Volkswagen und Self-Driving-Unternehmen Aurora kündigen strategische Partnerschaft an

Der Volkswagen Konzern und Aurora Innovation, ein Unternehmen für die Technologie des autonomen Fahrens, verkünden auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas ihre strategische Partnerschaft. Diese Partnerschaft führt beide Unternehmen nach eigenen Angaben mit dem Ziel zusammen, selbstfahrende Elektrofahrzeuge als Mobilitätsflotten für Mobility-as-a-Service (MaaS) Dienstleistungen in Städte zu bringen.

Der Volkswagen Konzern hat in seinem Zukunftsprogramm „TOGETHER – Strategie 2025″ das Ziel definiert, mit der Entwicklung eines Self-Driving Systems (SDS) beim autonomen Fahren führend zu sein. Johann Jungwirth, Chief Digital Officer des Volkswagen Konzerns wird in einer Mitteilung dazu so zitiert: „Unsere Vision ist ‚Mobilität für alle, auf Knopfdruck‘. Dies bedeutet, dass wir Mobilität für alle Menschen auf der ganzen Welt anbieten möchten. Es geht darum, alle Menschen mit einzubeziehen, das heißt: Individuelle Mobilität auch für Kinder, Ältere, Kranke und Blinde. ‚Auf Knopfdruck‘ steht für die Einfachheit der Bedienung und des Zugangs. Nutzer können dann unsere Mobilitäts-App oder den intelligenten digitalen Assistenten verwenden, um ein selbstfahrendes Elektrofahrzeug zu rufen und bequem von Tür zu Tür gebracht zu werden. Oder sie können den Volkswagen OneButton mit integriertem GPS, Mobilfunk und Kompass in Form eines schönen Schlüsselanhängers betätigen für maximalen Komfort. Mit Aurora zu arbeiten, als führendes Self-Driving System Entwicklerteam, bedeutet für uns einen riesigen Sprung nach vorn in der Erreichung unserer Mission: weltweit führender Anbieter nachhaltiger Mobilität zu werden, mit selbstfahrenden Fahrzeugen. Unser Anspruch ist es, Mobilitätslösungen durch Mobility-as-a-Service (MaaS) Dienstleistungen zu schaffen, welche Kunden mit Leidenschaft nutzen, weil sie auf den Menschen zugeschnitten sind – mit höchsten Sicherheitsanforderungen, bestem Nutzererlebnis und digitaler Intelligenz. Für mich ist dies die Neuerfindung der Mobilität und des Automobils.“ „Volkswagen und Self-Driving-Unternehmen Aurora kündigen strategische Partnerschaft an“ weiterlesen

Bosch und Conti kaufen jeweils fünf Prozent an HERE Technologies

Auch die Autozulieferer werden immer digitaler: Bosch und sein Wettbewerber Continental erwerben jeweils eine indirekte Beteiligung von fünf Prozent an HERE Technologies, einem weltweiten Anbieter von digitalen Karten und ortsbezogenen Diensten. Über den Kaufpreis haben die Partner Stillschweigen vereinbart. Mit dem Einstieg stärkt Bosch nach eigenen Angaben sein Service-Geschäft. HERE kommt mit der Bosch-Unterstützung seinem Ziel ein weiteres Stück näher, zum Anbieter datenbasierter Echtzeitdienste auch außerhalb der Automobilindustrie zu werden. „Bosch ist mehr als Auto“, wird Volkmar Denner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH, in einer Pressemitteilung zu der Transaktion zitiert. „Industrie 4.0, Smart Home und Smart City sind für uns stark wachsende Bereiche, in denen sich beim Auf- und Ausbau datenbasierter Services Synergien mit HERE ergeben.“ Und ganz ähnlich klingen die Dinge bei Continental.

„Die starke Bosch-Präsenz in Amerika, Asien und Europa gibt HERE die Möglichkeit, sein Geschäft weiter global auszubauen“, sagt Edzard Overbeek, CEO von HERE Technologies, laut Mitteilung: Bosch erwirbt die Beteiligung von den indirekten HERE-Anteilseignern Audi AG, BMW Group und Daimler AG. Der Einstieg von Bosch steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Kartellbehörden. Ein Abschluss wird für Ende des ersten Quartals 2018 erwartet.

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Demokratie digital: Mehrheit der Deutschen glaubt an mehr Beteiligung durch Online-Dialoge

70 Prozent der Bundesbürger sind überzeugt, dass sich durch digitale Plattformen mehr Menschen an demokratischen Entscheidungenprozessen beteiligen. Eine Mehrheit ist damit der Auffassung, dass sich Bürger durch Online-Dialoge beispielsweise bei großen Infrastrukturprojekten und im Vorfeld von Wahlen stärker informieren und einbringen. Das ergibt die Studie „European Digital Government Barometer 2017“ von IPSOS im Auftrag von Sopra Steria.

79 Prozent der Deutschen wünschen sich mehr E-Government, weil dadurch ihr Leben leichter wird, so die Studie. Aus Sicht der Bevölkerung sollte sich die digitale Transformation der öffentlichen Verwaltung dabei nicht auf administrative Aufgaben wie die Online-Anmeldung des neuen Pkw und die Abgabe der elektronischen Steuererklärung beschränken. „In Deutschland gibt es quer durch alle Alters- und Berufsgruppen eine große Offenheit für Online-Dienste, die es dem Bürger erleichtern, auch an öffentlichen Entscheidungsprozessen teilzunehmen. Das lässt sich als Signal an Bund, Länder und Kommunen deuten, die Digitalisierung der reinen Verwaltungsaufgaben auf weitere Online-Dienste hinaus auszudehnen “, wird Andreas Simon, ein Fachmann für Digital Government bei Sopra Steria Consulting in einer Mitteilung zu den Studienergebnissen zitiert.

Ähnlich denken die Menschen in einigen anderen europäischen Ländern: In Frankreich setzen 61 Prozent und in Norwegen 67 Prozent der Bürger ein großes Vertrauen in die Möglichkeiten der Digitalisierung, um die Hürden für mehr demokratische Beteiligung abzubauen. In Großbritannien sind die Bürger dagegen etwas skeptischer: Rund jeder zweite Brite glaubt nicht, dass mehr Online-Dialoge zum mehr Bürgerbeteiligung führen.

Beispiele für digitale Hilfe bei demokratischen Prozessen „Demokratie digital: Mehrheit der Deutschen glaubt an mehr Beteiligung durch Online-Dialoge“ weiterlesen

Post von Riverbed_DACH

RT @ericweisweka: Das #InternetderDinge wird auch im Jahr 2018 ein wichtiges Thema für die #UnternehmensIT sein. Michael Rudrich @MRudrich…