konzept zusammen mit DHL weiterzuentwickeln”, erklärte Wettbewerbssiegerin Anne Gross.

DHL forderte außerdem führende Forschungsinstitute und Start-Up-Unternehmen
auf, den Prototyp eines selbstfahrenden Zustellwagens zu entwickeln. Anlässlich des Innovation Days unterzogen die ausgewählten Finalisten ihre Prototypen einem Praxistest und erprobten sie in verschiedenen Situationen auf einem Parcours mit Fußgängern, Hindernissen und bei ganz unterschiedlichen Wetterbedingungen. Der Prototyp des französischen Start-Ups Effidence wurde von Jury und Publikum in der Kategorie „DHL Robotics Challenge“ zum Sieger auserkoren. Das siegreiche Team erhielt einen Preis in Höhe von 10.000 Euro und die Gelegenheit, den Prototyp mit DHL weiterzuentwickeln. „Preise für Pioniere der Logistik der Zukunft“ weiterlesen

DHL rollt globales Augmented Reality-Programm mit Datenbrillen aus

DHL Supply Chain startet die nächste Phase seines „Vision Picking“-Programms, nachdem die Augmented Reality-Technologie in den Niederlanden erfolgreich getestet wurde. Seit dem Test hat DHL zusammen mit seinen Partnern Google, Vuzix und Ubimax die Vision Picking-Lösung noch einmal optimiert. Jetzt dehnt DHL das Programm auf weitere Industriezweige weltweit aus und macht damit einen Schritt in Richtung Augmented Reality-Lösungen in der Logistik.

„Wir freuen uns auf die weiteren Tests der Vision Picking-Technologie und deren Ausbau zu einer Lösung, die wir unseren Kunden leicht zugänglich machen können. Am wichtigsten ist jedoch, dass diese Technologie nicht nur ein entscheidender Schritt auf dem Weg zur Digitalisierung manueller Prozesse im Lager ist, sondern dass sie uns auch der Industrie 4.0 spürbar näher bringt“, erklärt John Gilbert, Konzernvorstand Supply Chain von Deutsche Post DHL Group. „Tests neuer Technologien wie Augmented Reality, Robotik und Internet of Things werden auch künftig ein wichtiger Teil unserer Unternehmens-DNA sein.“ „DHL rollt globales Augmented Reality-Programm mit Datenbrillen aus“ weiterlesen

DHL liefert Pakete jetzt auch in den Smart Kofferraum

DHL Paket und Smart kündigten ein gemeinsames Pilotprojekt an, bei dem Smart-Besitzer ihre Autos ab Herbst dieses Jahres als mobile Lieferadresse für ihre Paketsendungen nutzen können. Dafür haben die beiden Projektpartner in den vergangenen Monaten eine eigene Lösung für die so genannte Kofferraumzustellung entwickelt und getestet, um eine hohe Sicherheit für Ware und Fahrzeug zu gewährleisten.

Ab Herbst läuft ein erweiterter Markttest in Stuttgart an, wenige Monate später wird der Service in Köln, Bonn und Berlin verfügbar sein. Mit mehreren hundert Teilnehmern pro Stadt wollen DHL Paket und Smart Erfahrungen unter realitätsnahen Bedingungen sammeln. Wer als Besitzer eines Smart an diesem Markttest teilnehmen möchte, kann sich über die Seite www.smart.com/drop näher informieren und ab September bewerben. Smart übernimmt die nötige Nachrüstung des Fahrzeugs beim Händler. Um den neuen Ablage-Service nutzen zu können, kann der Kunde automatisch bei seiner Registrierung bei Smart die ebenfalls notwendige Vereinbarung mit DHL für den Kofferraum als Ablageort in wenigen Schritten durchführen. Hierzu wurde das Kundenportal www.paket.de von DHL Paket mit dem Kundenportal des Fahrzeugherstellers vernetzt.

