SAP-Blockchain-Initiative wächst auf 27 Mitglieder

Mittlerweile 27 Kunden und Partner des deutschen Softwarekonzerns SAP mit einem gemeinsamen Marktvolumen von 819 Milliarden Dollar beteiligen sich nach Angaben des Unternehmens an der SAP-Initiative für gemeinsame Innovationen rund um Blockchain-Technologie. Ziel dieser Initiative ist es, das digitale Transaktionsregister mithilfe des SA Cloud Platform Blockchain Service in Lösungen für das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT), Fertigung und die digitale Logistikkette zu integrieren.

Die teilnehmenden Unternehmen stammen aus unterschiedlichen Ländern und verschiedenen Branchen wie der Konsumgüterindustrie, Telekommunikation, Einzelhandel, Logistikwesen, Landwirtschaft, Hightech, Luft- und Raumfahrt- sowie der Verteidigungsbranche, Geräte- und Maschinenbau, Energie- und Versorgungswirtschaft und öffentlichen Verwaltung. Diese Vielfalt spricht nach der Meinung von SAP für eine hohe Blockchain-Akzeptanz.

„Die Deutsche Telekom sieht im Telekommunikationsgeschäft großes Potenzial für die Blockchain-Technologie“, wird Hartmut Mueller, Senior Vice President, Leiter von Business Solutions der Deutsche Telekom IT, in einer entsprechenden Mitteilung von SAP zitiert. „SAP-Blockchain-Initiative wächst auf 27 Mitglieder“ weiterlesen

Blockchain: In der Automobilbranche weitgehend unbekannt

Einer der wichtigsten Tech-Trends ist in der deutschen Automobilindustrie weitgehend unbekannt. Gerade einmal ein Drittel der Automobilhersteller und –zulieferer (34 Prozent) hat bislang von der Blockchain als Technologie für den Unternehmenseinsatz gehört. Zum Vergleich: Bei Big Data (96 Prozent), 3D-Druck (92 Prozent) oder Internet of Things (73 Prozent) liegen die Anteile deutlich darüber. Das ist das Ergebnis einer Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 177 Vorständen und Geschäftsführern von Unternehmen der Automobilindustrie mit 20 und mehr Mitarbeitern in Deutschland.

„Blockchain wird nicht nur die Finanz– oder Energiewirtschaft verändern, Verwaltungsvorgänge oder etwa die Logistik revolutionieren“, wird Bitkom-Präsident Achim Berg in einer entsprechenden Pressemitteilung zitiert. „Gerade im Verkehrssektor gibt es faszinierende Einsatzszenarien. Viele der aktuellen Herausforderungen der Automobilindustrie können mit Blockchain leichter bewältigt werden. Jedes Unternehmen sollte ,digital first‘ denken und handeln. Die Entscheidungsträger in der Automobilindustrie sollten die Chancen der Blockchain-Technologie für ihre jeweiligen Unternehmen ausloten.“

Aktuell wird die Blockchain-Technologie häufig auf ihren Einsatz bei sogenannten Kryptowährungen wie Bitcoin reduziert. Der dezentrale Ansatz der Blockchain-Technologie ermöglicht aber Transaktionen ohne zentrale Vertrauensinstanz in vielen anderen Bereichen. So können damit nicht nur Finanztransaktionen sicher gestaltet werden, sondern künftig zum Beispiel Beurkundungen ohne Notar erfolgen, Verträge als Smart Contracts abgewickelt werden oder die komplette Lieferkette eines Produkts transparent dargestellt und ins Internet of Things (IoT) eingebunden werden. Mit Blockchain lässt sich der Parkraum in Innenstädten bewirtschaften, Fahrzeugflotten verwalten und das Elektrofahrzeug bezahlt autonom den Strom mit der eignen digitalen Brieftasche. In der Produktion von Fahrzeugen macht Blockchain-Technologie im Zusammenspiel mit KI-Lösungen genauere Fehleranalysen möglich. Im Service lassen sich Schäden oder Materialermüdung festhalten, es kann punktgenau vorausschauend gewartet und eine Unfallhistorie nachgehalten werden. „Blockchain: In der Automobilbranche weitgehend unbekannt“ weiterlesen

