Banking-Trends 2018: Wegweisende Technologien für den Finanzsektor

Herausforderungen gibt es täglich neue. Die Digitalisierung ist allerdings eine besondere Aufgabe: vielfältige Chancen neue Geschäftsmodelle zu etablieren und damit entscheidende Einnahmequellen zu generieren, birgt auch für Banken und Finanzdienstleister einen besonderen Anreiz, sich der Digitalisierung zu stellen und die Herausforderung anzunehmen. Doch welche Technologien spielen im Finanzsektor in diesem Jahr eine entscheidende Rolle?

Da ist man sich unter Experten einig: Vor allem innovative IT-Lösungen basierend auf Blockchain, künstlicher Intelligenz (KI), Cloud und Open Banking werden 2018 wegweisend sein. Diese vielseitigen Möglichkeiten analysiert das Team der GFT Technologies SE (GFT) und integriert die Technologien in die Entwicklung neuer Anwendungen.

Innovative IT-Lösungen basierend auf Blockchain, künstlicher Intelligenz (KI), Cloud und Open Banking werden 2018 für Banken und Finanzdienstleister wegweisend sein. und gehören zu den Banking-Trends 2018.
Innovative IT-Lösungen basierend auf Blockchain, künstlicher Intelligenz (KI), Cloud und Open Banking werden 2018 für Banken und Finanzdienstleister wegweisend sein und gehören zu den Banking-Trends 2018.

Blockchain trifft künstliche Intelligenz

Obwohl der initiale Hype in selektiven und noch isolierten Anwendungsfeldern seine ersten Ausprägungen zunächst finden muss, wird 2018 die Blockchain eine wichtige Rolle spielen. Wobei das Potential hier vor allem in sogenannten „Smart Contracts“ liegen wird. Diese intelligenten und eventgesteuerten Verträge gewährleisten, dass Interaktionen zwischen mehreren Parteien automatisiert und nach den vereinbarten Regeln ablaufen.

„Für Banken eröffnen sich dadurch vielversprechende Perspektiven, ihre Abläufe effizienter zu gestalten – zum Beispiel in der Wertpapierabwicklung, im Asset-Tracking und bei der Dokumentation“, fasst GFT Deutschland-Chef Karl-Heinz Kern zusammen.




„Schon bald werden lernfähige Maschinen und Produkte in Verbindung mit der Blockchain in der Lage sein, ihre eigene Wertschöpfung zu managen.“

Sobald die Blockchain auf eine zweite Technologie trifft, die besonders in diesem Jahr erneut Schlagzeilen macht – die künstliche Intelligenz – würden ganz neue Businesskonzepte möglich werden:
„Zunächst stehen KI-Anwendungen an der Kundenschnittstelle (Chatbots) und bei der Prozessautomatisierung im Fokus. Aber schon bald werden lernfähige Maschinen und Produkte in Verbindung mit der Blockchain in der Lage sein, ihre eigene Wertschöpfung zu managen. Kognitive Systeme, die individuelle Angebote in Echtzeit erstellen, sind ebenfalls schon in der Entwicklung – Stichwort Cognitive Banking“, erklärt Kern.

Der konsequenten Einsatz leistungsfähiger Private- und Hybrid-Cloud-Lösungen, wird durch die steigende Nachfrage nach KI-Technologien im Bereich Robo Advisory vorausgesetzt. Davon liegen die Vorteile auf der Hand: Ein qualifizierter Cloud-Provider bietet nicht nur 24/7 die gewünschte Rechenleistung auf Abruf und flexible Auswertungsmöglichkeiten, sondern auch ein Höchstmaß an Sicherheit durch automatische Software-Updates und eine bessere Backup-Resilienz.

„Massiv an Einfluss gewinnen wird zudem die Plattform-Ökonomie“, betont Kern abschließend. Die Wertschöpfungskette der „Bank der Zukunft“ wird in Produkte, Prozesse und Händler aufgeteilt. Mit diesem Open-Banking-Ansatz, der auf einer offenen und skalierbaren Architektur (Open APIs) basiert, können sich klassische Kreditinstitute in moderne Plattformen für Finanzdienste verwandeln – nahtlos vernetzt, modular aufgebaut und individuell ansprechbar für jeden Kunden.




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