„Als Innovationsführer in der Paketbranche verfolgen wir mit DHL Paket das Ziel, zu den bereits bestehenden vielfältigen Lösungen immer weitere Ideen zu entwickeln, um das Empfangen und Versenden von Paketen noch einfacher zu machen und individuell nach Kundenwunsch steuern zu können. Nachdem wir die Kofferraumzustellung bereits im vergangenen Jahr erstmals im Rahmen eines Pilotprojekts in Deutschland erfolgreich getestet haben, setzen wir nun unser Know-how gemeinsam mit Smart ein, um ein weiteres attraktives Angebot für eine junge, sehr online-affine Zielgruppe zu entwickeln“, unterstreicht Jürgen Gerdes, Konzernvorstand Post – eCommerce – Parcel bei Deutsche Post DHL Group. „DHL liefert Pakete jetzt auch in den Smart Kofferraum“ weiterlesen

Erfinder gesucht: DHL ruft zur Entwicklung innovativer Roboter und nachhaltiger Logistikkonzepte auf

DHL lobt zwei Innovationswettbewerbe aus und lädt Erfinder und Visionäre in aller Welt ein, ihre Konzepte einzureichen. Von den Teilnehmern werden neue Ideen für nachhaltige Logistikkonzepte oder Robotiklösungen erwartet. Der Wettbewerb richtet sich an Universitäten, Studenten, Unternehmen und andere Interessenten, die mindestens 18 Jahre alt sind. Alle Bewerber müssen ihre Ideen in einem Konzeptpapier sowie in einem Video erläutern. Abgabeschluss für die Einreichungen ist der 28. September 2016.

Teilnehmer der sogenannten „Fair and Responsible Challenge“ sind gefordert, ein Konzept für eine nachhaltige Logistik für die Welt von morgen zu entwickeln. Gesucht werden originelle Ideen und praxisnahe Lösungen für innovative, logistikbasierte Geschäftsmodelle zur Beantwortung umweltbezogener und gesellschaftlicher Herausforderungen, beispielsweise Logistikkonzepte zur Förderung der Kreislaufwirtschaft oder zum Einsatz globaler Transportnetzwerke für einen fairen Handel und eine faire Produktion. Die Ideen können von neuen Produkten über neuartige Dienstleistungen bis zu innovativen Verpackungskonzepten reichen. Entscheidend ist, dass sie echten Nutzen für Gesellschaft, Umwelt und Unternehmen stiften. „Erfinder gesucht: DHL ruft zur Entwicklung innovativer Roboter und nachhaltiger Logistikkonzepte auf“ weiterlesen

Roboter verändern die Logistik

Deutsche Post DHL Group: Kollaboration Roboter werden in der Logistik schon bald unverzichtbar sein:
Neuester Trend-Report zum Einsatz der Robotertechnik wirft visionären Blick auf Lieferketten der Zukunft,
Pilotprojekte mit ersten Prototypen gestartet

Für Deutsche Post DHL Group (DPDHL Group) sind Roboter aus der Welt der Logistik schon bald nicht mehr wegzudenken. In seinem neuen Trend-Report „Robotics in Logistics“ zeigt das weltweit führende Unternehmen für Logistik und Briefkommunikation auf, wie kollaborative Roboter die Lieferketten verändern werden. So könnten Logistikroboter zum Beispiel in Kürze bei der Kosmissionierung und Verpackung sowie dem Transport von Waren unterstützen.

„Roboter werden in vielen Branchen eingesetzt, haben sich aber in der Logistik aufgrund der Komplexität der Prozesse noch nicht richtig durchgesetzt“, sagt Matthias Heutger, Senior Vice President Strategy, Marketing & Innovation, DHL Customer Solutions & Innovation. „Die Steuerung unendlich vieler Produkt- und Prozesskombinationen in Zusammenarbeit mit Menschen in geschlossenen Räumen ist für Roboter eine Herausforderung. Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass die Prozesse in 80 Prozent aller Logistikstandorte immer noch manuell ablaufen. Seit kurzem aber zieht die Technologie nach, da flexible, kostengünstige und kollaborative Roboter zunehmend gefragt sind.“

Roboter: Schon bald eine feste Größe im weltweiten Lagermanagement

Wie der DHL Trend-Report zeigt, gewinnt die Robotik derzeit deutlich an Dynamik. Die Roboter der nächsten Generation können sehen, sich bewegen, auf ihr Umfeld reagieren und Seite an Seite mit dem Menschen Präzisionsaufgaben übernehmen. Angetrieben wird diese Entwicklung durch das ungebremste Wachstum des arbeitsintensiven E-Commerce sowie durch die Rückgang und Alterung der Erwerbstätigen.