How cryptocurrency is changing the financial landscape

An editorial written by the Dentacoin Foundation, Maastricht

The past months have seen nations declare Bitcoin as a legal method of payment – Japan, Russia and other prominent world countries who have previously doubted the reliability of this new monetary system. This indicates that the stock market of nations could be substituting cryptocurrencies for the stock certificate. Several companies have also held their initial coin offerings (ICOs) as an alternative to IPOs for funding. ICO defines a means which cryptocurrency ventures raise funds, by passing the capital-raising process of venture capitalists. These ICOs are not masquerading as companies; they are digital platforms with management rights of the digital asset and venture funds. With cryptocurrencies already hitting the mainstream, blockchain is projected to replicate the action of the internet to media, by disrupting the financial system.

A Changing Financial System

The certainty is high, and like parallels of e-commerce and traditional stores, media and the internet, blockchains will replace the monetary system. Blockchain technology is adopting a limited network of cryptocurrencies, and this is because blockchain is strongest when everyone is using the same system and at the same time enables more people to be on the same platform. The Bitcoin app is the simple description of how the new, decentralized and automated financial system will work – the app’s code satisfies both economic and regulatory demands. It doesn’t require a regulator to monitor financial compliance; the monetary policy is automated and allows the money supply to be without limits. Another instance is Dentacoin an Ethereum-based blockchain platform regulated by smart contracts that supports the dental community by building and creating solutions devoted to improving dental care quality worldwide with cryptocurrency value behind it. There have been arguments over the blockchain inflexibility, and people still trust its economic value because of its resilience to attack and non-compliance to government policies. Complexities in the current financial system create a lot of risks, as there are lots of barriers to engaging in transactions. Bitcoin is simpler, facilitates ease in doing financial operations and opens the system up to everyone having access to the internet.

Can it find Success where Banks have failed? „How cryptocurrency is changing the financial landscape“ weiterlesen

Blockchain in der Finanzindustrie: breite Anwendung in drei bis fünf Jahren

Blockchain, die innovative Technologie, die als Rückgrat der digitalen Währung Bitcoin entstanden ist, wird in den kommenden Jahren verstärkt Einzug in die Finanzbrache halten und die digitale Transformation der Geschäftsmodelle zusätzlich verstärken. Denn durch Blockchain erhalten viele Nutzer Transaktionsmöglichkeiten mit Netzwerken, in denen sie Informationen austauschen und Geschäfte abwickeln können. Finanztransaktionen, die bislang über Intermediäre liefen, können künftig direkt zwischen den Beteiligten abgewickelt werden. Das World Economic Forum geht davon aus, dass bis 2025 insgesamt 10 Prozent des weltweiten Bruttoinlandsprodukts mithilfe dieser Technologie abgewickelt wird.

„Blockchain wird die Art, wie weltweit Geschäfte gemacht werden, verändern“, prognostiziert Wolfgang Hach, Partner von Roland Berger. „Die Technologie und ihre breiten Einsatzmöglichkeiten erlauben es, etwa bei Handelstransaktionen oder Vertragsabschlüssen auf vermittelnde Institutionen oder Treuhänder zu verzichten. Dadurch können Finanzinstitute Kosten sparen und neue Geschäftsmodelle entwickeln.“ In der neuen Studie „Enabling decentralized, digital and trusted transactions – Why blockchain will transform the financial services industry“ analysieren die Roland Berger-Experten Chancen und Risiken der Blockchain-Technologie.