Vor diesem Hintergrund investieren Regierungen, Wagniskapitalgeber und große Einzelhändler in mehreren Ländern massiv in neue Forschungsprojekte. Einige dieser Projekte konzentrieren sich auf die Entwicklung von Robotern mit einer hohen Affinität zur Logistik. Im weltweiten Robotik-Wettstreit tritt neben den USA, China, Russland und Japan auch Europa an. Die EU will im Rahmen des SPARC-Programms der Europäischen Kommission 700 Millionen Euro in die Roboterforschung investieren. Ein Konsortium von 180 europäischen Unternehmen hat weitere 2,1 Milliarden Euro an Forschungsgeldern bis 2020 zugesagt.
Clemens Beckmann, Executive Vice President Innovation, Post – eCommerce – Parcel, Deutsche Post DHL Group, sagt: „Unsere Kinder können sich keine Welt ohne Computer mehr vorstellen. Ihren Kindern wird es mit Blick auf Roboter vermutlich genauso gehen. Die Entwicklung der nächsten Generation von Robotern, die Seite an Seite mit dem Menschen arbeiten können, wird erhebliche Investitionen in die Weiterentwicklung der Technologie erfordern. DPDHL Group ist aber überzeugt, dass Lieferketten, in denen Menschen und Roboter zusammenarbeiten, schon bald Normalität sein werden und eine noch schnellere und wirtschaftlichere Warenabwicklung ermöglichen werden.“

Ergebnisse der Prototypentests werden am Robotics Day vorgestellt

DPDHL Group testet bereits den Einsatz der Robotertechnik in zukunftsfähigen Logistikanwendungen. In ausgewählten Lagern des Konzerns werden neue Lieferkettenlösungen unter Einbeziehung kollaborativer Roboter erprobt. Die Technologieentwicklung schreitet immer schneller voran. Fast täglich wird über neue Fortschritte und Durchbrüche berichtet und die Welt der Logistik wird von den nächsten Entwicklungen in der Robotik profitieren. Die Ergebnisse der Tests werden beim ersten Robotics Day des Konzerns am 7. April im DHL Innovation Center in Troisdorf bei Bonn vorgestellt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung, die die führenden Köpfe in der Robotertechnik zusammenbringen wird, steht die Frage, wie Menschen und fortschrittliche Roboter zusammenarbeiten können. Daneben werden führende Robotikunternehmen ihre neuesten Entwicklungen vorstellen.

Der Trend-Report „Robotics in Logistics“ beleuchtet aktuelle Entwicklungen in der Robotertechnik aus der Perspektive führender Experten aus Wissenschaft und Praxis und ist Teil des übergreifenden Logistics Trend Radars, mit dem DHL für die Logistikindustrie relevante Trends und Technologien identifiziert. Der Bericht ist in englischer Sprache online verfügbar unter www.dhl.com/robots.

Neues DHL Asia Pacific Innovation Center forscht an Logistiklösungen

DHL, der weltweit führende Logistikanbieter, hat heute sein Asia Pacific Innovation Center (APIC) in Singapur eröffnet. Das neue Innovationszentrum bietet einen visionären Blick in die Zukunft der Logistik und entwickelt innovative Lösungen für die sich wandelnden Anforderungen globaler Lieferketten. Das für mehrere Millionen Dollar errichtete DHL Innovation Center ist das erste außerhalb Deutschlands – und das erste Logistik-Innovationszentrum in der Region Asien-Pazifik. Das APIC ist in das DHL Supply Chain Advanced Regional Center in Singapur integriert.

„Ich bin überzeugt, dass innovative Ideen entscheidend für unseren künftigen Erfolg sind. Unsere konsequente Fokussierung auf kundenorientierte Innovationen und die Entwicklung der Produkt- und Servicelösungen, die unsere Kunden am meisten brauchen, wird uns helfen, unsere Marktführerschaft in der Logistikindustrie zu behaupten“, sagte Frank Appel, Vorstandsvorsitzender von Deutsche Post DHL Group. „Wir analysieren gesellschaftliche, wirtschaftliche und technologische Trends und überführen unsere Innovationen in marktfähige Lösungen, um unsere Kunden erfolgreicher zu machen.“

Mehrwert schaffen in der Logistikindustrie

Das mit Unterstützung der lokalen Wirtschaftsentwicklungsbehörde EDB gegründete APIC präsentiert futuristische Technologien, die Logistikprozesse von Grund auf verändern werden. Dazu gehören Datenbrillen mit Augmented Reality-Software für das Handling und die Kommissionierung im Lager, Drohnen für die Auslieferung zeitkritischer Sendungen wie medizinischer Artikel, Maintenance on Demand (MoDe)-Fahrzeuge, die Maschine-zu-Maschine (M2M)-Sensoren nutzen, um die Verfügbarkeit von Nutzfahrzeugen um 30 Prozent zu erhöhen, sowie führerlose Shuttle für einen schnelleren und effizienteren Transport innerhalb eines Warenlagers.

Neben der Präsentation der neuesten Logistiktrends und innovativer Lösungen dient das APIC als regionale Plattform für gemeinsame Innovationsarbeit zwischen DHL, Kunden, Branchenpartnern und unabhängigen Experten. Das Zentrum wird die Trend Research-Initiativen von DHL mit Fokus auf neue Logistik- und Wirtschaftstrends in Asien weiter vorantreiben.
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Internet der Dinge bringt Supply-Chain- und Logistik-Branche Plus von 1,9 Billionen Dollar

Der Logistikanbieter DHL und der Netzwerkausrüster Cisco haben heute anlässlich der DHL Global Technology Conference in Dubai gemeinsam einen neuen „Trend-Report“ zum Thema „Internet der Dinge“ (Internet of Things) veröffentlicht. DHL und Cisco Consulting Services arbeiten auch an einem gemeinsamen Innovationsprojekt für die Lagerhaltung: Die WLAN-Standortdaten ausgewählter Geräte in einem Lager werden hierfür in nahezu Echtzeit analysiert um schnellere Entscheidungen über ihren optimalen Einsatz zu treffen. „Bei Deutsche Post DHL Group sind wir fest von den positiven Kräften des globalen Handels überzeugt. Doch wie unser DHL Global Connectedness Index 2014 gezeigt hat, bewegt sich die globale Vernetzung noch immer auf einem überraschend niedrigen Niveau. Es besteht für zahlreiche Länder ein enormes Potential, ihre Vernetzung zu intensivieren und durch Handel, Integration und neue Technologien den Wohlstand zu erhöhen. Gerade das Internet der Dinge wird diesen globalen Wandel vorantreiben“, so die Einschätzung von Ken Allen, CEO DHL Express und im Vorstand von Deutsche Post DHL Group verantwortlich für den Technologiesektor. „Internet der Dinge bringt Supply-Chain- und Logistik-Branche Plus von 1,9 Billionen Dollar“ weiterlesen

DHL-Trendreport: Selbstfahrende Fahrzeuge in der Logistik

Der Logistikanbieter DHL hat eine Trendstudie mit dem Titel „Self-Driving Vehicles in Logistics“ („Selbstfahrende Fahrzeuge in der Logistik“) vorgestellt. Die Untersuchung beleuchtet die wesentlichen Elemente und das bedeutende Potenzial autonomer Technologien in der Logistikindustrie. Die Studie skizziert verschiedene Best-Practice-Anwendungen aus unterschiedlichen Branchen sowie erste Erfahrungen mit dem Einsatz von selbstfahrenden Fahrzeugen entlang der Wertschöpfungskette in der Logistik. Zu den untersuchten Anwendungen gehören: Autonomer Transport und computergestützte Kommissionierung im Lager, autonomer Logistikbetrieb in Anlieferhöfen, Häfen und Flughäfen, fahrerloser LKW-Konvoi-Verkehr mit Führungsfahrzeug im Fernverkehr sowie die Letzte-Meile-Zustellung