Blockchain: dezentrale Transaktionen und Kosteneinsparungen

Die Blockchain-Technologie nutzt eine Vielzahl vernetzter Teilnehmer, um den Verlauf von Transaktionen lückenlos, sicher und rückverfolgbar dezentral abzuspeichern. Außerdem ist die Anwendung automatisierter Vertragsabwicklungen (Smart Contracts) möglich. „Gerade in der Finanzbranche mit ihren großen Datenmengen, zahlreichen Intermediären und Dienstleistungen, die abgesichert und verifiziert werden müssen, ergeben sich für Blockchain viele Anwendungsmöglichkeiten“, erklärt Roland Berger-Partner Sebastian Steger. „Blockchain in der Finanzindustrie: breite Anwendung in drei bis fünf Jahren“ weiterlesen

Maersk und IBM kündigen Supply-Chain-Lösung auf Blockchain-Technologie an

IBM und Maersk arbeiten zusammen, um den Supply-Chain-Prozess länderübergreifend mithilfe von Blockchain-Technologie zu transformieren.

Die neue Blockchain-Lösung wurde von IBM und Maersk, dem weltweit führenden Anbieter im Bereich Transport und Logistik, entwickelt und wird für die Schifffahrt- und Logistikbranche verfügbar gemacht. Basierend auf der Hyperledger Fabric hilft die Lösung, Papiere und Dokumente von Millionen von Frachtcontainern weltweit zu verwalten und rückzuverfolgen. Hierfür wird der Supply-Chain-Prozess durchgehend digitalisiert, um die Komplexität im Handel zu reduzieren, die Transparenz zu erhöhen und den sicheren Informationsaustausch unter den Handelspartnern zu verbessern. In großem Maßstab eingesetzt, könnte die Lösung der Branche Milliarden von Dollar einsparen.

Jährlich werden 90 Prozent aller globalen Güter als Seefracht befördert. IBM und Maersk planen, mit einem Netzwerk von Spediteuren, Reedereien, Häfen und Zollbehörden zusammenzuarbeiten, um eine neue weltweite Digitalisierungslösung für den Handel aufzubauen. Die Lösung soll voraussichtlich noch in diesem Jahr zum Einsatz kommen und dabei helfen, Betrug und Fehler zu reduzieren. Zudem soll sie den Zeitraum verkürzen, in dem Produkte im Transit- und Verschiffungsprozess gebunden sind, das Bestandsmanagement verbessern und letztlich helfen, Ausschuss und Kosten zu reduzieren.

Maersk hat 2014 herausgefunden, dass beispielsweise eine einfache Lieferung von gekühlten Produkten von Ostafrika nach Europa durch eine Kette von beinahe 30 Personen und Organisationen gehen kann, was mehr als 200 unterschiedliche Interaktionen und Kommunikationsschritte unter den Beteiligten beinhaltet.

KPMG und Microsoft arbeiten bei Blockchain global zusammen

KPMG und Microsoft haben in Frankfurt das erste von drei gemeinsamen Innovationszentren namens „The KPMG & Microsoft Blockchain Node“ (Knotenpunkt) gestartet, das Unternehmen Anwendungsmöglichkeiten der Blockchain-Technologie aufzeigen und diese für sie nutzbar machen will. Ab sofort analysieren Experten beider Unternehmen gemeinsam Geschäftsprozesse und -modelle unterschiedlichster Branchen dahingehend, ob und inwieweit diese sich mittels Blockchain-Technologie optimieren lassen. Weitere Standorte sind in New York und Singapur vorgesehen.

Mit den Blockchain-Knotenpunkten wird die globale Allianz von KPMG und Microsoft erweitert. In „The KPMG & Microsoft Blockchain Node“ sollen die technische Expertise von Microsoft und das umfassende Branchen-Know-how von KPMG zusammenfließen. Angestrebt wird dabei auch die Zusammenarbeit mit ausgewählten Entwicklern und eine enge Anbindung an die Start-up-Szene.