„In bestimmten Lagerbereichen werden selbstfahrende Fahrzeuge in begrenztem Umfang bereits seit mehreren Jahren eingesetzt. Durch die schrittweise Umstellung auf eine autonomere Logistik wird sich die gesamte Branche jedoch dramatisch verändern“, sagt Markus Kückelhaus, Leiter DHL Trend Research. „Der Einsatz auf öffentlichen Straßen ist der nächste Schritt in diesem Prozess. Aufbauend auf den bisherigen Erfahrungen, kann DHL mit seinen Partnern eine entscheidende Rolle bei der Weiterentwicklung der selbstfahrenden Fahrzeuge in der Logistik spielen.“ Selbstfahrende Fahrzeuge können viele Vorteile bieten, zum Beispiel mehr Sicherheit im Straßenverkehr, Kraftstoffeinsparungen und geringeren Schadstoffausstoß. Wie in der Trendstudie jedoch erläutert wird, sind die autonomen Technologien noch nicht vollständig ausgereift. Auch im Hinblick auf den Regulierungsrahmen, die öffentliche Akzeptanz der Technologien und Haftungsfragen besteht noch erheblicher Anpassungsbedarf. Trotz dieser Herausforderungen gibt es aber bereits überzeugende Anwendungsbeispiele, die zeigen, dass viele Organisationen bereit sind, selbstfahrende Technologien zu entwickeln und einzusetzen. „DHL-Trendreport: Selbstfahrende Fahrzeuge in der Logistik“ weiterlesen

Smartphone-Sensoren für eine Logistik-Revolution

Laut einer Studie der Deutschen Post DHL können Technologien, die ursprünglich in der Unterhaltungselektronik eingesetzt werden, zukünftig vermehrt Anwendung in der Güterindustrie finden. Das sei eine grundlegend neue Situation. Denn in der Vergangenheit seien neue Technologien zuerst in der Wirtschaft und dann im Privatleben genutzt worden, so das Trendforschungsteam von DHL Customer Solutions & Innovation. Der Trendbericht „Low-Cost Sensor Technology“ zeigt, wie etwa Microsofts Videospielkamera Kinect, die Smartwatch oder die NFC-Technologie (Nahfeldkommunikation) in der Logistik eingesetzt werden können.

„Die Erfolge von Smartphone und Tablet sorgen dafür, dass Arbeitnehmer privat oft auf bessere Technik zurückgreifen können als im beruflichen Umfeld. Sie erwarten allerdings am Arbeitsplatz denselben Standard. Wir glauben daher, dass Unternehmen nachbessern werden müssen und in der Logistik zukünftig insbesondere Sensoren aus Smartphones eingesetzt werden“, wird Markus Kückelhaus, der Leiter Trend Research, in der entsprechenden Mitteilung zitiert.

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Guter Kunde von DHL: der Onlinehändler Amazon, hier das Versandzentrum in Leipzig. Foto: Amazon.de

Tablets und Smartphones enthalten eine hohe Anzahl Sensoren, die unsere Umwelt erfassen. Beschleunigung, Lage oder Licht zu messen, ist mit diesen Geräten schon seit einiger Zeit möglich. Deren Technik kann aber auch in der Logistik eingesetzt werden, zum Beispiel, um bei der Sendungsverfolgung von Paketen die Ankunft im Paketzentrum sowie den genauen den Standort zu erfassen und den Status auf einer Onlineplattform entsprechend zu aktualisieren.

Darüber hinaus hat DHL nach eigenen Angaben schon zwei weitere Anwendungsbereiche erfolgreich getestet. Unter dem Einsatz des Sensorsystems, das auch bei Microsofts Kinect eingesetzt wird, wurden zwei Konzepte zur Volumenmessung bei Paletten entwickelt. Die Messung per Tiefensensorik hat sich dabei im Test als 50 Prozent schneller erwiesen als die bisher eingesetzte Technologie. Denkbar sind hiermit außerdem Füllstandsmessungen bei Containern und Lkws sowie die Überwachung und Dokumentation von Gefahrenübergängen und Frachtschäden.

Weitere Einsatzmöglichkeiten von Technologien aus der Unterhaltungselektronik sowie technische Details werden im englischsprachigen Trendreport „Low-Cost Sensor Technology“ vorgestellt, der kostenlos unter www.dhl.com/lowcostsensor abrufbar ist. Die Studie entstand auf Basis des übergeordneten Logistics Trend Radar (www.dhl.com/trendradar). DHL nutzt den Trend Radar, um Zukunftsthemen mit Bedeutung für die Logistik zu identifizieren.

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