Sven Korschinowski, Partner im Bereich Financial Services bei KPMG
: „Die Blockchain ist eine Technologie, deren Möglichkeiten unsere Vorstellungskraft derzeit noch übersteigt. Das liegt auch an der geringen Zahl von bereits umgesetzten Anwendungen. Genau hier setzen wir global mit The KPMG & Microsoft Blockchain Node an. Wir wollen anhand ganz konkreter Beispiele zeigen, welche Geschäftsprozesse und -modelle sich durch die Blockchain optimieren lassen. Das betrifft keineswegs nur Banken und Versicherer, sondern auch den Handel, die Automobilindustrie, den Energiesektor, die Medien und die Gesundheitsbranche, ja sogar die öffentliche Verwaltung. Durch unsere Zusammenarbeit mit dem Frankfurter ‚Tech Quartier‘ hoffen wir, auch Blockchain-Start-ups und ausgewählte Entwickler für unsere Initiative zu gewinnen.“ „KPMG und Microsoft arbeiten bei Blockchain global zusammen“ weiterlesen

Capgemini und ascribe wollen Blockchain-Technologie für Kundenbonussysteme bei Finanzunternehmen einsetzen

Das Beratungs- und IT-Dienstleistungsunternehmen Capgemini gab heute eine Partnerschaft mit ascribe bekannt. Ziel der Zusammenarbeit ist die Entwicklung einer Blockchain-Datenbank auf Basis von BigchainDB für ein Kundenbonussystem im Privatkundenbereich von Banken, das ausgeführte Transaktionen in Echtzeit verfolgen kann. Finanzinstitute können mit der Blockchain-Datenbank ihren Kunden anbieten, Treuepunkte aus verschiedenen Bonusprogrammen zu kombinieren und sie in Echtzeit einzulösen.

Im Rahmen der Kooperation lässt Capgemini seine Expertise im Bereich Finanzdienstleistungen, Beratung sowie mit Digitaltechnologien in BigchainDB einfließen. Auf dieser Basis soll ein Kundenbonussystem designed und entwickelt werden. Die Blockchain-Datenbank-Lösung hilft Banken dabei, ein flexibles und stabiles Treuesystem anzubieten, das kosteneffizient und sicher ist. Es bietet Kunden gleichzeitig die Möglichkeit, Prämien bei vielen verschiedenen Händlern einzulösen.

“Die Welt verlangt nach Prototypen und Anwendungsfällen für Blockchain-Technologien”, so Bruce Pon, Chief Executive Officer von BigchianDB, das Teil von ascribe ist. „Gemeinsam mit Capgemini werden wir viele Konzepte entwickeln, die sich unmittelbar umsetzen lassen“.



Erst kürzlich hatte Capgemini den Ausbau seines Blockchain-Bereiches angekündigt. Beabsichtigt ist innovative, digitale Rahmenbedingungen und Prototypen zu entwickeln und ein erstklassiges Blockchain Ökosystem aufzubauen. Das Unternehmen arbeitet im Bezug auf die Blockchain-Technologie mit einigen der weltweit führenden Finanzdienstleistungsunternehmen zusammen. Die Partnerschaft mit ascribe ermöglicht Capgemini anschauliche Demonstrationen für seine Kunden aus dem Reatil-Banking-Bereich durchzuführen.

Markus Nenninger, Blockchain-Experte und Principal bei Capgemini in Deutschland: „Die Blockchain-Technologie hat das Potenzial, das Kundenerlebnis beträchtlich zu verbessern. Mit einer Blockchain-basierten Lösung könnten Daten aus Bonusprogrammen in Echtzeit mit lokalem Bezug anschaulich werden – sowohl für Händler als auch für Verbraucher. Dies bietet wiederum Möglichkeiten für neue Treueprogramme für Verbraucher sowie eine verbesserte Verwaltung von Werten und Ressourcen für Händler.“

Mehr über die Vorgehensweise und Möglichkeiten von Blockchain bei Capgemini: www.de.capgemini.com/banking/blockchain